
Gelebte Identität
Description
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Wie sind Unternehmen in Caritas und Diakonie als christliche Organisationen zu erkennen? Die Antwort auf diese Frage ist häufig eine Fülle von Forderungen und Erwartungen, was in solchen Einrichtungen zu geschehen habe. Im Gegensatz dazu wird in dieser Veröffentlichung untersucht, wie sie sich selbst als christlich verstehen und was sie praktisch tun, um ihre Identität zu gestalten. Betrachtet werden über 20 Unternehmen größtenteils aus dem Verbund des "Brüsseler Kreises". Gefragt wird nach jeweiligen Besonderheiten der einzelnen Unternehmen, mit welchem Personal, welchen Konzepten und Ressourcen ihre Identität gelebt wird. Dabei ergibt sich ein interessantes Bild, das die Verfasser auf verschiedenen Reflexionsstufen theoretisch vertiefen und in handlungsleitende Anregungen überführen
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Persons
Prof. Dr. Hanns-Stephan Haas, Exec. MBA Universität St. Gallen, Direktor und Vorstandsvorsitzender der Ev. Stiftung Alsterdorf in Hamburg
Prof. Dr. Dierk Starnitzke, Vorstandssprecher der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen
Content
1 - Deckblatt [Seite 1]
2 - Titelseite [Seite 4]
3 - Impressum [Seite 5]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 6]
5 - Vorwort [Seite 10]
6 - Hinweise zur Nutzung des Buches [Seite 13]
7 - I. Ausgangspunkt: Aufnahme des inhaltlichen Fadens aus "Diversität und Identität" [Seite 15]
7.1 - 1. Anlass und Kontext der Thesen aus "Diversität und Identität" [Seite 15]
7.2 - 2. Der demographische Hintergrund der Fragestellung [Seite 15]
7.3 - 3. Die Fähigkeit des Christentums zur Selbstüberschreitung in Richtung Inklusion [Seite 16]
7.4 - 4. Inklusion als ethisches Ziel [Seite 19]
7.5 - 5. Konfessioneller Überzeugungspluralismus der Mitarbeitenden als Konsequenz [Seite 20]
7.6 - 6. Identität des Unternehmens und persönliche Überzeugung der Mitarbeitenden [Seite 21]
7.7 - 7. Identitätsprägung als systemische Aufgabe: Querschnittdimension oder Gestaltungsportfolio? [Seite 22]
7.8 - 8. Inszenierung als Authentizitätsersatz [Seite 24]
7.9 - 9. Ideologisierung [Seite 25]
8 - II. Gelebte Praxis [Seite 27]
8.1 - 1. Merkmale christlicher Prägung im Unternehmen - Bestandsaufnahme und Perspektiven [Seite 27]
8.1.1 - Leitfaden für ein Interview [Seite 33]
8.2 - 2. Verdichtung der Daten Christlicher Profilierung caritativer und christlicher Unternehmen [Seite 34]
8.3 - 3. Fallbeispiele aus ausgewählten Unternehmen [Seite 36]
8.3.1 - 3.1 Agaplesion in Frankfurt am Main [Seite 37]
8.3.1.1 - 3.1.1 Zahlen und Fakten [Seite 37]
8.3.1.2 - 3.1.2 Diakonische Identitätsbildung als Institutsauftrag in einem Krankenhauskonzern [Seite 39]
8.3.2 - 3.2 Barmherzige Brüder Trier in Koblenz [Seite 43]
8.3.2.1 - 3.2.1 Zahlen und Fakten [Seite 43]
8.3.2.2 - 3.2.2 Orientierung am Gedanken der Barmherzigkeit [Seite 46]
8.3.3 - 3.3 Bischöfliche Stiftung Haus Hall in Gescher [Seite 49]
8.3.3.1 - 3.3.1 Zahlen und Fakten [Seite 49]
8.3.3.2 - 3.3.2 Gepflegte Rituale [Seite 53]
8.3.4 - 3.4 Christophorus-Werk Lingen [Seite 57]
8.3.4.1 - 3.4.1 Zahlen und Fakten [Seite 57]
8.3.4.2 - 3.4.2 Christliche Profilierung als parochiale und konfessionsübergreifende Vernetzungsaufgabe [Seite 60]
8.3.5 - 3.5 Diakonie Stetten in Kernen [Seite 63]
