
Grundlagentexte Wissenschaftlicher Musikpädagogik
Mythos Hermeneutik
Waxmann Verlag GmbH
1st Edition
Published on 20. November 2020
630 pages
978-3-8309-9268-4 (ISBN)
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In der Forschungskommunikation der Wissenschaftlichen Musikpädagogik fallen regelmäßig die Begriffe »Hermeneutik« oder »hermeneutisch«. Bei genauerem Hinsehen stellen sie sich jedoch zuweilen als recht schillernd und wenig klar bestimmt heraus. Die vielgestaltige Figur der griechischen Götterwelt, die mit diesem Begriff verbunden wird und der weit mehr Aufgaben als die eines Boten zugeschrieben werden, wirkt in forschungsmethodischen Kompilationen merkwürdig reduziert, fast entstellt. Zentrales Anliegen dieses zweiten Bandes der Grundlagentexte Wissenschaftlicher Musikpädagogik ist es, dem Hermeneutik-Begriff mit seinen epistemologischen Verwendungszusammenhängen und Bedeutungskontexten in der Musikpädagogik nachzugehen und ihn darüber hinaus an der erziehungs-, geschichts- und rechtswissenschaftlichen sowie theologischen Fachliteratur zu spiegeln. Ziel dabei ist es, nicht nur die Perspektiven interdisziplinär zu weiten, sondern auch den Begriff »Hermeneutik« forschungsmethodologisch als Teil eines Forschungsprozesses genauer zu bestimmen und zu exemplifizieren, um daraus letztlich neue Impulse für die Wissenschaftliche Musikpädagogik zu gewinnen.
Der Forschungsverbund widmet sich in seinen Grundlagentexten insbesondere wissenschaftstheoretischen Fragen in der Musikpädagogik.
Der Forschungsverbund widmet sich in seinen Grundlagentexten insbesondere wissenschaftstheoretischen Fragen in der Musikpädagogik.
More details
Language
German
File size
26,44 MB
ISBN-13
978-3-8309-9268-4 (9783830992684)
Schweitzer Classification
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Bernd Clausen | Alexander J. Cvetko | Stefan Hörmann
Grundlagentexte Wissenschaftlicher Musikpädagogik
Mythos Hermeneutik
Book
11/2020
1st Edition
Waxmann
€59.90
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Content
1 - Frontmatter [Seite 1]
1.1 - Titel [Seite 1]
1.2 - Impressum [Seite 4]
1.3 - Inhalt [Seite 5]
2 - Vorbemerkung [Seite 7]
3 - Kapitel I. Mythos Hermeneutik (Bernd Clausen & Alexander J. Cvetko) [Seite 13]
3.1 - 1 Göttergespräch [Seite 13]
3.2 - 2 Götterwelt und Menschenwelt [Seite 14]
3.3 - 3 Aufbau des Buches [Seite 18]
4 - Kapitel II. Der Hermeneutik-Begriff und seine Verwendungskontexte in der Musikpädagogik - Überblick über eine hundertjährige Entwicklung (Stefan Hörmann & Eva Meidel) [Seite 21]
4.1 - 1 Einführung [Seite 21]
4.2 - 2 Hermeneutik im Kontext der unterrichtlichen Vermittlung von Musik [Seite 22]
4.2.1 - a. Hermeneutik als inhaltsorientierte Musikinterpretationsmethode [Seite 22]
4.2.2 - b. Hermeneutik als Rahmen für den gesamten didaktisch vermittelten Musikverstehensprozess [Seite 29]
4.2.3 - c. Hermeneutisch orientierte Musikvermittlungsansätze als Bezugspunkte fachlicher Reflexion [Seite 33]
4.3 - 3 Hermeneutik als musikpädagogischer Forschungsansatz [Seite 35]
4.3.1 - a. Benennung und Konturierung in der Fachdiskussion der letzten Jahrzehnte [Seite 35]
4.3.2 - b. Gegenwärtiges Verständnis [Seite 49]
