
Modulationslehre
Übungen - Analysen - Literaturbeispiele. Ein Handbuch für Studium und Lehre
Heinz Acker(Author)
Bärenreiter (Publisher)
1st Edition
Published on 25. July 2019
469 pages
978-3-7618-7087-7 (ISBN)
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Description
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Mit Heinz Ackers Modulationslehre wird erstmalig das große Gebiet der Modulation grundlegend untersucht und dargestellt. Das Buch richtet sich an Studierende und Lehrende von Musikhochschulen wie auch an Interessierte, die bislang ein derartiges Standardwerk zu einem zentralen Thema der Musiktheorie und Musikpraxis vermisst haben. Es ist mit seinen über 600 Notenbeispielen, seinen zahlreichen Übungen und Analysen primär auf die Praxis ausgerichtet und eignet sich in seiner Darstellungsweise auch für das Selbststudium. Die oft als schwierig und konfus empfundene - Materie ordnet sich hier zu einem klar erfassbaren, logischen Gesamtsystem. Den unterschiedlichen Theoriekonzepten, mit denen Studierende oftmals ihr Studium beginnen, begegnet Acker zunächst mit einer Kurzdarstellung der Funktionstheorie. Auf rund 450 Seiten wird das Gesamtgebiet der Modulation systematisch nach Einzelgebieten aufgefächert.
Neue Erkenntnisse vermittelt das Kapitel "Modulation als Mittel der Formgestaltung", ebenso der dem Buch beigefügte "Modulator": eine Modulationsdrehscheibe, mit deren Hilfe sich ein möglicher Umdeutungsakkord für jede beliebige diatonische Modulation schnell auffinden lässt.
Jedem Kapitel geht ein Abriss der historischen Entwicklungsstränge voraus. Den theoretischen Untersuchungen folgen jeweils Übungen (am Klavier) und insgesamt mehr als 300 Literaturbeispiele - aus allen Epochen der Musikgeschichte. Ihre analytische Darstellung beleuchtet nicht nur die Modulationstechniken, sie informiert auch über stilistische oder formale Hintergründe.
Das Buch ist als methodisch aufbauender Lehrgang gedacht. Der Eilige kann sich mit den zusammenfassenden Schlusskapiteln begnügen - als praktische "Gebrauchsrezepte" für unterschiedliche Modulationsweisen.
- Klar geordnetes, übersichtliches Gesamtkonzept einer schwierigen Materie
- Mit über 600 Beispielen und Übungen zu Theorie und Praxis
- Mit einer praktischen Modulations-Drehscheibe
- Auch für das Selbststudium geeignet
Neue Erkenntnisse vermittelt das Kapitel "Modulation als Mittel der Formgestaltung", ebenso der dem Buch beigefügte "Modulator": eine Modulationsdrehscheibe, mit deren Hilfe sich ein möglicher Umdeutungsakkord für jede beliebige diatonische Modulation schnell auffinden lässt.
Jedem Kapitel geht ein Abriss der historischen Entwicklungsstränge voraus. Den theoretischen Untersuchungen folgen jeweils Übungen (am Klavier) und insgesamt mehr als 300 Literaturbeispiele - aus allen Epochen der Musikgeschichte. Ihre analytische Darstellung beleuchtet nicht nur die Modulationstechniken, sie informiert auch über stilistische oder formale Hintergründe.
Das Buch ist als methodisch aufbauender Lehrgang gedacht. Der Eilige kann sich mit den zusammenfassenden Schlusskapiteln begnügen - als praktische "Gebrauchsrezepte" für unterschiedliche Modulationsweisen.
- Klar geordnetes, übersichtliches Gesamtkonzept einer schwierigen Materie
- Mit über 600 Beispielen und Übungen zu Theorie und Praxis
- Mit einer praktischen Modulations-Drehscheibe
- Auch für das Selbststudium geeignet
More details
Series
Edition
Aufl. 2009
Language
German
Place of publication
Kassel
Germany
File size
26,70 MB
ISBN-13
978-3-7618-7087-7 (9783761870877)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Heinz Acker
Modulationslehre
Übungen - Analysen - Literaturbeispiele. Ein Handbuch für Studium und Lehre
Book
10/2009
2nd Edition
Bärenreiter
€64.00
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Person
Heinz Acker war Professor für Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. Sein Interesse gilt darüber hinaus der internationalen Jugendorchester-Arbeit, was ihm zahlreiche Ehrungen und Preise auf Bundesebene einbrachte.
