Das Höllentor
BDSM Fotografien und Geschichten
NachtwärtZ (Publisher)
1st Edition
Published on 21. July 2009
Book
Paperback/Softback
136 pages
978-3-934521-30-8 (ISBN)
More details
Edition
1., On demand
Language
German
Target group
Erwachsene ab 16 Jahre mit Interesse an erotischer Kunst
Edition type
Unabridged edition
Illustrations
1
85 s/w Photographien bzw. Rasterbilder, 1 Aufnahme
Dimensions
Height: 36 cm
Width: 25 cm
ISBN-13
978-3-934521-30-8 (9783934521308)
Schweitzer Classification
Persons
Der 1963 in Stuttgart geborene multimediale Künstler Woschofius verbindet Musik, Fotografie und Lyrik zu einem Gesamtkunstwerk. Seine gesamtes Schaffen behandelt das Thema Gesellschaftliche Zwänge und das Ausbrechen aus diesen. Als treibende Kraft thematisiert er Grenzbereiche der Erotik. Es sind Grenzgänge, verstörend und erregend zugleich.
Content
Das Höllentor ist der zweite multimediale Fotoband von Woschofius.
90 Fotografien und eine fantastisch-erotische Novelle nehmen den Faden des "Luzidus" erneut auf ohne eine Fortsetzung zu sein.
Die Werke von Woschofius sind verstörend und gleichzeitig berührend schön. Sie verbinden BDSM, Sadomasochismus, Erotik und Kunst.
Die Verbindung von Musik, Lyrik und Fotografie erschaffen ein Gesamtkunstwerk von betörender Sinnlichkeit und apokalyptischer Intensität.
Woschofius nimmt den Leser und Betrachter mit auf eine fantastische Reise durch das Höllentor zu uns selbst.
Zur Geschichte:
Luzidus findet ein seltsames Tor. Ein Fährmann hatte ihn zu einer Insel gebracht.
Warum? Er weiß es nicht.
Das Tor besteht aus schwarzem Stein und es ist mit einer Vielzahl von Figuren übersäht.
Teufel, Narren, gequälte Menschen, Engel, Höllenfeuer, Gargoyles.
Apokalyptische Reiter versprühen Angst und Schrecken.
Es macht ihm Angst und trotzdem muss er es öffnen. und er erlebt Dinge die für ihn nicht erträglich sind. er flieht. doch die Neugierde ist stärker.
Er wird Teil eines Schachspiels, trifft ein Orakel, wird von erotischen Erlebnissen und Fantasien überwältigt und etwas in ihm verändert sich.
Das Buch ist ein multimediales Gesamtwerk aus Fotografien, Texten und Musik. Die Musik kann über ein Onlineportal bezogen werden. Die Zugangsdaten sind im Bildband eingedruckt.
- Vorwort
- Prolog
- Das Tor
- Götterdämmerung
- Das Schachspiel
- Crimen Carnis Contra Naturam
Einige Visionen des Höllentors sind auch auf der Homepage (www.woschofius.de) des Künstlers zu finden.
90 Fotografien und eine fantastisch-erotische Novelle nehmen den Faden des "Luzidus" erneut auf ohne eine Fortsetzung zu sein.
Die Werke von Woschofius sind verstörend und gleichzeitig berührend schön. Sie verbinden BDSM, Sadomasochismus, Erotik und Kunst.
Die Verbindung von Musik, Lyrik und Fotografie erschaffen ein Gesamtkunstwerk von betörender Sinnlichkeit und apokalyptischer Intensität.
Woschofius nimmt den Leser und Betrachter mit auf eine fantastische Reise durch das Höllentor zu uns selbst.
Zur Geschichte:
Luzidus findet ein seltsames Tor. Ein Fährmann hatte ihn zu einer Insel gebracht.
Warum? Er weiß es nicht.
Das Tor besteht aus schwarzem Stein und es ist mit einer Vielzahl von Figuren übersäht.
Teufel, Narren, gequälte Menschen, Engel, Höllenfeuer, Gargoyles.
Apokalyptische Reiter versprühen Angst und Schrecken.
Es macht ihm Angst und trotzdem muss er es öffnen. und er erlebt Dinge die für ihn nicht erträglich sind. er flieht. doch die Neugierde ist stärker.
Er wird Teil eines Schachspiels, trifft ein Orakel, wird von erotischen Erlebnissen und Fantasien überwältigt und etwas in ihm verändert sich.
Das Buch ist ein multimediales Gesamtwerk aus Fotografien, Texten und Musik. Die Musik kann über ein Onlineportal bezogen werden. Die Zugangsdaten sind im Bildband eingedruckt.