4.3.3 - c. Gesamtbefund [Seite 55]
4.4 - 4 Fazit und Ausblick [Seite 56]
5 - Kapitel III. Aus dem Konzertsaal in den Klassenraum - eine Spurensuche zur Adaption der musikalischen Hermeneutik durch die Musikpädagogik im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts (Benjamin Eibach) [Seite 63]
5.1 - 1 Einführung [Seite 64]
5.2 - 2 Anmerkungen zu Korpusbildung und Quellenkritik [Seite 71]
5.3 - 3 Hermann Kretzschmars musikalische Hermeneutik: praktische Anwendung, theoretische Fundierung und Umarbeitung durch Arnold Schering [Seite 74]
5.3.1 - a. Praxis der Werkerläuterung im "Führer durch den Konzertsaal" [Seite 78]
5.3.2 - b. Musikalische Hermeneutik als theoretische Fundierung der Erläuterungspraxis [Seite 80]
5.3.3 - c. Kretzschmars Auslegungslehre und das Gedankengut Wilhelm Diltheys [Seite 88]
5.3.4 - d. Abgrenzung gegenüber formaler Analyse und freier Poetisierung [Seite 95]
5.3.5 - e. Scherings Auseinandersetzung mit der musikalischen Hermeneutik [Seite 103]
5.3.6 - f. Ein erstes Zwischenfazit [Seite 109]
5.4 - 4 Rezeption der musikalischen Hermeneutik in der Musikwissenschaft [Seite 112]
5.4.1 - a. Diskussion um Erläuterungsliteratur [Seite 113]
5.4.2 - b. Diskussion um musikwissenschaftliche Methodik [Seite 114]
5.4.3 - c. Ein zweites Zwischenfazit [Seite 118]
5.5 - 5 Musikalische Hermeneutik in der Schulmusikerziehung [Seite 119]
5.5.1 - a. Neuausrichtung des Unterrichts und Hermeneutik-Adaption [Seite 120]
5.5.2 - b. Hermeneutik-Auffassungen, Zielsetzungen und Vorgehensweisen [Seite 123]
5.5.3 - c. Kritik an Hermeneutik im Schulmusikunterricht [Seite 146]
5.5.4 - d. Ein drittes Zwischenfazit [Seite 153]
5.6 - 6 Diskussion zentraler Befunde [Seite 158]
6 - Kapitel IV. Die Klavierpädagogik Frieda Loebensteins unte rhermeneutischem Blickwinkel (Silke Kruse-Weber) [Seite 165]
6.1 - 1 Einführung und wissenschaftliche Grundlegung1 [Seite 166]
6.1.1 - a. Relevanz und Erkenntnisinteresse [Seite 166]
6.1.2 - b. Voraussetzungen, Vorverständnis und Vorannahmen [Seite 169]
6.1.3 - c. Historische Rekonstruktion und Kontextualisierung [Seite 174]
6.1.4 - d. Begriffsverwendungen [Seite 178]
6.1.5 - e. Gedankliche Herleitung der Untersuchungsstruktur [Seite 180]
6.2 - 2 Rekonstruktion der biographisch-beruflichen Rahmung Loebensteins [Seite 182]
6.2.1 - a. Biographische Skizze [Seite 182]
6.2.2 - b. Biographische Anknüpfungen [Seite 186]
6.2.3 - c. Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht im Preußischen Kultusministerium in Berlin als Auftraggeber [Seite 191]
6.2.4 - d. Kontaktpunkte zur hermeneutischen Fachdiskussion [Seite 193]
6.2.5 - e. Zwischenfazit [Seite 199]
6.3 - 3 Fachhistorische und geistesgeschichtliche Kontextualisierung [Seite 201]
6.3.1 - a. Kritik an klavierdidaktischen Defiziten und Postulate des Verstehens [Seite 201]
6.3.2 - b. Loebenstein im Kontext der Reformpädagogik, Jugendmusikbewegung und Klavierpädagogik [Seite 208]
6.3.3 - c. Pädagogisches Verstehen: Entwicklungspsychologische Fundierung der Klavierpädagogik [Seite 218]
6.3.4 - d. Hermeneutik im geisteswissenschaftlichen Kontext: Komplementarität erkenntnistheoretischer Ansätze [Seite 226]
