
MAROKKO
Reise durch eine verborgene Wunderwelt zwischen Wüste und Prunk
steffen burger(Author)
HALAIQI (Publisher)
1st Edition
Published on 11. July 2018
Book
Hardback
400 pages
978-3-00-059960-6 (ISBN)
Description
Steffen Burger folgt mit seiner sehr persönlichen Liebeserklärung an das Land im Maghreb einer elementaren Tradition des Königreiches, das sich als Land der Geschichten und ihrer Erzähler begreift. In seinen eigenen, intensiv erlebten Reiseerfahrungen beschreibt er Marokko nie abgehoben oder realitätsfern, sondern ganz nah an den heutigen Bewohnern und ihrer erstaunlichen und für uns Europäer sonst kaum zugänglichen Lebenswirklichkeit.
In Marokko werden Wissen und Werte bis heute über Geschichten weitergegeben. Auf gleiche Weise vermittelt der Autor in lockerer Art Wissen über Marokko. Seine betörenden Fotografien entstehen nicht auf der Suche nach dem perfekten Motiv - vielmehr resultieren sie aus aufrichtigem Respekt, wachsender Faszination und anhaltender Leidenschaft für dieses Land und seine Bewohner.
Erst diese Herangehensweise und Perspektive ermöglichte eine angemessene Darstellungsform für dieses vielschichtige Land voll ungeahnter Tiefe.
In Marokko werden Wissen und Werte bis heute über Geschichten weitergegeben. Auf gleiche Weise vermittelt der Autor in lockerer Art Wissen über Marokko. Seine betörenden Fotografien entstehen nicht auf der Suche nach dem perfekten Motiv - vielmehr resultieren sie aus aufrichtigem Respekt, wachsender Faszination und anhaltender Leidenschaft für dieses Land und seine Bewohner.
Erst diese Herangehensweise und Perspektive ermöglichte eine angemessene Darstellungsform für dieses vielschichtige Land voll ungeahnter Tiefe.
More details
Language
German
Place of publication
72631 Aichtal
Germany
Target group
Young adult
Edition type
New edition
Product notice
sewn/stitched
Laminated cover
Klappenbroschur
Illustrations
8
460 Farbfotos bzw. farbige Rasterbilder, 7 Karten, 8 s/w Photographien bzw. Rasterbilder
Bezaubernde Fotografien des Königreiches Marokko und dessen Bewohnern: hervorragende Landschaftsaufnahmen, beeindruckende Portraits, Darstellungen der Fauna & Flora, typische Speisen und kulturelle Anlässe.
Dimensions
Height: 32.6 cm
Width: 24.5 cm
Weight
2700 gr
ISBN-13
978-3-00-059960-6 (9783000599606)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Fotodesigner & Reisejournalist
Der leidenschaftliche Fotograf und Motorradfahrer Steffen Burger ist 40 Wochen lang mit Motorrad, Zelt und 100 kg Fotoausrüstung durch Marokko gereist. In seinem "Geschichtenbildband" zeigt er nicht nur seine Bilder, sondern erzählt auch von seinen spannenden Erlebnissen und berührenden Begegnungen. Durch seine intensive Art Marokko zu bereisen und dessen Bewohnern in Herz und Seele zu blicken, baut er eine Brücke zwischen Kulturen, die viel Verständnis füreinander brauchen - besonders derzeit.
Der leidenschaftliche Fotograf und Motorradfahrer Steffen Burger ist 40 Wochen lang mit Motorrad, Zelt und 100 kg Fotoausrüstung durch Marokko gereist. In seinem "Geschichtenbildband" zeigt er nicht nur seine Bilder, sondern erzählt auch von seinen spannenden Erlebnissen und berührenden Begegnungen. Durch seine intensive Art Marokko zu bereisen und dessen Bewohnern in Herz und Seele zu blicken, baut er eine Brücke zwischen Kulturen, die viel Verständnis füreinander brauchen - besonders derzeit.
Foreword
Musiker
Konstantin Alexander Wecker ist deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist, Schauspieler, Professor und Autor. Er gilt als einer der großen deutschen Liedermacher.
Konstantin Alexander Wecker ist deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist, Schauspieler, Professor und Autor. Er gilt als einer der großen deutschen Liedermacher.
