
Kriminologie
Description
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
Kriminologie ist das empirische Fach, das sich in spezifischer Weise mit den normativen Voraussetzungen und tatsächlichen Bedingungen befasst, unter denen Verhalten als abweichend bezeichnet werden kann, und das die Erscheinungs-, Entstehungs- und Verarbeitungsformen solchen Verhaltens untersucht.
Da es sich wegen seiner jüngeren und jüngsten Entwicklungen – also mit Blick auf die Erkenntnisgewinne, die Methodenverfeinerung und den gewachsenen Materialreichtum - indes zunehmend in Spezialdiskursen bewegt, bietet das vorliegende Buch, ein Klassiker der deutschsprachigen kriminologischen Literatur, deren Zusammenführung zu einer Gesamtdarstellung.
Bereits in der 8. Auflage vorliegend bereitet es den aktuellen Stand der nationalen wie internationalen Forschung ausführlich und zuverlässig auf. In seiner durchweg neubearbeiteten Fassung informiert das Werk systematisch über die Theoriebildung und die vorhandenen Befunde zu allen wesentlichen kriminologischen Bereichen – und zwar unter Einschluss realer Bedingungen und Prozesse der staatlichen und außerstaatlichen Prävention und Sanktionierung.
Das Werk wendet sich an Leser, die in Praxis, Ausbildung und Wissenschaft an der sozialen Realität von Kriminalität und deren gesellschaftlicher Bearbeitung interessiert sind. Zugleich begreift es sich als empirisch fundierter, kritischer Beitrag zur ,gesamten Strafrechtswissenschaft'. Die umfangreiche Aktualisierung der Neuauflage beinhaltet die Neustrukturierung und Erweiterung der Darstellung kriminologisch-theoretischer Konzeptionen. Es wurden alle Teile neugestaltet und ausgebaut, die sich mit der kriminologischen Erforschung von (Straf-)Gesetzgebungsprozessen befassen. Zusätzlich wurden sämtliche Textstellen neu konzipiert, die die Forschung zur Praxis der Strafverfolgungsinstitutionen thematisieren und die Behandlung von Cyber Crimes erhielt eine erheblich größere Gewichtung.

Schweitzer Vademecum is a renowned specialist catalogue, which contains books, magazines, databases and loose-leaf works on the subjects of law and taxes. For more than 100 years, the Schweitzer Vademecum has served as a guide to legal reference books and has been an important part of the Schweitzer web shop since 1997.
More details
Other editions
Additional editions

Persons
Content
- Cover
- Titel
- Vorwort zur 8. Auflage
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung: Kriminologie als Wissenschaft
- § 1. Disziplinäres Selbstverständnis
- I. Die Offenheit des kriminologischen "Gegenstandes"
- II. Zum kriminologischen Themenverständnis dieses Buches
- III. Disziplinärer Standort der Kriminologie
- § 2. Kriminologie und Erkenntnislehre
- I. Zur Rekonstruktion erkenntnistheoretischer Grundpositionen
- II. Die positivistische Grundposition und ihre Konsequenzen
- III. Die konstruktionsbewusste Grundposition und ihre Konsequenzen
- § 3. Außenwirkung kriminologischer Forschung
- I. "Aufgaben" und "Verpflichtungen" der Kriminologie?