6.3.5 - e. Einflüsse musikalischer Hermeneutik im Kontext musikästhetischer Betrachtungsweisen [Seite 232]
6.3.6 - f. Zwischenfazit [Seite 241]
6.4 - 4 Zusammenfassende Betrachtungen [Seite 242]
6.4.1 - a. Hermeneutische Prinzipien in der Klavierpädagogik Loebensteins im geisteswissenschaftlichen Kontext [Seite 242]
6.4.2 - b. Bezüge zur musikalischen Hermeneutik [Seite 249]
6.4.3 - c. Hermeneutischer Sinnzusammenhang von Loebensteins (schriftlich fixiertem) OEuvre, ihrem Vorverständnis und ihrer Biographie [Seite 250]
6.4.4 - d. Hermeneutische Zugänge im persönlichen Forschungsprozess [Seite 251]
6.5 - 5 Fazit [Seite 252]
7 - Kapitel V. Das Hermeneutik-Verständnis bei Karl Heinrich Ehrenforth und Christoph Richter (mit einem Exkurs zur Gadamer-Rezeption) (Martina Krause-Benz) [Seite 255]
7.1 - 1 Einführung [Seite 255]
7.2 - 2 Die Wiederentdeckung der Hermeneutik in der Musikpädagogik durch Karl Heinrich Ehrenforth [Seite 257]
7.2.1 - a. Hintergründe [Seite 257]
7.2.2 - b. Hermeneutik in der Musikwissenschaft der frühen 1970er Jahre [Seite 259]
7.2.3 - c. Hermeneutik im Spiegel musikpädagogischer Desiderata [Seite 260]
7.2.4 - d. Ehrenforths Gadamer-Rezeption auf den Prüfstand gestellt [Seite 263]
7.2.5 - Exkurs: Zur Dominanz der philosophischen Hermeneutik Gadamers [Seite 265]
7.3 - 3 Das hermeneutische Bewusstsein als Grundlage musikdidaktischer Prozesse bei Christoph Richter [Seite 270]
7.3.1 - a. Hermeneutik als anthropologische Ontologie (Bezug zu Heidegger) [Seite 271]
7.3.2 - b. Die Dialogstruktur des Verstehens (Bezug zu Gadamer) [Seite 273]
7.3.3 - c. Hermeneutik und musikpädagogische Forschung [Seite 274]
7.4 - 4 Fazit [Seite 276]
8 - Kapitel VI. Vorverständnis und Applikation. Theologische und rechtswissenschaftliche Hermeneutik aus dem Blickwinkel der Wissenschaftlichen Musikpädagogik (Bernd Clausen) [Seite 281]
8.1 - Vorbemerkung [Seite 282]
8.2 - 1 Einleitung [Seite 282]
8.3 - 2 Hermeneutik als konventioneller Begriff in der Theologie [Seite 295]
8.3.1 - a. Augustinus: hinter dem Wortsinn liegt eine tiefergehende Bedeutung [Seite 296]
8.3.2 - b. Luther: das Wort aus der Schrift heraus hörbar und verständlich machen [Seite 301]
8.3.3 - c. Dannhauer und Chladni: den wahren Sinn eines Textes herausfinden [Seite 304]
8.3.4 - d. Rambach: Verstehen, Erklären und Applizieren in empathischer Haltung [Seite 307]
8.3.5 - e. Schleiermacher: die ganze Sprache als Anschauung [Seite 319]
8.3.6 - f. Wach: es sind jetzt nicht mehr Sterne erster Ordnung [Seite 328]
8.3.7 - g. . seinem Wesen nach unabgeschlossen [Seite 340]
8.3.8 - h. Differenz und Diversität [Seite 357]
8.3.9 - i. Resümee [Seite 359]
8.4 - 3 Hermeneutik als konventioneller Begriff in der Jurisprudenz? [Seite 364]
8.4.1 - a. . in das Leben übergehen [Seite 365]
8.4.2 - b. Vorverständnis, Applikation und die Norm [Seite 370]
8.4.3 - c. Vier Standpunkte [Seite 372]
8.4.4 - d. Resümee [Seite 378]
8.5 - 4 Hermeneutik und Wissenschaft [Seite 380]
8.5.1 - a. Wissenschaftscharakter [Seite 381]
8.5.2 - b. Wissenschaftssystematik [Seite 385]
8.5.3 - c. Hermeneutik [Seite 387]
8.5.4 - d. Resümee [Seite 389]
8.6 - 5 Zusammenfassung [Seite 390]
