
Kreditsicherheiten an beweglichen Sachen und Forderungen
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Content
- Cover
- Widmung
- Vorwort
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- I. Ausgangspunkt
- II. Ziele der Arbeit
- III. Zehn Anforderungen an ein modernes Mobiliarsicherungsrecht
- 1.) Die Verfügbarkeit günstigen Kredits
- 2.) Die Schaffung von Rechtssicherheit
- 3.) Niedrige Transaktionskosten
- 4.) Die Offenheit für unkörperliche Vermögensgegenstände
- 5.) Die Offenheit für neue Finanzierungsformen
- 6.) Die Berücksichtigungsfähigkeit unter dem Baseler Eigenkapitalakkord
- 7.) Rechtsbeständigkeit im grenzüberschreitenden Rechtsverkehr
- 8.) Abbau von Behinderungen der Warenverkehrsfreiheit
- 9.) Die Harmonisierung mit dem insolvenzrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz
- 10.) Verzahnung des Kreditsicherungsrechts mit dem allgemeinen Vermögensund Haftungsrecht
- IV. Überblick über internationale und europäische Entwicklungen
- 1. Die Dynamik der Entwicklung des Kreditsicherungsrechts auf internationaler Ebene
- 2. Unionsrechtliche Entwicklungen
- 3. Das deutsche Mobiliarsicherungsrecht
- 4. Die Zukunft: Ein Europäisches Sicherungsrecht für Mobilien oder ein Mobiliarsicherungsrecht für Europa?
- V. Gegenstand der Untersuchung
- VI. Gang der Untersuchung
- 1. Teil: Kreditsicherheiten an beweglichen Sachen und Forderungen als Regelungsgegenstand
- § 1 Mobiliarsicherheiten als Instrument der Unternehmensfi nanzierung
- A. Die Quellen der Unternehmensfi nanzierung
- I. Innen- und Außenfi nanzierung
- II. Eigen- und Fremdfi nanzierung
- 1. Eigenfi nanzierung
- 2. Fremdfi nanzierung
- a) Bankkredit
- b) Lieferantenkredit
- c) Kreditsubstitute
- (1) Leasingverträge
- (2) Factoring
- (3) Finanzierung durch Anleihen, insbesondere Forderungsverbriefungen
- B. Die Bedeutung von Mobiliarsicherheiten
- I. Die Nutzung der einzelnen Kreditsicherungsmittel
- II. Der zweite Baseler Eigenkapitalakkord ("Basel II")
- III. Sicherungsgüter in der Dienstleistungsund Informationsgesellschaft
- § 2 Funktionale und ökonomische Grundlagen dinglicher Sicherheiten
- A. Die Funktionen dinglicher Sicherheiten
- I. Funktionen unabhängig von einer Insolvenz des Schuldners
- 1. Reduktion der durch die Überwachung des Schuldners entstehenden Kosten
- a) Beschränkung des Kontrollbedürfnisses auf das Sicherungsgut
- b) Schutz vor Übertragungen von Vermögenswerten an Dritte
- 2. Erleichterte Befriedigungsmöglichkeiten für den Fal lder Einzelzwangsvollstreckung
- 3. Erhöhter Schutz vor Zahlungsunwilligkeit des Schuldners
- 4. Erhöhter Schutz vor Pfändungen durch Dritte insbesondere im Zusammenhang mit Projektfi nanzierungen
- II. Die Funktion von Kreditsicherheiten in der Insolvenz des Schuldners
- 1. Die Aus- oder Absonderungsbefugnis des gesicherten Gläubigers nach deutschem Recht
- 2. Die Priorität des gesicherten Gläubigers nach US-amerikanischem Recht
- 3. Das englische Recht
- B. Die Effi zienz des Vorrangs des gesicherten Gläubigers in der Insolvenz
- 1. Zur Aussagekraft der ökonomischen Analyse im Hinblick auf das Kreditsicherungsrecht
- 2. Die umstrittene Effi zienz des Vorrangs der gesicherten Gläubiger in der Insolvenz des Sicherungsgebers
- a) Der Nutzen insolvenzfester Sicherheiten aus der Sicht von Gläubiger und Schuldner
- b) Die Folgen des Vorrangs des gesicherten Gläubigers aus der Sicht der ungesicherten Gläubiger
- (1) Der Nutzen dinglicher Sicherheiten aus der Sicht der ungesicherten Gläubiger
- (2) Dingliche Sicherheiten und die Externalisierung von Risiken
- (3) Besonderheiten bei Unternehmenssicherheiten
