
Image - Performance - Empowerment
Weibliche Stars in der populären Musik von Claire Waldoff bis Lady Gaga
Waxmann Verlag GmbH
1st Edition
Published on 27. July 2018
214 pages
978-3-8309-8814-4 (ISBN)
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Description
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Populäre Musik markiert einen gesellschaftlichen Bereich, in dem Fragen der Konstruktion und Repräsentation geschlechtlicher Identität diskursiv und mitunter kontrovers ausgehandelt werden. Dabei lässt sich populäre Musik sowohl als Spiegelbild gesellschaftlicher Verhältnisse begreifen als auch als Experimentierfeld, in dem gängige Vorstellungen davon, was 'männlich' und 'weiblich' ist bzw. sein soll, hinterfragt werden. Vor diesem Hintergrund geht der Band der Frage nach, mit welchen Mitteln es Musikerinnen im Fortlauf der Zeit gelang, dem männlich dominierten Mainstream eine selbstbewusste Darstellung von Weiblichkeit entgegenzusetzen. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass den Musikerinnen die Räume, sich selbstbewusst und selbstbestimmt zu präsentieren, nicht ohne Weiteres zugestanden wurden - sie mussten vielmehr erkämpft werden. Die Star-Karrieren von Musikerinnen lassen sich nicht nur als Geschichten sich ausformender Images und Performance-Stile lesen, sondern auch - und insbesondere - als Geschichten der Selbstermächtigung und Selbstbehauptung.
Dr. Dr. Michael Fischer ist Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und unterrichtet in den Fächern Medienkulturwissenschaft und Kulturanthropologie.
PD Dr. Christofer Jost ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Privatdozent am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel.
Prof. Dr. Janina Klassen ist Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Freiburg.
Dr. Dr. Michael Fischer ist Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und unterrichtet in den Fächern Medienkulturwissenschaft und Kulturanthropologie.
PD Dr. Christofer Jost ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Privatdozent am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel.
Prof. Dr. Janina Klassen ist Professorin für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Freiburg.
More details
Language
German
File size
15,90 MB
ISBN-13
978-3-8309-8814-4 (9783830988144)
Schweitzer Classification
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Michael Fischer | Christofer Jost | Janina Klassen
Image - Performance - Empowerment
Weibliche Stars in der populären Musik von Claire Waldoff bis Lady Gaga
Book
03/2025
1st Edition
Waxmann
€34.90
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Content
1 - Buchtitel [Seite 1]
1.1 - Impressum [Seite 4]
1.2 - Inhalt [Seite 5]
2 - Vorwort [Seite 7]
3 - Queere Stimmen, Vocal Cyborgs und (k)ein Genderdiskurs (Janina Klassen) [Seite 11]
4 - Claire Waldoff, "Stern von Berlin". Zur Inszenierung von regionaler Identität, star personality und der Überwindung geschlechtsbedingter Normen (Carolin Stahrenberg) [Seite 17]
4.1 - "Star personality" und das frühe Kabarett [Seite 18]
4.2 - Inszenierung regionaler Identität: Das Image der "Berliner Pflanze" [Seite 20]
4.3 - Sexuelle Identität, weibliche Handlungsräume und Waldoffs "star personality" [Seite 25]
4.4 - Fazit [Seite 27]
5 - "Du bist heut' so anders": Zarah Leanders Karriere vom NS-Star zur Diva des Camp (Rebecca Grotjahn) [Seite 31]
5.1 - "Und das Ende ist immer Verzicht": Star und Genderkonstruktion im Nationalsozialismus [Seite 33]
5.2 - "Nie wieder so einen wie Waldemar": Die Selbstparodie des Stars in der Nachkriegszeit [Seite 35]