9 - Kapitel VII. Grenzen des Verstehens. Hermeneutik in der Geschichtswissenschaft aus dem Blickwinkel der (Historischen) Musikpädagogik (Alexander J. Cvetko) [Seite 393]
9.1 - 1 Einleitung [Seite 394]
9.1.1 - a. Warum Geschichtswissenschaft? [Seite 394]
9.1.2 - b. »Hermeneutik« als unkonventioneller Begriff in der Geschichtswissenschaft [Seite 396]
9.1.3 - c. Diffuse Einblicke in kontroverse Diskussionen innerhalb der Geschichtswissenschaft [Seite 398]
9.2 - 2 Drei Rückblicke [Seite 404]
9.2.1 - a. Rückblick 1: Die Suche nach Disziplinarität im 19. Jahrhundert - Historismus [Seite 404]
9.2.2 - b. Rückblick 2: Die Suche nach Interdisziplinarität Mitte des 20. Jahrhunderts - Sozialgeschichte [Seite 429]
9.2.3 - Exkurs: Was ist Strukturgeschichte? [Seite 436]
9.2.4 - c. Rückblick 3: Die Suche nach (Inter-)Disziplinarität Ende des 20. Jahrhunderts - Wiederentdeckung der Hermeneutik [Seite 446]
9.2.5 - d. Spiegelung der Rückblicke mit der Geschichte der Musikpädagogik als Wissenschaft als strukturerkennender Ansatz [Seite 455]
9.3 - 3 Was ist Hermeneutik aus Sicht der Geschichtswissenschaft? [Seite 458]
9.3.1 - a. Der Einzelfall als Perspektive [Seite 461]
9.3.2 - b. Intentionen als Ziel [Seite 463]
9.3.3 - c. Einbezug von (Vor-)Wissen als Methode [Seite 465]
9.4 - 4 Schluss und Ausblick: Was bleibt? [Seite 469]
10 - Kapitel VIII. Hermeneutik als Haltung. Verstehensbewegungen in Interpretationsprozessen. Eine kritische Lektüre des sozialwissenschaftlichen Diskurses (Johann Honnens & Bernd Clausen) [Seite 473]
10.1 - 1 Einleitung [Seite 473]
10.2 - 2 Das Hermeneutik-Verständnis in älteren Texten der qualitativ-empirischen Sozialforschung [Seite 476]
10.3 - 3 Bedeutungsverkürzungen und -erweiterungen [Seite 480]
10.3.1 - a. Zur rekonstruierenden Hermeneutik [Seite 482]
10.3.2 - b. Zur distanzierenden Hermeneutik [Seite 489]
10.3.3 - c. Zur pluralisierenden Hermeneutik [Seite 494]
10.4 - 4 Zusammenfassung [Seite 501]
10.5 - 5 Reflexion und Ausblick [Seite 504]
11 - Kapitel IX. Zwischen Alltagsbewältigung und Forschungsmethode - von Astrid Lindgren zu John Pyke Hullah (Alexander J. Cvetko) [Seite 509]
11.1 - 1 Warum Astrid Lindgren Pippi Langstrumpf erfand [Seite 509]
11.2 - 2 War Onan ein Barbar? [Seite 511]
11.3 - 3 Orgelmusik der Herrenhäuser Kirche Anfang des 20. Jahrhunderts [Seite 514]
11.4 - 4 Warum John Pyke Hullah im 19. Jahrhundert den Kontinent bereiste und einen Parlamentsreport zum Musikunterricht verfasste [Seite 515]
12 - Kapitel X. Verlockung zur Irritation -abduktive Erkenntnisprozesse am Beispiel einer Untersuchung zur arabesk-Rezeption von Jugendlichen in Deutschland (Johann Honnens) [Seite 521]
12.1 - 1 Einleitung [Seite 521]
12.2 - 2 Veranschaulichung eines abduktiven Forschungsprozesses [Seite 522]
12.3 - 3 Gadamers Figur der 'Verlockung' als hermeneutisches Fundament der Abduktion [Seite 527]
12.4 - 4 Ausblick: Interdisziplinäre musikpädagogische Forschung "in Zweibahnstraßen" [Seite 528]
13 - Kapitel XI. Axiome einer Verwendung des Begriffes »Hermeneutik« in der Wissenschaftlichen Musikpädagogik (Bernd Clausen, Alexander J. Cvetko, Stefan Hörmann, Benjamin Eibach, Johann Honnens, Martina Krause-Benz, Silke Kruse-Weber & Eva Meidel) [Seite 533]
