
Rassismus und prekäre Normalität(en)
Description
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Rassismus ist als gesellschaftspolitisch hoch wichtiges Handlungsfeld seit längerem Gegenstand öffentlicher und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen. Christoph Bitzl entwirft einen wissenssoziologisch-diskurs-/dispositivanalytischen Zugang zum Thema Rassismus und untersucht in einer qualitativen Studie, welche Effekte Rassismus auf die Lebenswelt deutscher Muslim*innen zeitigt und welche Möglichkeiten sie haben, darüber zu sprechen. Die Studie rückt aus einer rassismuskritischen und subjektivierungsanalytischen Perspektive deutsche muslimische Menschen als potenziell Diskreditierbare in den Fokus und zeigt auf, inwiefern Rassismus als »normalisierendes« soziales Ordnungsverhältnis sich auf ihre Selbstverhältnisse und Zugehörigkeitsverständnisse auswirkt. Darüber hinaus widmet sich die Arbeit den gesellschaftlichen Wissensverhältnissen über Rassismus und analysiert, wie sich das jeweilige »Für-Wahr-Nehmen« von Rassismus als Effekt von diskursiv prozessierten Wissens-/Macht-Konstellationen in den Selbsterzählungen der Befragten rekonstruieren lässt.
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Person
Christoph Bitzl ist Soziologe und lebt derzeit in Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Rassismuskritik, Identitätsforschung und Wissenssoziologie.
Content
Einleitung.- Erster Teil: Theoretische Grundlagen und Forschungsperspektive.- Der wissenssoziologisch-diskurstheoretische Blick auf Rassismus.- Zweiter Teil: Forschungsstand und Analyse der Wissensverhältnisse.- Wissensverhältnisse über Islam und Muslim*innen in Deutschland.- Wissensverhältnisse über Rassismus in Deutschland.- Dritter Teil: Empirisch-analytische Untersuchung.- Methodik und Forschungsprozess.- Einzelfallrekonstruktion Amani.- Einzelfallrekonstruktion Isa.- Einzelfallrekonstruktion Zilan.- Einzelfallrekonstruktion Antonia.- Diskussion und Einordnung der Ergebnisse.
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