5.3 - "Kann denn Liebe Sünde sein?" Zarah Leander und Camp [Seite 40]
5.4 - "Du bist heut' so anders": Die Wandlungsfähigkeit des Stars [Seite 44]
6 - Liza Minnelli vs. Sally Bowles Performance-Persona und Musical-Star (Nils Grosch) [Seite 47]
6.1 - Maybe This Time [Seite 47]
6.2 - Starinszenierungen nach der Musical Comedy und dem Integrierten Musical [Seite 49]
6.3 - Sally Bowles als Star? [Seite 50]
7 - Die Kessler-Zwillinge. Zur Faszination des Synchronen (Frauke Schmitz-Gropengießer) [Seite 55]
7.1 - Leben und Karriere [Seite 55]
7.2 - Starinszenierung - Selbstinszenierung [Seite 61]
7.3 - Stars in Bild & Ton - medienhistorische Hintergründe [Seite 70]
7.4 - Die Kessler-Zwillinge heute [Seite 72]
7.5 - Resümee [Seite 74]
8 - Vom Opern- zum Fernsehstar. Anneliese Rothenberger gab sich die Ehre (Thomas Seedorf) [Seite 77]
9 - "Ce n'est pas vrai". Brigitte Bardot zwischen Superwoman und Sexobjekt. Eine sexuelle (R)Evolution? (Fernand Hörner) [Seite 89]
9.1 - "Spécial Bardot": Einleitung [Seite 94]
9.2 - "Harley Davidson" [Seite 97]
9.3 - "Contact" [Seite 98]
9.4 - "Comic Strip" [Seite 100]
9.5 - "Bubblegum" [Seite 104]
9.6 - Zusammenfassung: "Ce n'est pas vrai" [Seite 106]
9.7 - Fazit [Seite 107]
10 - Über Nancy Sinatra "als Tenoristin". Der (sehr) tiefe weibliche Gesang in der populären Musik (Knut Holtsträter) [Seite 113]
10.1 - Nancy Sinatras Vokalprofil [Seite 119]
10.2 - Singen unterhalb der Sprechtonlage [Seite 124]
10.3 - (Sehr) tiefe weibliche Gesangstimmen in der klassischen Musik des 19. und 20. Jahrhunderts [Seite 128]
10.4 - Tiefe weibliche Gesangstimmen in der populären Musik [Seite 131]
10.5 - Hohe Männerstimmen, tiefe Frauenstimmen [Seite 139]
10.6 - Anhang [Seite 141]
11 - Rock 'n' Roll Abject. Poverty, Place and Gender in Patti Smith's Performances (Giacomo Bottà) [Seite 153]
11.1 - Introduction [Seite 153]
11.2 - In the beginning was the coat [Seite 155]
11.3 - Down and out: performing poverty [Seite 158]
11.4 - Walking up and down the Bowery: a performing place [Seite 162]
11.5 - I just dressed like him: performing gender [Seite 164]
11.6 - Conclusions [Seite 168]
12 - "Artpop - we could belong together". Lady Gaga im Kampf um Anerkennung im Schnittfeld von Kunst und Popmusik als vergeschlechtlichter Dichotomie (Sarah Schauberger) [Seite 169]
12.1 - Lady Gaga becoming Pop [Seite 170]
12.2 - "Gaga Studies" [Seite 171]
12.3 - Popmusik als Nicht-Kunst [Seite 172]
12.4 - Lady Gaga zwischen Rock und Pop - eine vergeschlechtlichte Dichotomie [Seite 177]
12.5 - Das Album "Artpop" [Seite 182]
12.6 - Eine vergleichende Analyse des Songs "Applause" [Seite 183]
12.7 - Schluss [Seite 189]
13 - "We R Who We R" oder was wir waren und was wir sind. Zur Sängerin Kesha (Vanessa Kleinschnittger) [Seite 191]
13.1 - Kesha Rose Sebert - I Is Who I Is [Seite 191]
13.2 - Mediale Präsenz [Seite 194]
13.3 - Mediale Inszenierung [Seite 195]
13.4 - Fazit 1: Inszenierung einer thematischen Publikumsnähe [Seite 201]
13.5 - Fazit 2: Inszenierung einer kommunikativen Nähe [Seite 204]
13.6 - Konklusion [Seite 205]
14 - Die Autorinnen und Autoren [Seite 209]
1.1 - Impressum [Seite 4]
1.2 - Inhalt [Seite 5]
2 - Vorwort [Seite 7]
3 - Queere Stimmen, Vocal Cyborgs und (k)ein Genderdiskurs (Janina Klassen) [Seite 11]
4 - Claire Waldoff, "Stern von Berlin". Zur Inszenierung von regionaler Identität, star personality und der Überwindung geschlechtsbedingter Normen (Carolin Stahrenberg) [Seite 17]
4.1 - "Star personality" und das frühe Kabarett [Seite 18]
4.2 - Inszenierung regionaler Identität: Das Image der "Berliner Pflanze" [Seite 20]