Content
Hier lohnt ein zweiter Blick
Von den Bedürfnissen eines Reisenden und Überraschungen, die hinter Türen lauern
Wer genau hinsieht, wird in Marokko fast immer belohnt. Die wenig einladende Front einer grauen Fassade (siehe Foto oben) hätte beinahe die Entdeckung eines Kleinodes vereitelt. Gut, dass ich, wenn überhaupt, nur einen sehr losen Plan habe und mich gerne treiben lasse auf meiner Reise durch Marokko. In diesem Fall bestimmen die kurz zuvor verzehrten Lammspieße meinen Weg:
Afrikanische, für Europäer ungewohnte und deswegen (!) schwer verdauliche Bakterienstämme machen die Suche nach gewissen Örtlichkeiten auch heute wieder zwingend notwendig. Flotten Schrittes erkunde ich deshalb den kühlen Innenraum einer Gaststätte und gelange auch recht bald zum angestrebten Ziel. Durchatmen. Papier auf der Rolle? Fehlanzeige. Ich greife also zum landestypisch links neben mir bereitstehenden Wassereimer und ... schlagartig wird mir klar, warum man sich hierzulande ausschließlich die rechte Hand zum Gruß gibt und auch das Essen mit rechts aus der Schüssel nimmt.
Apropos Handwerk: Auf dem wesentlich erleichterten Rückweg übersehe ich beinahe die prächtige Liaison, die die tiefstehende Sonne mit der marokkanischen Kunstfertigkeit eingeht. Ich folge den Strahlen der Sonne, die sich durch einen Türspalt in den Flur ergießt, und öffne neugierig das knarrende Türchen. Der Anblick raubt mir fast den Atem (siehe Foto rechts). Ich meine die Zedern in den feinen Holzintarsien riechen zu können, lausche dem fröhlichen Lachen der Kinder auf der Straße und den maghrebinischen Klängen aus einem alten Radio in der Gaststätte.Gemeinsam mit den Lichtstrahlen, die durch die vergitterten Fenster dringen, verleiht die Musik diesem juwelengleichen Innenraum eine erhabene Atmosphäre. Erstmals spüre ich etwas von der Seele Marokkos - auch Räume atmen Baraka (Segenskraft), wie ich später noch erfahren werde.
"Nie wieder", so gelobe ich, "werde ich mich über fremde Bakterien beklagen, wenn sie mir solche Plätze zeigen!". Wir werden sehen, ob diese Euphorie von Dauer ist.
Von den Bedürfnissen eines Reisenden und Überraschungen, die hinter Türen lauern
Wer genau hinsieht, wird in Marokko fast immer belohnt. Die wenig einladende Front einer grauen Fassade (siehe Foto oben) hätte beinahe die Entdeckung eines Kleinodes vereitelt. Gut, dass ich, wenn überhaupt, nur einen sehr losen Plan habe und mich gerne treiben lasse auf meiner Reise durch Marokko. In diesem Fall bestimmen die kurz zuvor verzehrten Lammspieße meinen Weg:
Afrikanische, für Europäer ungewohnte und deswegen (!) schwer verdauliche Bakterienstämme machen die Suche nach gewissen Örtlichkeiten auch heute wieder zwingend notwendig. Flotten Schrittes erkunde ich deshalb den kühlen Innenraum einer Gaststätte und gelange auch recht bald zum angestrebten Ziel. Durchatmen. Papier auf der Rolle? Fehlanzeige. Ich greife also zum landestypisch links neben mir bereitstehenden Wassereimer und ... schlagartig wird mir klar, warum man sich hierzulande ausschließlich die rechte Hand zum Gruß gibt und auch das Essen mit rechts aus der Schüssel nimmt.
Apropos Handwerk: Auf dem wesentlich erleichterten Rückweg übersehe ich beinahe die prächtige Liaison, die die tiefstehende Sonne mit der marokkanischen Kunstfertigkeit eingeht. Ich folge den Strahlen der Sonne, die sich durch einen Türspalt in den Flur ergießt, und öffne neugierig das knarrende Türchen. Der Anblick raubt mir fast den Atem (siehe Foto rechts). Ich meine die Zedern in den feinen Holzintarsien riechen zu können, lausche dem fröhlichen Lachen der Kinder auf der Straße und den maghrebinischen Klängen aus einem alten Radio in der Gaststätte.Gemeinsam mit den Lichtstrahlen, die durch die vergitterten Fenster dringen, verleiht die Musik diesem juwelengleichen Innenraum eine erhabene Atmosphäre. Erstmals spüre ich etwas von der Seele Marokkos - auch Räume atmen Baraka (Segenskraft), wie ich später noch erfahren werde.
"Nie wieder", so gelobe ich, "werde ich mich über fremde Bakterien beklagen, wenn sie mir solche Plätze zeigen!". Wir werden sehen, ob diese Euphorie von Dauer ist.