
Computerlexikon für Dummies
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Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
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B
B 1. Die Abkürzung für Byte. Siehe dort. 2. Wird das B als kleines b geschrieben, ist damit ein Bit gemeint. Siehe dort. Um mögliche Verwechslungen zwischen Bit und Byte zu vermeiden, wird in der Regel ein Byte durch ein großes B abgekürzt, das Bit jedoch immer mit »bit« ausgeschrieben.
B2B (bi-tu-bi) Steht für Business-to-Business. Hiermit ist der (Internet-)Handel zwischen Unternehmen im Unterschied zu (Online-)Geschäften mit privaten Haushalten gemeint. Siehe auch E-Business, E-Commerce.
Backbone (bäck-boun) Zu Deutsch »Rückgrat«. Das Backbone ist der Kern eines Netzwerkes, insbesondere der Telekommunikationsnetze, die unser Internet ermöglichen. Es hat die schnellsten Leitungen (zum Beispiel Glasfaserleitungen), da es alle Teilnetze und angeschlossenen Benutzer miteinander verbinden muss. Idealerweise ist das Backbone stern- oder ring-förmig angeordnet und es besteht aus großen Rechnern und den entsprechenden Leitungen zwischen diesen. Siehe auch Ringtopologie, Sterntopologie.
Backdoor-Programm (bäck-doa-programm) Diese »Hintertürprogramme« tarnen sich häufig als Nutzprogramme und werden manchmal zu den Trojanern gerechnet. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass sie von sich aus keine Dateien versenden, sondern einen Port des befallenen Rechners öffnen und darauf warten, dass sie von einem Angreifer aktiviert werden. Hat nun ein Angreifer eine Verbindung zum Backdoor-Programm hergestellt, kann er über die Onlineverbindung den Rechner fernsteuern. Er könnte dann beispielsweise Programme starten und beenden, Dateien übertragen, erstellen, bearbeiten oder löschen. Klingt irgendwie beunruhigend, nicht? Siehe auch Trojanisches Pferd.
Backend (bäck-änt) Ein System, das Dienste für ein anderes System zur Verfügung stellt. Häufig ein Synonym für »Server«. Siehe auch Client-Server-Netzwerk, Frontend.
Backslash (bäck-släsch) Der »\« teilt sich die Taste mit dem Fragezeichen und dem »ß«. Er kommt zum Vorschein, wenn Sie auf IBM-Tastaturen diese Taste zusammen mit der -Taste drücken. Siehe auch \.
Backspace-Taste (bäck-späis-taste) Siehe Rücktaste.
Back-up (beck-ap) 1. Eine Sicherungskopie einer Datei, die man für den Fall macht, dass die Originaldatei aus Versehen geändert, gelöscht oder sonst wie zerstört wird. Insbesondere bei Festplattenausfällen können Sie sich glücklich schätzen, wenn Sie regelmäßig ein Back-up erstellt haben.2. Das Erstellen einer Sicherungsdatei. Dabei kann diese Datei alle Dateien und Einstellungen Ihres Systems enthalten. Aus dieser Datei kann Ihr System nach einem Ausfall wiederhergestellt werden. Man unterscheidet dabei zwischen vollständigem und inkrementellem Back-up. Siehe dort. 3. Der MS-DOS-Befehl, mit dem diese Sicherung durchgeführt werden kann.
BAK Eine Dateinamenerweiterung, die für Back-up-Dateien (Sicherungskopien) reserviert ist, insbesondere für die, die von einigen Anwendungen automatisch erstellt werden. Siehe auch Back-up.
Band Siehe Magnetband.
Bandbreite Maßeinheit für die Übertragungskapazität einer Leitung, das heißt der Frequenzbereich, der für die Datenübertragung zur Verfügung steht. Die Bandbreite gibt die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Übertragungsfrequenz an und wird in Hertz (Hz), Kilohertz (kHz), Megahertz (MHz) und Gigahertz (GHz) gemessen. In Hertz wird zum Beispiel auch die Geschwindigkeit gemessen, mit der die Daten vom Rechner zum Monitor geschickt werden. Je größer die Bandbreite ist, desto mehr Daten lassen sich gleichzeitig übertragen. Siehe auch Breitband.
Warum eigentlich klingt eine Audio-CD sehr viel besser als ein Telefongespräch? Sie werden es sicherlich erraten, natürlich hat das mit der Bandbreite zu tun. Bei einem normalen Telefon beispielsweise liegt die untere Frequenzgrenze bei 300 Hertz und die obere bei 3400 Hertz. Alles, was unter oder über diesem Frequenzbereich liegt, wird nicht übertragen und ist damit auch nicht hörbar. Die Bandbreite bei einem Telefon liegt damit also bei 3100 Hertz (3,1 kHz), bei einer Audio-CD allerdings um ein Vielfaches höher, nämlich bei 22.000 Hertz (22 kHz).
Bandkassette Sieht fast aus wie eine Musikkassette. Zum Lesen und Beschreiben des Magnetbands braucht man ein Bandlaufwerk - auch »Streamer« genannt. Bandkassetten werden in erster Linie zur Datensicherung von Festplatten eingesetzt. Siehe auch Magnetband.