13.1 - 1 Absichten [Seite 534]
13.1.1 - a. Was nicht sein soll . [Seite 534]
13.1.2 - b. Was sein soll . [Seite 536]
13.2 - 2 Was ist Hermeneutik? [Seite 537]
13.2.1 - a. Hermeneutik im weiten Sinne (als Haltungen) [Seite 538]
13.2.2 - b. Hermeneutik im engen Sinne (als Forschungsprinzipien) [Seite 542]
14 - Gastbeitrag: Hermeneutik als Form von Erkenntnis - erziehungswissenschaftliche Forschungsperspektiven (Annette Scheunpflug & Caroline Rau) [Seite 545]
14.1 - 1 Verstehen als erziehungswissenschaftliches Grundproblem [Seite 546]
14.2 - 2 Verstehen kultureller Objektivationen [Seite 547]
14.3 - 3 Verstehen von Subjekten [Seite 550]
14.4 - 4 Hermeneutische Forschung als empirische Forschung [Seite 551]
14.4.1 - a. Grundlagen [Seite 552]
14.4.2 - b. Verschiedene methodologische Verfahren [Seite 555]
14.5 - 5 Zusammenfassung und Ausblick [Seite 562]
15 - Backmatter [Seite 565]
15.1 - Literatur [Seite 565]
15.2 - Verzeichnis der Autorinnen und Autoren [Seite 627]
1.1 - Titel [Seite 1]
1.2 - Impressum [Seite 4]
1.3 - Inhalt [Seite 5]
2 - Vorbemerkung [Seite 7]
3 - Kapitel I. Mythos Hermeneutik (Bernd Clausen & Alexander J. Cvetko) [Seite 13]
3.1 - 1 Göttergespräch [Seite 13]
3.2 - 2 Götterwelt und Menschenwelt [Seite 14]
3.3 - 3 Aufbau des Buches [Seite 18]
4 - Kapitel II. Der Hermeneutik-Begriff und seine Verwendungskontexte in der Musikpädagogik - Überblick über eine hundertjährige Entwicklung (Stefan Hörmann & Eva Meidel) [Seite 21]
4.1 - 1 Einführung [Seite 21]
4.2 - 2 Hermeneutik im Kontext der unterrichtlichen Vermittlung von Musik [Seite 22]
4.2.1 - a. Hermeneutik als inhaltsorientierte Musikinterpretationsmethode [Seite 22]
4.2.2 - b. Hermeneutik als Rahmen für den gesamten didaktisch vermittelten Musikverstehensprozess [Seite 29]
4.2.3 - c. Hermeneutisch orientierte Musikvermittlungsansätze als Bezugspunkte fachlicher Reflexion [Seite 33]
4.3 - 3 Hermeneutik als musikpädagogischer Forschungsansatz [Seite 35]
4.3.1 - a. Benennung und Konturierung in der Fachdiskussion der letzten Jahrzehnte [Seite 35]
4.3.2 - b. Gegenwärtiges Verständnis [Seite 49]
4.3.3 - c. Gesamtbefund [Seite 55]
4.4 - 4 Fazit und Ausblick [Seite 56]
5 - Kapitel III. Aus dem Konzertsaal in den Klassenraum - eine Spurensuche zur Adaption der musikalischen Hermeneutik durch die Musikpädagogik im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts (Benjamin Eibach) [Seite 63]
5.1 - 1 Einführung [Seite 64]
5.2 - 2 Anmerkungen zu Korpusbildung und Quellenkritik [Seite 71]
5.3 - 3 Hermann Kretzschmars musikalische Hermeneutik: praktische Anwendung, theoretische Fundierung und Umarbeitung durch Arnold Schering [Seite 74]
5.3.1 - a. Praxis der Werkerläuterung im "Führer durch den Konzertsaal" [Seite 78]
5.3.2 - b. Musikalische Hermeneutik als theoretische Fundierung der Erläuterungspraxis [Seite 80]
5.3.3 - c. Kretzschmars Auslegungslehre und das Gedankengut Wilhelm Diltheys [Seite 88]
5.3.4 - d. Abgrenzung gegenüber formaler Analyse und freier Poetisierung [Seite 95]
5.3.5 - e. Scherings Auseinandersetzung mit der musikalischen Hermeneutik [Seite 103]
5.3.6 - f. Ein erstes Zwischenfazit [Seite 109]
