
Eurotexte
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Content
- Intro
- Inhalt
- Vorwort
- 1. Einleitung
- 2. Mehrsprachigkeit in den Institutionen der Europäischen Gemeinschaften: Auswertung von Fragebögen und Interviews
- 2.1 Projektphasen
- 2.2 Aufbau des Fragebogens
- 2.3 Rücklauf der Fragebögen und Auswahl der Probanden
- 2.4 Sprachkenntnisse der "Eurokraten"
- 2.5 Amtssprachen vs. Arbeitssprachen, Verwendung vs. Verzicht auf Muttersprache
- 2.6 Einfluß der Sprachenwahl auf Textgenese
- 2.7 Sprachliche Auswirkungen durch Veränderungen in Europa
- 2.7.1 Ereignisse in Mittel- und Osteuropa- künftige »Brückenfunktion des Deutschen«
- 2.7.2 EG-Erweiterung durch westeuropäische Beitrittskandidaten
- 2.7.3 "Europa der Regionen"
- 2.8 Dauer der Texterstellung
- 2.9 Einfluß des Alters auf Sprachenwahl
- 2.10 Polyglotter Dialog
- 2.11 Einschaltung von Übersetzer- und Dolmetscherdienst
- 2.11.1 Beteiligung der Sprachendienste am Textgeneseverfahren
- 2.11.2 Sprachliche Qualität von »Eurotexten«
- 2.11.3 Verdolmetschte Fassung vs. Originalbeitrag
- 2.11.4 Relais-Übersetzungen
- 2.11.5 Rationalisierungs-Überlegungen
- 2.12 Restriktion sprachlicher Mittel
- 2.13 Sprachliche Sonderformen, Jargon, "Eurospeak"
- 2.14 Zusammenfassung der Ergebnisse aus Fragebogenaktion und Interviews
- 3. Verfahren der Textproduktion im Wirtschafts- und Sozialausschuß
- 3.1 Methoden zur Rekonstruktion von Interaktionswissen
- 3.2 Zusammensetzung und Aufgaben des WSA
- 3.2.1 Professionalität gegen ehrenamtliche Nebentätigkeit
- 3.2.2 Konsensprinzip gegen Wirksamkeit der Stellungnahme
- 3.2.3 Schriftsprachliche gegen umgangssprachliche Prägung von Debattenbeiträgen
- 3.3 Normierungen und informelle Verfahren für die Textproduktion
- 3.3.1 Normen für die WSA-Textproduktion
- 3.3.2 Informelle Muster
- 3.4 Der WSA als Institution zur Textproduktion
- 3.4.1 Die Unübersichtlichkeit des EG-Rechtsetzungsverfahrens
- 3.4.2 Vergleich: Textgenese im WSA und im EG-Rechtsetzungsverfahren
- 3.5 Zur Arbeitsteilung zwischen WSA-Mitgliedern, Generalsekretariat, Übersetzern und Dolmetschern
- 3.6 Textsorten innerhalb und außerhalb des WSA
- 3.6.1 "(Initiativ-)Stellungnahme" und "Bericht"
- 3.6.2 "Stellungnahme" und "Presseerklärung"
- 3.6.3 Die Praxis des Konsultationsverfahrens im WSA und im Europäischen Parlament
- 3.7 Sprachenregelung
- 3.7.1 Der Verzicht auf Muttersprache in Studiengruppen- und informellen Sitzungen
- 3.7.2 Das Sprachenproblem im WSA als interner Beratungsgegenstand
- 3.7.3 Die Situation der "kleineren" Sprachen im WSA
- 3.8 WSA und Lobbyisten
- 3.9 Status des WSA-Mitglieds und kritische Bewertungen des WSA von außen
- 3.10 Das kollektive Selbstverständnis des WSA: Zwischen Brüchigkeit und Stilisierung
- 3.11 Der akzeptierte Gremienstil
- 3.12 Einzelanalyse I: Ein "normaler" Debattenbeitrag
- 3.13 Einzelanalyse II: Der Sonderfall
- 4. Fallstudie "Künftige Erweiterung der Gemeinschaft": viele Sitzungen - wenig Neues
- 4.1 Gliederung
- 4.2 Konstitution und Zusammensetzung der Studiengruppe
- 4.3 Erste Studiengruppensitzung am 14. April 1992
- 4.4 Zweite Studiengruppensitzung am 13. Mai 1992
- 4.5 Erste Fachgruppensitzung am 11. Juni 1992
- 4.6 Dritte Studiengruppensitzung am 17. Juli 1992
- 4.7 Zweite Fachgruppensitzung am 11. September 1992
- 4.8 Plenartagung am 23. September 1992
- 4.9 Zusammenfassung
- 5. Fallstudie "Maritime Industrien": divergente Gruppeninteressen
- 5.1 Einführung
- 5.2 Zur methodischen Fragestellung der Fallstudie
- 5.3 Äußerer Verlauf der Textgenese
- 5.3.1 Der Bezugstext: Die Mitteilung der EG-Kommission
- 5.3.2 "Primärtexte" für die WSA-Stellungnahme
- 5.3.3 Sekundärtexte für die WSA-Stellungnahme
- 5.4 Zusammensetzung, Sprachenverteilung und Arbeitsweise der Studiengruppe
- 5.5 Interaktiv-mehrsprachige Textarbeit
- 5.5.1 Bezug zur vorgeordneten WSA-Stellungnahme "Industriepolitik"
- 5.5.2 Teilnahme des WSA am "Maritimen Forum"
- 5.5.3 Rollenverteilung und Ansprüche an die Textgliederung
- 5.5.4 Die Kontroverse um den Änderungsvorschlag zum "human factor"
- 5.5.5 Einzelne Textformulierungen
- 5.5.5.1 "weighed down"
- 5.5.5.2 Japanische Exportstrategie
- 5.5.5.3 Tankersicherheit
- 6. Fallstudie "Beziehungen der EG zu den Baltischen Staaten": ein ostpolitisches Einmann-Unternehmen
- 6.1 Einführung
- 6.2 Der Verlauf der Textgenese: Texte, Inhalte, Präsentationsformen
- 6.2.1 Bezugs- und Primärtexte
- 6.2.2 Sekundärtexte
- 6.2.3 Der Inhalt des "Vorentwurfs"
- 6.2.4 Der Inhalt des "Revidierten Vorentwurfs"
- 6.2.5 Der Inhalt des "Entwurfs der Stellungnahme"
- 6.3 Sprachenverteilung
- 6.4 Idiosynkrasien dieses Textgeneseprozesses - oder liegt ein anderes Verfahrensmuster vor?
