
Wechselstromtechnik für Dummies
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Content
Über den Autor 13
Danksagung 13
Einführung 23
Über dieses Buch 23
Konventionen in diesem Buch 24
Was Sie nicht lesen müssen 24
Törichte Annahmen über den Leser 24
Wie dieses Buch aufgebaut ist 25
Teil I: Besonderheiten der Wechselstromtechnik 25
Teil II: Widerstand, Spule und Kondensator an Wechselgrößen 25
Teil III: Gemischte Schaltungen an Wechselgrößen 25
Teil IV: Frequenzgang, Ortskurve und Filterschaltungen 26
Teil V: Drehstrom als Dreiphasen-Wechselstrom 26
Teil VI: Der Top-Ten-Teil 26
Symbole, die in diesem Buch verwendet werden 27
Wie es weitergeht 27
Teil I: Besonderheiten der Wechselstromtechnik 29
Kapitel 1 Stets zuerst die mathematischen Grundlagen 31
Geradengleichungen, wohin das Auge blickt 31
Ohne den Logarithmus geht es nicht 32
Auch die Exponentialfunktion spielt mit 33
Dreiecke und deren Winkel braucht das Land 34
Und dann noch Skalare und Vektoren 35
Schwingungen gehören zur Wechselstromtechnik 37
Auch Ableitungen werden gebraucht 39
Die irre tolle Integration 41
Das Wunder der komplexen Rechnung 42
Zeigerdarstellung in der Gauß'schen Zahlenebene 43
Umrechnung der Darstellungsformen komplexer Zahlen 47
Addition und Subtraktion komplexer Zahlen 49
Multiplikation und Division 50
Kehrwert einer komplexen Zahl 51
Potenzieren und Radizieren 52
Differenzieren und Integrieren von Schwingungsfunktionen 52
Bestimmung von Real- und Imaginärteil einer komplexen Zahl 57
Real- und Imaginärteil einer Summe oder Differenz 58
Anwendungsbeispiel zum Rechnen mit komplexen Zahlen 58
Kapitel 2 Auf und ab: Sinusförmige Wechselgrößen 63
Von der Gleich- zur periodischen Wechselgröße 65
Erzeugung einer sinusförmigen Wechselspannung 68
Kapitel 3 Kennwerte sinusförmiger Wechselgrößen 75
Amplitude, Augenblickswert und Frequenz 75
Woher kommt die Phasenverschiebung? 78
Phasenverschiebung der Spule 79
Phasenverschiebung des Kondensators 82
Wechselgrößen und deren Mittelwerte 84
Gleichanteil 84
Gleichrichtwert 85
Effektivwert 86
Kapitel 4 Zeiger- und Liniendiagramme für Wechselgrößen 91
Vom Zeiger- zum Liniendiagramm 91
Komplexe Darstellung sinusförmiger Wechselgrößen 96
Teil II: Widerstand, Spule und Kondensator an Wechselgrößen 99
Kapitel 5 Vom Scheinwiderstand zum Scheinleitwert 101
Widerstand an Wechselstrom 102
Kapitel 6 Der Wirkwiderstand an Wechselstrom 109
Ohm'scher Widerstand an Wechselstrom 109
Leistungen am Ohm'schen Widerstand 111
Kapitel 7 Der induktive Blindwiderstand der Spule 113
Spule an Wechselstrom 113
Leistungen an der Spule 117
Kapitel 8 Der kapazitive Blindwiderstand des Kondensators 121
Kondensator an Wechselstrom 121
Leistungen am Kondensator 125
Vergleich der Grundschaltungen an Wechselstrom 127
Teil III: Gemischte Schaltungen an Wechselgrößen 131
Kapitel 9 Reihenschaltung linearer Zweipole 133
Reihenschaltung von Widerstand und Spule 136
Entwurf des Zeigerdiagramms 138
Entwurf des Spannungsdreiecks 139
Entwurf des Widerstandsdreiecks 142
Reihenschaltung von Widerstand und Kondensator 145
Entwurf des Zeigerdiagramms 146
Entwurf des Spannungsdreiecks 147
Entwurf des Widerstandsdreiecks 149
Reihenschaltung von Widerstand, Spule und Kondensator 152
Entwurf des Zeigerdiagramms 153
Entwurf des Spannungsdreiecks 155
Entwurf des Widerstandsdreiecks 156
Reihenresonanz 159
Reihenschaltung komplexer Widerstände 161