- II. Verwendungs- und Grundlagenforschung
- III. Kriminologisches Engagement in der Kriminalpolitik
- Erster Teil: Wege kriminologischer Untersuchung
- 1. Titel: Kriminologische Theorien
- 1. Kapitel: Systematisierung
- § 4. Mikro- und Makrostruktur des Forschungsgegenstandes
- § 5. Bedeutung von Grundverständnissen als Theoriegrundlage
- 2. Kapitel: Theorien, die auf dem Grundverständnis der Erwartungsverletzung aufbauen
- § 6. Sozialpathologie als Leitvorstellung
- I. Allgemeines
- II. Individualisierende Varianten
- III. Interaktionistische Varianten
- § 7. Abweichendes Verhalten als Leitvorstellung
- I. Allgemeines
- II. Kriminologisch-konzeptionelle Konkretisierungen
- 3. Kapitel: Theorien, die auf dem Grundverständnis des Konflikts aufbauen
- § 8. Widersprüchlichkeit von Interessen und Werten als Leitvorstellung
- I. Konflikt und Kriminalität
- II. Strain-orientierte Kriminalitätstheorien
- III. Kriminalitätstheorien mit Bezug zu Kulturkonflikten
- § 9. Widersprüchlichkeit in der sozialen Organisation als Leitvorstellung
- I. Allgemeines
- II. Delinquenz als rationale Wahl
- III. Kontroll- und bindungstheoretische Ansätze
- IV. Kontrolltheoretische Modifizierungen
- V. Normerosion
- § 10. Widersprüchlichkeit der Kriminalisierung als Leitvorstellung
- I. Etikettierungstheoretische Grundlagen
- II. Deliktsdefinition und Konflikt
- III. Gesellschaftsstruktur und Kriminalisierungsmacht
- 4. Kapitel: Theorien, die auf ein funktionsorientiertes Grundverständnis aufbauen
- § 11. Gesellschaftliche Stabilisierung und gesellschaftliche Veränderung als Leitvorstellung
- I. Allgemeines
- II. Gesellschaftliche Stabilisierung durch Bekräftigungs- und Entlastungswirkungen
- III. Stabilisierung durch verdeckte Aggressionsableitung
- IV. Delinquenz und sozialer Wandel
- § 12. Kriminalitätsbezogene Funktionen des Strafrechts als Leitvorstellung
- I. Deliktsprävention durch strafrechtliche Rechtsfolgen
- II. Deliktsprävention durch strafrechtliche Prozeduren
- § 13. Funktionen des Strafrechts im gesellschaftlichen Interessenkonflikt
- I. Governing through crime: Strafrecht als politische Ressource
- II. Strafrecht als ökonomische Ressource
- III. Reproduktion der sozio-strukturellen Differenzierung
- 2. Titel: Methoden
- § 14. Überblick über die Gestaltung des Forschungsprozesses
- I. Untersuchungsstrategische Festlegungen
- II. Bedingungen von Erhebungsverfahren
- III. Bedingungen von Auswertungsverfahren
- IV. Exkurs: Querschnitts- und Verlaufsuntersuchungen auf der Mikroebene
- § 15. "Kontrollprotokolle" und kriminalstatistische Analysen
- I. Allgemeines
- II. Herstellung und Inhalte der Polizeilichen Tätigkeitsstatistik
- III. Herstellung und Inhalte der Strafverfolgungsstatistik
- IV. Das begrenzte analytische Potenzial von Kontrollprotokollen
- § 16. "Dunkelfeld" und kriminologische Befragungsforschung
- I. Grundlagen zur Vorgehensweise und ihren Grenzen
- II. Exemplarische forschungsmethodische Probleme
- III. Exkurs: Befragungen zur Schwere von Kriminalität
- § 17. Praxisbegleitende Wirkungsforschung
- I. Allgemeine Voraussetzungen
- II. Beispiel: Generalpräventive Wirkungen
- III. Beispiel: Spezialpräventive Wirkungen
- § 18. Kriminologische Klassifikation
- I. Methodische Grundlagen
- II. Typologien im kriminologischen Kontext
- III. Typologien in der Strafverfolgung
- § 19. Kriminologische Prognosen
- I. Gegenstände kriminologisch relevanter Prognosen
- II. Methodologische und methodische Prognoseprobleme
- III. Exkurs: Makrostrukturelle Prognosen
- IV. Prognosen in der forensischen Praxis
