
Die Keynessche Alternative
Beiträge zur Keynesschen Stagnationstheorie, zur Gechichtsvergessenheit der Ökonomik und zur Frage einer linken Wirtschaftspolitik
Karl G. Zinn(Author)
VSA (Publisher)
1st Edition
Published in October 2008
Book
Paperback/Softback
192 pages
978-3-89965-323-6 (ISBN)
Description
Karl Georg Zinn stellt für die sozial zutiefst gespaltene Gegenwart - Neofeudalismus - die tatsächliche Keynessche Alternative vor.
Keynes vorzuwerfen, seine Theorie beschränke sich auf kurzfristige, konjunkturelle Probleme, beruht auf Unkenntnis und ideologischer Verkürzung. Antizyklische Defizitpolitik, also staatliche Kreditaufnahme für konjunkturpolitische Ausgabenerhöhungen, stellt für Keynes nur eine Notfallmaßnahme dar, wenn es zu einer unerwarteten Krise kommt.
Vorrang gebührt der langfristigen Stabilisierung des Vollbeschäftigungsniveaus mittels eines gesamtwirtschaftlichen Investitionsbudgets - eine Horrorvorstellung für Neoliberale. Keynes plädierte in diesem Sinn für "umfassende gesellschaftliche Steuerung", womit die Vorauskoordination von öffentlichen und privaten Investitionen und nicht die eigentumsrechtliche Verstaatlichung von Unternehmen gemeint war.
Von Keynes' revolutionären "Schlussbetrachtungen über die Sozialphilosophie" in der "Allgemeinen Theorie" ausgehend stellt Karl Georg Zinn für die sozial zutiefst gespaltene Gegenwart - Neofeudalismus - die tatsächliche Keynessche Alternative vor: in der sozialökonomischen Langfristperspektive, in gesellschaftspolitischer und ethischer Hinsicht.
Aus dem Inhalt:
Bedürfnisse als Basis des Wirtschaftens - Sozialökonomisches Denken und neue ökonomische Wissenschaft
Wirtschaftsethik - zwischen moralischer Kritik und Apologie
Warum sind die Schweden die besseren Sozialdemokraten? - Zur Bedeutung interkultureller Unterschiede
Kapitalismus in futurologischer Retrospektive
Keynes vorzuwerfen, seine Theorie beschränke sich auf kurzfristige, konjunkturelle Probleme, beruht auf Unkenntnis und ideologischer Verkürzung. Antizyklische Defizitpolitik, also staatliche Kreditaufnahme für konjunkturpolitische Ausgabenerhöhungen, stellt für Keynes nur eine Notfallmaßnahme dar, wenn es zu einer unerwarteten Krise kommt.
Vorrang gebührt der langfristigen Stabilisierung des Vollbeschäftigungsniveaus mittels eines gesamtwirtschaftlichen Investitionsbudgets - eine Horrorvorstellung für Neoliberale. Keynes plädierte in diesem Sinn für "umfassende gesellschaftliche Steuerung", womit die Vorauskoordination von öffentlichen und privaten Investitionen und nicht die eigentumsrechtliche Verstaatlichung von Unternehmen gemeint war.
Von Keynes' revolutionären "Schlussbetrachtungen über die Sozialphilosophie" in der "Allgemeinen Theorie" ausgehend stellt Karl Georg Zinn für die sozial zutiefst gespaltene Gegenwart - Neofeudalismus - die tatsächliche Keynessche Alternative vor: in der sozialökonomischen Langfristperspektive, in gesellschaftspolitischer und ethischer Hinsicht.
Aus dem Inhalt:
Bedürfnisse als Basis des Wirtschaftens - Sozialökonomisches Denken und neue ökonomische Wissenschaft
Wirtschaftsethik - zwischen moralischer Kritik und Apologie
Warum sind die Schweden die besseren Sozialdemokraten? - Zur Bedeutung interkultureller Unterschiede
Kapitalismus in futurologischer Retrospektive
More details
Person
Karl Georg Zinn ist emeritierter Professor der Volkswirtschaftslehre der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.