- Vorwort
- Prolog
- Das Tor
- Götterdämmerung
- Das Schachspiel
- Crimen Carnis Contra Naturam
Einige Visionen des Höllentors sind auch auf der Homepage (www.woschofius.de) des Künstlers zu finden.
.Automatisch lief ich direkt auf das Tor zu. Schien es zu Anfang gar nicht so groß zu sein, wuchs es beim Näherkommen rasch in die Höhe. Das Tor stand allein auf der Wiese. Hinter dem Tor befand sich kein Gebäude oder etwas ähnliches.
Es war nur ein Tor, mitten in einer Wiese und es schien nirgends hinein zu führen.
Meine Schritte zogen eine gerade Spur in die Wiese, deren kniehohes Gras nach meinen Füßen zu schnappen schien. Ich lies meine Fingerspitzen über die Halme wandern und genoss das angenehme Kribbeln.
Das Tor wurde größer und größer.
Schließlich stand ich direkt davor . sprachlos.
Das Tor war riesig, mindestens acht Meter hoch und 4 Meter breit. Die Wiese ging in drei fast schwarze Stufen über. Das ganze Tor schien aus Basalt oder erkalteter Lava zu bestehen. Der Stein glänzte in der Sonne und eine Vielzahl von kleinen Einschlüssen schienen mich anzuschauen.
Links und rechts erhoben sich zwei riesige Säulen, die den schweren Sturz trugen. Die hohen Flügeltüren bestanden ebenfalls aus schwarzem Stein und hingen in schmiedeeisernen Scharnieren.
Doch das wirklich faszinierende waren die Steinfiguren und Friese, die das ganze Tor mit Leben erfüllten.
Links und rechts von der Treppe befanden sich zwei Figuren. Auf der linken Seite eine nackte Frau die ein Kind gebar. Überall schien Blut zu sein. Auf der rechten Seite lag ein gefesselte Frau mit weit aufgerissenem Mund, dessen Schrei im Stein erstarrt schien. Zwischen den beiden Figuren loderte ein Feuer, das von Knochen und Schädeln gespeist wurde.
"Das Purgatorium", schoss es mir durch den Kopf.
Auf der linken Seite krochen nackte Menschen die Säule empor. Waren es unten noch Kinder, kamen oben Greise an. Auch diese Figuren waren nackt und schienen wollüstig zu sein. Sie präsentierten ihre Körper in unsittlicher Weise und steckten sich Weintrauben in den Mund.
Kopulierende Paare.
Die Völlerei.
Unzucht.
Und schließlich der Tod.
Oben auf dem Sturz wurden die Figuren schon erwartet.
Apokalyptische Reiter bereiteten Angst und Schrecken. Henkersknechte hieben auf die Menschen ein, die nach oben klettern wollten. Eine nackte Frau fiel schreiend in die Tiefe zurück ins Feuer. Daneben, auf dem anderen Türflügel, hing eine gekreuzigte Frau und starrte hoffnungslos gen Himmel.
Ein lachender Teufel genoss, in der Mitte sitzend, zufrieden die Szene.
Er saß auf zwei Fabelwesen, zwei Gargoyles, die trotz des Chaos um sie herum friedlich schliefen.
Neben ihm wurde eine Frau erwürgt. Ihre Zunge hing weit aus dem Hals hervor und schlängelte sich wie ein Blutstrom nach unten.
Im Hintergrund erkannte man einen nackten Narren, der nur mit einer Schellenkappe bekleidet über die Toten tanzte. In der Hand hielt er ein Stundenglas, dessen Sand beinahe abgelaufen war.
Das jüngste Gericht.
Sieben Fratzen bildeten den oberen Abschluss des Tores.
Hasserfüllt, neidvoll und von innen zerfressen schienen sie zu sein.
Die sieben Todsünden in Teufelsgestalt.
Satan, Belphegor, Luzifer, Mammon, Asmodeus, Beelzebub und Leviathan starrten mich an und mir wurde bang.
Auf der rechten Säule fanden sich Engelsfiguren, die an versteinerten Rosenranken empor kletterten.
Szenen von Güte, Frömmigkeit und Liebe.
Doch auch sie wurden oben von der Höllenbrut erwartet.
Für den Teufel machte es keinen Unterschied.
Vor ihm waren alle gleich.
Unter der gekreuzigten Frau war ein Spruch tief in den Stein gemeißelt.