8.3.5.1 - 3.5.1 Zahlen und Fakten [Seite 63]
8.3.5.2 - 3.5.2 Christliche Profilierung als Durchdringung [Seite 65]
8.3.6 - 3.6 Diakonische Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen [Seite 70]
8.3.6.1 - 3.6.1 Zahlen und Fakten [Seite 70]
8.3.6.2 - 3.6.2 Vorsichtige Diversifizierung einer Traditionseinrichtung [Seite 72]
8.3.7 - 3.7 Diako Thüringen in Eisenach [Seite 76]
8.3.7.1 - 3.7.1 Zahlen und Fakten [Seite 76]
8.3.7.2 - 3.7.2 Entwicklung von "Schlüsselpersonen" [Seite 79]
8.3.8 - 3.8 Evangelische Gesellschaft Stuttgart [Seite 82]
8.3.8.1 - 3.8.1 Zahlen und Fakten [Seite 82]
8.3.8.2 - 3.8.2 Ehrenamtliche als Träger christlicher Profilierung [Seite 85]
8.3.9 - 3.9 Evangelische Perthes-Stiftung in Münster [Seite 87]
8.3.9.1 - 3.9.1 Zahlen und Fakten [Seite 87]
8.3.9.2 - 3.9.2 Kirchengemeindliche Anbindung in dezentralen Strukturen [Seite 90]
8.3.10 - 3.10 Evangelisches Johannesstift in Berlin-Spandau [Seite 94]
8.3.10.1 - 3.10.1 Zahlen und Fakten [Seite 94]
8.3.10.2 - 3.10.2 Identitätsentwicklung in Organisationsumbrüchen [Seite 96]
8.3.11 - 3.11 Evangelische Stiftung Alsterdorf in Hamburg [Seite 100]
8.3.11.1 - 3.11.1 Zahlen und Fakten [Seite 100]
8.3.11.2 - 3.11.2 Gedenk- und Erinnerungskultur als Treiber christlicher Profilierung [Seite 104]
8.3.12 - 3.12 Evangelische Stiftung Hephata in Mönchengladbach [Seite 108]
8.3.12.1 - 3.12.1 Zahlen und Fakten [Seite 108]
8.3.12.2 - 3.12.2 Identität in der Diversität lokaler Unternehmenskulturen [Seite 110]
8.3.13 - 3.13 Josefs-Gesellschaft Köln [Seite 115]
8.3.13.1 - 3.13.1 Zahlen und Fakten [Seite 115]
8.3.13.2 - 3.13.2 Das Kölner Brückenmodell (Qualifizierung für seelsorgerliche Aufgaben) [Seite 118]
8.3.14 - 3.14 Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg [Seite 119]
8.3.14.1 - 3.14.1 Zahlen und Fakten [Seite 119]
8.3.14.2 - 3.14.2 Kirchlichkeit als Selbstanspruch und Angebot [Seite 122]
8.3.15 - 3.15 Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg [Seite 125]
8.3.15.1 - 3.15.1 Zahlen und Fakten [Seite 125]
8.3.15.2 - 3.15.2 Das Konzept der Lebensbegleitung von Mitarbeitenden [Seite 128]
8.3.16 - 3.16 Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie in Rendsburg [Seite 131]
8.3.16.1 - 3.16.1 Zahlen und Fakten [Seite 131]
8.3.16.2 - 3.16.2 Christliches Profil im Netz und im Bereich Social Media [Seite 133]
8.3.17 - 3.17 Pommerscher Diakonieverein in Greifswald [Seite 136]
8.3.17.1 - 3.17.1 Zahlen und Fakten [Seite 136]
8.3.17.2 - 3.17.2 Authentizität in einem säkularen Kontext [Seite 138]
8.3.18 - 3.18 Rummelsberger Diakonie in Schwarzenbruck [Seite 141]
8.3.18.1 - 3.18.1 Zahlen und Fakten [Seite 141]
8.3.18.2 - 3.18.2 Von diakonischen Gemeinschaften getragen [Seite 144]
8.3.19 - 3.19 Sießener Schulen in Bad Saulgau [Seite 147]
8.3.19.1 - 3.19.1 Zahlen und Fakten [Seite 147]
8.3.19.2 - 3.19.2 Der Spiritualität einen Dialograum geben [Seite 151]
8.3.20 - 3.20 Sozialwerk St. Georg in Gelsenkirchen [Seite 155]
8.3.20.1 - 3.20.1 Zahlen und Fakten [Seite 155]
8.3.20.2 - 3.20.2 Implementierung einer Konzeption Ethik und Prävention [Seite 157]
8.3.21 - 3.21 Stiftung Liebenau in Meckenbeuren [Seite 161]
8.3.21.1 - 3.21.1 Zahlen und Fakten [Seite 161]
8.3.22 - III. Beobachtungen zur gelebten Praxis [Seite 165]
9 - III. Beobachtungen zur gelebten Praxis [Seite 165]
