
Reichsidee und Liebesethik
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Content
- Intro
- Einleitung
- I. Die Fragestellung
- II. Die Zugangsweise
- A. Voraussetzungen und Perspektiven
- I. Historische Voraussetzungen
- 1. Der Reichskrieg
- 2. Germania
- 3. Die Gegenreformation
- II. Ideengeschichtliche Voraussetzungen
- 1. Skepsis, Eklektik, Irenik
- 2. Klugheit und Verhängnis
- 3. Scharfsinn und Poetik
- III. Ethische Perspektiven
- 1. Affektkultur
- 2. Liebesethik
- B. Die Auflösung des heliodorischen Romanschemas
- I. »Welthistorische Signale«
- 1. Der Romananfang: Geschichtsschreibung und Gattungsmuster
- 2. Zäsuren im zweiten Teil: Freiheit und Knechtschaft
- II. Exposition
- 1. Situation: Tanfanischer Hain und germanische Einfalt
- 2. Motivation: Geschändete Walpurgis und germanischer Fürstenrat
- 3. Aktion: Vorausdeutungen und Schlacht
- C. Die Verschlüsselung
- I. Einfache Verschlüsselung
- 1. Vorgaben
- 2. Das fiktionslogische Motiv
- 3. Narrative Allegorie und einfache Verschlüsselung
- 4. Indiz und Explikation
- 5. Der Heldensaal: historische Erzählung
- 6. Der Heldensaal: Fürstenspiegel
- II. Realhistorische Bezüge
- 1. Begrifflichkeit
- 2. Die Ariovistschlacht: Entschlüsselung
- III. Semantische Partialität
- 1. Die Ariovistschlacht: Transformationen
- 2. Die Semantik der Transformationen
- 3. Das politische Motiv
- 4. »Allegorische Polyvalenz«
- 5. Marbod
- 6. Anachronistische Statisten
- 7. Herrmann
- D. Die Liebeserzählungen im ersten Romanteil
- I. Habsburgische Staatsheirat: Die Liebesepisode von Riama und Klodomir
- 1. Staatsheirat
- 2. Historische Transformation
- II. Afrikanische Barbarei: Die Liebesepisode von Dido und Flavius
- 1. Blonder Flavius und schwarze Dido
- 2. Barbarei und Aberglaube
- III. Vertauschung und Constantia: Die Modellerzählung von Erato und Zeno
- 1. Transformation: Moralisierung der Historie
- 2. Hermeneutik: Vertauschung und Verkleidung
- 3. Perspektivik
- 4. Spannung: Stufen der Enthüllung
- 5. Verschlüsselung: Erato als Christine von Schweden
- 6. Semantik: Verhängnisgerechtigkeit
- IV. Entführung und prudentia: Die Modellerzählung von Thußnelda und Herrmann
- 1. Die Überlieferung
- 2. Die Amplifikation
- 3. Die Semantik
- 4. Die Typik und ein Modell für die Anordnung des Liebesgeschehens im Arminiusroman
- E. Die Ordnung des Wissens (Der erste Teil)
- I. Romanordnung
- II. Sachtopische Ordnung
- III. Lullische Ordnung
- 1. Bonitas: Gesetz und Gnade
- 2. Magnitudo: Würde der Fürsten und Größe Deutschlands
- 3. Duratio/Aeternitas: Geduld und Hoffnung
- 4. Potestas: Heldenkraft und Gewalttätigkeit
- 5. Sapientia: Asien und die heidnische Weltweisheit
- 6. Appetitus: Deutsches Streben
- 7. Virtus: Streiter des Protestantismus
- 8. Veritas: Wahre Zeichen, Wahrhaftigkeit und dissimulatio
- 9. Gloria: Ruhm und Herrlichkeit
- IV. Zusammenfassung und Synopsis
- F. Die Liebeserzählungen im zweiten Romanteil
- I. Liebesgeschehen und Heilsprogramm
- 1. Die Liebesverwirrung
- 2. Theologia crucis
- 3. Buße und Heil
- II. Die Helden
- 1. Wirkungen der Liebe: Erato
- 2. Blindheit und Verblendung: Flavius
- 3. Augenkraft statt blindem Gehorsam: Catumer
- 4. Wankelmut und Seelenschwäche: Jubil
- III. Die Verlierer
- 1. Schadenzauber und Liebesverzicht: Malovend
- 2. »Mit Vollziehung seiner Schuldigkeit wuchern«: Siegemund
- IV. Bösewichter und Unholdinnen
- 1. Der Betrüger Adgandester
- 2. Böse Frauen
- V. Sünde und Umkehr: Zum konfessionellen Aspekt der Liebesethik
- G. Die Ordnung der Liebe (Der zweite Teil)
- I. Romanordnung und relative Prädikate
- 1. Differentia amoris: Gegenliebe und Eifersucht
- 2. Concordantia: Friede und Irrtum
- 3. Contrarietas amoris: Falsche Freundschaft
- 4. Principium amoris: Kraft der Augen in der Liebe
- 5. Medium amoris: Freundschaft
- 6. Finis: Tod und Beraubung
- 7. Maioritas amoris: Mutterliebe, Vaterlandsliebe, Flucht
- 8. Aequalitas amoris: Sieg der Liebe
- 9. Minoritas amoris: Geringe Liebe und Finale
- II. Zusammenfassung und Synopsis
- Schluß
- Literaturverzeichnis
- Register
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