
Strategien in Post-Merger-Integrationen
Description
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Die Arbeit modelliert den Integrationsprozess als wiederholtes Spiel, wobei eine Reihe von Spezifika der Übernahmesituation in das Modell eingehen. Die Untersuchung des modellierten Prozesses erfolgt im Rahmen eines Experiments, bei dem Experten ihre situationsbezogenen Verhaltensweisen als Strategien für das wiederholte Spiel definieren. Diese Strategien spielen dann innerhalb einer Turniersimulation gegeneinander. Die Ergebnisse werden mit Hilfe von spieltheoretischen Grundkonzepten und als Turnier bezüglich verschiedener Erfolgskriterien untersucht. Neben dem absoluten (kumulierten) Turniererfolg wird auch der relative Erfolg im direkten Vergleich der Gruppenmitglieder untersucht.
Zentraler Beitrag der Untersuchung ist einerseits die Erkenntnis, dass es für Integrationsteammitglieder entscheidend ist, ihr Erfolgskriterium (absolut oder relativ) vor Interaktionsbeginn zu definieren und ihr Verhalten entsprechend auszurichten, weil die Ziele in einem konfliktären Zusammenhang stehen. Kontrastierend zu den klassischen Untersuchungen von Axelrod kann auch gezeigt werden, dass ein Verhalten im Sinne der bekannten Tit-for-Tat-Strategie in der betrachteten Situation nicht besonders erfolgreich abschneidet. Darüber hinaus werden Aspekte der erfolgreichen Strategien identifiziert und als Erfolgsfaktoren der spezifischen Spielsituation gekennzeichnet.
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Content
2 - Vorwort [Seite 7]
3 - Inhaltsübersicht [Seite 8]
4 - Inhaltsverzeichnis [Seite 10]
5 - Abbildungsverzeichnis [Seite 15]
6 - Tabellenverzeichnis [Seite 17]
7 - Abkürzungsverzeichnis [Seite 19]
8 - A EINFÜHRUNG [Seite 22]
8.1 - 1 Merger-Anomalie als Motivation dieser Arbeit [Seite 22]
8.2 - 2 Bisherige Forschungsschwerpunkte und Ziele dieser Arbeit [Seite 26]
8.3 - 3 Methodische Vorgehensweise sowie Aufbau dieser Arbeit [Seite 30]
9 - B THEORETISCHE GRUNDLAGEN [Seite 35]
9.1 - 1 Vorstellung von relevanten Begriffen und Ansätzen aus der Merger- Theorie [Seite 35]
9.1.1 - 1.1 Begriffsdefinitionen und -unterscheidungen [Seite 36]
9.1.2 - 1.2 Phasen bei der Durchführung von Mergern [Seite 38]
9.1.3 - 1.3 Gestaltungshinweise für die Integrationsphase von Mergern [Seite 44]
9.2 - 2 Teams bei Post-Merger-Integrationen aus Sicht der Agency-Theorie [Seite 58]
9.2.1 - 2.1 Agency-Theorie als Erklärungsansatz intraorganisatorischer Verhaltensweisen [Seite 58]
9.2.2 - 2.2 Hidden Action und Moral Hazard in Teamproduktionen [Seite 61]
9.2.3 - 2.3 Einschätzung der Agency-Thematik und der Lösungsansätze in Bezug auf Integrationen [Seite 66]
9.3 - 3 Spieltheoretische Ansätze zur Untersuchung von Teamproduktionen bei Post- Merger- Integrationen [Seite 72]
9.3.1 - 3.1 Vorstellung grundlegender spieltheoretischer Konzepte [Seite 72]
9.3.2 - 3.2 Detaillierung zweier wiederholter Spiele [Seite 81]
9.3.3 - 3.3 Turniersimulationen als Analyseinstrument für spieltheoretische Probleme [Seite 87]
10 - C EIGENER UNTERSUCHUNGSANSATZ ZUR ANALYSE VON VERHALTENSWEISEN IN INTEGRATIONSTEAMS [Seite 101]
10.1 - 1 Motivation und Vorgehen einer eigenen Untersuchung von Agenten-verhalten in Teilprojektteams [Seite 101]
10.1.1 - 1.1 Fehlende Übertragbarkeit von allgemeinen Untersuchungsergebnissen auf die zu betrachtende Entscheidungssituation bei Integrationen [Seite 102]
10.1.2 - 1.2 Probleme der Strategieauswahl bei bisherigen Turniersimulationen aus be-triebswirtschaftlicher Sicht [Seite 104]
10.1.3 - 1.3 Experimentelle Turniersimulation als Analyseinstrument zwischen rein formalen und rein empirischen Untersuchungsmethoden [Seite 106]
10.1.4 - 1.4 Weiteres Vorgehen zur Analyse von Verhaltensweisen in Integrationsteams [Seite 108]
10.2 - 2 Formulierung und Diskretisierung der Entscheidungssituation [Seite 110]
10.2.1 - 2.1 Vorbemerkungen zur Beschreibung und Diskretisierung der Entschei-dungssituation [Seite 110]
10.2.2 - 2.2 Beschreibung der allgemeinen Entscheidungssituation und der Grundan-nahmen [Seite 112]
10.2.3 - 2.3 Diskretisierung der allgemeinen Entscheidungssituation zur Ableitung des Grundspiels [Seite 122]
10.3 - 3 Methode zur Strategieerhebung für das Grundspiel [Seite 131]
10.3.1 - 3.1 Experimentelle Befragungen von Experten zur Strategieerhebung [Seite 131]
10.3.2 - 3.2 Durchführung der experimentellen Befragungen [Seite 133]
11 - D ANALYSE DES SIMULATIONSMODELLS UND DER ERHOBENEN VERHALTENSWEISEN [Seite 137]
11.1 - 1 Einleitende Erläuterungen zum Analysevorgehen [Seite 137]
11.2 - 2 Statische Betrachtung der erhobenen Strategien nach den experimentellen Befragungen [Seite 140]
11.2.1 - 2.1 Eigenschaften der Teilnehmerstrategien [Seite 140]
11.2.2 - 2.2 Erste Aussagen zur Komplexität und Grobkategorisierung der Strategien [Seite 142]
11.3 - 3 Kontextbezogene Untersuchung der Simulationsergebnisse [Seite 147]
11.3.1 - 3.1 Analyse des Grundspiels mit spieltheoretischen Lösungsansätzen [Seite 147]
11.3.2 - 3.2 Analyse des Modells als Turnier [Seite 158]
12 - E INTERPRETATION DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE [Seite 212]
12.1 - 1 Implikationen für Mitglieder von Integrationsteams [Seite 212]
12.1.1 - 1.1 Diskussion wesentlicher Untersuchungsergebnisse aus Agentensicht [Seite 212]
12.1.2 - 1.2 Umsetzung der Rückschlüsse in einer verbesserten Verhaltensstrategie [Seite 218]
12.1.3 - 1.3 Kritische Betrachtung der Implikationen für Teammitglieder [Seite 224]
12.2 - 2 Implikationen für den Prinzipal von Merger-Integrationen [Seite 226]
12.2.1 - 2.1 Überprüfung der Grundspielvariationen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen von Integrationen [Seite 226]
12.2.2 - 2.2 Kritische Darstellung der Herausforderungen für den Prinzipal [Seite 230]
13 - F ABSCHLIESSENDE ÜBERLEGUNGEN [Seite 234]
13.1 - 1 Vorgehen und Vergleich mit den Zielen [Seite 234]
13.2 - 2 Kritische Diskussion und Ausblick [Seite 238]
14 - Literatur [Seite 270]
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