Content
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- Allgemeines
- Modulation
- Begriffsbestimmung, Begriffsgeschichtliches
- Systematisierung der Modulationsarten
- Modulationsrichtung und Modulationsabstand (in Zirkelgraden)
- Theoretische und praktische Voraussetzungen /Kadenzspiel
- Grundriss der Funktionstheorie im praktischen Kadenzspiel
- Das Akkordmaterial des durmolltonalen Systems und seine Funktionsbedeutung
- Die »typischen Dissonanzen« der Dominante und der Subdominante
- Doppeldominante und Wechselsubdominante
- Zwischendominanten und Zwischensubdominanten
- Sekundär-Dv
- Ausweichung oder Modulation?
- Diatonische Modulation
- Diatonik
- Begriffsgeschichtliches
- Ablauf einer diatonischen Modulation
- Die Trugschlusskadenz
- Systematisierung der diatonischen Modulation
- Diatonische Modulation von Dur nach Dur
- Die »typischen Dissonanzen« als Mittel der Funktionsänderung (Modulation)
- Direkte diatonische Modulation bis zu zwei Zirkelgraden in theoretischer Darstellung
- Die Subdominante als bevorzugtes Modulationsmittel
- Praktische Übungen zur direkten diatonischen Modulation
- Indirekte diatonische Modulation mithilfe von Zwischen- oder Kettenmodulationen
- Direkte diatonische Modulation bei »erweiterter Tonalität«
- Diatonische Modulation mit der Mollsubdominante
- Diatonische Modulation mit dem »Neapolitaner« / sn bzw. sN
- Diatonische Modulation mit dem Variant-Trugschluss
- Zusammenfassung der diatonischen Modulation von Dur nach Dur
- Diatonische Modulation von Moll nach Moll
- Das Akkordmaterial in den drei Moll-Varianten
- Die Subdominante (s/S/sn) als bevorzugtes Modulationsmittel
- Der Intervallabstand als Suchkriterium für den Umdeutungsakkord
- Durakkorde als Modulationsmittel
- Der Neapolitaner als Modulator
- Verminderte Klänge als Modulationsmittel
- Zusammenfassung der diatonischen Modulation von Moll nach Moll
- Literaturbeispiele zur diatonischen Modulation von Moll nach Moll
- Diatonische Modulation von Dur nach Moll
- Direkte Modulation in fallender Richtung
- Direkte Modulation in steigender Richtung
- Indirekte Modulation ab dem vierten steigenden Zirkelgrad
- Zusammenfassung der diatonischen Modulation von Dur nach Moll
- Literaturbeispiele zur diatonischen Modulation von Dur nach Moll
- Diatonische Modulation von Moll nach Dur
- Modulation in steigender Richtung
- Modulation in fallender Richtung
- Indirekte Modulation bei geschlechtsunterschiedlichen Tonarten
- Modulation mit dem Tonikagegenklang / tG der A. T.
