
Intricacy
Die gemeinsame Quelle von Philosophie und Psychotherapie - und ihre politischen Konsequenzen
Eugene T. Gendlin(Author)
Karl Alber Verlag
1st Edition
Published on 24. March 2026
262 pages
978-3-495-98940-1 (ISBN)
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Description
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Ein Buch für Philosoph:innen, die sich eine Praxis wünschen, in der sich ihr Denken bewähren kann, und für therapeutisch arbeitende Menschen, die eine ihrer Praxis angemessene theoretische Fundierung suchen.
Die ununterbrochene Wechselwirkung zwischen Körper (Person) und Umwelt (Situation) und wie sie geschieht, ist der Ausgangspunkt aller lebendigen Prozesse, auch des therapeutischen.
Alles, was wir sagen können - ob als Patient:in/Klient:in oder als Philosoph:in - kommt aus dem sich in seiner konkreten Umwelt selbst fühlenden Körper, aus dem Erleben, das noch ungeteilt, noch nicht geformt und dennoch wohlgeordnet ist - aus einer INTRICACY. Sie in allem, was wir tun und sagen, zu beachten, bewirkt grundsätzliche Veränderungen in Gesellschaft und Politik.
More details
Language
German
Place of publication
Freiburg
Germany
File size
2,68 MB
ISBN-13
978-3-495-98940-1 (9783495989401)
DOI
10.5771/9783495989401
Schweitzer Classification
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Eugene T. Gendlin
Intricacy
Die gemeinsame Quelle von Philosophie und Psychotherapie - und ihre politischen Konsequenzen
Book
03/2026
1st Edition
Karl Alber Verlag
€49.00
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Persons
Content
- Titelei/Inhaltsverzeichnis
- Zu diesem Buch|Wiltschko, Johannes
- Philosophieren über die Postmoderne hinaus
- 1. Mehr als Vernunft: "After Postmodernism"
- [Beispiel "Künstlerin]
- [Die Grenze, an der die Worte enden]
- [ ..... und noch fünf Punkte dazu]
- [Dem ..... Gesellschaft leisten]
- [Half deutsch und halb american]
- [Unterschiedlich, aber nicht beliebig]
- [Begriffe an das Erleben anhängen]
- [Wie man Konzepte benützt]
- [Inhalte kommen aus dem Prozess]
- [Wenn ein Klient also genug Geduld hat .]
- 2. Die Quelle meiner Konzepte
- [Meine Konzepte kommen von den lebendigen Dingen]
- [Es gibt kein "ist" und es gibt keinen "Körper"]
- [Wir sind eine Gewebe-Prozess]
- [Der Platz, an dem ein "Etwas" kommt]
- Focusing: Methode, Theorie, Forschung
- 3. Focusing
- [Die Methode]
- Theorie
- Der Forschungshintergrund
- [Die Experiencing-Skala]
- [Sowohl Erfolg als auch Misserfolg können vorhergesagt werden]
- [Kann jeder Focusing lernen?]
- Focusing in der Psychotherapie
- Synthese auf der Grundlage von erlebensbezogenen Prinzipien
- [Freie Assoziation und Aktive Imagination]
- [Desensibilisierung]
- Therapeutische Interaktion
- [Die übergeordnete Regel]
- [Die positive Bedeutung unangemessener Beziehungsmuster]
- 4. Eine Theorie des Persönlichkeitswandels
- Die "Experiencing-Theorie"
- Experiencing
- [Unmittelbares Bezugnehmen, Bedeutung]
- [Implizites und explizites Erleben]
- [Experiencing ist immer Interaktion]
- [Focusing]
- [Prozesshafte und strukturgebundene Erlebensstile]
- [Erlebensinhalte sind Prozessaspekte]
- [Die zwischenmenschliche Beziehung]
- [Der Selbst-Prozess und das Antworten]
- [Das "Unbewusste"]
- [Der Prozess der Persönlichkeitsveränderung]
- 5. Das Politische am Verschenken von Therapie
- Zuhören (listening)
- Focusing
- Politische Prinzipien beim Verschenken von Psychotherapie
- 1. Wenn wir die Ausbildung nicht verschenken, dann verschenken wir auch keine Therapie.
