
Stella
Description
Es ist 1942. Friedrich, ein stiller junger Mann, kommt vom Genfer See nach Berlin. In einer Kunstschule trifft er Kristin. Sie nimmt Friedrich mit in die geheimen Jazzclubs. Sie trinkt Kognak mit ihm und gibt ihm seinen ersten Kuss. Bei ihr kann er sich einbilden, der Krieg sei weit weg. Eines Morgens klopft Kristin an seine Tür, verletzt, mit Striemen im Gesicht: "Ich habe dir nicht die Wahrheit gesagt." Sie heißt Stella und ist Jüdin. Die Gestapo hat sie enttarnt und zwingt sie zu einem unmenschlichen Pakt: Wird sie, um ihre Familie zu retten, untergetauchte Juden denunzieren?
Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht - über die Entscheidung, sich selbst zu verraten oder seine Liebe.
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"Takis Würger hat jetzt historische Dokumente über eine reale Person mit einer fiktiven Geschichte verquickt, um sich selbst und seine Leser der Unerträglichkeit jener fernen Realität des Holocaust mit aller Wucht auszusetzen. Ein rasanter Text." Ulrike Sárkány, NDR Kultur, 11.01.2019
"Eine rauschhafte Geschichte." Meike Schnitzler, Brigitte, 02.01.19
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