
Schuld
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Content
- Cover
- Hirnforschung und Strafrecht. Die Schwierigkeit, keine Satire schreiben zu müssen
- I. Körper und Seelensack
- II. Das kulturalistische anthropische Prinzip
- III. Hirnforscher als Rechtsdogmatiker
- IV. Die "Mutter aller Willensexperimente" (Benjamin Libet)
- V. Ein gehässiges Theater
- Natur, Moral, Stigma - Bemerkungen zur Frage, wie Schuld in die Welt kam
- I. Einführung
- II. Natur
- Erstens:
- Zweitens:
- Drittens:
- Viertens:
- III. Moral
- Erstens:
- Zweitens:
- IV. Stigma
- V. Natur, Norm, Schuld
- Erstens:
- Zweitens:
- VI. Ausblick
- Der Wandel gesellschaftlicher Konstruktionen von Schuld
- I. Schuld und Scham
- II. Von der Disziplin zu den Sicherheitstechniken
- III. Die Neoliberalisierung von Schuld und Scham
- IV. Desozialisierung und Verantwortlichmachung
- 1. Der Kriminalitätsmarkt
- 2. Viktimismus und Punitivität
- 3. Selbstverwirklichung und Vulnerabilität
- V. Sexualkonflikte als Sinnprovinz
- Der Schuldbegriff zwischen Moralität und Legalität. Heutiger Klärungsbedarf in der Rechtsordnung und im Strafrecht
- I. Notwendigkeit der Unterscheidung von Recht und Moral
- II. Problemfelder der Verschränkung von moralischer und rechtlicher Schuld
- 1. Ein Relikt: das Religionsrecht. Kirchliche Strafgerichte im säkularen Staat
- 2. Verschwimmen von moralischer und rechtlicher Schuld. Unklarheiten bei aktuellen Strafprozessen wegen Beihilfe zu NS-Verbrechen
- 3. Problempunkt Medizinrecht. Heutige Tendenz der Moralisierung von Gesetzen
- III. Fazit. Recht und Moral im Differenzmodell
- Sprache, Literatur und Recht: Schuldig oder nicht schuldig? - Eine Vernehmung zur Person und zur Sache in Friedrich Dürrenmatts Hörspiel "Die Panne"
- Zusammenfassung
- I. Vorbemerkung
- II. Das interdisziplinäre Gespräch
- III. Literatur und Fachsprache
- IV. Rechtssprache und Literatursprache
- V. Dürrenmatts "Die Panne"
- 1. Die Vernehmung
- 2. Das "Gericht" in Dürrenmatts "Die Panne"
- 3. Fazit
- "Recht des Willens" - "Schuld des Willens". Schuldzurechnung bei Hegel
- Vorbemerkung
- I.
- II.
- III.
- IV. Zusammenfassung
- Schuld und Verfassung
- I. Der Schuldgrundsatz in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
- II. Der Schuldgrundsatz in seiner strafbegrenzenden Funktion
- III. Der Schuldgrundsatz und seine verfahrensrechtlichen Auswirkungen
- Die Befähigung zur Schuld
- Schuldstrafrecht und Elemente der Erosion in der Lehre von Detlef Krauß
- I. Einleitung - Die Werke
- II. Persönliches
- 1.
- 2.
- III. Ausgangsfragestellung
- 1.
- 2.
- 3. Dogmatik
- 4. Abwägung
- 5. Schuld und Strafe
- 6. Erosion durch Gesetzgebung
- IV. Schuld und Strafzweck (Prävention)
- 1.
- 2.
- 3.