- 3. Würdigung der Diskussion und Zwischenergebnis
- 2. Teil: Praxis und Dogmatik des deutschen Mobiliarsicherungsrechts
- § 3 Die Dogmengeschichte des deutschen Mobiliarsicherungsrechts
- A. Die kreditwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Gründerzeit und Gründerkrise
- I. Die Abschaffung der römisch-rechtlichen Mobiliarhypothek und die Einführung des Faustpfandrechts
- II. Die Nutzung des Vollrechts zur Sicherung von Forderungen
- 1. Der Sicherungskauf und die Übereignung zur Sicherheit mittels constitutum possessorium
- a) Die Entwicklung der Rechtsprechung zur Zulässigkeit der Sicherung von Forderungen durch die Übereignung von Mobilien
- b) Die dogmatische Fundierung durch die Treuhandlehre
- 2. Die sicherungsweise Zession einer Forderung
- 3. Vom pactum reservati dominii zum Eigentumsvorbehalt
- III. Zwischenergebnis
- B. Die Entwicklung und Dogmatik der Sicherungsübereignung
- I. Die Behandlung der Eigentumsübertragung zur Sicherung einer Forderung bei der Schaffung des BGB
- 1. Der Teilentwurf Johows und der Erste Entwurf
- a) Das Traditionsprinzip
- b) Übergabe durch constitutum possessorium
- 2. Kritik am ersten Entwurf
- 3. Die Beratungen der zweiten Kommission
- 4. Konsequenzen für die Auslegung der §§ 929, 930, 1204 ff. BGB
- II. Die gewohnheitsrechtliche Verfestigung der Sicherungsübereignung nach Inkrafttreten des BGB
- 1. Das Erfordernis des "konkreten" Besitzmittlungsverhältnisses
- 2. Die analoge Anwendung von § 1229 BGB auf die Sicherungsübereignung
- 3. Die Sicherungsübereignung von Warenlagern und anderen Sachgesamtheiten mit wechselndem Bestand
- a) Die Sicherungsübereignung von Sachinbegriffen
- b) Die Erfassung künftiger Waren
- (1) Durchgangserwerb des Sicherungsgebers oder Direkterwerb des Sicherungsnehmers?
- (2) Die Einigung als Insichgeschäft?
- (3) Die antizipierte Einigung bei der Sicherungsübereignung von Warenlagern
- (4) Das antizipierte Besitzmittlungsverhältnis hinsichtlich künftiger Waren
- (5) Der Herausgabeanspruch des Sicherungsnehmers und die Verfügungsbefugnis des Sicherungsgebers
- (6) Erforderlichkeit einer Ausführungshandlung
- c) Das Sonderproblem des gemischten Warenlagers
- 4. Würdigung der Rechtsprechung zur Sicherungsübereignung von Waren- und Rohstoffl agern
- C. Die Entwicklung und Dogmatik der Sicherungsabtretung
- I. Die Regelung der Forderungsabtretung durch das BGB
- II. Die Vorauszession
- 1. "Unechte" Vorausabtretung
- 2. Echte Vorausabtretung
- a) Zulässigkeit der echten Vorausverfügung
- b) Das Verhältnis konkurrierender Vorauszessionen
- c) Durchgangs- oder Direkterwerb bei der Vorauszession?
- d) Wirkung der Vorauszession in der Insolvenz des Zessionars
- (1) Entstehen der Forderung nach Verfahrenseröffnung
- (2) Entstehen der Forderung während des Eröffnungsverfahrens
- III. Das Einziehungsrecht des Sicherungsgebers bei der Diskontierung von Buchforderungen, revolvierender Globalzession und verlängertem Eigentumsvorbehalt
- 1. Die Unzulässigkeit einer beschränkten oder bedingten Übertragung der Forderung
- 2. Die Wiederentdeckung der Einziehungsermächtigung insbesondere für die Zwecke der revolvierenden Sicherungsabtretung
- D. Der einfache Eigentumsvorbehalt
- I. Funktionsanalyse
- 1. Der einfache Eigentumsvorbehalt als Sicherungsrecht bei Kreditkäufen
- 2. Der einfache Eigentumsvorbehalt als Mittel zur Wahrung des Synallagmas
- II. Die Dogmengeschichte des einfachen Eigentumsvorbehalts
- 1. Das Verbot der bedingten Übereignung im Vorentwurf zum Sachenrecht
- 2. Die Regelung des Eigentumsvorbehalts in § 455 BGB a. F.
