
Datenschutz bei E-Learning-Plattformen
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Content
- Cover
- Kapitel 1: Einführende Betrachtungen
- § 1 Einleitung
- § 2 Gang der Untersuchung
- § 3 Der Untersuchungsgegenstand: Massive Open Online Courses
- A. Begriffserläuterung
- B. Entwicklungsgeschichte
- C. Didaktisches Konzept
- D. Verbreitung in Deutschland
- E. Herausforderungen für Bildungspolitik und Datenschutz
- Kapitel 2: Digitale Bildung als Erscheinungsform des Big-Data-Zeitalters
- § 1 Das Phänomen Big Data
- A. Künstliche Intelligenz als Schlüssel zu Big Data
- B. Das Potenzial von Big-Data-Analysen
- C. 'Herrschaft der Algorithmen'
- § 2 Die Risiken digitaler Bildungsanwendungen für den Datenschutz
- A. MOOCs als Datenquelle
- B. 'Gläserne Studenten'? - Risikoszenarien der MOOC-Nutzung
- I. Digitale Totalerfassung
- II. Datenweitergabe als Geschäftsmodell
- III. Datenzugriff US-amerikanischer Sicherheitsbehörden
- C. Zwischenfazit
- Kapitel 3: Prüfungsmaßstab im europäischen Datenschutzregime
- § 1 Entstehungsgeschichte des europäischen Datenschutzrechts
- A. Anfänge eines internationalen Persönlichkeitsschutzes
- B. Die Verankerung des Datenschutzes im Europarecht
- § 2 Datenschutz - eine rein europäische Angelegenheit?
- A. Die europäische Datenschutzkompetenz (Art. 16 Abs. 2 AEUV)
- I. Regelungsgehalt
- II. Einordnung in das europäische Kompetenzgefüge
- III. Sperrwirkung der Datenschutzkompetenz
- B. Wahrnehmung der Datenschutzkompetenz durch Erlass der DS-GVO
- I. Zielsetzung (Art. 1 Abs. 1 DS-GVO)
- II. Sachlicher Anwendungsbereich (Art. 2 DS-GVO)
- III. Vereinbarkeit der DS-GVO mit dem Primärrecht (Art. 5 EUV)
- 1. Grundsatz der begrenzten Einzelermächtigung (Abs. 1 S. 1 und Abs. 2)
- a. Anwendbarkeit der DS-GVO auf öffentliche Stellen
- b. Verletzung der mitgliedstaatlichen Bildungskompetenz?
- 2. Subsidiaritätsprinzip (Abs. 3)
- 3. Verhältnismäßigkeitsgrundsatz (Abs. 4)
- a. Erforderlichkeit
- b. Angemessenheit: Öffnungsklauseln statt Vollharmonisierung
- C. Zwischenfazit
- Kapitel 4: Rechtliche Grenzen der Datenverarbeitung im virtuellen Seminarraum
- § 1 Grundrechtliches Spannungsfeld
- A. Vorrangiger Grundrechtsmaßstab im Datenschutzrecht
- B. Wirkungsweise der Grundrechte unter Privaten
- C. Grundrechtsschutz des MOOC-Nutzers
- I. Achtung des Privatlebens (Art. 7 GRCh) sowie Schutz personenbezogener Daten (Art. 8 GRCh bzw. Art. 16 Abs. 1 AEUV)
- II. Berufsfreiheit (Art. 15 Abs. 1 GRCh)
- III. Recht auf Bildung (Art. 14 Abs. 1 GRCh)
- D. Grundrechtsschutz der Verarbeitenden
- I. Grundrechtsberechtigung
- 1. Juristische Personen des Privatrechts
- 2. Aus Drittstaaten
- II. Unternehmerische Freiheit (Art. 16 GRCh)
- III. Eigentumsrecht an Daten? (Art. 17 GRCh)
- 1. Grundlage im Datenschutzrecht?
- 2. Grundlage im Zivilrecht?
- 3. Zwischenfazit
- IV. Staatliche Hochschulen (Art. 13 GRCh)
- § 2 Die Datenverarbeitung durch den MOOC-Anbieter
- A. Abgrenzung der DS-GVO zur ePrivacy-Regulierung (Art. 95 DS-GVO)
- I. Ehemaliger Vorrang der §§ 11 ff. TMG
- II. Die ePrivacy-RL als lex specialis zur DS-GVO
- III. MOOC-Plattformen als elektronische Kommunikationsdienste?
