
Blockierte Zukunft?
Eine qualitative Studie zur Selbsteinschätzung von Literalitätskompetenzen und Motivationslagen am Übergang Schule - Beruf
Waxmann Verlag GmbH
1st Edition
Published on 1. July 2013
109 pages
978-3-8309-7922-7 (ISBN)
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Description
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Bei jungen Erwachsenen, die nach der Schule eine berufliche Ausbildung beginnen wollen, wird der mühelose Gebrauch von geschriebener und gesprochener Sprache als eine Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Gleichzeitig stellt der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Erwerbsarbeit für diejenigen, die Probleme beim Lesen und Schreiben haben, eine nahezu unüberwindbare Hürde dar. Immer noch münden viele junge Erwachsene in das sogenannte Übergangssystem ein, weil sie aufgrund unterschiedlicher Problemlagen den Weg in eine Ausbildung nicht gefunden haben. Gründe hierfür sind beispielsweise, dass Schulabgängerinnen und Schulabgängern mit schwachen Leistungen in den Kernfächern Deutsch und Mathematik von betrieblicher Seite oftmals die Ausbildungsreife abgesprochen wird. Über den Umweg 'Übergangssystem' erhalten die Jugendlichen die Chance, ihre Kenntnisse zu verbessern und somit die Voraussetzungen für die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung zu erfüllen. Doch inwieweit können die jungen Erwachsenen in diesem System, das zur Chancenverbesserung beitragen soll, ihre Kenntnisse erweitern? Welche Voraussetzungen bringen junge Erwachsene mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben mit und welche Einflussfaktoren wirken auf den Lernprozess? In dieser qualitativ angelegten Studie wird in ausgewählten Maßnahmen des Übergangssystems und in der Ausbildung aus der Sicht junger Erwachsener exemplarisch untersucht, wie sie ihre Kenntnisse im Lesen und Schreiben einschätzen und welche Motivationslagen sie aufweisen, ihre Lese- und Schreibkompetenzen weiterzuentwickeln.
Eva Anslinger, Dr. phil., ist stellvertretende Direktorin des Zentrums für Arbeit und Politik der Universität Bremen und war von 2008-2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt Literalitätsentwicklung von Arbeitskräften (lea), Teilprojekt 'Prozessbegleitende Diagnostik am Übergang Schule-Beruf und in der Arbeitswelt'.
Eva Anslinger, Dr. phil., ist stellvertretende Direktorin des Zentrums für Arbeit und Politik der Universität Bremen und war von 2008-2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt Literalitätsentwicklung von Arbeitskräften (lea), Teilprojekt 'Prozessbegleitende Diagnostik am Übergang Schule-Beruf und in der Arbeitswelt'.
More details
Language
German
File size
0,98 MB
ISBN-13
978-3-8309-7922-7 (9783830979227)
Schweitzer Classification
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Eva Anslinger | Eva Quante-Brandt
Blockierte Zukunft?
Eine qualitative Studie zur Selbsteinschätzung von Literalitätskompetenzen und Motivationslagen am Übergang Schule-Beruf
Book
07/2013
1st Edition
Waxmann
€24.90
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Content
1 - Buchtitel [Seite 1]
2 - Inhalt [Seite 6]
3 - 1 Einleitung und Einordnung der Untersuchung [Seite 8]
4 - 2 Methodisches Vorgehen und allgemeine Merkmale des Samples der Studie [Seite 13]
4.1 - 2.1 Methodisches Vorgehen [Seite 13]
4.2 - 2.2 Allgemeine Merkmale der Befragten [Seite 16]
4.3 - 2.3 Lebenssituation der Befragten [Seite 19]
4.4 - 2.4 Bildungsvoraussetzungen der Befragten [Seite 26]
5 - 3 Einflussfaktoren auf die Literalitätsentwicklung [Seite 34]
5.1 - 3.1 Schulabsentismus und Literalität [Seite 36]
5.2 - 3.2 Gesundheit und Literalität [Seite 38]
5.3 - 3.3 Lernwiderstände und Literalität [Seite 44]
