
Leading Simple
Description
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1. Was ein Leader tun muss seine fünf Aufgaben
2. Womit er es tun sollte seine fünf Hilfsmittel
3. Wie er es tun sollte die fünf Prinzipien
Die authentische Geschichte eines Rollstuhlfahrers und erfolgreichen Leaders. Bestechende Klarheit und Präzision: Was muss ein Leader tun? Womit soll er es tun? Wie soll er es tun? Das bewährte Führungssystem von Boris Grundl und Bestsellerautor
Bodo Schäfer.
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Vortragsredner gehört zu Europas Trainerelite. Sein Credo: "Führen heißt vorleben, alles andere ist Dressur."
Bodo Schäfer (Köln) ist weltweit der erfolgreichste Autor zum Thema Geld und Wohlstand. Sein Nr.1-Bestseller "Der Weg zur finanziellen Freiheit" wurde über 10 Millionen mal verkauft. Bodo Schäfer lebt und arbeitet als Schriftsteller, Kongressredner und Unternehmer in Köln.
Content
2 - Vorbemerkung [Seite 7]
3 - Prolog [Seite 8]
4 - Die Geschichte von Louis Berg [Seite 10]
4.1 - 1. Die erste Begegnung [Seite 12]
4.2 - 2. Der Unfall [Seite 22]
4.3 - 3. Der »Roundtable of Leaders« [Seite 30]
4.4 - 4. Drei mal fünf [Seite 40]
5 - Leading Simple: Das System [Seite 52]
5.1 - 5. Die fünf Aufgaben [Seite 54]
5.2 - 6. Warum Motivation von innen kommen muss [Seite 60]
5.3 - 7. Der Wert von Systemen [Seite 68]
5.4 - 8. Wann und wie beginnen? [Seite 77]
5.5 - 9. Die fünf Hilfsmittel [Seite 82]
5.6 - 10. Manipulation oder Beeinflussung? [Seite 92]
5.7 - 11. Die fünf Prinzipien [Seite 104]
6 - Leading Simple: Die Verpflichtung [Seite 116]
6.1 - 12. Ein Versprechen an sich selbst [Seite 118]
7 - Leading Simple: Die Traktate [Seite 134]
7.1 - 13. Die fünf Aufgaben [Seite 136]
7.2 - 14. Die fünf Hilfsmittel [Seite 153]
7.3 - 15. Die fünf Prinzipien [Seite 167]
8 - Literaturhinweise [Seite 180]
9 - Stichwortverzeichnis [Seite 186]
10 - Über die Autoren [Seite 190]
Gespannt warteten die fünf Leader darauf, dass Louis Berg ihnen das Programm erläuterte. Er hatte es Verpflichtung genannt. Der Mann im Rollstuhl räusperte sich: Kurz nachdem ich die Traktate erhalten hatte, habe ich sie an die gesamte Führungsmannschaft einer Firma weitergegeben. Das waren 180 Personen. Wir haben die Aufgaben, die Hilfsmittel und die Prinzipien mehrere Tage lang ausführlich besprochen und eingeübt und ich sah damals meine Aufgabe als erledigt an. Nach sechs Monaten habe ich das Unternehmen noch einmal besucht. Was ich sah, war niederschmetternd."
Seine fünf Zuhörer konnten es nicht fassen. Berg erklärte: "Von den 180 Managern arbeiteten nur noch dreiundvierzig mit dem System. Manche hatten nie damit angefangen und andere hatten nach einiger Zeit aufgegeben. Dreiundvierzig Leader arbeiteten mit dem System und erzielten hervorragende Ergebnisse, aber für die anderen 137 hatte sich nichts verändert. Es war so, als hätten sie Leading Simple nie kennengelernt. Ich fühlte mich hundeelend." "Das ist doch nicht Ihre Schuld", munterte Gottfried Zucker ihn auf. "Schließlich haben Sie Ihr Bestes gegeben. Jeder ist selbst für das verantwortlich, was er mit seinem Wissen anfängt." Louis Berg erwiderte: "Das stimmt. Genau das besagt das erste Prinzip: Jeder ist für seine Ergebnisse verantwortlich.
Das heißt allerdings auch, dass ich für die Ergebnisse verantwortlich bin, die ich erziele. Denken Sie daran: Führen heißt, mit der Hilfe anderer die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Ich fühlte: Es reicht nicht, anderen Menschen das System zu geben, ich muss dafür sorgen, dass sie es auch anwenden. Das liegt in meiner Verantwortung." "Woher nehmen Sie die Kraft dafür?", fragte Eberhard Wehrlich. Der Mann im Rollstuhl antwortete: "Führung ist für mich Leben. Wenn ich eine Frau oder einen Mann sehe, die oder der nicht führen gelernt hat, dann sehe ich oft ein Leben, das nicht vollkommen erfüllt ist. Ich sehe verschwendetes Potenzial. Ich sehe, diesen Menschen sollte jemand dabei helfen, effektiver und glücklicher zu werden. Darin sehe ich meine Aufgabe.
