
Lexikon der Informatik
Description
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Begriffskompetenz in der Informatik: Das Lexikon der Informatik vermittelt die heute notwendige Sicherheit im Umgang mit der Begriffswelt der Informatik. Die Auswahl der über 6000 Kurzdefinitionen unter mehr als 5000 Stichworten ist repräsentativ und aktuell, wobei auf die Erwähnung von Produkten und kurzlebigen Kenndaten weitestgehend verzichtet wird.
Querverweise und thematisch vernetzte Begriffserklärungen erleichtern die Einordnung der Begriffe in größere Zusammenhänge.
Großer Wert wird auf die sprachliche Darstellung gelegt: Angaben zur Wortherkunft, Konzept zur Verwendung von Anglizismen, Gender-Korrektheit.
Für die 14. Auflage wurde dem Gebiet der Datensicherheit besondere Aufmerksamkeit gewidmet.
Das Lexikon der Informatik ist für jeden, der sich in die Welt der Informatik begrifflich sicher und kompetent bewegen will, ein unverzichtbarer Begleiter.
Der Schwerpunkt der Überarbeitung zur 14. Auflage lag auf dem Gebiet der Datensicherheit.
Reviews / Votes
Aus den Rezensionen zur 14. Auflage:
". Insgesamt ist das Lexikon durch seine grundlegende Darstellungsweise als Computerlexikon weiterhin eher langsam veraltend. Änderungen am Umfang sind schwer abzuschätzen, da das Layout komplett verändert wurde ." (Zimmermann, in: ekz-Informationsdienst Einkaufszentrale für öffentliche Bibliotheken, 2008, Issue 10)
"... Das alphabetisch geordnete Nachschlagewerk umfasst nach Verlagsangaben über 6,000 Kurzdefinitionen unter mehr als 5,000 Stichworten. ... Das Werk ... liefert sprachlich komprimierte und thematisch durch vielfältig Verweise vernetzte Begriffserklärungen für Studierende und Anwender. ... Das Buch will Lesern, die Themen der Informatik lernen oder lessen oder diskutieren, eine schnelle Hilfe liefern, Begriffe einzuordnen und verstehen. ... Erfrischend ist nicht nur die nüchterne Distanz und das Kritikbewusstsein der Autoren, sondern auch die Priese Humor und Ironie bei zahlreichen Stichworten." (in: CM - Controller Magazin, 2008, Vol. 33, Issue Nov./Dez., S. 106)
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1. Einleitung
Je umfangreicher, je "älter" unser Lexikon wird, desto intensiver wird zwangsläufig die Auseinandersetzung mit sprachlichen Gegebenheiten. Auch die Arbeiten zur vorliegenden, mittlerweile 14. Auflage seit 1985 wurden von entsprechenden Gedanken laufend begleitet. Bevor nun aber die Leserin oder der Leser das Gefühl der sprachlichen Bevormundung bekommt, wollen wir unsere Überlegungen aufzeigen.
Der Duden tut sich verständlicherweise schwer mit Entscheidungen rund um die Schreibweise von Fremd- und Fachwörtern. Das ist noch lange kein Freipass für Wildwuchs - und der wuchert in der Informatik zurzeit ungehemmt! In diesem Zusammenhang sind wir der Ansicht, dass die deutsche Sprache keine Legitimation zur Umdefinierung der Schreibung englischer Wörter hat, ebenso wenig wie es dem Englischen zusteht, das Deutsche zu verdrängen.
Die Befolgung dieser Maximen veranlasste uns zu einigen schwierigen, vielleicht mutigen und unerwarteten Entscheidungen. Jedes Sachbuch und jedes Fachlexikon lebt mit sprachlichen Widersprüchen. Dies gilt namentlich für ein Lexikon, dessen Begriffswelt derart stark vom Englischen durchdrungen ist. Wir haben mit den konzeptionellen Gedanken bloss versucht, die Widersprüche zu minimieren - und dabei möglicherweise neue geschaffen ...
Und dann noch dies: Wer die Informatik als ganz und gar "enthumorisierte Zone" betrachtet (immerhin: eine entmilitarisierte gibt es schon, siehe Stichwort "DMZ"), könnte sich in unserem Buch gelegentlich ärgern.
2. Linguistisches
2.1 Wortwahl
- Haben das Deutsche und das Englische je einen Ausdruck mit gleicher Aussagekraft, verwenden wir in den Definitionen meist den deutschen: Festplatte statt Harddisk.
- Als Stichwort sind (meist) beide Varianten zu finden, eine enthält dann meist bloss den Querverweis auf die andere.
- Wir erlauben uns aber auch Durchmischungen: Klient neben Client.
- Andere Male weichen wir ganz auf das Englische aus, und zwar dann, wenn gleichwertige deutsche Ausdrücke fehlen oder krampfhaft wirken: Firewall.
Die grosse Fülle von Akronymen und Abkürzungen hat uns zu folgenden Entscheidungen veranlasst:
- Oft sind sowohl das Akronym wie auch der ausgeführte Begriff als Stichwort zu finden: TDM und Time Division Multiplexing, wobei mindestens das eine auf das andere verweist.
- Die Definition ist in diesem Fall dort geschrieben, wo eine Form aussagekräftiger oder gebräuchlicher ist, hier also bei Time Division Multiplexing.
- Ist eine Form deutlich gebräuchlicher als die andere, wird ausschliesslich jene aufgeführt: Alles zur Hypertext Markup Language findet sich unter HTML, alles zur PKI ausschliesslich unter Public-Key-Infrastruktur.
2.2 Wortherkunft
Die Herkunft und ursprüngliche Bedeutung von Fremdwörtern ist meistens ganz kurz vermerkt, ausser bei englischstämmigen Wörtern. Der Herkunftshinweis ist gelegentlich in den Lauftext der Definition eingebettet.
2.3 Gender und Geschlecht
- "Leserinnen", "Kunden", "Studierende", "Administratorinnen" und "Programmierer" kommen bewusst völlig frei durchmischt zur Anwendung. Auf den Lesefluss wurde dabei geachtet.
- Massgebend für das Geschlecht ist (in aller Regel) der Duden: das File, das Semaphor, das Terminal.
- Für englische, dem Duden unbekannte Wörter, welche eine völlig eindeutige Übersetzung kennen, verwenden wir das Geschlecht, welches das deutsche Wort hätte: das Member, die Garbage Collection.
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