- 1. Begriff der elektronischen Kommunikationsdienste
- 2. Einordnung von Dienstebündeln
- 3. Autonomer Dienstbegriff in Art. 95 DS-GVO?
- IV. Zwischenfazit
- B. Räumlicher Anwendungsbereich der DS-GVO
- I. Niederlassungsprinzip (Art. 3 Abs. 1 DS-GVO)
- II. Marktortprinzip (Art. 3 Abs. 2 lit. a DS-GVO)
- C. Rechtmäßigkeit der Verarbeitungsgrundlage (Art. 6 DS-GVO)
- I. Einwilligung (Abs. 1 UAbs. 1 lit. a)
- 1. Einwilligungsbewusstsein (Art. 4 Nr. 11 DS-GVO)
- a. Ausdrückliche Einwilligungserklärung
- b. Eindeutig bestätigende Handlung
- 2. Bestimmt- und Informiertheit (Art. 4 Nr. 11, Art. 5 Abs. 1 lit. b Hs. 1, Art. 6 UAbs. 1 Abs. 1 lit. a DS-GVO)
- a. Verständlichkeit der Datenschutzerklärung
- b. Sonderproblem: Datenweitergabe an Dritte
- 3. Einwilligungsfähigkeit minderjähriger MOOC-Nutzer (Art. 8 DS-GVO)
- a. "Direkt" im Sinne von "unmittelbar"
- b. "Direkt" im Sinne von "speziell"
- c. Zwischenfazit
- 4. Freiwilligkeit (Art. 4 Nr. 11, Art. 7 Abs. 4, EG 42 und 43 DS-GVO)
- a. Kopplungsverbot (Art. 7 Abs. 4 DS-GVO)
- aa. Vertragsverhältnis zwischen MOOC-Anbieter und MOOC-Nutzer
- (1) Bei kostenpflichtigen Online-Angeboten
- (2) Bei kostenfreien Online-Angeboten
- bb. Erforderlichkeit der Datenverarbeitung für die Vertragserfüllung
- (1) Auslegungsmaßstab der Erforderlichkeit
- (2) Bei kostenpflichtigen Online-Angeboten
- (3) Bei kostenfreien Online-Angeboten
- b. Kein klares Ungleichgewicht (EG 43 S. 1 DS-GVO)
- aa. MOOC-Anbieter als Verantwortlicher (Art. 4 Nr. 7 DS-GVO)
- bb. Mitverantwortlichkeit als Zurechnungsgrundlage
- c. Zwischenfazit
- 5. Widerrufbarkeit (Art. 7 Abs. 3 DS-GVO)
- a. Anforderungen an den MOOC-Anbieter
- b. Widerruf in gegenseitigen Vertragsverhältnissen
- aa. Einschränkung des Widerrufsrechts (alte Rechtslage)
- bb. Keine Einschränkung des Widerrufsrechts (neue Rechtslage)
- 6. Beweislast des MOOC-Anbieters (Art. 7 Abs. 1 DS-GVO)
- 7. Zwischenfazit
- II. Vertragserfüllung (Abs. 1 UAbs. 1 lit. b)
- 1. Verhältnis zum Erlaubnistatbestand der Einwilligung
- 2. Auswirkung eines Widerrufs
- 3. Zwischenfazit
- III. Rechtliche Verpflichtung (Abs. 1 UAbs. 1 lit. c i. V. m. Abs. 3)
- 1. Verhältnis zum Erlaubnistatbestand der Vertragserfüllung
- 2. Erfordernis einer öffentlich-rechtlich gesetzten Verpflichtung
- 3. Anwendungsbeispiel: Editionspflicht des § 95 Abs. 1 StPO
- 4. Bedeutung ausländischer Verarbeitungspflichten: e-Discovery
- 5. Zwischenfazit
- IV. Wahrung berechtigter Interessen (Abs. 1 UAbs. 1 lit. f)
- 1. Die berechtigten Interessen an einer Datenweitergabe an Dritte
- a. Interessen des MOOC-Anbieters
- aa. Unternehmerische Freiheit (Art. 16 GRCh)
- bb. Befolgung drittstaatlicher Herausgabepflichten
- b. Interessen von Dritten
- aa. (Potenzielle) Arbeitgeber
- bb. Hochschulen
- cc. Interessen (dritt-)staatlicher Stellen
- 2. Erforderlichkeit der Datenverarbeitung
- 3. Interessen des MOOC-Nutzers
- 4. Interessenabwägung
- a. Abwägungskriterien
- aa. Art und Inhalt der betroffenen MOOC-Nutzerdaten
- (1) Besonders sensible Daten
- (2) Selbst veröffentlichte Daten
- (3) Unrichtige Daten
- bb. Verarbeitungsweise
- cc. Absehbarkeit der Datenweitergabe an Dritte
- dd. Schutzmaßnahmen
- ee. Minderjährige MOOC-Nutzer
- (1) Begriff des Kindes in der DS-GVO
- (2) Verarbeitungsausschluss zugunsten Minderjähriger?