Spannungsteilerregel für komplexe Widerstände 162
Kapitel 10 Parallelschaltung linearer Zweipole 165
Parallelschaltung von Widerstand und Spule 166
Entwurf des Zeigerdiagramms 168
Entwurf des Stromdreiecks 169
Entwurf des Leitwertdreiecks 172
Parallelschaltung von Widerstand und Kondensator 174
Entwurf des Zeigerdiagramms 175
Entwurf des Stromdreiecks 176
Entwurf des Leitwertdreiecks 178
Parallelschaltung von Widerstand, Spule und Kondensator 181
Entwurf des Zeigerdiagramms 182
Entwurf des Stromdreiecks 183
Entwurf des Leitwertdreiecks 185
Parallelresonanz 187
Parallelschaltung komplexer Leitwerte 189
Stromteilerregel für komplexe Leitwerte 190
Kapitel 11 Umwandlung von Reihen- und Parallelschaltung - Ersatzzweipole 193
Ersatz für die Parallelschaltung 194
Ersatz für die Reihenschaltung 195
Kapitel 12 Leistung im Wechselstromkreis 197
Leistung bei Wirklast - Wirkleistung am Ohm'schen Widerstand 199
Leistung bei induktiver Belastung - Blindleistung der Spule 205
Leistung bei kapazitiver Belastung - Blindleistung des Kondensators 207
Scheinleistung und Leistungsfaktor 210
Komplexe Leistung 211
Blindleistungskompensation 212
Reihenkompensation 214
Parallelkompensation 214
Teil IV: Frequenzgang, Ortskurve und Filterschaltungen 223
Kapitel 13 Frequenzgangdarstellung und das Bode-Diagramm 225
Der Frequenzgang und seine Eigenschaften 226
Eigenschaften des Bode-Diagramms 228
Kapitel 14 Frequenzkennlinien braucht das Land 231
Die Frequenzkennlinie - auf dem Weg zum Bode-Diagramm 232
Was geschieht mit der Ortskurvendarstellung? 237
Beispiele zur Konstruktion der Ortskurve 239
Kapitel 15 Elektrische Filterschaltungen 249
RC- und RL-Tiefpassschaltungen 250
RC- und RL-Hochpassschaltungen 255
RC-Bandpass 258
Kapitel 16 Resonanz im Wechselstromkreis 263
Die Spannungsresonanz in Reihenschaltungen 263
Die Resonanzfrequenz und die Thomson'sche Schwingungsformel 267
Die Stromresonanz in Parallelschaltungen 267
Teil V: Drehstrom als Dreiphasen-Wechselstromsystem 271
Kapitel 17 Erzeugung und Darstellung von Dreiphasen-Wechselstrom 273
Erzeugung von Dreiphasen-Wechselstrom 274
Generator für Drehstrom 278
Motor im Drehstromnetz 280
Kapitel 18 Stern- und Dreieckschaltung des Generators 289
Sternschaltung des Generators 289
Dreieckschaltung des Generators 293
Kapitel 19 Anschluss des Verbrauchers ans Drehstromnetz 295
Sternschaltung des Verbrauchers 295
Sternschaltung mit Neutralleiter 296
Sternschaltung ohne Neutralleiter 298
Dreieckschaltung des Verbrauchers 300
Kapitel 20 Leistung bei Drehstrom 305
Teil VI: Der Top-Ten-Teil 309
Kapitel 21 Zehn wichtige Erfinder der Wechselstromtechnik 311
Kapitel 22 Zehn wichtige Einheiten und deren Bedeutung 323
Kapitel 23 Zehn Dekaden der Elektrizität im 19 Jahrhundert 327
Kapitel 24 Meine zehn Lieblingsbücher für die Wechselstromtechnik 331
Anhang A: Lösungen der Aufgaben 333
Stichwortverzeichnis 371
Einführung
Willkommen im Reich der Wechselstromtechnik! Ich freue mich sehr, dass Sie dieses Buch in Ihren Händen halten, und ich hoffe, dass Sie neugierig auf dessen Inhalt sind - egal ob Sie bald eine schier unüberwindliche Klausur zu diesem Thema zu bestehen haben oder ob Sie schon immer wissen wollten, wie Wechselstrom eigentlich funktioniert. Wechselstrom ist ein ganz besonderer Strom, den Sie täglich nutzen, sobald Sie einen elektrischen Verbraucher wie einen Handmixer in die Steckdose stecken.