5.4 - 4 Rezeption der musikalischen Hermeneutik in der Musikwissenschaft [Seite 112]
5.4.1 - a. Diskussion um Erläuterungsliteratur [Seite 113]
5.4.2 - b. Diskussion um musikwissenschaftliche Methodik [Seite 114]
5.4.3 - c. Ein zweites Zwischenfazit [Seite 118]
5.5 - 5 Musikalische Hermeneutik in der Schulmusikerziehung [Seite 119]
5.5.1 - a. Neuausrichtung des Unterrichts und Hermeneutik-Adaption [Seite 120]
5.5.2 - b. Hermeneutik-Auffassungen, Zielsetzungen und Vorgehensweisen [Seite 123]
5.5.3 - c. Kritik an Hermeneutik im Schulmusikunterricht [Seite 146]
5.5.4 - d. Ein drittes Zwischenfazit [Seite 153]
5.6 - 6 Diskussion zentraler Befunde [Seite 158]
6 - Kapitel IV. Die Klavierpädagogik Frieda Loebensteins unte rhermeneutischem Blickwinkel (Silke Kruse-Weber) [Seite 165]
6.1 - 1 Einführung und wissenschaftliche Grundlegung1 [Seite 166]
6.1.1 - a. Relevanz und Erkenntnisinteresse [Seite 166]
6.1.2 - b. Voraussetzungen, Vorverständnis und Vorannahmen [Seite 169]
6.1.3 - c. Historische Rekonstruktion und Kontextualisierung [Seite 174]
6.1.4 - d. Begriffsverwendungen [Seite 178]
6.1.5 - e. Gedankliche Herleitung der Untersuchungsstruktur [Seite 180]
6.2 - 2 Rekonstruktion der biographisch-beruflichen Rahmung Loebensteins [Seite 182]
6.2.1 - a. Biographische Skizze [Seite 182]
6.2.2 - b. Biographische Anknüpfungen [Seite 186]
6.2.3 - c. Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht im Preußischen Kultusministerium in Berlin als Auftraggeber [Seite 191]
6.2.4 - d. Kontaktpunkte zur hermeneutischen Fachdiskussion [Seite 193]
6.2.5 - e. Zwischenfazit [Seite 199]
6.3 - 3 Fachhistorische und geistesgeschichtliche Kontextualisierung [Seite 201]
6.3.1 - a. Kritik an klavierdidaktischen Defiziten und Postulate des Verstehens [Seite 201]
6.3.2 - b. Loebenstein im Kontext der Reformpädagogik, Jugendmusikbewegung und Klavierpädagogik [Seite 208]
6.3.3 - c. Pädagogisches Verstehen: Entwicklungspsychologische Fundierung der Klavierpädagogik [Seite 218]
6.3.4 - d. Hermeneutik im geisteswissenschaftlichen Kontext: Komplementarität erkenntnistheoretischer Ansätze [Seite 226]
6.3.5 - e. Einflüsse musikalischer Hermeneutik im Kontext musikästhetischer Betrachtungsweisen [Seite 232]
6.3.6 - f. Zwischenfazit [Seite 241]
6.4 - 4 Zusammenfassende Betrachtungen [Seite 242]
6.4.1 - a. Hermeneutische Prinzipien in der Klavierpädagogik Loebensteins im geisteswissenschaftlichen Kontext [Seite 242]
6.4.2 - b. Bezüge zur musikalischen Hermeneutik [Seite 249]
6.4.3 - c. Hermeneutischer Sinnzusammenhang von Loebensteins (schriftlich fixiertem) OEuvre, ihrem Vorverständnis und ihrer Biographie [Seite 250]
6.4.4 - d. Hermeneutische Zugänge im persönlichen Forschungsprozess [Seite 251]
6.5 - 5 Fazit [Seite 252]
7 - Kapitel V. Das Hermeneutik-Verständnis bei Karl Heinrich Ehrenforth und Christoph Richter (mit einem Exkurs zur Gadamer-Rezeption) (Martina Krause-Benz) [Seite 255]
7.1 - 1 Einführung [Seite 255]
7.2 - 2 Die Wiederentdeckung der Hermeneutik in der Musikpädagogik durch Karl Heinrich Ehrenforth [Seite 257]
7.2.1 - a. Hintergründe [Seite 257]
7.2.2 - b. Hermeneutik in der Musikwissenschaft der frühen 1970er Jahre [Seite 259]