- Zusammenfassende Gegenüberstellung der Modulation von Dur nach Moll und von Moll nach Dur
- Literaturbeispiele zur Modulation von Moll nach Dur, steigende Richtung
- Literaturbeispiele zur Modulation von Moll nach Dur, fallende Richtung
- Grenzbereiche der Diatonik
- Vermollungsprozesse
- Im Grenzbereich der Zwischendominanten
- Erweiterte Tonalität / entfernte Terzverwandtschaft
- Mediantische Terzenketten / Terzschrauben
- Tonzentrale Modulation als Mittler zwischen Diatonik und Chromatik
- Einstimmige Modulation
- Chromatische Modulation
- Chromatik
- Begriffsbestimmung, Begriffsgeschichtliches
- Chromatik, theoretische Grundlagen
- Chromatik in der melodischen Linie
- Chromatik in der Harmonik
- Alterierte Klänge
- Harmonisierung der chromatischen Tonleiter
- Chromatik als Ausdrucksmittel
- Chromatische Modulation in steigender Richtung
- Literaturbeispiele zur steigenden chromatischen Modulation
- Chromatische Modulation in fallender Richtung
- Literaturbeispiele zur fallenden chromatischen Modulation
- Chromatische Rückung im engeren Sinne
- Modulationsübungen mit chromatischer Rückung
- Literaturbeispiele zur chromatischen Rückung
- Chromatische Rückung im erweiterten Sinne
- Modulation mit »ver-rückten« Klängen
- Chromatische Dv-D7-Rückung
- Literaturbeispiele zur Modulation mit Dv-D7-Rückung
- Chromatische D7-Dv-Rückung
- Chromatische D7-D7-Rückung
- Entfernte Terzverwandtschaft als Mittel chromatischer Modulation
- Mediantik I., II. und III. Grades
- Literaturbeispiele zur chromatischen Modulation mit Mediantik
- Mediantische Ketten als Modulationsmittel
- Literaturbeispiele zur Modulation mit mediantischen Ketten
- Modulation durch freie Leittoneinstellung
- Modulation im »Kaleidoskop-Verfahren« (willkürliche Chromatisierung)
- Die »Teufelsmühle« als Mittler zwischen Chromatik und Enharmonik
- Enharmonische Modulation
- Enharmonik
- Begriffsbestimmung, Begriffsgeschichtliches
- Enharmonische Verwechslung und enharmonische Umdeutung
- Modulation durch enharmonische Umdeutung eines Dv
- Grundsätzliches zum Dv
- Enharmonische Modulation mit dem Dv
- Erweiterte Modulationsmöglichkeiten mit dem Dv
- Modulation mit 9-8-Vorhaltstechnik des Dv
- Modulation mit dem DDv der Zieltonart, der »Königsweg«
- Modulation durch Parallelverschiebung des Dv (die »Eselsbrücke«)
- Enharmonische Modulation mit dem übermäßigen Dreiklang
- Literaturbeispiele zur Modulation mit dem übermäßigen Dreiklang
- Enharmonische Modulation mit »Schein-D7-Klängen«
- Alterierte Schein- (oder Pseudo-)D7-Klänge im Überblick
- Praktische Modulation mit Schein-D7-Klängen
- Modulation mit dem DD5&v, der »Kaiserweg« (D7 nach DD5&v)
- Weitere Stellungen von Schein-D7-Klängen
- Enharmonische Modulation mit dem übermäßigen Sixte-ajoutée-Klang / S6&5
- Enharmonische Modulation durch Tritonus-Substitution
- Literaturbeispiele zur Modulation durch Tritonus-Substitution
- Sequenz als Modulationsmittel
- Sequenz
- Begriffsbestimmung, Begriffsgeschichtliches
- Wirkungsweise von Sequenzen
- Einteilung der Sequenzen
- Die Quintfall-Sequenz (Barock-Sequenz, Sechter-Sequenz)
- Übungen mit tonalen und realen (Quintfall-)Sequenzen
- Tonale Sequenzen mit modulierendem Ausstieg
- Modulations-Übungen mit Varianten des Quintfall-Modells
- Quintfall-Sequenzen in Molltonarten
- Literaturbeispiele mit Quintfall-Sequenzen
- Der Quintanstieg als Sequenzmodell
- Weitere Sequenzmodelle in Literaturbeispielen
- Ellipsen
- Ellipsen, tonale Sprünge, freie tonale Verfügbarkeit
- Praktische »Schnellmodulationen«
- Schnellmodulationen, schulpraktisches Klavierspiel, Improvisation
- Modulation als Mittel der Formgestaltung
- Reihungsformen
- Die zweiteilige Liedform
- Das zweiteilige Formschema des Suitensatzes
- Die dreiteilige Liedform A-B-A
- Die große zusammengesetzte (erweiterte) dreiteilige Liedform
- Die barocke Da-capo-Arie
- Rezitativ (und Arie)
- Das Kunstlied
- Die Rondoform
- Das Sonatenrondo
- Entwicklungsformen (Fortspinnungstypus)
- Die Fuge
- Die Sonate als musikalischer Formbegriff
- Anhang
- Quellenverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Abkürzungen
- Funktionssymbole und ihre Bedeutung
- Register der Personen und Werke
- MODULATOR
System requirements
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