- 3. Die Herausbildung des Anwartschaftsrechts zur Beschreibung der Stellung des Vorbehaltskäufers
- 4. Der einfache Eigentumsvorbehalt in der Insolvenz
- a) Der Eigentumsvorbehalt im System der §§ 103 ff. InsO
- b) Das Aussonderungsrecht des Vorbehaltsverkäufers in der Käuferinsolvenz
- E. Verlängerungsformen des Eigentumsvorbehalts
- I. Der verlängerte Eigentumsvorbehalt als echte Kreditsicherheit
- II. Der Eigentumsvorbehalt mit Vorausabtretungsklausel
- 1. Die Wirksamkeit der Vorauszession
- 2. Die Funktion der Vertragsbruchlehre im Verhältnis zwischen Lieferant und Geldkreditgeber
- III. Die Erstreckung auf das Produkt der Weiterverarbeitung
- 1. Das Verständnis der Herstellerklausel
- 2. Die haftungsrechtliche Dimension des Streits
- 3. Die Schwächen der gegenwärtigen Praxis
- F. Der erweiterte Eigentumsvorbehalt
- G. Das Finanzierungsleasing
- I. Die Behandlung des Finanzierungsleasings im Vollstreckungs und Insolvenzrecht
- II. Die Besonderheiten des erlasskonformen Leasings
- III. Die Notwendigkeit einer funktionalen Betrachtung
- § 4 Die haftungsrechtliche Legitimation von Mobiliarsicherheiten
- A. Das dingliche Recht und die haftungsrechtliche Rechtfertigung der Insolvenzfestigkeit von Sicherungsrechten
- I. Der Begriff des dinglichen Rechts
- II. Die "unmittelbare Beziehung zur Sache" als Kern der Dinglichkeit - eine haftungsrechtliche petitio principii
- B. Die Reichweite des Eigentumsschutzes aus Art. 14 GG für den Sicherungsnehmer
- C. Die Privatautonomie der Parteien des Sicherungsgeschäfts als Rechtfertigungsansatz
- I. Die Bestellung einer Sicherheit als Verwirklichung der grundgesetzlich gewährleisteten Privatautonomie
- II. Die Wirksamkeit von Verfügungen des Schuldners vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens als Konsequenz der Prämisse der Privatautonomie
- III. Die Privatautonomie und die insolvenzrechtliche Haftungsordnung
- 1. Kreditsicherheiten als Verträge zu Lasten Dritter?
- 2. Insolvenzfeste Kreditsicherheiten und der insolvenzrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz
- a) Der Gleichbehandlungsgrundsatz als einfache Ordnungs-und Verteilungsregel
- b) Der Gleichbehandlungsgrundsatz als Ausfl uss der Umsetzungen im Schuldnervermögen
- c) Der Gleichbehandlungsgrundsatz als Ausprägung des wirtschaftsrechtlichen Leistungsprinzips
- d) Stellungnahme
- 3. Kreditsicherheiten und die haftungsrechtliche Zuweisung der Insolvenzmasse
- a) Die Theorie der haftungsrechtlichen Zuweisung der Insolvenzmasse
- b) Die Grenzen der rechtsgeschäftlichen Verfügbarkeit der haftungsrechtlichen Zuweisung
- c) Die Bestellung einer Sicherheit als aufschiebend bedingte Vorrechtseinräumung
- IV. Zwischenergebnis
- D. Voraussetzungen der haftungsrechtlichen Neutralität einer Sicherheit
- I. Die haftungsrechtliche Neutralität von Sicherheiten an schuldnerfremdem Vermögen
- II. Die haftungsrechtliche Surrogation durch die Überlassung des Kapitals
- 1. Die haftungsrechtliche Surrogation
