
Übersehene Räume
Description
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»Fällt das Wort Parkhaus, stehen uns sofort und unverweigerlich Bilder aus Thrillern vor Augen.[Dem Autor] geht es um die Reinheit des >heterotopen Bauwerks<, um den Respekt vor einer fragwürdigen, aber unumgänglichen Architektur. Dass zu ihr auch all die ängstigenden Eigenschaften gehören, die der Kriminalfilm in Szene setzt, akzeptiert er als Tatsache, die zwar Maßnahmen erfordert, aber nicht geleugnet oder beseitigt werden kann. Recht hat er, denn eigentlich und bei Licht betrachtet, ist doch jedes Leben in jeder Stadt heute ein einziger endloser Thriller.«More details
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Person
Jürgen Hasse, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Deutschland
Jürgen Hasse (Dr. habil.), geb. 1949, ist Professor am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungsschwerpunkte sind die räumliche Vergesellschaftung des Menschen, phänomenologische Stadtforschung und Mensch-Natur-Verhältnisse.
ISNI: 0000 0001 1006 3732
Content
2 - Einleitung [Seite 9]
3 - 1. PARKHAUS-ARCHITEKTUR - ZWISCHEN TECHNOLOGIE, ÖKONOMIE UND KULTUR [Seite 19]
3.1 - 1.1 Das Automobil als kulturelles Medium [Seite 22]
3.2 - 1.2 Die ersten Hochgaragen(-Diskurse) [Seite 24]
3.3 - 1.3 Hochgaragen nach dem Zweiten Weltkrieg (1950er und 60er Jahre) [Seite 32]
3.4 - 1.4 Parkhäuser in den 1970er und 80er Jahren [Seite 39]
3.5 - 1.5 Die Ästhetisierung der Parkhäuser (ab 1990er Jahre) [Seite 42]
4 - 2. BEMERKUNGEN ZU EINEM EXZENTRISCHEN ORT [Seite 49]
4.1 - 2.1 Parkhäuser sind gelittene Orte [Seite 50]
4.2 - 2.2 Parkhäuser sind Orte ohne Selbst [Seite 51]
4.3 - 2.3 Parkhäuser als zwiespältige Objekte der Ästhetisierung [Seite 53]
5 - 3. PARKHÄUSER - »ORTE DES BÖSEN«? [Seite 59]
6 - 4. AMBIVALENTE ARCHITEKTUREN [Seite 69]
6.1 - 4.1 Parkhäuser sind »erzählende« Orte [Seite 72]
6.2 - 4.2 Heterotopien [Seite 74]
6.3 - 4.3 Parkhäuser als »andere Räume« [Seite 79]
6.4 - 4.4 Heterotoplogische Ergänzungen [Seite 85]
7 - 5. GROSSGARAGEN ALS KATHEDRALEN DER NEUEN AUTOMOBILITÄT [Seite 91]
7.1 - 5.1 Großgarage »Goldene Laute« in Leipzig [Seite 94]
7.2 - 5.2 »Stern-Garagenhof« in Chemnitz [Seite 97]
7.3 - 5.3 Großgarage in der Pfännerhöhe (Halle an der Saale) [Seite 101]
7.4 - 5.4 »Kant-Garagenpalast« in Berlin (Bezirk Charlottenburg) [Seite 106]
7.5 - 5.5 Frühe Großgaragen als heterotope Inseln einer neuen (auto-)mobilen Welt? [Seite 113]
7.6 - 5.6 Baustoffe und Baustile [Seite 118]
8 - 6. GLÄSERNE PARKHÄUSER DER 1950ER JAHRE [Seite 131]
8.1 - 6.1 Die »Haniel-Garage« in Düsseldorf-Flingern [Seite 133]
8.2 - 6.2 Das »Parkhaus Hauptwache« in Frankfurt a.M [Seite 135]
8.3 - 6.3 Die mythischen Implikationen früher Fassadenverglasungen [Seite 139]
9 - 7. FUNKTIONIERENDER »PARK-BETON« IN DEN 1960ER BIS 80ER JAHREN [Seite 143]
9.1 - 7.1 Ästhetisch neutralisierte Zweckbauten [Seite 143]
9.2 - 7.2 Beton als prädestinierter Instant-Baustoff im Wiederaufbau der Städte [Seite 146]
9.3 - 7.3 Changierende Heterotopien [Seite 151]
10 - 8. DIE POSTMODERNE RENAISSANCE DER EXTRAVAGANZ IN DER VERKEHRSARCHITEKTUR [Seite 157]
10.1 - 8.1 Neue Parkhausästhetik auf kommunaler Ebene [Seite 158]
10.2 - 8.2 Das Parkregal als Ästhetik des (ostentativen) Verbergens [Seite 167]
10.3 - 8.3 »CarLoft« - wo das Parken zur sozialen Praktik wird [Seite 175]
10.4 - 8.4 Parken in distinguierten Kulissen - »Meilenwerk« in Berlin und Düsseldorf [Seite 177]
10.5 - 8.5 »Car Display« [Seite 180]
10.6 - 8.6 Heterotopologisches Resümee [Seite 182]
11 - 9. »EPI«-HETEROTOPIEN [Seite 191]
12 - 10. SCHLINGERNDE HETEROTOPIEN [Seite 197]
12.1 - 10.1 Eine gescheiterte Heterotopie: »Helicoide de la Roca Tarpeya« [Seite 198]
12.2 - 10.2 Kunst (im Parkhaus) als Medium der Irritation [Seite 200]
12.3 - 10.3 Heterotopes Scheitern [Seite 203]
13 - 11. LITERATUR [Seite 207]
13.1 - Siglenverzeichnis der Schriften von Foucault [Seite 215]
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