
Unarten
Description
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»Insgesamt ist der Band ein innovativer Beitrag zur Kleist-Forschung, der bestehende Gattungsdiskussionen weiterführt und nicht zuletzt die besondere Rolle der Tiere in Kleists Werk angemessen berücksichtigt.«More details
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Persons
Andrea Allerkamp, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Deutschland
Andrea Allerkamp ist Professorin für Westeuropäische Literaturen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und Mitherausgeberin des Kleist-Jahrbuchs.
ISNI: 0000 0001 0939 8463
Matthias Preuss, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
Matthias Preuss ist Kultur-, Literatur- und Medienwissenschaftler. Er bearbeitet aktuell als Postdoc das Teilprojekt "Virtualität und deutschsprachige Gegenwartsliteratur" (D02) im Rahmen des SFBs 1567 "Virtuelle Lebenswelten". Sein Interesse gilt neben der Literatur vom 18. Jh. bis in die Gegenwart deren Verflechtung mit der Geschichte der Medien, des Wissens und der Wissenschaften, insbesondere der Biologie und Ökologie, sowie der Theorie und den Tieren.
Sebastian Schönbeck, Universität Bielefeld, Deutschland
Sebastian Schönbeck (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld. Er arbeitet dort im Bereich Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.
ISNI: 0000 0004 7866 9433
Content
2 - Einleitung. Kleists Gattungsarbeit an Brief und Tragödie [Seite 9]
3 - I. GATTUNGSARBEIT: SYSTEM, KLASSIFIKATION, FORM [Seite 199]
4 - 1. Gattungsgeschichten [Seite 51]
5 - "Alles, was eine Gestalt hat". Zur Kultur- und Soziopoetik der literarischen Gattungen, mit Blick auf Kleist [Seite 51]
6 - Einzigartigkeit. Die Logik des Genuinen und ihre Genealogie aus der Logik [Seite 71]
7 - Psychosomatik und Theater. Das prekäre Gesetz der Gattung bei Schiller und Kleist [Seite 93]
8 - Im Banne des 'absolut Bösen'. Eine andere Genealogie der Gattung [Seite 113]
9 - 2. Reproduktion und Repräsentation [Seite 135]
10 - Urszenen der Zerreißung. Zur Überschreitung von Gattungsgrenzen in Penthesilea [Seite 135]
11 - Koboldartig beieinander. Märchenhaftes Geschlecht im Lustspiel Amphitryon [Seite 155]
12 - Gräuel entdecken. Genologische Demonstrationen im Käthchen von Heilbronn [Seite 169]
13 - Schlachtung spielen. Zum Fall unartiger Kinder in den Berliner Abendblättern [Seite 189]
14 - II. BRIEFVERKEHR: EINSTIEGE, UNFÄLLE, ÜBERSPRÜNGE [Seite 213]
15 - The Fast and the Furious, Juni 1801 [Seite 213]
16 - III. SPEZIFIKA: (UN-)ARTEN UND KLEINE FORMEN [Seite 1]
17 - 1. Schreibarten: Anekdote, Novelle, Essay [Seite 235]
18 - Prosa der Welt. Kleists Journalismus und die Anekdoten [Seite 235]
19 - (Un-)Arten des Faktischen. Tatsachen und Anekdoten in Kleists Berliner Abendblättern [Seite 265]
20 - Exemplum und Novelle. Überlegungen zu einer Mängelgattung bei Cervantes und Kleist [Seite 285]
21 - Experimentelle Maieutik. Kleists Essay Über die allmählige Verfertigung der Gedanken beim Reden als literarisch-naturwissenschaftlicher Hybrid [Seite 305]
22 - 2. Tierarten: Bären, Hunde, Pferde [Seite 329]
23 - Die Adresse des Bären. Kleists Marionettentheater und die Anekdoten der Tierseelenkunde [Seite 329]
24 - Off Cage. Kleists Herrmannsbärin [Seite 355]
25 - Tolle Hunde. Kleists Poetologie und der Tollwutdiskurs [Seite 371]
26 - Dressieren, Führen, Erziehen. Zur Kritik von Gewaltverhältnissen in zwei Fabeln von Kleist [Seite 391]
27 - Autor*innen [Seite 411]
28 - Siglen [Seite 415]
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