
ANTHROPOLOGIE DER GEWISSHEIT
Ein Versuch über den Glaubensbegriff bei Aristoteles
Friedrich Wolfram(Author)
Holzhausen Verlag
Published in February 2016
Book
Hardback
112 pages
978-3-902976-60-4 (ISBN)
Description
"Dem deutschen Ausdruck "Ich glaube" entsprechen im Griechischen entweder d??e? µ?? bzw. ???µa? (ich bin der Meinung) oder p?ste?? (ich vertraue, ich bin überzeugt). Die vorliegende Studie widmet sich der Verwendung der Wortfamilie p?st??, p?st??, p?ste?? im Werk von Aristoteles.
Der griechische Philosoph steht selbst in einer philosophischen Tradition, in der p?st?? bereits eine bestimmte, komplexe Funktion hat. Von Parmenides' "wahrer Gewissheit" zu Platons "richtigem Glauben" zeigt sich ein wachsendes Problembewusstsein, in dem menschliche Weisheitsliebe
Schritt für Schritt von naiver Kenntnisnahme der Dinge auf sich zurückgeführt wird, auf Selbstprüfung. Aristoteles verwendet die Wortfamilie zum einen in einem ganz untechnischen Sinn, wie er seit Hesiod in der griechischen Literatur auftritt, zum anderen referiert und kommentiert er aber auch die philosophische Tradition, in der sie eine gewisse Rolle spielt, ferner leistet er eigene Beiträge zur Philosophie des Glaubens. Vor allem Letzteren nachzudenken, scheint eine lohnende Aufgabe, da der Begriff "Glauben" / "Gewissheit" zu einem Schlüsselbegriff für die spätere Übernahme griechischer
Philosopheme in ein theologisches Denken auf biblischer Grundlage geworden ist. Eine Untersuchung zum Begriff "Glauben" bei Aristoteles führt praktisch in alle Bereiche seiner Philosophie hinein, der Autor beschränkt sich jedoch darauf, einige signifikante Textstellen zu interpretieren, Verbindungslinien zu ziehen und Zusammenhänge festzustellen, um fürs Erste die Berechtigung der Fragestellung selbst zu belegen."
Der griechische Philosoph steht selbst in einer philosophischen Tradition, in der p?st?? bereits eine bestimmte, komplexe Funktion hat. Von Parmenides' "wahrer Gewissheit" zu Platons "richtigem Glauben" zeigt sich ein wachsendes Problembewusstsein, in dem menschliche Weisheitsliebe
Schritt für Schritt von naiver Kenntnisnahme der Dinge auf sich zurückgeführt wird, auf Selbstprüfung. Aristoteles verwendet die Wortfamilie zum einen in einem ganz untechnischen Sinn, wie er seit Hesiod in der griechischen Literatur auftritt, zum anderen referiert und kommentiert er aber auch die philosophische Tradition, in der sie eine gewisse Rolle spielt, ferner leistet er eigene Beiträge zur Philosophie des Glaubens. Vor allem Letzteren nachzudenken, scheint eine lohnende Aufgabe, da der Begriff "Glauben" / "Gewissheit" zu einem Schlüsselbegriff für die spätere Übernahme griechischer
Philosopheme in ein theologisches Denken auf biblischer Grundlage geworden ist. Eine Untersuchung zum Begriff "Glauben" bei Aristoteles führt praktisch in alle Bereiche seiner Philosophie hinein, der Autor beschränkt sich jedoch darauf, einige signifikante Textstellen zu interpretieren, Verbindungslinien zu ziehen und Zusammenhänge festzustellen, um fürs Erste die Berechtigung der Fragestellung selbst zu belegen."
More details
Language
German
Place of publication
Wien
Austria
Target group
Professional and scholarly
Dimensions
Height: 23.5 cm
Width: 16 cm
ISBN-13
978-3-902976-60-4 (9783902976604)
Schweitzer Classification