
Juristische Rhetorik
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Content
- Cover
- Titel
- Impressum
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung: Die Rückkehr der juristischen Rhetorik
- I. Recht und Rhetorik - der Zusammenhang
- 1. Einheit von Werkstoff und Werkzeug
- 2. Was heißt "Rhetorik"?
- 3. Das rechtliche Gegenstück: für Rhetorik offen
- 4. Die wieder entdeckte Argumentation
- 5. Das Einverständnis als wirklicher Rechtsgrund
- II. Das antirhetorische Repertoire - Sieben Repliken
- III. Zum Aufbau des Buches
- Erster Teil: Rhetorische Elementarlehre
- I. Der Weg ins Einverständnis: Subsumtion
- 1. Das Modell der rhetorischen Subsumtion
- 2. Die Akteure: Rhetor & Adressat
- 3. Die Gegenstände: These & Prämisse
- 4. Das Verfahren: Subsumtion
- 5. Die rhetorische Situation
- II. Subsumtion auf dem Forum Romanum und am Amtsgericht
- 1. Rede des Marcus Antonius wider die Attentäter
- 2. Der Prozess: Subsumtionsspiel in Raum und Zeit
- III. Die rhetorische Prämisse
- 1. Was zur rhetorischen Prämisse gehört
- 2. Prämissen mit oder ohne Inhalt
- 3. Sachprämissen und operative Prämissen
- 4. Formfreie und formalisierte Prämissen
- 5. Beschreibende und bewertende Prämissen
- 6. Die totale Prämisse: Der Begriff
- 7. Die rechtliche Hyperprämisse: Das Gesetz
- 8. Die operative Prämisse "Rechtsdogmatik"
- IV. Die Argumentation
- 1. Zielpunkte der Argumentation
- 2. Wege des Argumentierens
- 3. Was zu einem Argument gehört
- 4. Äußere Beweismittel und Beweise aus dem Fall heraus
- 5. Sachargumente und formale Argumente
- 6. Beschreibende und bewertende Argumente
- 7. Notwendige, zureichende und nicht zureichende, aber nützliche Argumente
- 8. Vertretbare und unzulässige Argumente
- 9. Starke, schwache und Scheinargumente
- 10. Argumente aus Beispielen
- V. Geltungsgründe
- 1. Vom juristischen Gebrauch der Wahrheit
- 2. Was ist richtig?
- 3. Die Erkenntnishilfen "Institution" und "Autorität"
- 4. Das Erkenntnisziel, rhetorisch bestimmt: "Plausibilität"
- VI. Die rhetorische Situation
- 1. Situationen infolge beruflicher Aufgabenstellung
- 2. Zur Situation des Richters
- 3. Die Sachlichkeit der Juristen
- Zweiter Teil: Historischer Exkurs: Rhetorik in Fall-Geschichten
- I. Archaische Beredtheit: Der geprellte Oasenmann Chu-en-anup verteidigt den §?242 BGB
- 1. Der Fall: Einem armen Mann wird Treu und Glauben verweigert
- 2. Die neun Klagereden des Oasenmannes
- 3. Über den (altägyptischen) Zusammenhang zwischen Kommunikation und Gerechtigkeit
- II. Vor Troja: Der gekränkte Achill und der büßende Agamemnon
- 1. Der Fall: Einem Helden wird die schönste Beute weggenommen
- 2. Plädoyers für eine Versöhnung
- 3. Die rhetorische Kraft des Faktischen
- III. Ius talionis: Gerechtigkeit mit Hilfe des Spiegels
- 1. Der Fall: Vergeltung für ein zerstörtes Auge
- 2. Das wahre Recht hinter dem Text-Schein
- 3. Vom Spiegel und seinen Unschärfen
- IV. Klassisch-römisch: Wegweiser durch das Dickicht des Rechtsstreits
- 1. Die fünf rhetorischen Stationen
- 2. Ein Rechtsfall wird hergestellt
- 3. Die Gerichtsrede
- V. Cicero verteidigt Sextus Roscius: Eine Rede gegen versuchten Justizmord
- 1. Der Fall: Politische Säuberer auf Raubzug
- 2. Ciceros Rede: Rhetorik zwischen Skylla und Charybdis
- 3. Den Prozess gewinnt - Cicero
- VI. Immanuel Kant, oder: Mit Vernunft geht alles besser?
- 1. Der Fall: Tells Geschoss
- 2. Kategorische Imperative antworten (nicht)
- 3. Das Vernünftige kommt ins Gespräch
- VII. Die wörtliche Seite des Terrors: Ein vernichtendes Urteil
- 1. Der Fall: Ein leichtsinnig geschriebener Brief
- 2. Vernichtungs-Justiz
- 3. Rhetorischer Minimalismus, mörderisch
- Dritter Teil: Die Gesetzesauslegung. Eine rhetorische Grundausstattung
- I. Die traditionelle Auslegungsmethode und ihre immanente Sprachtheorie
- 1. Schlüssel zum Inneren des Gesetzes: Der Vierer-Kanon
- 2. Der Gegenstand der Auslegung
- 3. Der Gang der Auslegung
- II. Was mit dem Vierer-Kanon zu machen ist
- 1. Der Fall: Ein Pferd wird - verarbeitet?
- 2. Hohe Schule, hermeneutisch
- 3. Analyse eines hermeneutischen - Ärgernisses?
- 4. Mit dem Vierer-Kanon zur Ergebnis-Fiktion?