- Schuld - Rationale Auflösung tragischer Extremsituationen
- I. Einführung
- 1. von Schirachs Theaterstück "Terror"
- 2. Entscheidung des BVerfG zum LuftSiG vom 15.2.2006
- 3. Der "Fall Daschner"
- II. Ausgangspunkt: Unantastbarkeit der Menschenwürde
- III. Kategorie der "Schuld" als Boden für die Berücksichtigung von Extremsituationen im Straftatsystem
- 1. Kategorie der Schuld
- 2. Gesetzliche und übergesetzliche Entschuldigungsgründe
- IV. Figur des übergesetzlichen entschuldigenden Notstandes
- 1. Anwendbarkeit auf Eingriffsbefugnisse staatlicher Organe?
- 2. Drohender Missbrauch als strategisches Instrument?
- 3. Implikationen aus Straßburg?
- 4. Negative Generalprävention als unzulässiger Kern der Einwände
- V. Zusammenfassende Bewertung und Ergebnis
- Schuld und (Aber-)Glaube
- I. Normativ ansprechbar - in zwei Welten
- II. Der Gewissensbefehl - Unterscheidung und Abwägung
- III. Barbarisierend - wieviel normative Ansprechbarkeit sein muss
- IV. Der Beweis - "Eruption der Eigentlichkeit des Selbst"
- V. Normativ ansprechbar - in einer verfallenden Welt
- Vorverschulden
- Prolog
- I. Zur Einführung
- II. Zur Konstellation der sogenannten vorsätzlichen actio libera in causa
- III. Zur Konstellation der sogenannten fahrlässigen actio libera in causa
- Schuld und Gefährlichkeit. Über Freiheitsängste und Täterhybride
- I. Einleitende Bemerkungen
- II. Gefährlichkeit, Prävention und die Provokation der Sicherungsverwahrung
- 1. Schuld, Gefährlichkeit und Kommunikation
- 2. Die Logik der Prävention
- 3. Zur Deutung der Schuldfähigkeit als Schuldzurechnungsvoraussetzung
- III. Krankheit und Gefährlichkeit
- 1. Vom "normalen Täter" zum Täterhybrid
- 2. Schuldindifferente Gefährlichkeit
- IV. Schuld und Unsicherheitsbeherrschungsstrafrecht
- 1. Gefährlichkeit und "Psycho-Pathologisierung"
- 2. Tatzurechnung und Konfliktbewältigung
- V. Zusammenfassung
- Schuld und Sanktion - Überlegungen zum Schuldausgleich durch Strafe
- I. Einleitung
- II. Schuld als Grundlage der Sanktionsentscheidung
- 1. Strafzumessungsschuld als eigenständige Dimension
- 2. Quantifizierungen der Schuld in besonderen "Schuldeinheiten"?
- 3. Sanktionsbemessung als unmittelbarer Ausdruck der Schuldschwere
- III. Strafgleichheit als Gerechtigkeitspostulat
- 1. Anspruch und Wirklichkeit
- 2. Wertungsunsicherheit und Strafzweckeinsatz
- IV. Schuldvergeltung und gerechte Strafe
- V. Der Zusammenhang von Normbestätigung und gerechter Strafe
- VI. Schluss
- Schuld und Entschuldigung im Strafrecht der USA
- I. Allgemeines zu justification und excuse
- 1. Justification
- 2. Excuse
- 3. Bedeutung der Unterscheidung
- II. Fälle des Notstands
- III. Schuldunfähigkeit wegen Geisteskrankheit
- 1. Definitionen der insanity
- a) Die M'Naghten Rule
- b) Definition der mental disease
- c) Folgen der mental disease
- 2. Die Lösung des Model Penal Code
- 3. Abschaffung der insanity defense?