Lassen Sie uns gemeinsam in die Tiefen dieses faszinierenden Teilbereichs der Elektrotechnik abtauchen, wo geniale Ideen von genialen Erfindern darauf warten, von Ihnen entdeckt zu werden. Sie werden sich auf die Spuren von Michael Faraday begeben und dessen bahnbrechendes Induktionsgesetz in allen Details erforschen. Sie werden den großartigen Nikola Tesla kennenlernen, dessen atemberaubende Ideen die Welt nachhaltig verändern sollten. Und Sie werden hautnah miterleben, wie sich die beiden Strompioniere Georg Westinghouse und Thomas Alva Edison bis aufs Blut bekämpften, um ihre jeweilige Vorstellung des bestmöglichen Stromübertragungsnetzes durchzusetzen. Das allererste Drehstromübertragungsnetz wurde im Jahr 1891 fast »um die Ecke« von Ihnen gebaut, nämlich von Lauffen am Neckar nach Frankfurt am Main . Doch halt, jetzt verliere ich mich schon begeistert in historischen Details! Lassen Sie uns erst einmal das Tor zum Reich der Wechselstromtechnik aufstoßen und behutsam eintreten!
Über dieses Buch
Dieses Buch ist formal ganz ähnlich aufgebaut wie die beiden ebenfalls von mir geschriebenen Bücher Elektrotechnik für Dummies und Übungsbuch Elektrotechnik für Dummies. Nun jedoch werden Sie die drei wichtigsten Bauteile der Elektrotechnik - den elektrischen Widerstand, die magnetische Spule und den Kondensator - von einer völlig neuen Seite kennen- und berechnen lernen - nämlich wenn sie an Wechselstrom angeschlossen sind!
Auch in diesem Buch habe ich alle elektrotechnischen Gesetze mit Erklärungen zu den historischen Experimenten gewürzt und mit einer Prise Übungsaufgaben verfeinert, um Ihnen die theoretischen Zusammenhänge in der praktischen Anwendung nahezubringen. Auch Skizzen wie Schaltpläne, Kurvenverläufe oder Konstruktionszeichnungen sind unerlässlich, um die physikalischen Zusammenhänge elektrotechnischer Fragestellungen zu verstehen. Und da die Mathematik die Fachsprache des Ingenieurs ist, um seine Ideen darzustellen, darf natürlich auch dieses Themengebiet nicht fehlen. Aber keine Sorge: Wir Ingenieure brauchen nur wenige grundlegende Bereiche der Mathematik, um unsere tollen Konstruktionen zu beschreiben. Was, das glauben Sie mir nicht? Ich werde es Ihnen beweisen, wenn Sie in diesem Buch weiterlesen!
Konventionen in diesem Buch
Dieses Buch beinhaltet einige wenige Konventionen zur Schreibweise:
- Vektoren, also physikalische Größen, die einen Betrag und eine Richtung haben, werden mit einem Pfeil über der Größe versehen, wie beispielsweise die elektrische Feldstärke .
- Physikalische und technische Größen sind kursiv geschrieben, Einheiten bleiben hingegen steil stehen. Bei der Größe m handelt es sich also um die physikalische Größe der »Masse«, während ein nicht kursiv geschriebenes m für die Einheit »Meter« steht. Auch neue beziehungsweise zentrale Begriffe sind kursiv geschrieben.
Was Sie nicht lesen müssen
Alle Teile dieses Buchs sind so formuliert, dass Sie diese nicht hintereinander lesen müssen, sondern frei hin- und herspringen können. Die Lösungen der gestellten Aufgaben sind vermutlich nur für diejenigen Leser relevant, die sich gerade auf eine Prüfung im Fach Wechselstromtechnik vorbereiten. Für die Prüfungsvorbereitung sind alle in den Kapiteln aufgeführten Aufgaben wichtig. Die detaillierten Lösungswege finden Sie im Anhang. Versuchen Sie bitte stets, die Aufgaben zunächst mithilfe der Theorie des zugehörigen Kapitels eigenständig zu lösen, ohne den Lösungsweg im Anhang anzuschauen! Die dargestellten Lösungen kommen erst ins Spiel, wenn Sie das bei der Aufgabenstellung angegebene Ergebnis nicht herausbekommen oder Ihren eigenen Lösungsweg kontrollieren wollen. Beachten Sie bitte, dass die Übungsaufgaben so angeordnet sind, dass sie schrittweise von einfachen zu komplexeren Anforderungen führen.
Törichte Annahmen über den Leser
Beim Schreiben dieses Buchs bin ich von folgenden Annahmen über Sie, den Leser dieses Buchs, ausgegangen:
- Sie interessieren sich für Zusammenhänge und Erklärungen rund um das Phänomen der Wechselstromtechnik.
- Sie wollen etwas Neues lernen oder bekanntes Wissen festigen.
- Sie können mit den Gesetzen und Vorgehensweisen der Mathematik für die gymnasiale Oberstufe umgehen.