- 6.4.1 Präsentationsformen: Detaillierung und Kondensierung
- 6.4.2 Problem der Informationsbeschaffung
- 6.5 Einzelne Formulierungsaspekte
- 6.5.1 Kritik an der Kommission
- 6.5.2 Zitate und Verweise als Technik der Sachverhaltsdarstellung
- 6.5.3 "Verblose Sätze" - eine punktuelle Stilkritik
- 6.5.4 Russischer Truppenabzug und russische Minderheiten
- 6.5.5 Altruismus oder Betonung der EG-Interessen?
- 6.5.6 Europa-Abkommen und soziale Dimension: die "Sozialverträglichkeit des Umbaus zur Marktwirtschaft"
- 7. Fallstudie zum Bericht zur Sozialcharta: unaufhebbare Konflikte im Sozialbereich
- 7.1 Sonderform einer WSA-Debatte
- 7.2 Zum Kontext und zur Vorgeschichte: Die EG-Sozialcharta
- 7.3 "Erster Bericht über die Anwendung der Gemeinschaftscharta der sozialen Grundrechte der Arbeitnehmer": Texte
- 7.4 Die Debatte: Strategie und Verlauf
- 7.4.1 Referat der Berichterstatterin
- 7.4.2 Allgemeine Aussprache
- 7.4.3 Die Entgegnung der Berichterstatterin
- 7.4.4 Änderungsvorschläge in der Fachgruppe
- 7.4.5 Änderungsanträge auf der Plenartagung
- 7.4.5.1 Akzeptierte Änderungsanträge
- 7.4.5.2 Divergenz umdefiniert als Abweichung der Sprachfassungen
- 7.4.5.3 Kompromißvorschläge der Berichterstatterin
- 7.4.5.4 Abstimmung bei anhaltendem Dissens
- 7.4.6 Minderheitserklärung der Arbeitgeber
- 7.4.7 Erklärung zum Maastrichter Vertrag und zum dänischen Referendum
- 7.5 Zusammenfassung der Argumentationsmuster
- 8. Schlüsselwörter der europäischen Einigung
- 8.1 »Maastricht«: Widerstand gegen die EG als Sprachkampf
- 8.2 »Schlüsselwörter« versus »Plastikwörter«
- 8.3 Subsidiaritätsprinzip
- 8.3.1 Etymologie des Begriffes
- 8.3.2 Das »Subsidiaritätsprinzip« als Teil des Föderalismus im deutschen Sprachraum
- 8.3.3 Das »Subsidiaritätsprinzip« in der EG
- 8.3.4 Sprachliche »Integration« vs. »Mißbrauch« des Terminus »Subsidiaritätsprinzip«
- 8.3.5 »Subsidiaritätsprinzip« in den Fallstudien und Interviews
- 8.4 Harmonisierung
- 8.5 »Europa der Bürger«
- 8.6 Ecu
- 8.7 Demokratisierung
- 9. Ergebnisse und Zusammenfassung
- 9.1 Institutioneile Bedingungen der Textarbeit im WSA
- 9.1.1 Mehrsprachigkeit
- 9.1.2 Textaushandlung und Konsensprinzip
- 9.1.3 Ergebnisse der Fallstudien
- 9.1.3.1 "Künftige Erweiterung der Gemeinschaft"
- 9.1.3.2 "Maritime Industrien"
- 9.1.3.3 "Beziehungen der EG zu den Baltischen Staaten"
- 9.2 Sprachliche Konsequenzen
- 9.2.1 Stilmerkmale von WSA-Redebeiträgen
- 9.2.2 Argumentationsmuster
- 9.2.3 Mehrfachadressierung
- 9.2.4 Metaphorik und Phraseologie
- 9.2.5 "Politisch korrekte" Streitkultur?
- 10. Ausblicke auf die künftige Sprachensituation im Hinblick auf die Politische Union
- 10.1 Amtssprachenideologie versus Arbeitssprachenalltag
- 10.2 Amtssprachenideologie versus EU-Erweiterung
- 10.3 Sprachliche »Zweitklassigkeit« versus Effizienz des Arbeitsalltags
- 10.4 Sprachpolitische Aufgaben für die Europäische Union
- Anhang
- Fragebogen
- Verwendete Transkriptionszeichen
- Texte zu Kapitel 3.12 und 3.13, Beispielanalysen
- Text-Synopse zu Kapitel 4
- Text zu Kapitel 7
- Literatur
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