Wir können dieser Wahrheit nicht entkommen: Unsere Fähigkeit zu führen steht in direktem Verhältnis zu dem Erfolg und der Erfüllung, die wir in unserem Leben erfahren. Die meisten Menschen wissen nicht, wie sie Gelerntes wirklich umsetzen können. Sie können nicht zwischen einem Wunsch und einem Ziel unterscheiden. Und so trennt sie ein Abgrund von einem glücklichen und erfüllten Leben. Ich betrachte es als ein Privileg, wenn ich Menschen dabei helfen kann, diesen Abgrund zu überwinden." Die fünf Leader spürten, wie ernst es ihm war. Manuela Herzlich fragte: "Und worin besteht der Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Ziel?" Louis Berg führte aus: "Wünsche sind Tagträume von netten Dingen, über deren Umsetzung man nicht ernsthaft nachdenkt. Man weiß darum auch nicht, ob sie jemals Realität werden. Bei Zielen dagegen haben wir uns entschieden, sie innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu erreichen. Dafür brauchen wir einen Plan.""12. Ein Versprechen an sich selbst (S. 117-119)
Gespannt warteten die fünf Leader darauf, dass Louis Berg ihnen das Programm erläuterte. Er hatte es Verpflichtung genannt. Der Mann im Rollstuhl räusperte sich: »Kurz nachdem ich die Traktate erhalten hatte, habe ich sie an die gesamte Führungsmannschaft einer Firma weitergegeben. Das waren 180 Personen. Wir haben die Aufgaben, die Hilfsmittel und die Prinzipien mehrere Tage lang ausführlich besprochen und eingeübt und ich sah damals meine Aufgabe als erledigt an. Nach sechs Monaten habe ich das Unternehmen noch einmal besucht. Was ich sah, war niederschmetternd.«
Seine fünf Zuhörer konnten es nicht fassen. Berg erklärte: »Von den 180 Managern arbeiteten nur noch dreiundvierzig mit dem System. Manche hatten nie damit angefangen und andere hatten nach einiger Zeit aufgegeben. Dreiundvierzig Leader arbeiteten mit dem System und erzielten hervorragende Ergebnisse, aber für die anderen 137 hatte sich nichts verändert. Es war so, als hätten sie Leading Simple nie kennengelernt. Ich fühlte mich hundeelend.«
»Das ist doch nicht Ihre Schuld«, munterte Gottfried Zucker ihn auf. »Schließlich haben Sie Ihr Bestes gegeben. Jeder ist selbst für das verantwortlich, was er mit seinem Wissen anfängt.«
Louis Berg erwiderte: »Das stimmt. Genau das besagt das erste Prinzip: Jeder ist für seine Ergebnisse verantwortlich. Das heißt allerdings auch, dass ich für die Ergebnisse verantwortlich bin, die ich erziele. Denken Sie daran: Führen heißt, mit der Hilfe anderer die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Ich fühlte: Es reicht nicht, anderen Menschen das System zu geben, ich muss dafür sorgen, dass sie es auch anwenden. Das liegt in meiner Verantwortung.«
»Woher nehmen Sie die Kraft dafür?«, fragte Eberhard Wehrlich. Der Mann im Rollstuhl antwortete: »Führung ist für mich Leben. Wenn ich eine Frau oder einen Mann sehe, die oder der nicht führen gelernt hat, dann sehe ich oft ein Leben, das nicht vollkommen erfüllt ist. Ich sehe verschwendetes Potenzial. Ich sehe, diesen Menschen sollte jemand dabei helfen, effektiver und glücklicher zu werden. Darin sehe ich meine Aufgabe.
Wir können dieser Wahrheit nicht entkommen: Unsere Fähigkeit zu führen steht in direktem Verhältnis zu dem Erfolg und der Erfüllung, die wir in unserem Leben erfahren. Die meisten Menschen wissen nicht, wie sie Gelerntes wirklich umsetzen können. Sie können nicht zwischen einem Wunsch und einem Ziel unterscheiden. Und so trennt sie ein Abgrund von einem glücklichen und erfüllten Leben. Ich betrachte es als ein Privileg, wenn ich Menschen dabei helfen kann, diesen Abgrund zu überwinden.«
Die fünf Leader spürten, wie ernst es ihm war. Manuela Herzlich fragte: »Und worin besteht der Unterschied zwischen einem Wunsch und einem Ziel?«
Louis Berg führte aus: »Wünsche sind Tagträume von netten Dingen, über deren Umsetzung man nicht ernsthaft nachdenkt. Man weiß darum auch nicht, ob sie jemals Realität werden. Bei Zielen dagegen haben wir uns entschieden, sie innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu erreichen. Dafür brauchen wir einen Plan.«
Manuela Herzlich nickte nachdenklich: »Es geht also darum, dass jeder Einzelne einen Plan erstellt. Und das tun die wenigsten von sich aus. Meine Aufgabe als Leader ist es, meinen Mitarbeitern dabei zu helfen.«
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