9.1 - 1. Betrachtung der Zahlen und Fakten [Seite 165]
9.1.1 - 1.1 Grunddaten der untersuchten Organisationen [Seite 165]
9.1.2 - 1.2 Personelle Ausstattung [Seite 166]
9.1.3 - 1.3 Finanzen [Seite 167]
9.1.4 - 1.4 Ebenen/Dimensionen Christlicher Profilentwicklung [Seite 173]
9.1.5 - 1.5 Organisationale Verankerung der Christlichen Profilentwicklung [Seite 174]
9.2 - 2. Schwerpunktthemen und -trends [Seite 174]
9.2.1 - 2.1 Ethik [Seite 175]
9.2.2 - 2.2 Leitbild [Seite 176]
9.2.3 - 2.3 Gemeinschaft - alte und neue Gestaltungen [Seite 176]
9.2.4 - 2.4 Spiritualität [Seite 177]
9.2.5 - 2.5 Akademie/Fortbildungsinstitut [Seite 177]
9.2.6 - 2.6 Schwellen der Berufsbiographie [Seite 178]
9.2.7 - 2.7 Führung [Seite 179]
9.2.8 - 2.8 Neue Sozialisationsagenten [Seite 179]
9.2.9 - 2.9 Besondere Themen [Seite 180]
9.3 - 3. Ergebnishypothesen [Seite 181]
10 - IV. Entwicklung eines Modells zur Identitätsgestaltung [Seite 189]
10.1 - 1. Identitätskern [Seite 191]
10.1.1 - 1.1 Zur Gefährdung und Stärkung christlicher Identität in konfessionellen Unternehmen [Seite 191]
10.1.2 - 1.2 Die eigene Praxis christlich verstehen und deuten: Externalität des Wirkens Gottes [Seite 195]
10.2 - 2. Dimensionen und Gestaltungsebenen diakonischer und caritativer Praxis [Seite 203]
10.2.1 - 2.1 Dimension: Biblische Grundlagen [Seite 203]
10.2.2 - 2.2 Gestaltungsebene Personal [Seite 210]
10.2.3 - 2.3 Dimension: Überzeugungen und Werthaltungen [Seite 219]
10.2.4 - 2.4 Dimension: Formale Bindungen und Loyalitäten [Seite 222]
10.2.5 - 2.5 Gestaltungsebene: Strategie [Seite 225]
10.2.5.1 - 2.5.1 Grundsätzliches zum Strategieverständnis [Seite 225]
10.2.5.2 - 2.5.2 Management als reflexive Gestaltungspraxis [Seite 227]
10.2.6 - 2.6 Dimension: Vision, Unternehmensphilosophie, Profilentwicklung [Seite 230]
10.2.7 - 2.7 Dimension: Corporate Design, Marke, Claim [Seite 232]
10.2.8 - 2.8 Gestaltungsebene Praxis [Seite 233]
10.2.9 - 2.9 Dimension: Basis- und Leistungsprozesse [Seite 234]
10.2.10 - 2.10 Dimension: Konventionen und Abläufe [Seite 236]
10.2.11 - 2.11 Gestaltungsebene Kultur [Seite 237]
10.2.11.1 - 2.11.1 Zum Begriff der Kultur [Seite 237]
10.2.11.2 - 2.11.2 Dimension: Gebäude und Räume [Seite 238]
10.2.11.3 - 2.11.3 Wandel der Unternehmenskultur in Caritas und Diakonie [Seite 240]
10.2.11.4 - 2.11.4 Kulturelle Öffnung und das EuGH-Urteil vom 17.04.2018 [Seite 244]
10.3 - 3. Die Verortung der Unternehmensbeispiele im Modell zur Identitätsgestaltung [Seite 246]
11 - V. Fazit: Thesen zur Identität und Diversitätcaritativer und diakonischer Unternehmen [Seite 249]
12 - Anhang [Seite 251]
12.1 - Praxisideen und ihre Anwendung in der Organisation [Seite 251]
12.1.1 - Voranmerkungen [Seite 251]
12.1.2 - Praxisideen mit Schwerpunkt auf der Handlungs- und Orientierungsebene,die den Identitätskern unmittelbar umgibt [Seite 251]
12.1.3 - Praxisideen mit Orientierung auf Abläufe und Strukturen, die den Markenprozess stützen [Seite 252]
12.1.4 - Praxisideen mit gleichstarker Wirksamkeit in beide Richtungen [Seite 253]
12.1.5 - Anregungen [Seite 254]
12.2 - Abkürzungen [Seite 255]
12.3 - Quellen- und Literaturverzeichnis [Seite 257]
12.3.1 - 1. Allgemeine Quellen und Literatur [Seite 257]
12.3.2 - 2. Quellen und Literatur der Unternehmen [Seite 260]
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