
Working Class
Description
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"Ihr werdet es einmal schlechter haben!"
Die Generation nach den Babyboomern ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern mehrheitlich nicht wirtschaftlich übertreffen wird. Obwohl die Wirtschaft ein Jahrzehnt lang wuchs, besitzt die Mehrheit in diesem Land kaum Kapital, kein Vermögen. Doch sich Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten ist schwieriger geworden, insbesondere für die, die heute unter 45 sind. Die Hälfte von ihnen fürchtet, im Alter arm zu sein.
Was sind die Ursachen für diesen großen gesellschaftlichen Umbruch, wann fing es an? Julia Friedrichs spricht mit Wissenschaftlern, Experten und Politikern. Vor allem aber begleitet sie Menschen, die dachten, dass Arbeit sie durchs Leben trägt, die reinigen, unterrichten, Tag für Tag ins Büro gehen und merken, dass es doch nicht reicht. Sie sind die ungehörte Hälfte des Landes. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte.
Reviews / Votes
"Friedrichs gelingt es, ein mit Zahlen und Fakten gesättigtes Buch verständlich zu gestalten, indem sie reportagehafte Passagen, Interviews und Analysen verknüpft."
"Friedrichs analysiert präzise, nah an den Menschen dran, frei von Polemik oder Sozialkitsch."
"Sehr angenehm geschrieben, persönlich und trotzdem sehr reich an Fakten."
"Menschennah, aber kitschfrei, präzise und durch Daten, Fakten und Analysen von Ökonomen gestützt, erzählt Friedrichs vom wachsenden Reichtum weniger auf Kosten vieler, wie und seit wann Kapital Arbeit schlägt."
"Die Journalistin schildert den Alltag ihrer Protagonisten einfühlsam, aber niemals unkritisch, und beschreibt Situationen und Orte mit treffenden Sprachbildern. So macht sie die trockene Statistik anschaulich."
"Lesenswertes Buch"
"Ein wirklich beeindruckendes Buch"
"Die Journalistin Julia Friedrichs seziert die deutsche Arbeitswelt im Stil von George Packer."
"Julia Friedrichs ist parteiisch und engagiert, aber nicht polemisch oder billig idealisierend. Deshalb ist sie eine exzellente Anwältin der 'Working Class'."
"Sehr anschaulich"
"Wie sich der nüchtern dargebotene statistische Befund im Leben dieser unteren Hälfte Tag für Tag auswirkt, das hat die vielfach preisgekrönte Journalistin Julia Friedrichs in ihrem Buch >Working Class< höchst eindrucksvoll herausgearbeitet."
"Julia Friedrichs hat mit 'Working Class' ein wichtiges gesellschafts- und arbeitsmarktpolitisches Buch vorgelegt, das ohne Einschränkung lesenswert ist."
"Ein bewegendes und ungemein wichtiges Buch"
"Es entsteht das starke Gefühl, dass das so nicht richtig sein kann, dass das nicht sein darf, was hier beschrieben wird. Ist es aber und Julia Friedrichs hat es eindrucksvoll porträtiert."
"Friedrichs hat keine abstrakte Analyse zusammengestellt; sie hat die Lebensrealität ausgewählter Personen lange begleitet und geht ins Detail - mit entlarvend bitteren Ergebnissen."
"Der Reportage-Teil des Buches ist stark und eindrücklich."
"Es ist dieses Auseinanderdriften von Menschen mit Kapital und denen ohne, die dramatischer werdende Ungleichheit in diesem Land, die Julia Friedrichs in 'Working Class' präzise und eindrücklich herausarbeitet."
"Wer die Unbehaustheit und die Verwundungen der heutigen arbeitenden Klassen verstehen will, auch die Respektlosigkeiten, denen die Protagonisten ausgesetzt sind, sollte dieses Buch lesen."
"Lesenswertes Buch."
"Mit dieser spannenden Mischung aus Sozialreportagen und Hintergrundberichten bietet Julia Friedrichs eine sehr aktuelle Bestandsaufnahme der Arbeitswelt in Deutschland."
"Zur Lektüre empfohlen"
"Die Geschichten berühren und sind aufrüttelnd erzählt."
"Durchaus ein Lesetipp für den kommenden 1. Mai, dem Tag der Arbeit."
"Friedrichs zeigt in ihrem Buch an etlichen Beispielen und sehr anschaulich auf die wunden Punkte unserer Gesellschaft. Mir ist in diesem Buch sehr deutlich geworden, warum manchen Menschen der Aufstieg gelingt und andere keine Chance haben."
"Sie erzählt aus der Ich-Perspektive, mit persönlichem Touch, angereichert mit Kommentaren und Anekdoten."
