
Variation im Deutschen: Grundlagen und Vorschläge für den Regelunterricht
Description
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Vorgestellt werden linguistische Grundkonzepte und Begriffe, Phänomene und Unterrichtsbeispiele sowie die damit verbundenen Herausforderungen; auch die Variation, die durch den Kontakt zu Migrationssprachen entsteht, wird berücksichtigt. Fragen von Zugehörigkeit runden die Perspektiven des Materialbands ab: Wer wird mit welchem Sprachgebrauch ausgeschlossen oder einbezogen?
Der Band bietet Lehrenden aller Unterrichtsfächer in nahezu allen Bildungsinstitutionen von der Elementarstufe bis zum tertiären Bereich nützliche Hinweise für die Gestaltung der Unterrichtskommunikation und die Vermittlung des Deutschen unter Berücksichtigung der Variation des Deutschen, auch im Sinne der 'Durchgängigen Sprachbildung'.
?nci Dirim ist Übersetzerin, Deutschlehrerin, Germanistin, Linguistin und Erziehungswissenschaftlerin. Seit März 2010 hat sie eine Professur für Deutsch als Zweitsprache an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien inne. Arbeitsschwerpunkte: Spracherwerb unter Bedingungen von Migration, Didaktik und Methodik des Deutsch als Zweitsprache-Förderunterrichts und der sprachlichen Bildung, bilinguale und mehrsprachige Unterrichtsmodelle, Migrationspädagogik, hegemonietheoretische und postkoloniale Zugänge zum Fach 'Deutsch als Zweitsprache'.
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Content
1.1 - Titel [Seite 1]
1.2 - Impressum [Seite 4]
1.3 - Inhalt [Seite 5]
2 - 1. Einführung [Seite 7]
3 - 2. Grundlagen zur sprachlichen Variation im Deutschen [Seite 10]
3.1 - 2.1 Das Deutsche bis zur Neuzeit [Seite 12]
3.2 - 2.2 Das Deutsche in der Neuzeit [Seite 12]
3.3 - 2.3 Entwicklung des gegenwärtigen Deutsch [Seite 14]
3.4 - 2.4 Regionen [Seite 15]
3.4.1 - 2.4.1 Norddeutschland [Seite 15]
3.4.2 - 2.4.2 Mitteldeutschland [Seite 16]
3.4.3 - 2.4.3 Süddeutschland, Österreich und die Deutschschweiz [Seite 16]
3.4.4 - 2.4.4 Stadt / Land [Seite 17]
3.5 - 2.5 Standardsprache, Standardvarietät, Dialekt und Umgangssprache [Seite 17]
3.5.1 - 2.5.1 Standardsprache [Seite 17]
3.5.2 - 2.5.2 Standardvarietät [Seite 21]
3.5.3 - 2.5.3 Dialekt [Seite 22]
3.5.4 - 2.5.4 Umgangssprache [Seite 25]
3.6 - 2.6 Das Dialekt-Standard-Kontinuum [Seite 27]
3.7 - 2.7 Code Switching und Code Shifting [Seite 28]
3.8 - 2.8 Gesprochenes und geschriebenes Deutsch [Seite 29]
4 - 3. Phänomene der Variation und ihre Systematisierung [Seite 32]
4.1 - 3.1 Phonetik und Phonologie [Seite 33]
4.1.1 - 3.1.1 Allgemeine Prozesse [Seite 34]
4.1.2 - 3.1.2 Kombination von Prozessen [Seite 35]
4.1.3 - 3.1.3 Vokale [Seite 36]
4.1.4 - 3.1.4 Konsonanten [Seite 37]
4.1.5 - 3.1.5 Kombinationen [Seite 38]
4.1.6 - 3.1.6 Sprachkontaktvarietäten [Seite 38]
4.1.7 - 3.1.7 Das Konzept des "Gebrauchsstandards" am Beispiel der Aussprache [Seite 38]
4.2 - 3.2 Morphologie [Seite 41]
4.2.1 - 3.2.1 Genus [Seite 41]
4.2.2 - 3.2.2 Fugenelemente bei Komposita [Seite 42]
4.2.3 - 3.2.3 Gebrauch der Auxiliare sein und haben bei der Perfektbildung [Seite 42]
4.2.4 - 3.2.4 Tempusverwendung [Seite 43]
4.2.5 - 3.2.5 Verbflexion [Seite 43]
4.2.6 - 3.2.6 Personal- und Reflexivpronomen [Seite 44]
4.2.7 - 3.2.7 Präpositionen [Seite 44]
4.3 - 3.3 Lexik [Seite 44]
4.4 - 3.4 Syntax [Seite 45]
4.4.1 - 3.4.1 Links- und Rechtsversetzung / Ausklammerungen [Seite 46]
4.4.2 - 3.4.2 Einleitung von Relativsätzen [Seite 47]
4.4.3 - 3.4.3 weil-Sätze mit Verbzweitstellung [Seite 47]
4.4.4 - 3.4.4 Pronominaladverbien [Seite 47]
4.5 - 3.5 Quellen zur Vertiefung und zum Einsatz im Unterricht [Seite 49]
5 - 4. Variationsgebrauch im Unterricht - ein Einblick [Seite 51]
5.1 - 4.1 Sprachliche Variation als Teil des Unterrichts [Seite 51]
5.2 - 4.2 Umgang mit sprachlicher Variation im Unterricht [Seite 60]
5.3 - 4.3 Funktionales Einsetzen von Variation [Seite 65]
6 - 5. "Wer zu uns gehören will, muss Mundart lernen" - sprachliche Variation als soziale Praxis [Seite 69]
6.1 - 5.1 Herstellung migrationsgesellschaftlicher Zugehörigkeitsräume [Seite 69]
6.2 - 5.2 Sprachliche Variation und Macht [Seite 72]
6.3 - 5.3 Variation, Migration und Zugehörigkeit im schulischen Kontext [Seite 76]
7 - 6. Unterrichtsprinzip kritisch-reflexiver Variationsgebrauch: Diagnosebasierte sprachliche Bildung im Kontext von Variation und Zweitspracherwerb [Seite 82]
7.1 - 6.1 Bildungssprache, Sprachbildung und Sprachbewusstheit [Seite 83]
7.2 - 6.2 Diagnosebasierte Sprachbildungsplanung im Kontext von Variation und Zweitspracherwerb [Seite 87]
7.2.1 - 6.2.1 Kollegiale Sprachbildungsarbeit [Seite 88]
7.2.2 - 6.2.2 Diagnose sprachlicher Kompetenzen [Seite 90]
7.2.3 - 6.2.3 Einflussfaktoren des Zweitspracherwerbs [Seite 91]
7.2.4 - 6.2.4 Dialekt-Standard-Variationserwerb bei zwei- und mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen [Seite 93]
7.2.5 - 6.2.5 Festlegung individueller Sprachbildungsziele [Seite 96]
7.2.6 - 6.2.6 Unterrichtsplanung unter Zuhilfenahme bewährter Instrumente [Seite 96]
7.2.7 - 6.2.7 Organisatorische und didaktische Prinzipien [Seite 100]
7.3 - 6.3 Methoden, Ideen und Vorschläge für den Deutsch- und DaZ-Unterricht [Seite 103]
8 - 7. Ausblick [Seite 108]
9 - Backmatter [Seite 109]
9.1 - Quellen [Seite 109]
9.2 - Abbildungsverzeichnis [Seite 122]
9.3 - Tabellenverzeichnis [Seite 122]
9.4 - Index [Seite 123]
9.5 - Die Autorinnen und Autoren [Seite 124]
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