
Poetik der Form
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Content
- Intro
- Inhalt
- Vorwort
- Einleitung
- I. Was ist Form?
- 1. >Form< im Alltagssprachgebrauch
- 2. >Form< in Kunst, Musik und Literatur
- II. Die Entdeckung der Form im 18. Jahrhundert
- 1. Die Verzichtbarkeit der Formreflexion im Konzept rhetorischer Virtuosität
- 2. Hermes und die ästhetisch-poetologische Wende des Neuplatonismus
- a) James Harris
- b) Plotin
- c) Der englische Neuplatonismus: Ralph Cudworth und Anthony Earl of Shaftesbury
- d) Zusammenfassung
- 3. Form als Plastik
- a) Johann Joachim Winckelmann
- b) Johann Gottfried Herder
- 4. Form als Ursprung und Geschichte der Poesie
- a) Johann Georg Hamann
- b) Johann Gottfried Herder
- III. Autonomieästhetische Formbegriffe um 1800
- 1. Form als >in sich selbst Vollendetes< und selbstgesetzte Regel des Kunstwerks
- a) Karl Philipp Moritz
- b) Immanuel Kant und Friedrich Schiller
- c) Johann Wolfgang Goethe und das Konzept der >inneren Form<
- d) Heinrich von Kleist und Friedrich Hölderlin
- 2. Form als literaturkritische und literaturtheoretische Kategorie
- a) Wilhelm von Humboldt
- b) Friedrich Schlegel
- c) August Wilhelm Schlegel
- IV. Idealismus und Formalismus in der philosophischen Ästhetik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
- 1. Der Streit zwischen Idealisten und Formalisten aus der Sicht des späten 19. Jahrhunderts: Eduard von Hartmann
- 2. Formtheorien im Umkreis des deutschen Idealismus: Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Friedrich Ast, Friedrich Schleiermacher
- 3. Das Formkonzept in der Ästhetik Georg Wilhelm Friedrich Hegels
- a) Formästhetik in den frühen Jenaer Entwürfen
- b) Inhalt und Form in den Berliner »Vorlesungen über die Ästhetik«
- c) Hegels Typologie der Kunstformen
- d) Der Tempel der Kunst: Formkonzepte in Hegels System der Künste
- e) Zur Bedeutung von Hegels Formästhetik
- 4. Weiterführungen des Hegelschen Ansatzes
- a) Friedrich Theodor Vischer
- b) Karl Rosenkranz
- c) Moriz Carriere
- d) Zusammenfassung
- 5. Psychologische Ästhetik und Einfühlungstheorie
- a) Robert Vischer
- b) Kaarle S. Laurila
- 6. Die formalistische Ästhetik Robert Zimmermann
- 7. Rezeption und Neubewertung der philosophischen Formund Gehaltsästhetik im frühen 20. Jahrhundert
- a) Benedetto Croce
- b) Margarete Hamburger
- c) Spätere Neubewertungen des Formalismus
- 8. Zusammenfassung
- V. Form in Autorenpoetiken des 19. Jahrhunderts
- 1. Die Funktionslosigkeit der Form in der Satire: Heinrich Heine
- 2. Strenge der vollendeten Form: Eduard Mörike
- 3. Idealistische und vitalistische Elemente in der eklektizistischen Autorenpoetik
- a) Friedrich Hebbel
- b) Theodor Storm
- 4. Technizistische Formpoetik: Gustav Freytag
- VI. Fallstudie 1: Existentielles Formverständnis und avancierte Formbehandlung im Werk August von Platens
- 1. Platens umstrittene Bedeutung
- 2. Platens explizite Poetik
- 3. Die poetologischen Gedichte
- 4. Platens Ghaselen als Beispiel für seinen Umgang mit poetischen Formen
- 5. Exemplarische Interpretation des Ghasels »Durch die Menge, dich bewundernd .«
- 6. Zusammenfassung - mit einem Blick auf die Sonette, Oden und Idyllen
- VII. Literaturwissenschaftliche Formästhetiken des 19. Jahrhunderts
- 1. Theodor Wilhelm Danzel
- 2. Wilhelm Scherer und seine Kritiker
- a) Scherers kombinatorische Formtheorie
- b) Empirische und >schein-empirische< Poetik: Die Kritik an Scherer und der Übergang zum Naturalismus
- 3. Wilhelm Dilthey
- a) Philologie als »mimische Nachahmung« und als Kunstwerk: Dilthey und die romantische Hermeneutik
- b) Diltheys Poetik
- VIII. Das Formendenken in der Kulturgeschichte, Kulturkritik und Essayistik des 19. Jahrhunderts
- 1. Die idealistische Essayistik: Ralph Waldo Emerson und Herman Grimm
