
BetonSalon
Description
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Die Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfährt gegenwärtig wissenschaftliches Interesse aus unterschiedlichen Perspektiven. Junge Wissenschaftler*innen, die das Credo wissenschaftlicher Interdisziplinarität und Transnationalität verfolgen, verflechten ihre Forschungen aufschlussreich miteinander, da sich Quellen und Methoden trotz der verschiedenen Zugänge ähneln.
BetonSalon dokumentiert in sieben Kapiteln einzigartige und gleichsam verbindende Positionen aktueller Forschungsvorhaben im Bereich der Architektur der späten Moderne. Theorien in Architekturdebatten, Architekten und ihre Werke, Bauten für Wohnen und Lernen werden mit einem neuartigen Erkenntnisinteresse und unter Berücksichtigung kulturwissenschaftlicher Aspekte erforscht. Beiträge zur Denkmalpflege und eine Betrachtung des gegenwärtigen Umgangs mit Großwohnsiedlungen runden das facettenreiche Wissenschaftsbild ebenso ab wie Untersuchungen zur medialen Repräsentation der Architektur.
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Persons
Tino Mager studierte Medientechnik in Leipzig sowie Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft in Berlin, Barcelona und Tokyo. 2015 wurde er am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit zum Begriff der Authentizität im architektonischen Erbe promoviert (Elsa-Neumann-Stipendiat, Tiburtius-Preisträger). Neben Forschungsaufenthalten in Japan und an der University of California, Los Angeles, war er als Lehrbeauftragter an der TU Berlin und der TU Istanbul tätig. Seit 2015 ist Tino Mager Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte und Theorie der Architektur an der Technischen Universität Dortmund sowie gegenwärtig Postdoc Fellow der Leibniz Gemeinschaft.
Bianka Trötschel-Daniels studierte Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Osnabrück. Sie arbeitete nach Abschluss ihres Studiums zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunalrecht und Verwaltungswissenschaften an der Universität Osnabrück. Bis Januar 2017 forschte sie im BMBF-Projekt "Welche Denkmale welcher Moderne?" zur Denkmalwürdigkeit von Nachkriegsbauten. Im Rahmen dieser Forschungen ist die Publikation im Neofelis Verlag entstanden. Momentan ist sie Kollegiatin im DFG-Graduiertenkolleg "Identität und Erbe" an der Bauhaus-Universität Weimar. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit dem Denkmalpflegegesetz der DDR von 1975.
Content
- Cover
- Half Title
- Title Page
- Colophon
- Table of Contents
- Vorwort
- Grundstein
- 1. Utopie & Theorie
- Bogner: "But How Can You Do Without History?"
- Sander: Komfortable Offenheit
- 2. Fokus Architekten
- Pfeiffer-Kloss: Rainer Gerhard Rümmler
- Reuschenberg: Das Funkhaus des NWDR als programmatische Architektur des "Gesamtkünstlerischen"
- 3. Bau(t)en im Gebrauch
- Wagenknecht: Durch die Hintertür ins Einfamilienhaus
- Nardi: Die Industrieuniversität
- 4. Die DDR im transnationalen Gefüge
- Klemstein: Der 'Klassifizierungsstreit' von 1956
- Trötschel-Daniels: Kann denn Beton Denkmal sein?
- Kaminska: Beton verbindet
- 5. Historizität & Autonomie
- Sebold: Pilotprojekte der Altstadtsanierung kleiner DDR-Städte
- Walter: Schnickmannstraße 11
- Angermann: Schnickschnack oder Historizismus
- 6. Zeugnis Großsiedlungen
- Braun: Zurück zur Stadt
- Escherich: Großräumige Spätmoderne
- 7. Bau, Bild & Sprache
- Horvat: "Man soll schöne Montagebauten schaffen"
- Richter: Von Zukunftsträumen und Geborgenheitsversprechen
- Streit: Sehen und gesehen werden
- Kloke: Alles ist Architektur?
- Autorinnen und Autoren
- Abbildungsverzeichnis
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