- V. Neuartige, auf Technik gestützte Prognoseverfahren
- Zweiter Teil: Zusammenhänge strafrechtlicher Kontrolle, Bewertung und Sanktionierung von Geschehensabläufen
- 1. Titel: Gesellschaft, Politik, Gesetzgebung
- § 20. Strafgesetze
- I. Strafrecht in der normativen Struktur der Gesellschaft
- II. Kontingenz von Kriminalisierung und Kriminalisierungsgründen
- III. Exkurs: Besonderheiten strafrechtlicher Normen auf europäischer Ebene
- IV. Exkurs: Völkerstrafrecht und kriminologisch relevante internationale Normen
- § 21. Strafgesetzgebung - die legislative Konstruktion des Delikts
- I. Entwicklung der kriminologischen Analyse von Kriminalisierungsprozessen
- II. Rahmenbedingungen der Strafnormherstellung
- III. Agenda-Setting und Mobilisierung des Strafgesetzgebers
- IV. Akteure und Prozesse der Gesetzesherstellung
- V. Strafgesetzgebung und Interessenkonflikt
- VI. Muster der neueren legislatorischen Straf- und Strafprozessrechtsentwicklung
- § 22. Gesellschaftliche Risikowahrnehmungen und Strafmentalitäten
- I. Modelle zum Verhältnis von Kriminalpolitik und Öffentlichkeit
- II. Kriminalitätswahrnehmung und Sicherheitserwartungen
- III. Bedrohungsgefühle und Strafbedürfnis
- IV. Beurteilung der Strafrechtspraxis und Straferwartungen
- V. Medien und Strafmentalitäten
- § 23. Ausgewählte strafgesetzliche Basiskonzepte
- I. Schuldprinzip
- II. Andere Zurechnungsaspekte des allgemeinen Strafrechts
- III. Gefährlichkeit und Maßregelrecht
- IV. Besonderheiten bei der strafrechtlichen Erfassung junger Menschen
- 2. Titel: Strafverfolgung und Verurteilung
- § 24. Strafanzeige und ihre Äquivalente
- I. Funktion und Bedeutung
- II. Mobilisierung des Strafrechts und Anzeigeverzicht
- III. Deliktsbereiche mit zurückhaltendem Anzeigeverhalten
- IV. Anzeigebarrieren in Organisationen und Gemeinschaften
- V. Anzeige und Anzeigeverzicht im Bereich der Wirtschaft
- VI. Stimulierung der Anzeigebereitschaft
- § 25. Polizei, Verdacht und Ermittlungsverfahren
- I. Handlungsrahmen polizeilicher Strafverfolgung
- II. Ermittlungsherrschaft und interinstitutionelle Beziehungen
- III. Bedingungen in der Polizeiorganisation
- IV. Die Initiierung polizeilicher Ermittlungen
- V. Polizeilicher Ermittlungsabschluss
- § 26. Vernehmung von Beschuldigten und Zeugen
- I. Der Personalbeweis im Spektrum polizeilicher Ermittlungsmethoden
- II. Vernehmungsinteraktion und Aussageherstellung
- III. Technische und formale Rahmenbedingungen der Vernehmung
- IV. Aussagebewertung in der Prozesswirklichkeit
- V. Geständnis des Beschuldigten
- VI. Besonderheiten in der Vernehmung Jugendlicher
- VII. Vernehmungsbedingte Belastungen von Opferzeugen
- § 27. Ermittlung und Nachforschung
- I. Allgemeines
- II. Typische Zwangsmaßnahmen
- III. Untersuchungshaft
- IV. Heimliche Ermittlungs- und Ausforschungsmethoden
- V. Datensammlung und -analyse
- VI. Repressiv-präventive Beobachtung und Komplexmaßnahmen
- § 28. Verwaltung und Verfolgung von Kriminalität durch die Staatsanwaltschaft
- I. Schlüsselposition der Staatsanwaltschaft in der Strafverfolgung
- II. Anklageerhebung und ihre Äquivalente nach dem Legalitätsprinzip
- III. Sonstige Erledigungsoptionen der Staatsanwaltschaft im Rahmen des Opportunitätsprinzips
- IV. Staatsanwaltschaftliche Selektivität in der administrativen Verarbeitung von Kriminalität
- § 29. Andere an der Strafverfolgung beteiligte Institutionen
- I. Gerichtshilfe
- II. Jugendgerichtshilfe
- III. Ausgleichs- oder Wiedergutmachungsstelle
- IV. Bewährungshilfe
- V. Verteidigung
