
Fotografische Normalisierung
Description
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»In jedem Fall lesenswert und in den dargestellten Erkenntnissen bedenkenswert; gerade für Lehrende und Lernende, die sich mit Kultur, Ästhetik, Medien und/oder jeglicher Form medialer Darstellung von Menschen mit Behinderung befassen, bietet das vorliegende Buch interessante, grundlegende und innovative Impulse.«More details
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Person
Anna Grebe, Berlin, Deutschland
Anna Grebe (Dr. phil.) lebt und arbeitet in Berlin. Die Medienwissenschaftlerin promovierte an der Universität Konstanz und forscht und lehrt seitdem u.a. in Linz und Wien (Österreich) sowie in Valparaíso (Chile).
Content
2 - 1. Einleitung: Sozio-mediale Konstruktion von Behinderung [Seite 7]
2.1 - 1.1 Bilder von Behinderung - Bilder ohne Behinderung? [Seite 7]
2.2 - 1.2 Ein anderes Archiv: Das Fotoarchiv der Stiftung Liebenau [Seite 15]
2.3 - 1.3 Fragestellung und Aufbau der Studie [Seite 19]
3 - 2. Andere Bilder: Theoretische Grundlagen der sozio-medialen Konstruktion von Behinderung [Seite 29]
3.1 - 2.1 Zweimal Studies: Zum Verhältnis von Visual Studies und Disability Studies [Seite 30]
3.1.1 - 2.1.1 Die Visual Studies als Meta-Disziplin [Seite 30]
3.1.2 - 2.1.2 »Nichts über uns ohne uns!« Die Disability Studies [Seite 38]
3.1.3 - 2.1.3 Doing Images - Doing Dis/ability [Seite 54]
3.2 - 2.2 Fotografie und Behinderung [Seite 59]
3.2.1 - 2.2.1 Semiotische Ansätze der Fototheorie [Seite 61]
3.2.2 - 2.2.2 Fotografie und Behinderung aus zeichentheoretischer Perspektive [Seite 67]
4 - 3. Anderes Sehen: Vom Blick auf den (behinderten) Körper [Seite 75]
4.1 - 3.1 Die Disability Studies und der klinische Blick - eine Kritik am Blickregime? [Seite 78]
4.2 - 3.2 Normalität und Normalismus [Seite 79]
4.3 - 3.3 Normale Bilder von Behinderung? [Seite 84]
4.4 - 3.4 Der klinische Blick bei Foucault [Seite 89]
4.5 - 3.5 Der klinische Blick in der Fotografie [Seite 95]
5 - 4. Anderes beschreiben: Bildanalysen [Seite 103]
5.1 - 4.1 »Arbeit ist die beste Medizin« - Werkstattfotografien aus den 1920er Jahren [Seite 105]
5.1.1 - 4.1.1 Visuelle Ein- und Ausschlüsse [Seite 105]
5.1.2 - 4.1.2 Bildkomposition und soziale Hierarchie [Seite 113]
5.1.3 - 4.1.3 Medizinischer Blick oder soziales Blickregime? [Seite 115]
5.2 - 4.2 Ein >Knipser< in Liebenau - Arbeiterporträts 1936-1940 [Seite 118]
5.2.1 - 4.2.1 Zur Ästhetik der Knipserfotografie [Seite 121]
5.2.2 - 4.2.2 »Menschen des 20. Jahrhunderts«: Die Produktion von Normalität in der Porträtfotografie der Weimarer Republik [Seite 132]
5.3 - 4.3 Porträts im Wirtschaftswunder - das Leben im Josefshaus um 1960 [Seite 142]
5.3.1 - 4.3.1 Die Liebenauer Anstalt zwischen Aktion T4 und der Gründung der BRD [Seite 142]
5.3.2 - 4.3.2 Zur Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Relevanz behinderter Menschen in der Nachkriegszeit [Seite 146]
5.3.3 - 4.3.3 »Saisonkonformismus« als ästhetische Kategorie [Seite 152]
5.3.4 - 4.3.4 Denormalisierung durch Infantilisierung [Seite 158]
5.3.5 - 4.3.5 Blickregime statt Bildrhetorik? [Seite 169]
5.4 - 4.4 Fotografie zwischen Institution und Öffentlichkeit ab 1970 [Seite 172]
5.4.1 - 4.4.1 Fotografieren im Zeichen von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit [Seite 175]
5.4.2 - 4.4.2 Sichtbarkeitsverhältnisse [Seite 197]
5.5 - 4.5 Zusammenfassung [Seite 202]
6 - 5. Anderes zeigen: Behinderung in Serie und als Archiv [Seite 205]
6.1 - 5.1 Einleitung [Seite 205]
6.2 - 5.2 Was ist ein Archiv? Archivtheoretische Grundlagen [Seite 208]
6.3 - 5.3 (Fotografische) Serialität [Seite 212]
6.3.1 - 5.3.1 Das vergleichende Sehen als Ordnungsprinzip [Seite 213]
6.3.2 - 5.3.2 >Behinderung< in Serie? [Seite 219]
6.3.3 - 5.3.3 Fotografische Typen - das Archiv im Bild [Seite 221]
6.3.4 - 5.3.4 Objektivierung durch Vereinheitlichung - das Bild im Archiv [Seite 227]
6.4 - 5.4 Die Fotografie als Archiv im Archiv [Seite 231]
7 - 6. Behinderung (nicht) zeigen? Schluss [Seite 233]
8 - Literatur [Seite 239]
9 - Danksagung [Seite 257]
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