- b. (K)ein Überwiegen der Interessen des MOOC-Nutzers
- c. Non-liquet-Situation
- 5. Zwischenfazit
- V. Zweckänderung (Art. 6 Abs. 4 DS-GVO)
- 1. Ausgangspunkt: Zweckbindungsgrundsatz (Art. 5 Abs. 1 lit. b Hs. 1 DS-GVO)
- 2. Regelungsgehalt
- a. Einwilligung in die Zweckänderung
- b. Vorschrift zum Schutz der Gemeinschaftsgüter des Art. 23 Abs. 1 DS-GVO
- c. Kompatibilitätstest
- aa. Verbindung der beiden Zwecke (lit. a)
- bb. Verarbeitungskontext (lit. b)
- cc. Art des Datums (lit. c)
- dd. Folgen für den Betroffenen (lit. d)
- ee. Geeignete Garantien (lit. e)
- 3. Eigenständiger Erlaubnistatbestand?
- 4. Privilegierte Zwecke (Art. 5 Abs. 1 lit. b Hs. 2 DS-GVO)
- a. Folgen der Vereinbarkeitsfiktion
- b. Big-Data-Analysen und Profiling als statistische Zwecke?
- D. Verarbeitung besonders sensibler MOOC-Nutzerdaten (Art. 9 DS-GVO)
- I. Verarbeitungsverbot (Abs. 1)
- 1. Anwendung auf bloße Ausgangsdaten
- 2. Objektivierter Verarbeitungskontext
- 3. 'Infektionswirkung' besonders sensibler Daten
- II. Ausnahmetatbestände (Abs. 2)
- 1. Einwilligung (lit. a Hs. 1)
- 2. Offenkundig öffentlich gemachte Daten (lit. e)
- 3. Zulässigkeit einer Zweckänderung nach Art. 6 Abs. 4 DS-GVO
- III. Zwischenfazit
- E. Allgemeine Anforderungen der DS-GVO
- I. Betroffenenrechte der MOOC-Nutzer (Art. 12 ff. DS-GVO)
- 1. Informationspflichten des MOOC-Anbieters
- a. Bei einer Direkterhebung der Nutzerdaten (Art. 13 DS-GVO)
- b. Bei einer Dritterhebung der Nutzerdaten (Art. 14 DS-GVO)
- 2. Auskunftsanspruch (Art. 15 DS-GVO)
- a. Anspruchsinhalt
- b. Anspruchspräzisierung als Mitwirkungspflicht?
- c. Erforderliche Datenspeicherung des MOOC-Anbieters
- d. Unionsrechtswidrigkeit des § 34 Abs. 1 Nr. 2 BDSG
- 3. Widerspruchsrecht (Art. 21 DS-GVO)
- a. Gegen Verarbeitungen auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 UAbs. 1 lit. f DS-GVO (Abs. 1)
- b. Gegen Direktwerbung (Abs. 2)
- 4. Recht auf Löschung (Art. 17 DS-GVO)
- a. Löschungsrecht bzw. -pflicht (Abs. 1)
- aa. Zweckfortfall (lit. a)
- bb. Widerspruch (lit. c)
- cc. Unrechtmäßige Datenverarbeitung (lit. d)
- dd. Minderjährigenschutz (lit. f)
- b. "Recht auf Vergessenwerden" (Abs. 2)
- c. Ausnahmen (Abs. 3)
- 5. Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DS-GVO)
- a. Anwendbarkeit auf drittbezogene Nutzerdaten
- b. Interoperabilität der herauszugebenden Nutzerdaten
- II. "Computer says no" - vollautomatisierte Entscheidungsverfahren und Profiling (Art. 22 DS-GVO)
- 1. Ausschließlich automatisierte Entscheidungsverfahren
- a. Anwendungsbeispiel: vollautomatisierte Bewertungssysteme
- b. Kein Dazwischentreten eines Menschen
- 2. Entscheidungswirkung
- a. Anwendungsbeispiel: algorithmenbasierte Studienberatungsprogramme
- b. Erheblichkeit der Entscheidungswirkung
- c. Lediglich nachteilhafte Entscheidungen?