- VI. Sachverständige
- § 30. Tätigkeit des Gerichts
- I. Zur Bedeutung der Hauptverhandlung
- II. Akteure und Prozesse in der Hauptverhandlung
- III. Herstellung des Falles und richterliche Überzeugung
- IV. Strukturen des gerichtspraktischen Erledigungsverhaltens
- V. Bestimmung und Bemessung von Rechtsfolgen
- VI. Ausmaß und Ausprägung der Strafzumessungsdisparität
- VII. Fehlurteile und andere richterliche Fehler
- § 31. Innerinstitutionelle Handlungsnormen
- I. Grundlagen
- II. Beispiele für normative Binnenkriterien des prozessualen Handelns
- III. Beispiele für Anwendungsregeln zur Strafrechtskonkretisierung
- 3. Titel: Rechtsfolgen
- 1. Kapitel: Das Vermögen betreffende Rechtsfolgen
- § 32. Geldstrafe
- I. Verhängung und Vollstreckung
- II. Grundprobleme der Geldstrafe
- III. Ersatzfreiheitsstrafe
- § 33. Sonstige vermögensbezogene Rechtsfolgen
- I. Geldbußen
- II. Sonstige ökonomische Sanktionen
- III. Varianten der wirtschaftlichen Wiedergutmachung
- IV. Exkurs: Entschädigung des Opfers
- 2. Kapitel: Freiheitsentziehende Sanktionen
- § 34. Freiheitsstrafe
- I. Entwicklung und Funktionen der Freiheitsstrafe
- II. Freiheitsstrafe als kollateralwirkungsreiche Sanktion
- III. Festlegung der Freiheitsstrafdauer
- IV. Organisation des Freiheitsstrafenvollzugs
- V. Vollzugspersonal
- VI. Merkmale der Gefangenenpopulation
- VII. "Behandlung" und "Sicherung" im Freiheitstrafvollzug
- VIII. Institutionsseitige Ausgestaltung des Vollzugsalltags
- IX. Soziale Ordnung, Sanktionen und Rechtsschutz im Vollzug
- X. (Teil-)Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung
- XI. Sonderfälle des (teilweisen) Vollstreckungsverzichts
- XII. Einsatz von Freiheitsstrafen im internationalen Vergleich
- § 35. Besonderheiten der Jugendstrafe
- I. Voraussetzungen und Häufigkeit der Anordnung
- II. Festlegung der Jugendstrafdauer
- III. Organisation des Jugendstrafvollzugs
- IV. Merkmale der Gefangenenpopulation
- V. Ausrichtung und Durchführung des Vollzugs
- VI. Formen der Aussetzung von Jugendstrafe
- § 36. Desintegrationsrisiken und Reintegrationshürden im Strafvollzug
- I. Sozialsystem der Gefangenen
- II. Schattenökonomie, Gewalt und interne Delinquenz
- III. Kulturelle Übertragung und Deprivationseffekte
- IV. Individuelle Anpassung und Transformation
- V. Integrationsbarrieren beim Übergang in die Freiheit
- VI. Ansätze der institutionellen Übergangshilfe
- § 37. Sonstige freiheitsentziehende Rechtsfolgen
- I. Heimunterbringung
- II. Arrest
- III. Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus
- IV. Unterbringung in einer Entziehungsanstalt
- V. Sicherungsverwahrung
- VI. Einstweilige Unterbringung
- VII. Sonstige Varianten der Präventivhaft
- 3. Kapitel: Sonstige Sanktionen
- § 38. Verschiedene, auf Verhalten und Lebensführung gerichtete Rechtsfolgen
- I. Führungsaufsicht
- II. Aufenthaltsrechtliche Rechtsfolgen
- III. Straßenverkehrsbezogene Sanktionen
- IV. Sonstige, allein im allgemeinen Strafrecht vorgesehene Rechtsfolgen
- V. Sonstige, speziell jugendstrafrechtliche Rechtsfolgen
- 4. Kapitel: Registrierung
- § 39. Erfassung der Rechtsfolge als Sanktion
- I. Zwecke und Folgen
- II. Spezielle Register
- III. Das allgemeine strafrechtliche Sanktionsregister
- IV. Deliktsregistrierung im gewerblichen Bereich
- 4. Titel: Nicht- / Realisierung strafrechtsgerichteter Wirkungserwartungen
- § 40. Generalprävention
- I. Die wesentlichen Wirkungsannahmen
- II. Zentrale Befunde zur strafrechtsgetragenen Abschreckung
- III. Steigerbarkeit der abschreckungsgetragenen Steuerungswirkung?
