
Tradition und Neubeginn
Description
Alles über E-Books | Antworten auf Fragen rund um E-Books, Kopierschutz und Dateiformate finden Sie in unserem Info- & Hilfebereich.
More details
Other editions
Additional editions

Person
ISNI: 0000 0000 8019 2540
Content
- Cover
- Titel
- Vorwort
- Inhaltsverzeichnis
- Hinweise zur Zitierweise
- Einleitung
- Erster Teil. Luther als Ordensmann
- Erstes Kapitel: Der Augustinereremit Martin Luther in Kloster und Universität bis zum Jahre 1512
- 1. Erfurt um das Jahr 1505: Stadt, Universität, Augustinerkloster
- 2. Luthers Entscheidung für das Kloster der Augustinereremiten und sein Wirken in Erfurt
- 3. Wittenberg um das Jahr 1511: Stadt, Universität, Augustinerkloster
- 4. Luthers Wirken in Wittenberg
- Zweites Kapitel: Luther im Spannungsfeld zwischen Heiligungsstreben und dem Alltag eines Ordensmannes
- 1. Luthers Bericht über seine Pflichten als Amtsträger in seinem Orden
- 2. Verwaltungsaufgaben und geistliche Neigungen: Ein in der Kirchengeschichte bekannter Konflikt
- 3. Karriereverläufe im Augustinereremitenorden
- 4. Die Constitutiones der Reformkongregation der sächsischen Augustinereremiten
- 5. Rückblicke in späteren Schriften Luthers auf sein Leben als Mönch
- 6. Aussagen Luthers über seine Tätigkeit im Dienste des Ordens in Briefen bis 1516
- 7. Zusammenfassung
- Drittes Kapitel: Leben als Mönch und Leben in der 'Welt' - monastischer Anspruch und reformatorischer Widerspruch
- 1. Mönche als Elite innerhalb der christlichen Kirche
- 2. Ansprüche von Ordensmitgliedern auf höhere Vollkommenheit
- 2.1. Auf der Grundlage von Gottes Barmherzigkeit muss ein Christ sich bemühen
- 2.2. Das Verhältnis von Taufe, Buße und Gelübde zueinander
- 2.3. Gelübde als überpflichtmäßige Leistung
- 2.4. Das Leben im Kloster als Weg, der sicherer zum Heil führt
- 2.5. Der Anspruch von Mönchen, sie seien die Kerntruppe der auf Erden streitenden Kirche
- 3. Der fundamentale Widerspruch Luthers und einiger seiner Anhänger gegen den Anspruch, Mönche seien eine Elite innerhalb der Christenheit
- 3.1. Der Widerspruch Luthers
- 3.2. Protest von Anhängern Luthers gegen elitäre Ansprüche der Mönche
- 4. Die Bildung einer christlichen Elite in den lutherischen Landeskirchen
- Zweiter Teil. Im Streit um Augustins Gnadenlehre
- Viertes Kapitel: Erasmus' Auseinandersetzung mit Augustin und spätmittelalterlichen Augustinisten im Streit mit Luther über den freien Willen
- 1. Augustin ist für Luther der Interpret des Apostels (des Paulus), für Erasmus dagegen lediglich ein Interpret eines der Apostel
- 2. Kann ein Mensch nur durch Gottes Gnade auf Gutes sinnen, es wollen und zur Ausführung bringen?
- 3. Gott darf den Willen des Menschen nicht derart bestimmen, dass von dessen Verantwortlichkeit zu reden sinnlos würde
- 4. Die Wirkung der Schulung beider Kontrahenten an den 'Sententiae' des Petrus Lombardus: Adam als Testfall für die Wirkung der Sünde
- 5. Zusammenfassung
- Fünftes Kapitel: Nachfolge Christi in zwei Texten Erasmus' und Luthers
- 1. Erasmus' und Luthers Abkehr von der Definition des Sprechens von 'Nachfolge Christi' als von einer Nachfolge des armen, nackten Christus
- 2. 'Nachfolge Christi' im Enchiridion militis christiani des Erasmus
- 2.1. Das Leben eines Christen als Kampf gegen die Fehler
- 2.2. Aussagen über die Taufe, Versagen des Christen und Gottes Gnade im 'Enchiridion'
- 2.3. Erasmus' für Lutheraner ungewohntes Paulusbild
- 2.4. Erasmus' nachträgliche Selbstdeutung seiner Schrift in seinem Brief an Paul Volz
- 2.5. Das 'Enchiridion militis christiani' des Erasmus, ein in sich stimmiger Entwurf christlicher Lebensgestaltung
- 3. Eine Predigt Luthers über 'Nachfolge Christi' in der Kirchenpostille von 1522
- 4. Charakteristika des Redens von 'Nachfolge Christi' bei Erasmus und bei Luther
- Sechstes Kapitel: Gregor, Hugolin und der junge Luther
- 1. Erheben Gregor und Hugolin den Vorwurf des Pelagianismus aus aufrechter Empörung oder motiviert durch akademischen Ehrgeiz?