"Ein notwendiger Beitrag zur Diskussion in dieser Zeit."
"Ich reagiere durchaus emotional und auch aufgewühlt auf dieses Buch, aber das erreicht sie, indem sie eigentlich sehr nüchtern und äußerst sachlich argumentiert."
"Herausgekommen ist nicht nur das eindrückliche Porträt einer neuen Arbeiterklasse, die sich überhaupt erst als solche zu verstehen lernen muss. Es ist auch die Geschichte einer Generation, die es als erste in der Nachkriegszeit nicht besser haben wird als ihre Eltern.«
"Arbeiterinnen, Angestellte, Freiberufler - die Angehörigen der neuen >Working Class< - Julia Friedrichs erzählt menschennah und doch präzise ihre persönliche Geschichte, die es unbedingt verdient, gehört zu werden."
"Julia Friedrichs ist schonungslos offen und arbeitet gründlich und fundiert. Sie ist eine begnadete Vollblut-Journalistin mit dem Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen. Dieses hat mir die Augen geöffnet, auch wenn ich manchmal schwer an diesen Erkenntnissen zu knabbern habe."
"Es ist ein Buch, das aufrüttelt und das endlich die in den Mittelpunkt stellt, die zum Reichtum des Landes zwar beitragen, davon aber kaum profitieren."
"Dass Friedrichs die Problematik an konkreten Fällen festmacht und ihnen über einen längeren Zeitraum folgt, macht sie greifbar, leichter einzuordnen; es ist keine komplizierte Lektüre."
"Wie immer hat Friedrichs solide und empathisch recherchiert. Sie hat Wertschätzung über für jene, die ihr Zeit widmen und Geschichten erzählen, damit sie ihre Bücher schreiben kann."
"Wir finden, dass es unbedingt an der Zeit ist, sich diese Geschichten anzuhören."
"Ein brandaktuelles Buch"
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Person
Julia Friedrichs, 1979 im westlichen Münsterland geboren, studierte Journalistik in Dortmund und Brüssel. Seitdem arbeitet sie als Autorin von Reportagen und Dokumentationen für den WDR und das ZDF sowie das Redaktionsteam der Bild- und Tonfabrik "docupy" und schreibt für die ZEIT. Sie hat mehrere hochgelobte Bücher verfasst, u. a. die Sachbuch-Bestseller "Gestatten: Elite", "Ideale" und zuletzt im Berlin Verlag "Wir Erben".
Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, wie den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten, den Nachwuchspreis des Deutsch-Französischen Journalistenpreises, den Dr.-Georg-Schreiber-Medienpreis sowie 2019 den Grimme-Preis. Julia Friedrichs lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Content
PROLOG
Schon vor der Pandemie gab es Tage, an denen ich mir sicher war, den Knall überhört zu haben. Den Knall, den man hört, wenn ein Band reißt, das alles zusammenhält. Wer ständig Fußball schaut wie ich, wird immer wieder Zeuge dieses Knalls. Vor zwei Jahren zum Beispiel, als bei einem Auswärtsspiel meines Teams Werder Bremen in Dortmund unser Flügelspieler Fin Bartels in der 33. Minute nach einem harmlosen Zweikampf zu Boden ging: ein unabsichtlicher Tritt in die Hacke, ein Sturz, ein Knall, hin war die Achillessehne, die Fuß an Bein bindet und ohne die kein Schritt getan, kein Ball gedribbelt, kein Tor geschossen werden kann. Als Bartels auf der Bank saß, kaum zu trösten, war klar, dass er längst wusste, dass es das für sehr, sehr lange Zeit war mit dem Fußballspielen.
Aber wie fühlt sich der Knall an, den man spürt, wenn das Band reißt, das uns alle zu dem zusammenbindet, was man recht ungenügend mit dem Wort »Gesellschaft« beschreibt? Ist er auch so laut wie ein Riss der Achillessehne? Wird hier auch sofort jeder wissen, was geschehen ist?
Fühlt es sich vielleicht so an? Berlin, Montag, U-Bahn-Linie 8, Schönleinstraße. Die Gegend, die in Immobilienanzeigen »begehrte Lage« heißt. Gleich hier um die Ecke wird etwas angeboten: drei Zimmer für eine halbe Million Euro oder der Dachgeschossrohling für 1,6 Millionen. Es ist 13.10 Uhr. Ich trete aus der Bahn und fast auf einen Mann, der von der mintfarbenen Bank kippt, den Alustreifen, aus dem er sein Crack geraucht hat, noch zwischen den Lippen. Die Ärmsten sind jetzt fast jeden Tag da, liegen halb angezogen auf den Bänken. Längst habe ich den Kindern beibringen müssen, dass manche Menschen das Leben nur mit Drogen ertragen, diese aber das Gehirn vergiften und mancher deshalb schreit oder in die Ecke pinkelt. Die Kinder bitten trotzdem weiter um Münzen, die sie in Becher und Hände legen.