- d. Regelungslücke: Profiling-Maßnahmen ohne Entscheidungswirkung
- 3. Ausnahmetatbestände (Abs. 2)
- 4. Schutzmaßnahmen (Abs. 3, EG 71 DS-GVO)
- a. Recht auf Eingreifen einer natürlichen Person
- b. Recht auf Darlegung des eigenen Standpunktes
- c. Recht auf Anfechtung
- d. Transparente und faire Datenverarbeitung
- 5. Sonderregelungen (Abs. 4, EG 71 DS-GVO)
- III. Mitverantwortlichkeit (Art. 4 Nr. 7, Art. 26 DS-GVO)
- 1. Voraussetzungen (Abs. 1 S. 1)
- a. Steuernde Einwirkungsmöglichkeit durch individuelle Vertragsgestaltung
- b. Bloße Mitursächlichkeit?
- aa. Vergleichsfall: Betrieb einer Facebook-Fanpage
- bb. Mitverantwortlichkeit infolge einer (faktischen) Belegungspflicht
- 2. Rechtsfolgen
- a. Vereinbarung in transparenter Form (Abs. 1 S. 2 Hs. 1)
- b. Gesamtschuldnerähnliche Haftung (Abs. 3)
- IV. Privacy by Design und Privacy by Default (Art. 25 Abs. 1 und 2 DS-GVO)
- 1. Privacy by Design (Art. 25 Abs. 1 DS-GVO)
- a. Pseudonymisierung
- aa. Verschlüsselung
- bb. Hashfunktion
- b. Anonymisierung
- aa. Randomisierung
- bb. Generalisierung
- cc. Grenzen der Anonymisierung
- c. Datenminimierung, Separierung und Speicherbegrenzung
- d. Transparenz
- 2. Privacy by Default (Art. 25 Abs. 2 DS-GVO)
- V. Datenschutz-Folgenabschätzung (Art. 35 DS-GVO)
- 1. Voraussichtlich hohes Risiko
- 2. Vor dem 25.5.2018 begonnene Verarbeitungsvorgänge
- F. Grenzüberschreitender Datentransfer in die USA (Art. 44 ff. DS-GVO)
- I. Anwendbarkeit der Art. 44 ff. DS-GVO
- 1. Datenübermittlung
- 2. An ein Drittland
- 3. Zwischenfazit
- II. EU-US Privacy Shield (Art. 45 DS-GVO bzw. Art. 25 DSRL)
- 1. Regelungsgehalt
- 2. Rechtmäßigkeit
- a. Datenschutzniveau in den USA
- aa. Verfassungsrechtlicher Rahmen
- (1) The Right to Privacy
- (2) Right to Information Privacy
- bb. Einfachgesetzlicher Rahmen
- (1) Datenschutzgesetze des Bundes und der Einzelstaaten
- (2) Deliktsrecht
- (3) Definition der Personally Identifiable Information (PII)
- (4) Die Federal Trade Commission als de facto Datenschutz-Aufsichtsbehörde
- (5) Der Family Educational Rights and Privacy Act of 1974 (FERPA)
- cc. Zwischenfazit
- b. Inhalt des EU-US Privacy Shield
- aa. Datenverarbeitung durch Private
- (1) Datenschutzgrundsätze
- (2) System der Selbstzertifizierung
- (3) Rechtsschutzmittel
- bb. Datenverarbeitung durch US-Sicherheitsbehörden
- (1) Datenzugriff durch Nachrichtendienste
- (a) Der Foreign Intelligence Surveillance Act of 1978 (FISA)
- (b) Die Presidential Policy Directive 28 (PPD-28)
- (2) Kontrollmechanismen
- (a) Das Privacy and Civil Liberties Oversight Board (PCLOB)
- (b) Die Privacy Shield Ombudsperson
- cc. Zwischenfazit
- 3. Wirkung des Angemessenheitsbeschlusses
- a. Verwerfungsmonopol des EuGH
- b. Analoge Anwendung des § 78 Abs. 2 S. 1 BDSG?
- 4. Ausblick
- III. Geeignete Garantien (Art. 46 DS-GVO)
- 1. Verbindliche interne Datenschutzvorschriften (Abs. 2 lit. b i. V. m. Art. 47 DS-GVO)
- a. Ausschließlich gruppeninterne Geltung
- aa. Der MOOC-Anbieter als Teil einer Unternehmensgruppe (Art. 4 Nr. 19 DS-GVO)
- bb. Der MOOC-Anbieter und seine Kooperationspartner als Gruppe von Unternehmen?