5.4 - 3.4 Freizeitgestaltung und Mediennutzung [Seite 50]
6 - 4 Selbsteinschätzung von Literalitätskompetenzen am Übergang Schule - Beruf und in Ausbildung [Seite 56]
6.1 - 4.1 Selbsteinschätzung der Literalitätskompetenzen [Seite 60]
6.2 - 4.2 Spezifische Aussagen der Lernenden zur Literalitätskompetenz [Seite 64]
6.3 - 4.3 Heterogene Schreibkenntnisse von Lernenden am Übergang Schule - Beruf [Seite 69]
6.4 - 4.4 Zusammenfassung Literalitätskompetenzen [Seite 71]
7 - 5 Motivationale Dimension der Literalitätsentwicklung [Seite 73]
7.1 - 5.1 Zweidimensionales Motivationsmodell metatelischer Orientierungen [Seite 73]
7.2 - 5.2 Ergebnisse der Motivationslagen [Seite 76]
7.3 - 5.3 Zusammenfassung der Motivationslagen [Seite 82]
8 - 6 Fallstudien [Seite 83]
8.1 - 6.1 Nadine: "Ich will nämlich das besser machen" (annäherungsmotivierte Weiterentwicklung der Literalität) [Seite 84]
8.2 - 6.2 Katrin: "Und ich sitz denn da und sag, ja, was ist denn das?" (vermeidungsmotivierte Weiterentwicklung der Literalität) [Seite 87]
8.3 - 6.3 Katja: "Ich konnte einfach gar nichts ." (vermeidungsmotivierte Ablehnung der Weiterentwicklungder Literalität) [Seite 91]
8.4 - 6.4 Thomas: "Ich bräuchte eigentlich nur noch,nur noch einen anständigen Job" (Unterlassung des Handlungsziels Weiterentwicklungvon Literalität) [Seite 94]
9 - 7 Fazit und Ausblick [Seite 98]
10 - 8 Literatur [Seite 102]
11 - 9 Anhang: Modell zu Motivationslagen junger Erwachsener am Übergang Schule - Beruf [Seite 108]
12 - Die Autorinnen [Seite 109]
2 - Inhalt [Seite 6]
3 - 1 Einleitung und Einordnung der Untersuchung [Seite 8]
4 - 2 Methodisches Vorgehen und allgemeine Merkmale des Samples der Studie [Seite 13]
4.1 - 2.1 Methodisches Vorgehen [Seite 13]
4.2 - 2.2 Allgemeine Merkmale der Befragten [Seite 16]
4.3 - 2.3 Lebenssituation der Befragten [Seite 19]
4.4 - 2.4 Bildungsvoraussetzungen der Befragten [Seite 26]
5 - 3 Einflussfaktoren auf die Literalitätsentwicklung [Seite 34]
5.1 - 3.1 Schulabsentismus und Literalität [Seite 36]
5.2 - 3.2 Gesundheit und Literalität [Seite 38]
5.3 - 3.3 Lernwiderstände und Literalität [Seite 44]
5.4 - 3.4 Freizeitgestaltung und Mediennutzung [Seite 50]
6 - 4 Selbsteinschätzung von Literalitätskompetenzen am Übergang Schule - Beruf und in Ausbildung [Seite 56]
6.1 - 4.1 Selbsteinschätzung der Literalitätskompetenzen [Seite 60]
6.2 - 4.2 Spezifische Aussagen der Lernenden zur Literalitätskompetenz [Seite 64]
6.3 - 4.3 Heterogene Schreibkenntnisse von Lernenden am Übergang Schule - Beruf [Seite 69]
6.4 - 4.4 Zusammenfassung Literalitätskompetenzen [Seite 71]
7 - 5 Motivationale Dimension der Literalitätsentwicklung [Seite 73]
7.1 - 5.1 Zweidimensionales Motivationsmodell metatelischer Orientierungen [Seite 73]
7.2 - 5.2 Ergebnisse der Motivationslagen [Seite 76]
7.3 - 5.3 Zusammenfassung der Motivationslagen [Seite 82]
8 - 6 Fallstudien [Seite 83]
8.1 - 6.1 Nadine: "Ich will nämlich das besser machen" (annäherungsmotivierte Weiterentwicklung der Literalität) [Seite 84]
8.2 - 6.2 Katrin: "Und ich sitz denn da und sag, ja, was ist denn das?" (vermeidungsmotivierte Weiterentwicklung der Literalität) [Seite 87]
8.3 - 6.3 Katja: "Ich konnte einfach gar nichts ." (vermeidungsmotivierte Ablehnung der Weiterentwicklungder Literalität) [Seite 91]
8.4 - 6.4 Thomas: "Ich bräuchte eigentlich nur noch,nur noch einen anständigen Job" (Unterlassung des Handlungsziels Weiterentwicklungvon Literalität) [Seite 94]
9 - 7 Fazit und Ausblick [Seite 98]
10 - 8 Literatur [Seite 102]
11 - 9 Anhang: Modell zu Motivationslagen junger Erwachsener am Übergang Schule - Beruf [Seite 108]
12 - Die Autorinnen [Seite 109]
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