Es tropft die Zeit aus allen Dingen
So frisch und stark auch manches scheint
Wird steter Tropfen es durchdringen
Mit Tränen die das Sein geweint
Aus allen Wesen immer fließen,
Die Tropfen Zeit hinaus ins Meer,
Der Ewigkeit sich anzuschließen
Es tropft die Zeit das Leben leer
Es tropft die Zeit aus meinen Poren
Es tropft der Schatten aus dem Licht
Das Leid, als Liebe ging verloren.
Tropft tiefe Spuren ins Gesicht
Es tropft die Jugend aus den Venen
Nur in der Seele bleibt geballt.
Verzweifelt Hoffen, tiefes Sehnen.
Im Tropfenschlag mein Schrei verhallt
Es fließt Erinnern ins Vergessen.
Ins Welken tropft der Rosen Rot
Paar Tränen meine Augen nässen
Wenns Leben tropfet in den Tod
Ein bunter Tropfen will sich wehren,
Er bäumet auf und weigert sich,
Um schließlich doch den Strom zu mehren:
Der bunte Tropfen - der bin ich
Die Schriftzeichen schienen aus Spinnenweben gewoben zu sein und drei nackte Frauengestalten hielten die Enden der Fäden in der Hand.
Das schienen die Nornen zu sein, die das Schicksal der Menschen woben.
Oben sah man Urd die mit flinken Händen das Netz spann. Sie war eine junge Frau, nur teilweise aus dem Stein hervorgehoben, so als ob sie daraus hervorkriechen würde, um ihre Arbeit zu beginnen. Ihre Geschlechtsteile waren gegenüber dem Rest des Körpers deutlich betont. Sie symbolisierte die Vergangenheit und den Beginn. Etwas tiefer sah man eine weitere Norne . Verdandi hing wie ein Insekt im Netz und schnitt tiefe Wunden in die Fäden. Einige der Fäden waren schon gerissen und im Gesicht der Norne konnte man deutlich die Lust erkennen, die sie dabei empfand. Die letzte Norne namens Skuld hing nackt am untersten Faden. Ihre Beine waren weit gespreizt und der Bildhauer hatte ihre Scham detailgetreu aus dem Stein gemeißelt. Selbst die Knospe des Kitzler konnte man deutlich erkennen und kurz war ich versucht sie mit meiner Zunge zu berühren. Der Gedanke erschrak mich und gleichzeitig zog er mich magisch an.
Vielleicht war es auch kein guter Gedanke. denn Skuld war das Symbol für das Ende und den Tod . dem letzten Schicksalsschritt.
Dieses Tor war ein Meisterwerk und doch verstörend zugleich.
Angstvoll berührte ich den Stein und fühlte ein kaltes Vibrieren.
Meine Hand zuckte zurück.
.
Es war nur ein Tor, mitten in einer Wiese und es schien nirgends hinein zu führen.
Meine Schritte zogen eine gerade Spur in die Wiese, deren kniehohes Gras nach meinen Füßen zu schnappen schien. Ich lies meine Fingerspitzen über die Halme wandern und genoss das angenehme Kribbeln.
Das Tor wurde größer und größer.
Schließlich stand ich direkt davor . sprachlos.
Das Tor war riesig, mindestens acht Meter hoch und 4 Meter breit. Die Wiese ging in drei fast schwarze Stufen über. Das ganze Tor schien aus Basalt oder erkalteter Lava zu bestehen. Der Stein glänzte in der Sonne und eine Vielzahl von kleinen Einschlüssen schienen mich anzuschauen.
Links und rechts erhoben sich zwei riesige Säulen, die den schweren Sturz trugen. Die hohen Flügeltüren bestanden ebenfalls aus schwarzem Stein und hingen in schmiedeeisernen Scharnieren.
Doch das wirklich faszinierende waren die Steinfiguren und Friese, die das ganze Tor mit Leben erfüllten.
Links und rechts von der Treppe befanden sich zwei Figuren. Auf der linken Seite eine nackte Frau die ein Kind gebar. Überall schien Blut zu sein. Auf der rechten Seite lag ein gefesselte Frau mit weit aufgerissenem Mund, dessen Schrei im Stein erstarrt schien. Zwischen den beiden Figuren loderte ein Feuer, das von Knochen und Schädeln gespeist wurde.
"Das Purgatorium", schoss es mir durch den Kopf.
Auf der linken Seite krochen nackte Menschen die Säule empor. Waren es unten noch Kinder, kamen oben Greise an. Auch diese Figuren waren nackt und schienen wollüstig zu sein. Sie präsentierten ihre Körper in unsittlicher Weise und steckten sich Weintrauben in den Mund.
Kopulierende Paare.
Die Völlerei.
Unzucht.
Und schließlich der Tod.