- 2. Anschaffungsfi nanzierungen
- 3. Sonstige Sicherungsrechte an gegenwärtigem Vermögen
- a) Die haftungsrechtliche Äquivalenz als Voraussetzung der haftungsrechtlichen Surrogation
- b) Sicherheiten für Verbindlichkeiten eines Dritten
- III. Die Unanwendbarkeit des Surrogationsgedankens auf Sicherheiten an künftigen Vermögensgegenständen
- IV. Die Abgrenzung zum Insolvenzanfechtungsrecht
- § 5 Richterrechtliche Korrekturen des Legitimationsdefizits revolvierender Sicherheiten
- A. Die Anwendung von § 419 BGB a. F.auf Sicherungsübertragungen
- B. Die Grenze der guten Sitten bei der Kreditsicherung
- I. Vorüberlegung: Das Verhältnis von § 138 Abs. 1 zu § 826 BGB bei der Sittenwidrigkeitskontrolle von Sicherungsgeschäften
- II. Gläubigergefährdung durch Kredittäuschung und Insolvenzverschleppung
- III. Die Funktion der Vertragsbruchlehre im Verhältnis des Globalzessionars zu den sonstigen Gläubigern des Sicherungsgebers
- IV. Sittenwidrigkeit wegen Knebelung
- V. Die Übersicherungslehre
- 1. Anfängliche Übersicherung
- 2. Nachträgliche Übersicherung
- C. Die Anfechtbarkeit von Kreditsicherheiten
- I. Die Deckungsanfechtung revolvierender Globalsicherheiten
- 1. Unanwendbarkeit des Bargeschäftsprivilegs auf revolvierende Sicherheiten
- 2. Revolvierende Sicherheiten als inkongruente Deckungen?
- a) Ein Anspruch auf das künftige Entstehen von Forderungen?
- b) Kongruente Deckung als Wertzuweisungsanspruch
- c) Fazit
- 3. Anfechtbarkeit nach § 130 InsO
- II. Die Vorsatzanfechtung von besicherten Gründungs-und Sanierungsdarlehen
- § 6 Die haftungsrechtliche Funktion der Publizität im Mobiliarsicherungsrecht
- A. Die Möglichkeit der Kenntnisnahme und die Sonderstellung deliktischer Gläubiger
- B. Mit Publizität ausgestattete Sicherungsrechte und nachträglich begründete Forderungen
- C. Nachträglich bestellte Sicherungsrechte und ihr Verhältnis zu schon bestehenden Forderungen
- I. Zinsanpassungsklauseln
- II. Negativerklärungen und zustimmungsabhängige Sicherungsrechte
- 1. Die Behandlung der Negativerklärung im deutschen Recht
- 2. Die Negativerklärung im anglo-amerikanischen Rechtskreis
- 3. Zwischenergebnis
- III. Einfache ungesicherte Gläubiger
- D. Die nicht-anpassungsfähigen Gläubiger und das Konzept der formalen Vertragsgerechtigkeit
- § 7 Rechtsunsicherheit bei grenzüberschreitenden Finanzierungen
- A. Konsequenzen der Anknüpfung an den Lageort für Sicherheiten an beweglichen Sachen
- I. Die Sicherungsübereignung
- II. Der einfache Eigentumsvorbehalt
- III. Verlängerungs- und Erweiterungsformen
- 1. Der Eigentumsvorbehalt mit Weiterveräußerungsermächtigung und Vorausabtretung
- 2. Der Verarbeitungsvorbehalt
- 3. Der erweiterte Eigentumsvorbehalt
- IV. Die Bedeutung der EuInsVO für dingliche Sicherheiten
- B. Grenzüberschreitende Sicherheiten an Forderungen
- I. Die Bestimmung des auf die Sicherheit an einer Forderung anwendbaren Rechts