4.3 - Sexuelle Identität, weibliche Handlungsräume und Waldoffs "star personality" [Seite 25]
4.4 - Fazit [Seite 27]
5 - "Du bist heut' so anders": Zarah Leanders Karriere vom NS-Star zur Diva des Camp (Rebecca Grotjahn) [Seite 31]
5.1 - "Und das Ende ist immer Verzicht": Star und Genderkonstruktion im Nationalsozialismus [Seite 33]
5.2 - "Nie wieder so einen wie Waldemar": Die Selbstparodie des Stars in der Nachkriegszeit [Seite 35]
5.3 - "Kann denn Liebe Sünde sein?" Zarah Leander und Camp [Seite 40]
5.4 - "Du bist heut' so anders": Die Wandlungsfähigkeit des Stars [Seite 44]
6 - Liza Minnelli vs. Sally Bowles Performance-Persona und Musical-Star (Nils Grosch) [Seite 47]
6.1 - Maybe This Time [Seite 47]
6.2 - Starinszenierungen nach der Musical Comedy und dem Integrierten Musical [Seite 49]
6.3 - Sally Bowles als Star? [Seite 50]
7 - Die Kessler-Zwillinge. Zur Faszination des Synchronen (Frauke Schmitz-Gropengießer) [Seite 55]
7.1 - Leben und Karriere [Seite 55]
7.2 - Starinszenierung - Selbstinszenierung [Seite 61]
7.3 - Stars in Bild & Ton - medienhistorische Hintergründe [Seite 70]
7.4 - Die Kessler-Zwillinge heute [Seite 72]
7.5 - Resümee [Seite 74]
8 - Vom Opern- zum Fernsehstar. Anneliese Rothenberger gab sich die Ehre (Thomas Seedorf) [Seite 77]
9 - "Ce n'est pas vrai". Brigitte Bardot zwischen Superwoman und Sexobjekt. Eine sexuelle (R)Evolution? (Fernand Hörner) [Seite 89]
9.1 - "Spécial Bardot": Einleitung [Seite 94]
9.2 - "Harley Davidson" [Seite 97]
9.3 - "Contact" [Seite 98]
9.4 - "Comic Strip" [Seite 100]
9.5 - "Bubblegum" [Seite 104]
9.6 - Zusammenfassung: "Ce n'est pas vrai" [Seite 106]
9.7 - Fazit [Seite 107]
10 - Über Nancy Sinatra "als Tenoristin". Der (sehr) tiefe weibliche Gesang in der populären Musik (Knut Holtsträter) [Seite 113]
10.1 - Nancy Sinatras Vokalprofil [Seite 119]
10.2 - Singen unterhalb der Sprechtonlage [Seite 124]
10.3 - (Sehr) tiefe weibliche Gesangstimmen in der klassischen Musik des 19. und 20. Jahrhunderts [Seite 128]
10.4 - Tiefe weibliche Gesangstimmen in der populären Musik [Seite 131]
10.5 - Hohe Männerstimmen, tiefe Frauenstimmen [Seite 139]
10.6 - Anhang [Seite 141]
11 - Rock 'n' Roll Abject. Poverty, Place and Gender in Patti Smith's Performances (Giacomo Bottà) [Seite 153]
11.1 - Introduction [Seite 153]
11.2 - In the beginning was the coat [Seite 155]
11.3 - Down and out: performing poverty [Seite 158]
11.4 - Walking up and down the Bowery: a performing place [Seite 162]
11.5 - I just dressed like him: performing gender [Seite 164]
11.6 - Conclusions [Seite 168]
12 - "Artpop - we could belong together". Lady Gaga im Kampf um Anerkennung im Schnittfeld von Kunst und Popmusik als vergeschlechtlichter Dichotomie (Sarah Schauberger) [Seite 169]
12.1 - Lady Gaga becoming Pop [Seite 170]
12.2 - "Gaga Studies" [Seite 171]
12.3 - Popmusik als Nicht-Kunst [Seite 172]
12.4 - Lady Gaga zwischen Rock und Pop - eine vergeschlechtlichte Dichotomie [Seite 177]
12.5 - Das Album "Artpop" [Seite 182]
12.6 - Eine vergleichende Analyse des Songs "Applause" [Seite 183]
12.7 - Schluss [Seite 189]
13 - "We R Who We R" oder was wir waren und was wir sind. Zur Sängerin Kesha (Vanessa Kleinschnittger) [Seite 191]
13.1 - Kesha Rose Sebert - I Is Who I Is [Seite 191]
13.2 - Mediale Präsenz [Seite 194]
13.3 - Mediale Inszenierung [Seite 195]
13.4 - Fazit 1: Inszenierung einer thematischen Publikumsnähe [Seite 201]
13.5 - Fazit 2: Inszenierung einer kommunikativen Nähe [Seite 204]
13.6 - Konklusion [Seite 205]
14 - Die Autorinnen und Autoren [Seite 209]
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