- b. Rechtsverbindlichkeit
- aa. Interne Rechtsverbindlichkeit
- (1) Gegenüber Gruppenmitgliedern
- (2) Gegenüber Beschäftigten
- bb. Externe Rechtsverbindlichkeit
- c. Genehmigungsverfahren
- 2. Standarddatenschutzklauseln (Abs. 2 lit. c bzw. d)
- a. Regelungskompetenz der Europäischen Kommission
- b. (Fort-)Geltung der Klauselwerke
- c. Datenübermittlung an US-Sicherheitsbehörden
- 3. Zwischenfazit
- IV. Ausnahmen (Art. 49 Abs. 1 DS-GVO)
- 1. Einwilligung (UAbs. 1 lit. a)
- 2. Vertragserfüllung (UAbs. 1 lit. b und c)
- 3. Öffentliches Interesse (UAbs. 1 lit. d)
- 4. Durchsetzung von Rechtsansprüchen (UAbs. 1 lit. e)
- 5. Wahrung zwingender berechtigter Interessen (UAbs. 2)
- V. 'Anti-FISA-Klausel' (Art. 48 DS-GVO)
- 1. Eigenständiger Erlaubnistatbestand?
- 2. Art. 48 DS-GVO als primär politisches Bekenntnis
- G. Zwischenfazit
- § 3 Die Datenverarbeitung durch die Hochschule
- A. Privilegierte Datenverarbeitung zu wissenschaftlichen Forschungszwecken (Art. 89 DS-GVO)
- I. Begriff der wissenschaftlichen Forschungszwecke (EG 159 S. 2 DS-GVO)
- 1. Datenverarbeitung zu Forschungszwecken
- 2. Datenverarbeitung zu Lehrzwecken
- II. Ausnahmeregelungen bei der Datenverarbeitung
- 1. Zweckänderung (Art. 5 Abs. 1 lit. b Hs. 2 DS-GVO)
- 2. Speicherbegrenzung (Art. 5 Abs. 1 lit. e Hs. 2 DS-GVO)
- 3. Bestimmtheit der Einwilligung (EG 33 DS-GVO)
- 4. Verarbeitung besonders sensibler Daten (Art. 9 Abs. 2 lit. j DS-GVO)
- 5. Informationspflichten (Art. 14 Abs. 5 lit. b DS-GVO)
- 6. Recht auf Löschung (Art. 17 Abs. 3 lit. d DS-GVO)
- 7. Widerspruchsrecht (Art. 21 Abs. 6 DS-GVO)
- III. Geeignete Garantien (Art. 89 Abs. 1 DS-GVO)
- IV. Öffnungsklausel (Art. 89 Abs. 2 DS-GVO)
- 1. Verhältnis zur Öffnungsklausel des Art. 85 Abs. 2 DS-GVO
- 2. Zweckbündel
- B. Mitgliedstaatlicher Rechtsrahmen
- I. Gesetzgebungskompetenz für das Hochschulwesen in Deutschland
- II. Partielle Verarbeitungsgrundlage im Hochschulrecht (Berlin)
- 1. Datenverarbeitung zu Lehrzwecken (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 Var. 2 BerlHG)
- 2. Datenverarbeitung zu Forschungszwecken (§ 17 BlnDSG)
- a. Unionswidrige Verarbeitungsgrundlage (Abs. 1 S. 1)
- b. Einschränkung der Betroffenenrechte (Abs. 4)
- III. Überwiegende Verarbeitungsgrundlage im Datenschutzrecht (Rheinland-Pfalz)
- 1. Datenverarbeitung zu Lehrzwecken (§ 3 LDSG RLP i. V. m. § 2 Abs. 1 S. 1 HochSchG RLP)
- 2. Datenverarbeitung zu Forschungszwecken (§ 22 LDSG RLP)
- C. Zwischenfazit
- § 4 Die Datenverarbeitung durch den (potenziellen) Arbeitgeber
- A. Öffnungsklausel für den Beschäftigtendatenschutz (Art. 88 DS-GVO)
- I. Beschäftigungskontext
- II. "Spezifischere" Vorschriften
- III. Inhaltliche Vorgaben (Abs. 2)
- B. Mitgliedstaatlicher Rechtsrahmen (§ 26 BDSG)
- I. Verhältnis zu den Vorschriften der DS-GVO
- II. Einwilligung (Abs. 2)
- 1. Unionskonformität der Einwilligung im Beschäftigungsverhältnis
- 2. Freiwilligkeit
- a. Zeitpunkt der Einwilligung
- b. Vorteilsgewährung durch den Arbeitgeber
- 3. Widerrufbarkeit
- III. Gesetzliche Verarbeitungsgrundlage (Abs. 1 S. 1 bzw. Abs. 3)
- 1. Legitimes Ziel
- 2. Geeignetheit und Erforderlichkeit i. e. S.