Oder so? Um die Ecke der neue Bäcker kündigt an, die ohnehin schon hohen Preise noch einmal anzuheben. Auf der Theke steht ein Begründungsschreiben. »Unsere Miete beträgt 21 Euro pro Quadratmeter und steigt jedes Jahr um drei Prozent.« 1,90 Euro kostet ein Croissant nach der Erhöhung. Bis vor zwei Jahren war hier Kasper, ein Kiezbäcker, bei dem auch die Müllwerker Pause machten: Für 2,50 Euro gab es zwei belegte Brötchen und Kaffee. Die Männer in Orange sieht man jetzt nicht mehr hier. Dafür stehen sonntags die neuen Wohlhabenden der Stadt bis raus auf den Bürgersteig.
Vielleicht aber auch ganz anders. Der Riss der Achillessehne ist eine schwere Verletzung. So etwas kommt vor, ist aber selten. Genau wie die Extreme, die mich irritieren: die Elenden und die Immobilienmillionäre. Sie gibt es. Sie mögen zahlreicher werden, sichtbarer auf jeden Fall. Aber sie sind nicht die Regel.
Als Mediziner die Sprunggelenke von Profifußballern untersuchten und mit denen jener Menschen verglichen, die nicht unter der dauerhaften Belastung des Sports gestanden hatten, fiel ihnen auf, was von außen niemand gesehen hatte: 90 Prozent der Profigelenke waren dauerhaft verändert, die Sprunggelenksbänder zudem oft »chronisch instabil«. Eine Erkrankung, die unter der Bezeichnung soccer's ankle, also »Fußballergelenk«, seit den 1950er-Jahren bekannt ist. Zu viele Schläge, Stöße, kleine Risse, zu viele »Mikrotraumata«, wie es die Mediziner nennen, die das Gelenk während einer Karriere aushalten muss. Zu oft gedehnt, zu oft verletzt, schafft das Band irgendwann nicht mehr das, was es tun soll: halten und stützen.
Vielleicht also versagt auch das Band, das uns zusammenhält, gar nicht für alle merklich mit einem Peitschenknall, vielleicht geschieht auch das viel, viel leiser. Vermutlich wird auch nicht der eine entscheidende Zweikampf, das eine Foul die Ursache sein, sondern die vielen, vielen Mikrotraumata, die permanenten Überdehnungen, die kleinen Risse. Ihnen gilt es nachzuspüren. Dafür aber muss man ganz genau hinsehen.
Vor der Pandemie war das ökonomische Bild dieses Landes auf den ersten Blick beeindruckend: Der Wohlstand wuchs. Die Zahl der Erwerbstätigen auch. Genau wie die Billionen auf den privaten Konten. Der Staat nahm so viele Steuergelder ein wie noch nie. Aus dem »kranken Mann Europas«, wie der britische Economist vor 15 Jahren titelte, war ein kraftstrotzender Adonis geworden. (Wobei der Vergleich lahmt: Bei einem mittleren Alter der Deutschen von 48 Jahren sollten wir uns vielleicht eher einen gut trainierten Sportler der Altherrenliga vorstellen.) Aber ganz und gar konnten auch seine Muskeln die Risse im Gewebe nicht verbergen.
Vor dem ersten von vielen Treffen und Gesprächen hatte Alexandra den Kaffeetisch gedeckt. Sait hatte wie immer nach dem Dienst geduscht. Christian seine Narbencreme aufgetragen. Die drei gehören zu denen, für die es keinen Namen gibt. Working class, sagen die Briten, präzise und stolz. Classe populaire die Franzosen. Und wir? Die »kleinen Leute«? Die »einfachen Leute«? Die Mittelschicht. Ersteres ist völliger Quatsch, Letzteres viel zu ungenau.
Wäre der Begriff nicht so verbraucht, müsste man die Menschen, die ich mehr als ein Jahr lang wieder und wieder traf, »Arbeiter« nennen. Selbst wenn keiner von ihnen mehr etwas mit den überlieferten Bildern der rußverschmierten Kohlekumpel, der Malocher am Band gemein zu haben scheint. Heute schaffen Arbeiter eben nicht mehr unter Tage, nur selten in der Fabrik. Sie schleppen Pakete die Treppe hinauf oder Schmutzwäsche wieder hinunter, sie sitzen an der Supermarktkasse oder füllen auf der Fläche die Regale, sie verlegen schnelles Internet oder füllen Excel-Listen. Sie backen, mauern, kochen, putzen. Sie antworten am anderen Ende von Hotlines, bei Servicestellen, Verkaufsagenturen. Sie steuern Lkw oder Busse oder Müllwagen. Sie betreuen und bilden Kinder, pflegen Opa oder uns, wenn wir krank sind.