Wie dieses Buch aufgebaut ist
Dieses Buch besteht aus sechs Teilen, die jeweils mehrere Kapitel beinhalten. Die Kapitel fasse ich in der Folge kurz für Sie zusammen, damit Sie entscheiden können, welche Inhalte für Sie von Interesse sind.
Teil I: Besonderheiten der Wechselstromtechnik
Der Teil I mit seinen vier Kapiteln ist den Grundlagen gewidmet:
- In Kapitel 1 sind die wesentlichen mathematischen Grundlagen zusammengefasst, die Sie zum Lösen der Aufgaben für die Wechselstromtechnik brauchen. Insbesondere lernen Sie hier die Grundregeln zum Rechnen mit komplexen Zahlen kennen.
- In Kapitel 2 verstehen Sie die Entstehung von Wechselgrößen und freunden sich mit sinusförmigen Wechselgrößen an.
- In Kapitel 3 stelle ich Ihnen Kennwerte sinusförmiger Wechselgrößen wie die Amplitude, die Phasenverschiebung, den Mittel- und den Effektivwert vor.
- In Kapitel 4 zeige ich Ihnen, wie Sie Wechselgrößen sehr einfach grafisch darstellen und dann berechnen können.
Teil II: Widerstand, Spule und Kondensator an Wechselgrößen
Im Teil II stehen in vier Kapiteln der Ohm'sche Widerstand, die Spule und der Kondensator im Fokus unserer gemeinsamen Betrachtung.
- In Kapitel 5 werden Sie den Widerstand nun auch komplex kennenlernen.
- In Kapitel 6 widmen wir uns dem Ohm'schen Widerstand und dessen besonderem Verhalten im Wechselstromkreis.
- In Kapitel 7 steht das Verhalten der Spule im Vordergrund. Lassen Sie sich überraschen, wie diese mit Wechselstrom wirkt!
- In Kapitel 8 betrachten Sie den Kondensator als kapazitiven Blindwiderstand an Wechselstrom.
Teil III: Gemischte Schaltungen an Wechselgrößen
Im Teil III wenden Sie das zuvor Gelernte für alle drei Bauteile und deren Zusammenschaltung an Wechselgrößen an. Lassen Sie sich überraschen, was dabei Kurioses herauskommt.
- In Kapitel 9 schauen Sie sich die drei Bauteile in Reihenschaltung an.
- In Kapitel 10 erleben Sie das Verhalten der drei Bauteile in Parallelschaltung.
- In Kapitel 11 lernen Sie, wie man durch Ersatzzweipole von einer Reihen- zu einer Parallelschaltung und wieder zurückgelangt.
- In Kapitel 12 stehen die Leistungen im Wechselstromkreis im Vordergrund. Auch hier werden Sie überrascht sein, was der Kondensator und die Spule in dieser Hinsicht zu bieten haben!
Teil IV: Frequenzgang, Ortskurve und Filterschaltungen
Bei der Betrachtung frequenzabhängiger Wechselfelder sind die beiden grafischen Darstellungsformen des Frequenzgangs und der Ortskurve von zentraler Bedeutung. Anhand verschiedener Filterschaltungen werden Sie deren Genialität selbst zu schätzen lernen!
- In Kapitel 13 lernen Sie die Grundlagen der Frequenzgangdarstellung kennen.
- In Kapitel 14 stehen sowohl der Frequenzgang als auch die Ortskurve im Zentrum unseres Interesses. Wie stellt man sie dar und wie kann man damit Berechnungen durchführen?
- In Kapitel 15 lernen Sie die besondere Dynamik elektrischer RLC-Filterschaltungen an Wechselstrom kennen. Freuen Sie sich auf Tief- und Hochpassschaltungen sowie die Schaltung zum Bandpass!
- In Kapitel 16 tauchen Sie in die Welt der Resonanz und die Besonderheiten der Spannungs- und Stromresonanz ein. In diesem Zuge lernen Sie auch die berühmte Thomson'sche Schwingungsformel kennen.
Teil V: Drehstrom als Dreiphasen-Wechselstrom
Im Teil V dieses Buchs erfahren Sie alles über das (dem Wechselstrom nah verwandte) Drehstromsystem und berechnen dessen wesentliche Kenngrößen.
- In Kapitel 17 stehen die Erzeugung und die Darstellung des Dreiphasen-Wechselstroms im Vordergrund.
- In Kapitel 18 gehen wir auf die Stern- und die Dreieckschaltung eines Generators ein.
- In Kapitel 19 schauen wir uns die verbrauchsseitige Sternschaltung mit und ohne Neutralleiter sowie die verbrauchsseitige Dreieckschaltung an.
- In Kapitel 20 kommen die Leistungen im Drehstromnetz zum Zuge.
Teil VI: Der...
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