- 3. Angemessenheit
- 4. Besonders sensible Beschäftigtendaten
- IV. Kollektivvereinbarung (Abs. 4)
- 1. Begriff der Kollektivvereinbarung
- 2. Grenzen der Regelungsautonomie
- V. Spezifischere Vorschrift im Sinne des Art. 88 Abs. 1 DS-GVO?
- 1. Potenzielles Regelungsdefizit als Generalklausel
- 2. Inhaltliche Verschärfung gegenüber der DS-GVO
- C. Zwischenfazit
- § 5 Durchsetzung der DS-GVO
- A. Aufsichtsbehörden (Art. 51 ff. DS-GVO)
- I. Aufgaben und Befugnisse (Art. 57 und 58 DS-GVO)
- II. Europaweite Behördenkooperation
- 1. One-Stop-Shop-Prinzip (Art. 56 Abs. 1 und 6 DS-GVO)
- 2. Kohärenzverfahren (Art. 63 ff. DS-GVO)
- B. Geldbußen (Art. 83 DS-GVO)
- I. Bußgeldtatbestände
- II. Behördliches Ermessen
- III. Bußgeldadressat
- 1. Datenschutz- oder kartellrechtlicher Unternehmensbegriff?
- 2. Hochschulen
- C. Schadensersatzanspruch des MOOC-Nutzers (Art. 82 DS-GVO)
- I. Anspruchsgegner
- II. Datenschutzverstoß
- III. Verschulden und Beweislast
- IV. Immaterieller Schaden
- 1. Erforderliche Eingriffsintensität
- 2. Schadenshöhe
- V. Zuständige Gerichtsbarkeit (Art. 82 Abs. 6 i. V. m. Art. 79 Abs. 2 DS-GVO)
- Kapitel 5: Schlussbetrachtungen
- § 1 Fazit
- A. Datenschutz im Big-Data-Zeitalter
- I. Datenschutz als vorrangig unionsrechtliche Materie
- II. Multipolares Grundrechtsgefüge im Verarbeitungskontext
- III. Erfordernis eines Erlaubnistatbestands
- 1. Hohe Anforderungen an die Wirksamkeit der Einwilligung
- 2. Zentrale Bedeutung des Erlaubnistatbestands "Wahrung berechtigter Interessen"
- 3. Keine unbegrenzte Weiterverarbeitung der MOOC-Nutzerdaten
- IV. Risikobasierter Ansatz der DS-GVO
- V. Individualrechtsschutz
- VI. Unzureichender Schutz vor Big-Data-Analysen und Profiling
- VII. Datenschutz durch Technik
- B. Inpflichtnahme der Kooperationspartner des MOOC-Anbieters
- I. Normendschungel als 'Risiko' für Hochschulen und MOOC-Nutzer
- 1. Erforderliche Unterscheidung von Verarbeitungsvorgängen zu Forschungs- bzw. Lehrzwecken
- 2. Regelungsbedarf im deutschen Hochschulrecht
- II. Beschäftigtendatenschutz als 'Chance' für Arbeitgeber und MOOC-Nutzer
- 1. Zulässigkeit der Einwilligung im Beschäftigungsverhältnis
- 2. Erfordernis einer vollständigen Verhältnismäßigkeitsprüfung
- 3. Betriebsvereinbarungen als Mittel der Wahl
- C. Der transatlantische Digital Privacy Divide
- I. Kein gleichwertiges Datenschutzniveau in den USA
- II. Der EU-US Privacy Shield: ein Schutzschild mit Löchern
- III. Rechtspolitischer Ausweg: zurück an den Verhandlungstisch
- § 2 Handlungsempfehlungen für deutsche Hochschulen
- A. Das universitäre Satzungsrecht als Wegbereiter für digitale Hochschulbildung
- B. Freiwilligkeit der MOOC-Nutzung
- C. Vollautomatisierte Verarbeitung digitaler Prüfungsleistungen
- D. Hochschuleigener Plattformbetrieb als 'Goldstandard'
- § 3 Ausblick
- Literaturverzeichnis
System requirements
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