- IV. Bedingungen der positiven Generalprävention
- § 41. Befunde und Diskussionen zur Spezialprävention
- I. Probleme, Zusammenhänge und Grundlinien der Forschung
- II. Wirkungsbefunde bei stationären Sanktionen
- III. Wirkungsbefunde bei Bewährungssanktionen
- IV. Wirkungsbefunde für den Maßregelvollzug
- V. Wirkungsbefunde für innervollzugliche Therapien
- VI. Wirkungsbefunde bei informellen und ambulanten Sanktionen
- VII. Wirkungsbefunde bei verkehrsspezifischen Sanktionen
- VIII. "Spezialprävention" durch strafrechtsersetzende Strategien
- 5. Titel: Spätmoderne Kriminalpolitik
- § 42. Disparate Entwicklungen in der neueren strafrechtlichen Sozialkontrolle
- I. Verschiebungen des strafrechtlichen Kontrollregimes
- II. Risikostrafrecht in sich zuspitzenden Krisen
- III. Marketisierung und Multilateralisierung der strafrechtlichen Sozialkontrolle
- IV. Punktuelle Entkriminalisierung und sanktionsrechtliche Reformen
- V. Exkurs: Alternativen zur strafrechtlichen Sanktionsidee
- Dritter Teil: Zusammenhänge als strafbar bewerteten und bewertbaren Geschehens
- 1. Titel: Kriminalität als gesellschaftliches Phänomen
- 1. Kapitel: Umfang, Struktur und Entwicklung von Delinquenz
- § 43. Registriertes und vermutetes tatsächliches Aufkommen
- I. Probleme bei der Erfassung und der internationalen Einordnung von Delinquenz und ihrer Entwicklung
- II. Kriminalitätsentwicklung in der Bundesrepublik seit 1949
- III. Exkurs: Entwicklung der gesellschaftlichen Kriminalitätskosten
- IV. Befunde zur Verbreitung deliktsnaher Devianz
- § 44. Kriminalität in allgemeinen gesellschaftlichen Zusammenhängen
- I. Gewaltkriminalität insgesamt
- II. Einzelne Gewaltdelikte
- III. Sexualdelinquenz
- IV. Eigentumsbezogene (Massen-)Delinquenz
- IV. Drogendelinquenz
- § 45. Kriminalität im Kontext staatlicher Macht und politischer Prozesse
- I. Regierungskriminalität
- II. Korruption
- III. Polizeilicher und justizieller Amtsmissbrauch
- IV. Sog. politisch motivierte Kriminalität
- V. Terrorismus
- § 46. Kriminalität im Kontext ökonomischer Macht und wirtschaftstypischer Prozesse
- I. Allgemeine Kennzeichen und Rahmenbedingungen
- II. Betrug und betrugsähnliche Delikte
- III. Insolvenzdelikte
- IV. Privatwirtschaftliche Korruption und Wettbewerbsdelinquenz
- V. Umweltdelinquenz
- § 47. Kriminalität im Kontext technikbestimmter Gesellschaftsbereiche
- I. Allgemeine Kennzeichen und Rahmenbedingungen
- II. Straßenverkehrskriminalität
- III. Cyber Crime
- 2. Kapitel: Bevölkerungsgruppen und Kriminalität
- § 48. Demografische Verteilung der als Straftäter beurteilten Personen
- I. Alter
- II. Insbesondere: Jugendliche und Heranwachsende
- III. Insbesondere: Sog. Alterskriminalität
- IV. Geschlecht
- V. Nationalität und Zuwanderungshintergrund
- § 49. Allgemeine Verteilung der als Opfer beurteilten Personen
- I. Demografische Bevölkerungsgruppen
- II. Sozio-ökonomisch und anderweitig benachteiligte Bevölkerungsgruppen
- III. Migrantisch geprägte und weitere als "anders" behandelte Bevölkerungsgruppen
- IV. Das Täterumfeld bildende Bevölkerungsgruppen
- V. Als Täter geltende Bevölkerungsgruppen
- 3. Kapitel: Gesellschaftliche Bedingungen und Kriminalitätsaufkommen
- § 50. Kriminalitätsbelastung und wirtschaftliche Gegebenheiten
- I. Kriminologische Vorfragen
- II. Langfristige makroökonomische Entwicklung und Kriminalität
- III. Konjunkturelle Entwicklung und Kriminalität
- IV. Wirtschaftliche Ungleichheit und Delinquenz
- § 51. Kriminalitätsbelastung und kulturelle Gegebenheiten
- I. Kriminologische Vorfragen
- II. Bildung, Werte und Religion
- III. Kulturelle Hintergründe migrantisch geprägter Minoritäten
- IV. Medien und Medienkonsum
- § 52. Kriminalitätsbelastung und Gegebenheiten der sozialen Kontrolle
- I. Auswirkungen von Strafverfolgung
- II. Auswirkungen polizeilicher Interventionen