- II. Unterschiede der Sachrechtsordnungen hinsichtlich der Insolvenzfestigkeit von Sicherheiten an Forderungen
- Variante 1: Benachrichtigung des Schuldners als Wirksamkeitserfordernis
- Variante 2: Wahrung bestimmter Formerfordernisse
- Variante 3: Eintrag in ein öffentliches Register
- Variante 4: formloser Vertrag zwischen Zedent und Zessionar
- C. Fazit
- 3. Teil: Internationale Entwicklungen: Functional Approach, Notice Filing und das Europäische Sicherungsrecht
- § 8 Article 9 UCC Uniform Commercial Code
- A. Die Rechtsqualität und die Geschichte des UCC
- B. Legal Realism und funktionaler Ansatz
- C. Die Grundzüge der Regelung
- I. Der Anwendungsbereich des Article 9 UCC
- 1. Erfasste Sicherungsgüter und Parteien
- 2. Erfasste Vertragstypen
- 3. Die Einordnung des Finanzierungsleasings
- 4. Rangrücktritte und Negativerklärungen
- II. Entstehung (Attachment) des Security Interest
- 1. Begriff und Abgrenzung zur Perfection
- 2. Entstehungsvoraussetzungen
- 3. Reichweite
- 4. Die Behandlung revolvierender Sicherheiten
- 5. Das Erlöschen des Security Interest und das Verhältnis zur gesicherten Forderung
- III. Perfection
- 1. Begriff und Bedeutung
- 2. Die Möglichkeiten der Perfection
- a) Perfection by Possession
- b) Perfection by Control
- c) Automatic Perfection insbesondere bei der Finanzierung von Consumer Goods
- D. Notice Filing
- I. Überblick und Abgrenzung zum Transaction Filing
- II. Inhalt der Anzeige (Financing Statement)
- III. Das Registerverfahren
- 1. Das zuständige Filing Office
- 2. Veranlassung der Eintragung durch den Sicherungsnehmer
- 3. Außerkrafttreten der Eintragungswirkungen
- 4. Unbeschränkte Einsichtsberechtigung und datenschutzrechtliche Bedenken
- 5. Kosten des Registers
- IV. Funktion des Notice Filing
- 1. Publizitätsfunktion
- 2. Rangzuweisungsfunktion
- 3. Beweisfunktion
- V. Notice Filing, Transaction Filing und heimliche Mobiliarsicherheiten im Vergleich
- E. Die Prioritätsregeln des Article 9 UCC
- I. Das (modifizierte) Prioritätsprinzip als Grundsatz
- 1. Das Rangverhältnis nach dem Zeitpunkt der Eintragung (First to File Rule)
- 2. Einschränkungen der First to File Rule
- II. Einzelne Rangverhältnisse
- 1. Die Position des Sicherungsnehmers bei Übertragungen des Sicherungsguts
- 2. Die Position des Sicherungsnehmers bei Verarbeitung, Vermischung und Zusammenfügung
- III. Die Rechte von Warenkreditgebern und anderen Anschaffungsfi nanziers in der Insolvenz des Schuldners
- 1. Das beschränkte Aussonderungsrecht des Verkäufers in der Insolvenz des Käufers nach § 2-702 UCC
- a) Barkäufe
- b) Kreditkäufe
- 2. Sicherheiten zur Finanzierung von Anschaffungen (Purchase-Money Security Interests)
- a) Die Voraussetzungen des Vorrangs des Anschaffungsfinanzierers in Bezug auf das angeschaffte Gut
- (1) Goods other than Inventory
- (2) Inventory
- b) Vergleich mit der Position des Vorbehaltslieferanten unter deutschem Recht
- c) Der einfache Eigentumsvorbehalt - Volleigentum oder wirklich nur ein Sicherungsrecht?
