
Wie wird man ein Mensch?
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»Eine philosophisch reflektierte, gut verständliche Einführung in aktuelle Fragestellungen der Anthropologie.«More details
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Person
Gunter Gebauer, Freie Universität Berlin, Deutschland
Gunter Gebauer ist Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Sozialphilosophie und Theorien des Körpers. Er war Sprecher des Forschungszentrums für Historische Anthropologie und Mitglied des Exzellenzclusters »Sprachen der Emotion«. Er hatte Gastprofessuren in Japan und Frankreich (Paris, Straßburg) inne.
ISNI: 0000 0001 2140 0837
Content
- Cover
- Inhalt
- Einführung
- I. Sich machen
- 1. Vom Standpunkt der Anthropologie
- Die drei Etappen der Anthropologie
- Das anthropologische Interesse
- Die Qualität des Mensch-Seins
- Mängelwesen und Selbst-Schöpfung
- Die Situation des In-der-Welt-Seins
- Historische Anthropologie
- 2. Welterzeugen der Hand
- Funktionen der Hand
- Erzeugen von Ordnungen durch den Handgebrauch
- Verinnerlichung und Subjektivierung
- Soziale Ordnung und symbolische Welten
- Der Gebrauch der Hände als Vorstufe zur Sprache
- 3. Der Mensch als Organismus und Mechanismus
- Normen setzen
- Das Normale und das Pathologische
- Abweichung von der Norm
- Normstörung in der Ästhetik
- Menschlicher Organismus und Technik
- 4. Bewegungen als Prinzip des Sozialen
- Der Körper als Vermittler von Subjekt und Gesellschaft
- Bewegungen und soziale Ordnungen
- Der common body
- Die soziale Formung des Körpers
- Verinnerlichung von sozialer Ordnung
- 5. Die Zweite Natur als Habitus
- Die Zweite Natur bei Aristoteles
- Die Zweite Natur bei Hegel
- Die Zweite Natur im Lichte von Bourdieus Habituskonzept
- II. Das Äußere und das Innere
- 6. Die Geste als Vermittlung von Allgemeinheit und Ich
- Innerer und äußerer Aspekt der Geste
- Gesten und Emotionen
- Interpretation von Gesten
- Der symbolische Raum von Gesten
- 7. Spiel und Begehren
- Die Bestimmung des Eros als Leere und Fülle
- Die Konkurrenzsituation des Sports
- Begehren als Streben nach Fülle
- 8. Was heißt leidenschaftlich handeln?
- Leidenschaft als inneres Geschehen
- Interaktion und innerer Vollzug der Leidenschaft
- Teilhabe an der Leidenschaft
- Veräußerlichung von Emotionen und ihre Wirkung
- Die Gemeinsamkeit von Handelndem und den Anderen
- 9. Die Verletzlichkeit der Menschen
- Ähnlichkeit der Körper
- Der potentielle Fall
- Verletzlichkeit der Körper als anthropologisches Minimum
- Exkurs: Über körperliche Erkenntnis und Zeitlichkeit
- 10. Verstehen durch Empathie
- Verstehen unterhalb der Bewusstseinsschwelle
- Die Verschaltung von Sehen und Tasten
- Erste Sprachspiele
- Emotionen und Metaphern
- Lebendige Metaphern
- III. Selbstvergewisserung
- 11. Wie können wir uns selbst erfassen?
- Ist unser Selbst gesetzt?
- Bilden wir einen Entwurf des Selbst?
- Die drei Ebenen der Bildung des Selbst
- Das Selbst in seinen Handlungen
- Bewusstsein und Reflexion
- Selbstbewusstsein
- Soziale und subjektive Identität
- 12. Das Aufleuchten des Unverfügbaren
- Der subjektive Weltbezug
- Steuert das Bewusstsein meinen Sprachgebrauch?
- Wittgensteins Argument der »Privatsprache«
- Das Unverfügbare im Aspektwechsel
- 13. Die Hermeneutik des Subjekts als Frage der Anthropologie
- Der neue »Streit der Fakultäten«
- Die Umformung natürlicher in kulturelle Merkmale
- Nietzsches Metapherntheorie
- Re-Konfiguration
- Anthropologie als Selbstvergewisserung
- Literatur
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