- 2. Die Funktion von Luthers Kritik an der Wittenberger Universität
- 3. Der Vorwurf des Pelagianismus bei Gregor von Rimini (┼ 1358)
- 4. Der Vorwurf des Pelagianismus bei Hugolin von Orvieto (um 1300-1373)
- 5. Der Vorwurf des Pelagianismus im Munde des jungen Luther
- 6. Zusammenfassung
- Dritter Teil. Luther als Ausleger des Magnifikat
- Siebtes Kapitel: Transformation theologischer Ergebnisse für Laien im späten Mittelalter und bei Martin Luther
- 1. 'Theologie für den Alltag' gegen 'Theologie für den Hörsaal'
- 2. 'Transformation' als terminus technicus für die Weitergabe der Ergebnisse theologischer Arbeit an 'Laien' in Spätmittelalter und Reformation
- 3. Der unscharfe Begriff 'Laien' bleibt unverzichtbar
- 4. Von den Autoren genannte Kriterien der Auswahl und Abgrenzung der Inhalte, die für Laien transformiert worden sind
- 5. Das transformierte Heilswissen teilt Ergebnisse mit. Laien werden nicht etwa in den theologischen Diskurs einbezogen
- 5.1. Ergebnisse [scholastischer] Hochschultheologie als Gegenstand der Transformation
- 5.2. Ergebnisse der monastischen Theologie und der Anleitung zur mystischen Gottesschau als Gegenstände der Transformation
- 6. Transformationsbemühungen Martin Luthers
- Achtes Kapitel: Maria muss ermutigen! Luthers Kritik an spätmittelalterlicher Marienverehrung und sein Gegenentwurf in seiner Auslegung des Magnifikat (Lukas 1, 46b-55) aus den Jahren 1520/21
- 1. Entwicklungen in der Marienverehrung, auf die Luther eingeht
- 1.1. Die Verschiebung vom Reden von Marias niedriger sozialer Position hin zum Reden von Marias verdienstlicher Demut
- 1.2. Der erste Interpretationsstrang: Die Deutung Marias als einer materiell armen Frau, die diese Lage im Vertrauen auf Gott akzeptiert
- 1.3. Der zweite Interpretationsstrang: Die Deutung Marias als einer hochadligen, reichen, mächtigen Herrscherin
- 1.4. Der dritte Interpretationsstrang: Die Deutung Marias als einer gerade durch ihre Demut erhabenen Gottesmutter. Maria als Antitypos der Eva
- 1.5. Die Annotationes des Erasmus von Rotterdam: Der Evangelist Lukas spricht nicht von Demut Marias
- 2. Luthers Spiegel der Marienfrömmigkeit
- 2.1. Die Umstände, unter denen Luthers Übersetzung und Auslegung des Magnifikat entstand, und der Adressat der Widmung
- 2.2. Zum Genus der Schrift
- 2.3. Das den Übersetzer und Ausleger Luther leitende Interesse
- 2.4. Weil Maria sozial wie geistlich 'niedrig' ist, kann sie sozial wie geistlich 'niedrigen' Menschen Mut machen
- 2.5. Luthers Deutung
- 2.5.1. Luthers Deutung Marias als einer armen und sozial niedrig stehenden Frau
- 2.5.2. Luthers Deutung Marias als einer 'geistlich armen' Frau, die für Gottes 'Hinsehen' offen ist
- 3. Zusammenfassung
- Neuntes Kapitel: Luthers Polemik gegen die Marienverehrung in einigen Predigten
- 1. Einleitung
- 1.1. Die Forschungslage bei handschriftlich überlieferten mittelalterlichen europäischen Predigten
- 1.2. Die Forschungslage bei Luthers Predigten
- 1.3. Luther als Prediger im Konvent und in der Gemeinde
- 1.4. Kennzeichen der Predigtweise Luthers
- 2. Einige Aspekte der Marienverehrung, gegen die Luther sich wendet
- 2.1. Luther kann es billigen, wenn man Maria als eine sozial niedrig stehende Frau, der Gottes Hin-Sehen gilt, verehrt
- 2.2. Die von Luther abgelehnte Verehrung Marias als einer reichen und mächtigen Herrscherin
- 2.3. Die von Luther noch weitaus entschiedener abgelehnte Verehrung Marias wegen ihrer vorbildlichen Demut
- 3. Luthers Protest
- 3.1. Die Funktion der Polemik Luthers in seinen Predigten
- 3.2. Luthers Polemik gegen die geläufige Marienverehrung
- 4. Zusammenfassung
- Zehntes Kapitel: Luther als geistlicher Ratgeber Johann Friedrichs von Sachsen im Widmungsbrief seiner Auslegung des 'Magnifikat' (1520/21)
- 1. Geistliche als Ratgeber von Herrschern im Mittelalter. Die Gattung der 'Fürstenspiegel'
- 2. Die Familie des Adressaten, der ernestinische Zweig des Herrschergeschlechts Wettin
- 3. Anlass, Entstehungsgeschichte und Aufbau der Übersetzung und Auslegung des 'Magnifikat'
- 4. Luther als geistlicher Ratgeber im Widmungsbrief zu seiner Auslegung des 'Magnifikat'