- 2. Kulturgeschichte als synthetische Denk- und Darstellungsform: Johann Gustav Droysen und Jacob Burckhardt
- 3. Das Werk Walter Paters als Zusammenführung von Kulturgeschichte, Kulturkritik und Essayistik
- 4. Friedrich Nietzsche und die Form
- a) Form als anthropologische Kategorie
- b) Form als erkenntnistheoretische Kategorie
- c) Gegen Darwinismus und >Naturgesetze der Kunst<
- d) Form als Stil und Handwerk
- e) Gegen Gattungsmischungen
- f) Wissenschaft als Kunst
- g) Perfektionierung des Dithyrambus und des Aphorismus
- h) Form in Plastik und Architektur
- i) Kulturgeschichte als Stilgeschichte in Oppositionen
- j) Zusammenfassung
- IX. Die Suche nach Gesetzen der Kunst - Darwinismus und naturalistische Literaturtheorie
- 1. Der Darwinismus und die »Kunstformen der Natur«: Ernst Haeckel
- 2. Die Marginalisierung der Form durch die experimentelle Methode: Wilhelm Bölsche und Emile Zola
- 3. Naturalismus als Kunst der >neuen Form<: Heinrich Hart und Julius Hart
- 4. Zusammenfassung
- X. Fallstudie 2: Formdenken und Formexperimente im Werk von Arno Holz
- 1. Kunst als Tendenz zur Natur: Holz' schlichtes Kunstgesetz
- 2. Formkonzepte in Holz' Briefen
- 3. »Revolution der Lyrik« als radikale Erneuerung der sprachlichen Technik
- 4. Die Wiedereinführung des Reims und die >Befreiung der deutschen Wortkunst<
- 5. »Die neue Wortkunst« - Abrundung der Bruchstücke einer Poetik zum »Werk«
- 6. Zur Umsetzung von Holz' Formkonzept im »Phantasus«
- 7. Zusammenfassung - mit einem Blick auf die »Blechschmiede«, die Rokoko-Anthologie und den »Dafnis«
- XI. Synthetische Formkonzepte in der Wissenschaft, Kulturkritik und Literatur um 1900
- 1. Die Funktion der Form im Programm einer >wechselseitigen Erhellung der Künste<
- a) Neue Formkonzepte in der Theorie der bildenden Künste: Conrad Fiedler, Adolf Hildebrand, Heinrich Wölfflin, Wilhelm Worringer
- b) Literaturwissenschaft im Gefolge der Kunstwissenschaft: Alois Riehl, Oskar Walzel u. a.
- 2. Idealistisch-vitalistische Formkonzepte in Kulturkritik und Literatur
- a) Formdenken als Auseinandersetzung von Dichtern und Kulturkritikern mit der bildenden Kunst: Rainer Maria Rilke und Georg Simmel
- b) Formdenken als Maßstab der Literaturgeschichte: Rainer Maria Rilke
- c) Formdenken als Theorie des lyrischen Kunstwerks: Stefan George und Georg Simmel
- d) Formdenken als Selbstreflexion des kulturkritischen Essays: Rudolf Kassner und Georg von Lukács
- XII. Fallstudie 3: Formen und Formreflexion im Werk Rudolf Borchardts
- 1. Borchardts frühe Formkonzeption: »Das Gespräch über Formen«, »Rede über Hofmannsthal« und »Nachwort zu >Joram<«
- a) »Das Gespräch über Formen« als Kaleidoskop von Borchardts Formverständnis
- b) Die Konzeption literarischer Formen in der »Rede über Hofmannsthal« und im »Nachwort zu >Joram<«
- c) Ausblick auf die Weiterentwicklung von Borchardts Formverständnis in den späteren Reden und Essays
- 2. Formbehandlung und Selbstreflexion der Form in Borchardts Lyrik
- 3. Raumerfahrung und Form in Borchardts »Villa«
- a) »Villa« als architekturtheoretischer Traktat
- b) »Villa« als Gang ins Innere
- c) Der leere Raum: Die Beschreibung des Inneren der Villa
- d) Wohnen im Text: Der einsame Herr der Villa als Leser
- e) Die Überwindung der Einsamkeit: Hugo von Hofmannsthal in der Villa
- f) Ausblick auf die späten Landschaftsmonographien
- 4. Zusammenfassung
- XIII. Resümee und Ausblick auf die Weiterentwicklung der Formpoetik im 20. Jahrhundert
- 1. Rückblick auf die Formpoetiken von 1750 bis 1910
- 2. Formkonzeptionen in der avantgardistischen Literatur zwischen 1910 und 1930
- 3. Formdenken bei Bertolt Brecht und Gottfried Benn
- 4. Literarische Formkonzepte seit 1945
- Literaturverzeichnis
- Personenregister
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