- 2. Skills können so formuliert werden, dass sie von jedem von innen heraus ausgeführt werden können und helfen, die eigene innere Quelle zu finden.
- 3. Wenn wir spezifische Dinge lehren, können wir erforschen und herausfinden, ob diese spezifischen Dinge tatsächlich praktiziert werden und was genau dabei geschieht.
- 4. Indem wir Therapie verschenken, können wir zu einem Wissen kommen, in dem wir Konzepte so benützen, dass jede Aussage mit einem Aspekt des Erlebens verknüpft ist.
- 5. Menschen können lernen zu erkennen, ob ihnen geholfen wird oder nicht
- sie können konkrete Veränderungserlebnisse in ihrem Körper und in ihrem Leben spüren.
- Organisationsmodell
- Politik
- Focusing-orientierte Psychotherapie
- 6. Humanistische Psychologie: ihre Verdienste und ihre Probleme
- Carl Rogers
- [Zuhören]
- Encounter-Gruppen
- [In jedem menschlichen Körper wohnt ein "Ich"]
- Die Notwendigkeit neuer Konzepte
- Der Mangel an Humanistischen Ausbildungsgängen
- 7. Aus meiner Zeit mit Carl Rogers
- 8. Sollen wir es "Therapie" nennen?
- Klientzentrierte Therapie
- Was die Welt unter Therapie versteht
- Die administrative Rolle des Therapeuten
- Spezifische therapeutische Haltungen
- Die Beziehung kommt zuerst
- 9. Erlebensbezogenes Antworten
- Teil I: Regeln für das therapeutische Antworten
- Felt Sense
- Den Felt Sense explizieren
- Sensibilität: verschiedene Richtungen für einen erlebensmäßigen Fortschritt ausprobieren
- Auf der Erlebensspur bleiben
- Erlebensorientiertes Bezugnehmen: Unsere Antworten weisen auf den Felt Sense hin
- Weitertragen / fortsetzen (carrying forward)
- Das "Fortsetzen" leitet den Therapeuten, nicht umgekehrt
- Veränderung des Bezugspunkts (referent movement): der "Felt Shift"
- Der erlebensorientierte Gebrauch von Konzepten
- Erlebenstiefe
- Teil II: Erlebensorientierte Interaktion
- Die erlebensorientierte Methode und Theorie
- Philosophisches
- 10. Über den Körper
- [Felt Sense]
- [Ahnung und Intuition]
- 1. Der situationale Körper
- Charakteristika dieser Art des Erlebens
- Alles ist tatsächlich so
- 2. Wir haben Pflanzenkörper
- [Tiere und Menschen]
- [Situationen]
- Die Funktion dieser Art des Erlebens in der Psychotherapie
- ["Schritte"]
- [Mehr als die Vergangenheit]
- 3. Der Körper impliziert seinen richtigen nächsten Schritt
- Körperliches Kommen
- Die Gesellschaft ist komplexer geworden als die Routinen und Konzepte, die sie uns beibringt.
- Die Art des Erlebens, auf die ich hinweisen möchte, spielt eine besondere Rolle auf dem Weg zum nächsten Stadium.
- Neue Konzepte und eine neue Art von Konzept
- 11. Die Beziehung zwischen Erleben und Konzepten
- Nicht nur Sinneswahrnehmung
- Nicht nur Sprache
- Der körperliche Felt Sense von Situationen
- Martin Heidegger
- Jean-Paul Sartre
- Wahrheit und Werte
- Schlussfolgerung
- 12. Prozessethik und die politische Frage
- I. [Prozessethik]
- II. [Die Wechselwirkung zwischen Gesellschaft und Individuum]
- 13. Die Zeit im sich entfaltenden Prozess
- "Verschmolzen" und "Holismus"
- Zeitliche Muster (temporal patterns)
- Uns im Raum orientieren
- Interaktion
- Zum Schluss
- Persönliches
- 14. Gene Gendlins Bericht über die Flucht aus Wien
- Gendlins Bericht über die Flucht aus Wien
- 15. Interview mit Gene Gendlin über sein Jüdischsein
- Kurzbiographie von Eugene Tovio Gendlin
- Erwähnte Literatur
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