Oben auf dem Sturz wurden die Figuren schon erwartet.
Apokalyptische Reiter bereiteten Angst und Schrecken. Henkersknechte hieben auf die Menschen ein, die nach oben klettern wollten. Eine nackte Frau fiel schreiend in die Tiefe zurück ins Feuer. Daneben, auf dem anderen Türflügel, hing eine gekreuzigte Frau und starrte hoffnungslos gen Himmel.
Ein lachender Teufel genoss, in der Mitte sitzend, zufrieden die Szene.
Er saß auf zwei Fabelwesen, zwei Gargoyles, die trotz des Chaos um sie herum friedlich schliefen.
Neben ihm wurde eine Frau erwürgt. Ihre Zunge hing weit aus dem Hals hervor und schlängelte sich wie ein Blutstrom nach unten.
Im Hintergrund erkannte man einen nackten Narren, der nur mit einer Schellenkappe bekleidet über die Toten tanzte. In der Hand hielt er ein Stundenglas, dessen Sand beinahe abgelaufen war.
Das jüngste Gericht.
Sieben Fratzen bildeten den oberen Abschluss des Tores.
Hasserfüllt, neidvoll und von innen zerfressen schienen sie zu sein.
Die sieben Todsünden in Teufelsgestalt.
Satan, Belphegor, Luzifer, Mammon, Asmodeus, Beelzebub und Leviathan starrten mich an und mir wurde bang.
Auf der rechten Säule fanden sich Engelsfiguren, die an versteinerten Rosenranken empor kletterten.
Szenen von Güte, Frömmigkeit und Liebe.
Doch auch sie wurden oben von der Höllenbrut erwartet.
Für den Teufel machte es keinen Unterschied.
Vor ihm waren alle gleich.
Unter der gekreuzigten Frau war ein Spruch tief in den Stein gemeißelt.
Es tropft die Zeit aus allen Dingen
So frisch und stark auch manches scheint
Wird steter Tropfen es durchdringen
Mit Tränen die das Sein geweint
Aus allen Wesen immer fließen,
Die Tropfen Zeit hinaus ins Meer,
Der Ewigkeit sich anzuschließen
Es tropft die Zeit das Leben leer
Es tropft die Zeit aus meinen Poren
Es tropft der Schatten aus dem Licht
Das Leid, als Liebe ging verloren.
Tropft tiefe Spuren ins Gesicht
Es tropft die Jugend aus den Venen
Nur in der Seele bleibt geballt.
Verzweifelt Hoffen, tiefes Sehnen.
Im Tropfenschlag mein Schrei verhallt
Es fließt Erinnern ins Vergessen.
Ins Welken tropft der Rosen Rot
Paar Tränen meine Augen nässen
Wenns Leben tropfet in den Tod
Ein bunter Tropfen will sich wehren,
Er bäumet auf und weigert sich,
Um schließlich doch den Strom zu mehren:
Der bunte Tropfen - der bin ich
Die Schriftzeichen schienen aus Spinnenweben gewoben zu sein und drei nackte Frauengestalten hielten die Enden der Fäden in der Hand.
Das schienen die Nornen zu sein, die das Schicksal der Menschen woben.
Oben sah man Urd die mit flinken Händen das Netz spann. Sie war eine junge Frau, nur teilweise aus dem Stein hervorgehoben, so als ob sie daraus hervorkriechen würde, um ihre Arbeit zu beginnen. Ihre Geschlechtsteile waren gegenüber dem Rest des Körpers deutlich betont. Sie symbolisierte die Vergangenheit und den Beginn. Etwas tiefer sah man eine weitere Norne . Verdandi hing wie ein Insekt im Netz und schnitt tiefe Wunden in die Fäden. Einige der Fäden waren schon gerissen und im Gesicht der Norne konnte man deutlich die Lust erkennen, die sie dabei empfand. Die letzte Norne namens Skuld hing nackt am untersten Faden. Ihre Beine waren weit gespreizt und der Bildhauer hatte ihre Scham detailgetreu aus dem Stein gemeißelt. Selbst die Knospe des Kitzler konnte man deutlich erkennen und kurz war ich versucht sie mit meiner Zunge zu berühren. Der Gedanke erschrak mich und gleichzeitig zog er mich magisch an.
Vielleicht war es auch kein guter Gedanke. denn Skuld war das Symbol für das Ende und den Tod . dem letzten Schicksalsschritt.
Dieses Tor war ein Meisterwerk und doch verstörend zugleich.
Angstvoll berührte ich den Stein und fühlte ein kaltes Vibrieren.
Meine Hand zuckte zurück.
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