Bandlaufwerk Ein Gerät, in das Sie eine Bandkassette reinschieben, um Daten vom Magnetband zu lesen oder Daten auf das Magnetband zu schreiben. Mit so einer Maschine sichern viele Leute ihre ach so wichtigen Daten. Man braucht nur noch eine passende Software zur Datensicherung, und schon kann man seine Daten allabendlich, einmal pro Woche oder noch seltener auf Bänder schreiben. Im privaten Bereich werden Bandlaufwerke kaum noch eingesetzt, sondern stattdessen - je nach Datenmenge - DVD-Laufwerke, extern anschließbare Festplatten oder NAS-Laufwerke verwendet. Siehe dort.
Bandroboter Gerät, das in der Lage ist, die gerade benötigte Bandkassette zu suchen, in ein Bandlaufwerk einzulegen und die aktuell eingelegte wieder an ihren Platz zu bringen. Das funktioniert vollautomatisiert, sodass Sie sich darüber keine Gedanken machen müssen und Ihre Mitarbeiter sich anspruchsvolleren Tätigkeiten widmen können. Wird für große Bandarchive zum Beispiel in Rechenzentren verwendet. Dabei sieht der Roboter eher aus wie ein großer Schrank als wie Bender aus Futurama. Siehe auch Bandkassette, Bandlaufwerk, Archiv.
Bank Switching (bänk swi-tsching) Ein Verfahren, bei dem schnell zwischen zwei Gruppen von Speicherbänken hin und her geschaltet wird, wobei man den Benutzer im Glauben lässt, dass ein einziger großer Speicher angesprochen wird. Bank Switching wird häufig eingesetzt, um die begrenzten Speicherkapazitäten der eingebauten Hardware zu überbrücken. Vor allem bei den alten PCs aus den 80er-Jahren hat dieses Verfahren mehr Speicherplatz gebracht.
Barcode (ba-kohd) Siehe Strichcode.
BASIC (bäi-sik) Abkürzung für Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code. Eine Programmiersprache, die Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre entwickelt wurde und die das Programmieren erleichtern sollte. Die ersten PCs mit den frühen DOS-Versionen wurden gleich mit einer Version von BASIC ausgestattet, da sich damals die Besitzer von PCs häufig als Programmierer versucht und ihre eigenen kleinen Progrämmchen geschrieben haben. Mit den frühen BASIC-Versionen konnte man keine coolen Programme erstellen, mit denen sich die Festplatte ausradieren oder das Modem in die Luft jagen ließ. Mit späteren Versionen, zum Beispiel Visual Basic 6, kamen auch solche Funktionen hinzu. Die darauffolgenden Versionen beruhen auf dem Microsoft .NET Framework. Zwischenzeitlich hat sich BASIC zu einer vollwertigen objektorientierten Programmiersprache entwickelt, die den Zugriff auf die gesamte Programmierwelt zulässt. Siehe auch objektorientiert, Programmiersprache, Visual Basic, Visual Studio.
Basis Die Anzahl der verschiedenen Ziffern, die in einem Zahlensystem verwendet werden. Basis 10 verwendet zehn Ziffern (Dezimalsystem), Basis 2 arbeitet mit zwei Ziffern (Binärsystem) und Basis 16 braucht gleich 16 Ziffern und Zeichen (Hexadezimalsystem). Siehe auch Binärsystem, Dezimalsystem, Hexadezimalsystem.
Basisanschluss Kleinster Anschluss an das digitale ISDN-Netz mit zwei Nutzkanälen mit je 64 Kbit/s und einem Datenkanal mit 16 Kbit/s unter einer Rufnummer, der weitere Unterrufnummern zugeordnet werden können. Den Basisanschluss gibt es als Anlagenanschluss und als Mehrgeräteanschluss. Aufgrund der fortschreitenden Umstellung des Telekommunikationsnetzes auf die VoIP-Technologie sind Basisanschlüsse rückläufig und werden in absehbarer Zeit völlig verschwunden sein. Siehe auch Anlagenanschluss, ISDN, Mehrgeräteanschluss.
BAT Die Dateiendung, an der Sie eine Stapelverarbeitungsdatei erkennen. Siehe auch Stapelverarbeitungsdatei.
Batch-Datei (bätsch-da-tai) Siehe Stapelverarbeitungsdatei.
Battery Backup (bat-te-ri bäck-ap) Eine Batterie, die in dem Moment Strom liefert, wenn der Netzstrom ausfällt. Siehe auch USV.
Baud (bod) Die Geschwindigkeit, mit der Daten, zum Beispiel über ein Modem, übertragen werden. Die Baudrate gibt die Schrittgeschwindigkeit, das heißt die Anzahl der Veränderungen auf einem Kanal pro Sekunde, an. Wird nur ein Kanal zur Übertragung verwendet, entspricht die Schrittgeschwindigkeit (gemessen in Baud) der Übertragungsgeschwindigkeit (gemessen in Bits pro Sekunde). Schnelle Modems verwenden heutzutage jedoch mehrere Kanäle, sodass sich die Übertragungsgeschwindigkeit aus der Schrittgeschwindigkeit multipliziert mit der Anzahl der Kanäle errechnet. Falls Ihnen jetzt also noch mal einer kommt und erzählt, die Baudrate wird in Bits pro Sekunde gemessen, dann...
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