- IV. Fazit
- Schuld im Römischen Statut
- I. Dimensionen von Schuld
- II. Täterschaftsformen
- 1. Mittäterschaft (Artikel 25(3)(a), 2. Fall: "gemeinschaftlich mit einem anderen")
- 2. Mittelbare Täterschaft (Artikel 25(3)(a), 3. Fall: "durch einen anderen begeht, gleichviel ob der andere strafrechtlich verantwortlich ist")
- 3. Vorgesetztenverantwortlichkeit (Artikel 28)
- II. Schuldausschließungsgründe
- III. Schuld und Strafzumessung
- IV. Schuldfeststellung im Strafprozess
- 1. Artikel 65: Verfahren bei Schuldeingeständnis
- 2. "Schuldlosigkeit" von Kronzeugen
- V. Schluss
- Schuld und Postmoderne
- I. Schuld
- II. Postmoderne
- 1. Allgemeine Fragen
- 2. Schuldspezifische Fragen
- III. Postmoderne und Schuld als Zurechnungskriterium
- 1. Interne Sicht: Visibilisierung des Politischen
- 2. Externe Sicht: Folgenlose Systemkritik
- IV. Postmoderner Konstruktivismus und materieller Wahrheitsanspruch
- 1. Konstruktion durch Verfahren
- 2. Postmodernes anything goes?
- 3. Missbrauchsanfälligkeit postmoderner Beliebigkeit
- V. Perspektiven
- Digitalisierung und Schuld
- Einleitung
- I. Das Phänomen der Digitalisierung
- 1. Die Täter-Perspektive
- 2. Die Opferperspektive
- 3. Auswirkungen auf die Schuld
- a) Derzeitige Schulddogmatik
- b) Zusammenführung mit Schuldkonzeptionen
- c) Auswirkungen auf das Maß bzw. die Höhe der Schuld
- II. Zusammenfassung
- Opfer und Schuldurteil
- I. Einleitung
- II. Schuldausschluss oder Schuldminderung auf Grund von Opferverhalten
- III. Irrtum über das Opferverhalten
- IV. Schluss
- Abschließend ergibt sich folgendes Fazit:
- Kollektive Schuld? - Zur "Schuld" von Unternehmen
- I. Einführung
- II. Unternehmen und Schuld - Einige Begründungsansätze
- 1. Zurechnungsmodelle - Darstellung und Kritik
- 2. Originäre Unternehmensschuld? - Möglichkeiten und Grenzen
- III. Fazit
- Schuld in Kollektiven I. Eine systemkriminologische Betrachtung
- I. Einführung
- II. Die Erkenntnisse der Studie
- 1. Die Methodik
- 2. Individuelle und korporative Faktoren
- a) Die Persönlichkeit der Beschuldigten
- b) Motivation der Beschuldigten
- c) Bedeutung des Unternehmenskontextes
- III. Grundzüge einer Systemkriminologie
- 1. Das Modell
- a) Der Druck zur Systemkonformität (S)
- b) Die individuelle Widerstandskraft gegenüber dem Systemdruck (SW)
- c) Das Gewicht der Strafnorm (N)
- d) Die individuelle Bereitschaft zum Normbruch (NB)
- 2. Einige Schlussfolgerungen
- a) Allgemeine Schlussfolgerungen für die Entstehung von Systemkriminalität
- b) Konsequenzen
- c) Fazit
- Schuld in Kollektiven II. Beteiligung am millionenfachen Mord - keine Schuld? (Auschwitz und die bundesdeutsche Justiz)
- I. Vorbemerkung
- II. Unrecht bleibt Unrecht
- III. (und) Schuld bleibt Schuld
- IV. Verminderte Schuld - Hitler und seine "Täter"
- V. Das Kollektiv und der Tatbeitrag des Einzelnen: Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963-65) und der 2. Senat (1969)
- VI. Geringe Schuld und Schuldlosigkeit: Die Frankfurter Staatsanwaltschaft nach 1969
- 1. Sog. Fahrbereitschaft (1970)
- 2. SS-Totenkopfsturmbann - Wachposten an der Rampe (1982)
- 3. Sog. Gefangeneneigentumsverwaltung (1985 und 2005)
- Erste Schlussbemerkung:
- Zweite Schlussbemerkung:
- Diskussionsbeiträge
- Autorenverzeichnis
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