- III. Auswirkungen der gesellschaftlichen Vorbeugepraxis
- IV. Auswirkungen sektorenspezifischer Prävention
- V. Auswirkungen der veränderten Sozialkontrolle in Extremkrisen
- § 53. Kriminalitätsbelastung und Umgebungsbedingungen
- I. Vorfragen zur "Kriminalgeografie"
- II. Lebensweltrelevante Raumstrukturen
- III. Lebensweltrelevante Umweltgegebenheiten
- 2. Titel: Kriminalität als individuelles Phänomen
- § 54. Grundlagen
- I. Die kriminologische Konstruktion von Risikofaktoren
- II. Exkurs: Opferwerdung, strafrechtliche Reaktion und Tatbewältigung
- 1. Kapitel: Täterbezogene Zusammenhänge
- § 55. Deliktsbelastete biografische Verläufe
- I. Delinquenz als lebensgeschichtliche Passage verschiedener Dauer
- II. Intensitätsmerkmale in delinquenzbelasteten Phasen
- III. Typische Entwicklungsvarianten der lebensgeschichtlichen Deliktsbelastung
- IV. Delinquenzverstärkende Verlaufseinflüsse sozialer Kontrolle
- V. Delinquenzreduzierende biografische Veränderungen
- § 56. Befunde zu personen- und umfeldbezogenen Faktoren
- I. Vorbemerkungen
- II. Sozialisatorische Bedingungen im Nahraum
- III. Schule und Bildung
- IV. Wirtschaftliche und berufliche Situation
- V. Nahraum und Freundeskreis
- VI. Psychische Zusammenhänge
- VII. Suchtmittelabhängigkeit
- VIII. Biologische Zusammenhänge
- IX. Kumulation von Risikofaktoren
- X. Faktoren der Resilienz
- § 57. Ergänzende Befunde zu ausgewählten Deliktsbereichen
- I. Tötungsdelikte
- II. Sexualdelikte
- III. Weitere Bereiche der allgemeinen Delinquenz
- IV. Verkehrsdelikte
- V. Cyber Crimes
- VI. Wirtschaftsdelinquenz
- § 58. Tätergemeinschaften
- I. Grundlagen
- II. Deliktisch agierende Cliquen
- III. Gewalt durch situativ konstituierte Gruppen
- IV. Banden und ähnliche Gruppierungen
- V. Ausgewählte Aspekte terroristischer Tätergemeinschaften
- VI. Organisierte Straftatbegehung
- VII. Sekten
- VIII. Tätergemeinschaften im Bereich von Staatsführungen und Militär
- 2. Kapitel: Opfer- und situationsbezogene Zusammenhänge
- § 59. Tatsituation
- I. Kriminologische Einordnung
- II. Exkurs: Alkoholeinfluss
- III. Tatgelegenheitsstrukturen
- IV. Vorhandensein von Waffen
- V. Insbesondere: Sozialer Nahraum
- III. Insbesondere: Institutionelle Kontexte
- § 60. Opfer und Tatentwicklung
- I. Kriminologische Einordnung
- II. Tatrelevante Opfermerkmale
- III. Lebensstilbedingte Viktimisierungsrisiken
- IV. Berufsbedingte Viktimisierungsrisiken
- V. Opfereinbindung in die Erzeugung von Tatanstößen
- VI. Zur Interaktion von Risiken am Beispiel der Sexualdelikte
- Literaturverzeichnis
- Stichwortverzeichnis
System requirements
File format: PDF
Copy-Protection: Adobe-DRM (Digital Rights Management)
System requirements:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Install the free reader Adobe Digital Editions prior to download (see eBook Help).
- Tablet/smartphone (Android; iOS): Install the free app Adobe Digital Editions or the app PocketBook before downloading (see eBook Help).
- E-reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino and many more (only limited: Kindle).
The file format PDF always displays a book page identically on any hardware. This makes PDF suitable for complex layouts such as those used in textbooks and reference books (images, tables, columns, footnotes). Unfortunately, on the small screens of e-readers or smartphones, PDFs are rather annoying, requiring too much scrolling.
This eBook uses Adobe-DRM, a „hard” copy protection. If the necessary requirements are not met, unfortunately you will not be able to open the eBook. You will therefore need to prepare your reading hardware before downloading.
Please note: We strongly recommend that you authorise using your personal Adobe ID after installation of any reading software.
For more information, see our eBook Help page.