7.2.3 - c. Hermeneutik im Spiegel musikpädagogischer Desiderata [Seite 260]
7.2.4 - d. Ehrenforths Gadamer-Rezeption auf den Prüfstand gestellt [Seite 263]
7.2.5 - Exkurs: Zur Dominanz der philosophischen Hermeneutik Gadamers [Seite 265]
7.3 - 3 Das hermeneutische Bewusstsein als Grundlage musikdidaktischer Prozesse bei Christoph Richter [Seite 270]
7.3.1 - a. Hermeneutik als anthropologische Ontologie (Bezug zu Heidegger) [Seite 271]
7.3.2 - b. Die Dialogstruktur des Verstehens (Bezug zu Gadamer) [Seite 273]
7.3.3 - c. Hermeneutik und musikpädagogische Forschung [Seite 274]
7.4 - 4 Fazit [Seite 276]
8 - Kapitel VI. Vorverständnis und Applikation. Theologische und rechtswissenschaftliche Hermeneutik aus dem Blickwinkel der Wissenschaftlichen Musikpädagogik (Bernd Clausen) [Seite 281]
8.1 - Vorbemerkung [Seite 282]
8.2 - 1 Einleitung [Seite 282]
8.3 - 2 Hermeneutik als konventioneller Begriff in der Theologie [Seite 295]
8.3.1 - a. Augustinus: hinter dem Wortsinn liegt eine tiefergehende Bedeutung [Seite 296]
8.3.2 - b. Luther: das Wort aus der Schrift heraus hörbar und verständlich machen [Seite 301]
8.3.3 - c. Dannhauer und Chladni: den wahren Sinn eines Textes herausfinden [Seite 304]
8.3.4 - d. Rambach: Verstehen, Erklären und Applizieren in empathischer Haltung [Seite 307]
8.3.5 - e. Schleiermacher: die ganze Sprache als Anschauung [Seite 319]
8.3.6 - f. Wach: es sind jetzt nicht mehr Sterne erster Ordnung [Seite 328]
8.3.7 - g. . seinem Wesen nach unabgeschlossen [Seite 340]
8.3.8 - h. Differenz und Diversität [Seite 357]
8.3.9 - i. Resümee [Seite 359]
8.4 - 3 Hermeneutik als konventioneller Begriff in der Jurisprudenz? [Seite 364]
8.4.1 - a. . in das Leben übergehen [Seite 365]
8.4.2 - b. Vorverständnis, Applikation und die Norm [Seite 370]
8.4.3 - c. Vier Standpunkte [Seite 372]
8.4.4 - d. Resümee [Seite 378]
8.5 - 4 Hermeneutik und Wissenschaft [Seite 380]
8.5.1 - a. Wissenschaftscharakter [Seite 381]
8.5.2 - b. Wissenschaftssystematik [Seite 385]
8.5.3 - c. Hermeneutik [Seite 387]
8.5.4 - d. Resümee [Seite 389]
8.6 - 5 Zusammenfassung [Seite 390]
9 - Kapitel VII. Grenzen des Verstehens. Hermeneutik in der Geschichtswissenschaft aus dem Blickwinkel der (Historischen) Musikpädagogik (Alexander J. Cvetko) [Seite 393]
9.1 - 1 Einleitung [Seite 394]
9.1.1 - a. Warum Geschichtswissenschaft? [Seite 394]
9.1.2 - b. »Hermeneutik« als unkonventioneller Begriff in der Geschichtswissenschaft [Seite 396]
9.1.3 - c. Diffuse Einblicke in kontroverse Diskussionen innerhalb der Geschichtswissenschaft [Seite 398]
9.2 - 2 Drei Rückblicke [Seite 404]
9.2.1 - a. Rückblick 1: Die Suche nach Disziplinarität im 19. Jahrhundert - Historismus [Seite 404]
9.2.2 - b. Rückblick 2: Die Suche nach Interdisziplinarität Mitte des 20. Jahrhunderts - Sozialgeschichte [Seite 429]
9.2.3 - Exkurs: Was ist Strukturgeschichte? [Seite 436]
9.2.4 - c. Rückblick 3: Die Suche nach (Inter-)Disziplinarität Ende des 20. Jahrhunderts - Wiederentdeckung der Hermeneutik [Seite 446]
9.2.5 - d. Spiegelung der Rückblicke mit der Geschichte der Musikpädagogik als Wissenschaft als strukturerkennender Ansatz [Seite 455]
9.3 - 3 Was ist Hermeneutik aus Sicht der Geschichtswissenschaft? [Seite 458]