Die working class sieht anders aus als vor hundert Jahren, aber noch immer gilt: Es sind Menschen, die arbeiten, um Geld zum Leben zu haben. Ganz einfach. Menschen, die keine Unternehmensanteile halten, über keine Mietshäuser verfügen, keine Erbschaften erwarten, denen keine Windräder gehören, nicht mal Fonds für die Altersvorsorge. Menschen, für die gilt: Nettoeinkommen gleich Monatsbudget ohne Rücklagen-Netz und doppelten Familien-Vermögen-Boden.
Die US-Ökonomen Gabriel Zucman und Emanuel Saez schichten die Bevölkerung anhand ihrer Vermögen. Ganz unten die breite Arbeiterschicht, die Menschen ohne Kapital, satte 50 Prozent der US-Amerikaner. Dann die Mittelschicht (die folgenden 40 Prozent), die obere Mittelschicht (die nächsten 9 Prozent) und die Reichen (das oberste Prozent).
Folgt man diesem System, sind auch in Deutschland die meisten Menschen Arbeiter. Denn obwohl die Wirtschaft nun ein Jahrzehnt lang wuchs, die Gewinne flossen, die Aktienindizes kletterten, hat die Mehrheit in diesem Land kaum Kapital, kein Vermögen. Die Menschen sind angewiesen auf den Ertrag ihrer Hände, ihrer Köpfe Arbeit.
In einem Papier aus dem Bundesfinanzministerium, das mir für dieses Buch zugeschickt wird, heißt es trocken: »Teilt man die Haushalte in Dezile[1], so hat der Anteil am gesamten Nettohaushaltsvermögen der unteren fünf Dezile seit 1998 von 3,7 Prozent auf 1 Prozent abgenommen. Der Anteil der oberen fünf Dezile hat dagegen im Umkehrschluss von 96,3 Prozent auf 99 Prozent zugenommen.« Will heißen: Die ärmere Hälfte der Bevölkerung hatte vor zwanzig Jahren schon wenig Vermögen, inzwischen aber: fast nichts.
Bill Clinton nannte diese Menschen in einem lichten Moment the hard working people who play by the rules. Viele von ihnen würden besser dastehen, wenn sie Grundsicherung kassieren und ein bisschen schwarzarbeiten würden. Aber sie tun es nicht. Aus Verpflichtung, aus dem Wunsch, den Kindern Vorbild zu sein, in der Hoffnung, dass Fleiß und Anstrengung irgendwann entlohnt werden?
Sait steigt morgens um 6.30 Uhr runter in die U-Bahn und wischt den Dreck der Nacht weg. Alexandra drückt mittags ihrer jüngeren Tochter noch einen Kuss auf die Wange, um dann bis abends Klavierschüler zu unterrichten. Christian isst mittags am Schreibtisch im Büro, um es irgendwie pünktlich in den Feierabend zu schaffen. Sie alle haben schon vor der Pandemie von Rissen erzählt. Sie alle haben gespürt, wie die Muskelstränge wieder und wieder überdehnten.
Sait, als er Monat für Monat beim Amt die Anträge einreichte, damit der Staat den niedrigen Lohn so aufstockte, dass die vierköpfige Familie damit zumindest über die Runden kam. Christian, als er an einem Freitagnachmittag in einem Vier-Augen-Gespräch von seiner Chefin degradiert wurde und sich fragte, ob die Firma wirklich die glückliche Familie war, der er seine Arbeitsstunden zu widmen dachte. Alexandra, als ihr endgültig klar war, dass sie vermutlich nie einen Festvertrag würde erkämpfen können, dass bezahlter Urlaub oder Krankentage für sie für immer Illusion bleiben würden.
Und nicht nur sie spürten, wie das Band überstreckte: Gut drei Millionen Menschen in Deutschland verdienen weniger als 2000 Euro brutto im Monat, obwohl sie Vollzeit arbeiten, zehn Millionen bekommen weniger als 12 Euro die Stunde. Seit dem Jahr 2010 nimmt die Ungleichheit der Jahreseinkommen in Deutschland wieder zu. Besonders stark steigen Löhne und Gehälter der reichsten 10 Prozent. Das ärmste Drittel hat in den letzten drei Jahrzehnten unter dem Strich nur wenig vom Wachstum in Deutschland profitiert oder sogar verloren. Trotzdem wurden in dieser Zeit die Steuern für das obere Drittel der Einkommen gesenkt, für...
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