- 4.1. Die größte Gefährdung für einen Fürsten ist dieselbe wie die, der der Papst erliegt: Hoffart lässt Gott nicht Gott sein
- 4.2 Ein Herrscher darf sich weder der eigenen Leitung noch der von menschlichen Ratgebern anvertrauen, sondern allein der Gottes
- 4.3 Im Gebet ist ein Christ unersetzbar: es gilt in eigener Person vor Gott zu treten, nicht andere dafür freizustellen, den Kontakt mit Gott zu unterhalten
- 5. Größe und Grenze von Luthers Rat
- Elftes Kapitel: Das Magnifikat, durch Martin Luthers und Thomas Müntzers Brille gesehen
- 1. Zwei Urteile über Luthers und Müntzers Soziallehre am Ende des 20. Jahrhunderts
- 2. Persönliche Erfahrung lenkt das Verstehen
- 3. Die Verehrung Marias, der Mutter Jesu, und die Bedeutung ihres Liedes, des Magnifikat, in der Liturgie
- 4. Hauptstränge in der Exegese des Verses Lk 1, 48 bis zum 16. Jahrhundert und Erasmus' philologischer Einwand
- 5. Martin Luthers Interpretation des Magnifikat
- 6. Thomas Müntzers Interpretation
- 7. Zusammenfassung
- Vierter Teil. Aussagen Luthers über Gottesfurcht und Gottesliebe
- Zwölftes Kapitel: Gottesliebe, Erstes Gebot und menschliche Autonomie bei spätmittelalterlichen Theologen und bei Martin Luther
- 1. Die Auseinandersetzungen über die Fähigkeit des Menschen zur Gottesund Nächstenliebe an theologischen Fakultäten im Spätmittelalter
- 2. Der Niederschlag der theologischen Debatten in spätmittelalterlichen katechetischen Traktaten und Musterkatechesen
- 3. Luthers Auslegung des Ersten Gebots für Theologen und für Laien
- Dreizehntes Kapitel: Das Reden von Gottesfurcht bei einigen spätmittelalterlichen Theologen und in Luthers Kleinem Katechismus
- 1. 'Gottesfurcht', 'Menschenfurcht' und 'Angst'. Kritik am Reden von 'Gottesfurcht'
- 2. Aussagen spätmittelalterlicher Theologen über 'Gott fürchten' und 'Gottesfurcht'
- 2.1. Akademische Theologen
- 2.2. Spätmittelalterliche Katecheten
- 3. Luthers Reden von 'Gott fürchten'
- 3.1. Einleitende Bemerkung zu Luthers Formulierungen
- 3.2. Position und Funktion der Dekalogauslegung im Ganzen der Katechismen
- 3.3. Maßstab der Beurteilung: Der Stellenwert des "und vertrauen"
- 3.4. Worin gründet und was heißt "Gott fürchten" bei Luther?
- 3.4.1. Furcht als Gestalt des Glaubens
- 3.4.2. Furcht vor Gottes strafendem Zorn
- 3.4.3. Furcht Gottes schützt vor der Furcht vor dem 'radikal Bösen'
- 3.4.4. Gottesfurcht wehrt der Vermessenheit
- 4. Zusammenfassung
- Fünfter Teil. Mit Luther gegen konservative Lutheraner
- Vierzehntes Kapitel: Zur Luther-Benutzung des großen deutschen Neutestamentlers Rudolf Bultmann in seiner Aufsatzsammlung 'Glauben und Verstehen'
- 1. Bultmanns Anspruch darauf, zu Luthers legitimen Erben zu gehören, und einige Reaktionen darauf
- 2. Ausdrückliche Berufungen auf Luther in Bultmanns gesammelten Aufsätzen
- 3. Bultmanns Quellenbasis und Zitierweise
- 4. Bultmanns Verwendung Luthers
- 5. Zusammenfassung
- Nachweis der Erstveröffentlichungen (in chronologischer Reihenfolge)
- Bibelstellenregister
- Personenregister
- Ortsregister
- Sachregister
System requirements
File format: PDF
Copy-Protection: Adobe-DRM (Digital Rights Management)
System requirements:
- Computer (Windows; MacOS X; Linux): Install the free reader Adobe Digital Editions prior to download (see eBook Help).
- Tablet/smartphone (Android; iOS): Install the free app Adobe Digital Editions or the app PocketBook before downloading (see eBook Help).
- E-reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino and many more (only limited: Kindle).
The file format PDF always displays a book page identically on any hardware. This makes PDF suitable for complex layouts such as those used in textbooks and reference books (images, tables, columns, footnotes). Unfortunately, on the small screens of e-readers or smartphones, PDFs are rather annoying, requiring too much scrolling.
This eBook uses Adobe-DRM, a „hard” copy protection. If the necessary requirements are not met, unfortunately you will not be able to open the eBook. You will therefore need to prepare your reading hardware before downloading.
Please note: We strongly recommend that you authorise using your personal Adobe ID after installation of any reading software.
For more information, see our eBook Help page.