9.3.1 - a. Der Einzelfall als Perspektive [Seite 461]
9.3.2 - b. Intentionen als Ziel [Seite 463]
9.3.3 - c. Einbezug von (Vor-)Wissen als Methode [Seite 465]
9.4 - 4 Schluss und Ausblick: Was bleibt? [Seite 469]
10 - Kapitel VIII. Hermeneutik als Haltung. Verstehensbewegungen in Interpretationsprozessen. Eine kritische Lektüre des sozialwissenschaftlichen Diskurses (Johann Honnens & Bernd Clausen) [Seite 473]
10.1 - 1 Einleitung [Seite 473]
10.2 - 2 Das Hermeneutik-Verständnis in älteren Texten der qualitativ-empirischen Sozialforschung [Seite 476]
10.3 - 3 Bedeutungsverkürzungen und -erweiterungen [Seite 480]
10.3.1 - a. Zur rekonstruierenden Hermeneutik [Seite 482]
10.3.2 - b. Zur distanzierenden Hermeneutik [Seite 489]
10.3.3 - c. Zur pluralisierenden Hermeneutik [Seite 494]
10.4 - 4 Zusammenfassung [Seite 501]
10.5 - 5 Reflexion und Ausblick [Seite 504]
11 - Kapitel IX. Zwischen Alltagsbewältigung und Forschungsmethode - von Astrid Lindgren zu John Pyke Hullah (Alexander J. Cvetko) [Seite 509]
11.1 - 1 Warum Astrid Lindgren Pippi Langstrumpf erfand [Seite 509]
11.2 - 2 War Onan ein Barbar? [Seite 511]
11.3 - 3 Orgelmusik der Herrenhäuser Kirche Anfang des 20. Jahrhunderts [Seite 514]
11.4 - 4 Warum John Pyke Hullah im 19. Jahrhundert den Kontinent bereiste und einen Parlamentsreport zum Musikunterricht verfasste [Seite 515]
12 - Kapitel X. Verlockung zur Irritation -abduktive Erkenntnisprozesse am Beispiel einer Untersuchung zur arabesk-Rezeption von Jugendlichen in Deutschland (Johann Honnens) [Seite 521]
12.1 - 1 Einleitung [Seite 521]
12.2 - 2 Veranschaulichung eines abduktiven Forschungsprozesses [Seite 522]
12.3 - 3 Gadamers Figur der 'Verlockung' als hermeneutisches Fundament der Abduktion [Seite 527]
12.4 - 4 Ausblick: Interdisziplinäre musikpädagogische Forschung "in Zweibahnstraßen" [Seite 528]
13 - Kapitel XI. Axiome einer Verwendung des Begriffes »Hermeneutik« in der Wissenschaftlichen Musikpädagogik (Bernd Clausen, Alexander J. Cvetko, Stefan Hörmann, Benjamin Eibach, Johann Honnens, Martina Krause-Benz, Silke Kruse-Weber & Eva Meidel) [Seite 533]
13.1 - 1 Absichten [Seite 534]
13.1.1 - a. Was nicht sein soll . [Seite 534]
13.1.2 - b. Was sein soll . [Seite 536]
13.2 - 2 Was ist Hermeneutik? [Seite 537]
13.2.1 - a. Hermeneutik im weiten Sinne (als Haltungen) [Seite 538]
13.2.2 - b. Hermeneutik im engen Sinne (als Forschungsprinzipien) [Seite 542]
14 - Gastbeitrag: Hermeneutik als Form von Erkenntnis - erziehungswissenschaftliche Forschungsperspektiven (Annette Scheunpflug & Caroline Rau) [Seite 545]
14.1 - 1 Verstehen als erziehungswissenschaftliches Grundproblem [Seite 546]
14.2 - 2 Verstehen kultureller Objektivationen [Seite 547]
14.3 - 3 Verstehen von Subjekten [Seite 550]
14.4 - 4 Hermeneutische Forschung als empirische Forschung [Seite 551]
14.4.1 - a. Grundlagen [Seite 552]
14.4.2 - b. Verschiedene methodologische Verfahren [Seite 555]
14.5 - 5 Zusammenfassung und Ausblick [Seite 562]
15 - Backmatter [Seite 565]
15.1 - Literatur [Seite 565]
15.2 - Verzeichnis der Autorinnen und Autoren [Seite 627]
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