- § 9 Andere Regelungsmodelle im Vergleich
- A. Der UNCITRAL Legislative Guide on Secured Transactions
- I. Überblick
- II. Anschaffungsfi nanzierungen im Legislative Guide
- 1. Die Alternative zwischen Unitary und Non-Unitary Approach
- 2. Bewertung der Empfehlung zugunsten des Unitary Approach
- 3. Zur Notwendigkeit einer Sonderbehandlung bei der Anschaffung von Waren- und Rohstoffvorräten
- III. Die Bedeutung des guten Glaubens unter dem Guide
- B. Der Draft Common Frame of Reference (DCFR)
- I. Die Regelung des Security Right im IX. Buch des DCFR im Überblick
- II. Funktional begrenzter Anwendungsbereich
- III. Das Europäische Register für Sicherungsrechte
- 1. Formeller Nachweis der Zustimmung des Sicherungsgebers
- 2. Die Bedeutung der Eintragung für den gutgläubigen Erwerb
- a) Die Registrierung als Grundlage unwiderleglich vermuteter Kenntnis
- (1) Gutgläubiger, lastenfreier Erwerb des Sicherungsguts bei Veräußerungen im Rahmen des ordnungsgemäßen Geschäftsgangs
- (2) Gutgläubiger Erwerb des Vorrangs
- b) Berichtigung des Registers
- 3. Auskunftspfl ichten des Sicherungsnehmers
- a) Auskunftspfl icht nach Art. IX.-3:319 DCFR
- b) Rechtsfolgen bei fehlerhafter Auskunft
- c) Auskunftsrecht des Sicherungsgebers über die besicherte Forderung (Art. IX.-5:401 DCFR)
- IV. Anschaffungsfi nanzierungen
- 1. Acquisition Finance Devices
- a) Zeitpunkt der Drittwirksamkeit (Art. IX.-3:107 DCFR)
- b) Superpriority von Acquisition Finance Devices (Art. IX.-4:102 DCFR)
- c) Der Vorrang in Bezug auf wertmäßige Surrogate (Proceeds)
- 2. Insbesondere Retention of Ownership Devices
- a) Die Retention of Ownership Devices
- b) Die auf Retention of Ownership Devices anwendbaren Vorschriften
- c) Die Durchsetzung von Retention of Ownership Devices
- d) Berechtigung der Sonderstellung
- V. Proprietary Security Rights und allgemeines Sachenrecht
- C. Die Reformüberlegungen in Österreich
- I. Der status quo des österreichischen Rechts
- 1. Sicherheiten an beweglichen Sachen
- 2. Sicherheiten an Forderungen
- 3. Der Eigentumsvorbehalt
- II. Der Entwurf des Gesetzes über Mobiliarsicherheiten (MSG-E)
- III. Der Entwurf im Vergleich zu Notice Filing und Functional Approach
- § 10 Ausblick: Ein Europäisches Mobiliarsicherungsrecht oder ein Mobiliarsicherungsrecht für Europa?
- A. Reform des Kollisions- oder des Sachrechts?
- B. Sachrechtsvereinheitlichung, Modellgesetz oder ein Europäisches Sicherungsrecht (ESR) als optionales Instrument?
- I. Vereinheitlichung des Sachrechts
- II. Schaffung eines europäischen Modellgesetzes und Einrichtung eines europäischen Registers
- 1. Die Autorität des Modellgesetzes
- 2. Die Einrichtung eines Europäischen Registers für Mobiliarsicherheiten
- III. Ein optionales Instrument für das Mobiliarsicherungsrecht?
- 1. Kompetenz der Union nach Art. 352 AEUV
- a) Abgrenzung zu Art. 114 AEUV
- b) Verwirklichung der Ziele der Union
- 2. Ein optionales Instrument im Verhältnis zu den nationalen Sachenund Vollstreckungsrechten
- a) Die Aussagekraft der Registers bei einem optionalen Instrument
- b) Vorteile eines optionalen Instruments insbesondere für grenzüberschreitende Transaktionen
- c) Abwägung
- IV. Europäisches Modellgesetz oder schwaches optionales ESR als Alternativen auf europäischer Ebene
- C. Eine Reform des nationalen Mobiliarsicherungsrechts
- 4. Teil: Wesentliche Ergebnisse
- § 1 Mobiliarsicherheiten als Instrument der Unternehmensfi nanzierung
- § 2 Funktionale und ökonomische Grundlagen dinglicher Sicherheiten
- § 3 Die Dogmengeschichte des deutschen Mobiliarsicherungsrechts
- § 4 Die haftungsrechtliche Legitimation von Mobiliarsicherheiten
- § 5 Fehlerkorrekturen des Legitimationsdefizits revolvierender Sicherheiten
- § 6 Die haftungsrechtliche Funktion der Publizität im Mobiliarsicherungsrecht
- § 7 Rechtsunsicherheit bei grenzüberschreitenden Finanzierungen
- § 8 Article 9 Uniform Commercial Code
- § 9 Andere Regelungsmodelle im Vergleich
- § 10 Ein Europäisches Mobiliarsicherungsrecht oder ein Mobiliarsicherungsrecht für Europa?
- Literaturverzeichnis
- Sachregister
System requirements
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- Tablet/smartphone (Android; iOS): Install the free app Adobe Digital Editions or the app PocketBook before downloading (see eBook Help).
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