- 5. Der Vierer-Kanon als Torso. Ergänzungen
- III. Der Wortsinn
- 1. Wie die Wörtlichkeit konstituiert ist
- 2. Fassungen des Wortsinns
- 3. Die Auffindung eines Wortsinns
- 4. An der Wortlautgrenze
- IV. Die systematische Auslegung
- 1. Wie Zusammenhang konstituiert ist
- 2. Die Auffindung eines Zusammenhangs
- V. Die historische(n) Auslegung(en)
- 1. Wie die Genealogie des Gesetzes genutzt wird
- 2. Aus der Biografie des Gesetzes
- VI. Die teleologische Auslegung
- 1. Schriftgrund und Vernunftgrund
- 2. Verfahren der teleologischen Auslegung
- 3. Auch der Gesetzeszweck geht mit der Zeit
- VII. Auslegungslehre unter veränderten Normqualitäten. Nebst einem Exkurs zur Sprachpolitik
- 1. Zur Auslegung des Europarechts
- 2. Mit verbindlichen Empfehlungen: Narrative und moderierende Normen
- 3. Gesetze in gerechter Sprache
- Vierter Teil: Instrumente des rhetorischen Logos
- I. Der plausible Aufbau einer Argumentation
- 1. Das rhetorische Grundgerüst (Dispositio)
- 2. Einige Formeln für die normative Beweisführung (Probatio)
- 3. Einige Techniken der Erwiderung (Refutatio)
- 4. Die Gegen-Erwiderung (Replik)
- II. Die Definition
- 1. Die Architektur der Definition
- 2. Von der Nominaldefinition zur Sachaussage
- 3. Stilistische Varianten des Definierens
- III. Logische Minima
- 1. Grundregeln der Logik
- 2. Grundzüge der Syllogistik
- 3. Figuren und Modi des Syllogismus
- 4. Einige Hilfen gegen Widersprüche
- 5. Der Aussagenkalkül
- 6. Zirkelschlüsse
- 7. Beispiel einer logischen Nachprüfung
- 8. Was die Logik zum Recht beiträgt
- IV. Schlussformen am Rande der Logik
- 1. Der Umkehrschluss
- 2. Die Analogie
- 3. Die Konkurrenz zwischen Umkehrschluss und Analogie
- 4. Das argumentum a fortiori
- 5. Das argumentum ad absurdum
- V. Formen der Rationalisierung
- 1. Teleologische Griffe
- 2. Die Abwägung
- VI. Das Fragenstellen
- 1. Die Struktur des Fragens
- 2. Technik der Fragestellung
- 3. Die rhetorische Hebammenkunst: Fragen in Sokrates' Manier
- VII. Der Begriff als Methode. Zum Beispiel "Gleichheit"
- 1. Gleichheit von Rechts wegen
- 2. Die Syntax des Gleichheitsbegriffs
- 3. Balanceakt auf der Gleichheits-Linie
- 4. Das rhetorische Schema der Gleichheit
- VIII. Das Gewissen als rhetorische Figur
- 1. Beispiel: Das Gewissen des Arztes
- 2. Beispiel: Das Gewissen des Druckers
- 3. Das Gewissen - rhetorisch verfasst
- 4. Das rhetorische Schema des Gewissens
- Fünfter Teil: Instrumente des rhetorischen Pathos
- I. Vom Logos zum Pathos: Logik, wesentlich oder äußerlich
- 1. Logik mit pragmatischer Erleichterung
- 2. Figuren des logischen Pathos
- II. Metaphern: Verstehen durch Sinnübertragung
- 1. Metaphern-Bildung und Verwendungen im Recht
- 2. Aus dem Formenkanon der Metaphorik
- 3. Einige andere Tropen
- III. Die ontologische Scheinbegründung
- 1. Ontologie - ein "trivialphilosophischer" Holzweg
- 2. Die unerschöpfliche Natur des Menschen
- 3. Natürliches Anti-Naturrecht: Die Natur der Sache
- 4. Recht aus dem Kosmos der Werte. Zugleich Rückschau auf eine Turbulenz
- IV. Die juristische Fachsprache
- 1. Fachsprache: der verbale Mitgliedsausweis
- 2. Das Pathos der Sachlichkeit
- 3. Starke Floskeln: Immer mit Emphase
- 4. Affektpflege: Die auf- oder abwiegelnden Wörter
- 5. Der poetische Augenblick im juristischen Text
- V. Eristik: Aus einem Brevier der Rechthaberei
- Sechster Teil: Vom Ethos des Rhetors zur Rhetorik als praktischer Philosophie
- I. Ethos des juristischen Rhetors
- 1. Aus dem klassischen Ethos-Konzept
- 2. Zum Beispiel: Anwaltsethos heute
- II. Aus dem philosophischen Feld der (juristischen) Rhetorik
- 1. Zur Genesis des rhetorischen Weltverständnisses
- 2. Zwei Bausteine zu einer Phänomenologie der juristischen Rhetorik
- I. Quellentexte sowie ausgewählte Texte zu Geschichte, Philosophie und Theorie der Rhetorik
- II. Juristische Rhetorik und zitierte Literatur aus Rechtssoziologie, Rechtstheorie, Philosophie, Logik, Erkenntnistheorie
- III. Zitierte Literatur zu Einzelfragen des geltenden Rechts
- Bibliografie
- Klassische und neueste Literaturzur juristischen Rhetorik
- I. Quellentexte sowie ausgewählte Texte zu Geschichte, Philosophie und Theorie der Rhetorik
- II. Juristische Rhetorikund zitierte Literatur aus Rechtssoziologie, Rechtstheorie, Philosophie, Logik, Erkenntnistheorie
- III. Zitierte Literatur zu Einzelfragen des geltenden Rechts
- Sachregister
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