
Libellen aber warern immer
Bei Schmitz (Publisher)
1st Edition
Published on 19. December 2020
Book
Hardback
84 pages
978-3-9820039-1-7 (ISBN)
Description
Ein Buch als Film. Im Weiß des Papiers begegnen sich "Gesagtes", das sich nicht malen lässt, und "Gemaltes", das man nicht sagen kann.
Beim Lesen, Betrachten und Blättern beginnt der Film zu laufen.
So gelangt der Leser-Betrachter nach dort, wo
"alles hätte sein können
und nur manches wurde
Libellen aber waren immer
und feuchtes Gras."
Beim Lesen, Betrachten und Blättern beginnt der Film zu laufen.
So gelangt der Leser-Betrachter nach dort, wo
"alles hätte sein können
und nur manches wurde
Libellen aber waren immer
und feuchtes Gras."
More details
Edition
400
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Target group
Young adult
Professional and scholarly
Edition type
New edition
Product notice
Card cover
sewn/stitched
Illustrations
1
27 Farbfotos bzw. farbige Rasterbilder
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 15 cm
Weight
340 gr
ISBN-13
978-3-9820039-1-7 (9783982003917)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Psychoanalytiker, Schriftsteller
Jahrgang 1949. Studium der Philosophie, Kriminologie und Psychologie. Er arbeitete in Psychosomatischen Universitätskliniken und ist freiberuflich als Psychoanalytiker in Mainz tätig.
Jahrgang 1949. Studium der Philosophie, Kriminologie und Psychologie. Er arbeitete in Psychosomatischen Universitätskliniken und ist freiberuflich als Psychoanalytiker in Mainz tätig.
Bildender Künstler
Jahrgang 1939. Studium der Malerei, Kunstgeschichte und Philosophie. Zahlreiche internationale Ausstellungen. Lebt in Klein-Winternheim bei Mainz.
Jahrgang 1939. Studium der Malerei, Kunstgeschichte und Philosophie. Zahlreiche internationale Ausstellungen. Lebt in Klein-Winternheim bei Mainz.
Content
4 ECHO
7 DER SEE
8 NACH SONNENUNTERGANG
9 WACHWORTE IM MORGENGRAUEN
11 AUGENBLICK
12 SCHWELBRAND
14 LIBELLEN
16 ERWACHEN AUS LIEB-TOTER NACHT
20 ENGEL
21 GLAUBE LIEBE HOFFNUNG
22 HERBSTZEITLOSE
24 MARIA LAACH
25 IN NEBELWEITEN
28 WENN ALLES FEST STEHT
29 STILLE
29 BLAUZEIT
31 ZEITENWENDE
32 POTSDAMER PLATZ
33 ORT
34 DOMUS UNIVERSITATIS
35 SPURENELEMENTE
37 TRAUERN
42 WICHTIG
42 DERNIER CRI
44 EX ORIENTE LUX
45 TRÄUMEREI
46 IKARUS
47 WIN WIN
49 VENUS
50 BÄUME
52 ANKNÜPFUNGEN
53 LEBEN GEHT WIE DU GINGST
55 LIEBESLIED UNHÖRBAR IN DER WALDLICHTUNG
58 NACHTERDE
62 DER ENGEL ERWACHT IM BRAUNKOHLEREVIER
64 AHNUNG
65 QUELLE
67 VERBORGENHEIT
68 MOSAIK
73 Ulrich Puritz: "LIBELLEN ABER ."
7 DER SEE
8 NACH SONNENUNTERGANG
9 WACHWORTE IM MORGENGRAUEN
11 AUGENBLICK
12 SCHWELBRAND
14 LIBELLEN
16 ERWACHEN AUS LIEB-TOTER NACHT
20 ENGEL
21 GLAUBE LIEBE HOFFNUNG
22 HERBSTZEITLOSE
24 MARIA LAACH
25 IN NEBELWEITEN
28 WENN ALLES FEST STEHT
29 STILLE
29 BLAUZEIT
31 ZEITENWENDE
32 POTSDAMER PLATZ
33 ORT
34 DOMUS UNIVERSITATIS
35 SPURENELEMENTE
37 TRAUERN
42 WICHTIG
42 DERNIER CRI
44 EX ORIENTE LUX
45 TRÄUMEREI
46 IKARUS
47 WIN WIN
49 VENUS
50 BÄUME
52 ANKNÜPFUNGEN
53 LEBEN GEHT WIE DU GINGST
55 LIEBESLIED UNHÖRBAR IN DER WALDLICHTUNG
58 NACHTERDE
62 DER ENGEL ERWACHT IM BRAUNKOHLEREVIER
64 AHNUNG
65 QUELLE
67 VERBORGENHEIT
68 MOSAIK
73 Ulrich Puritz: "LIBELLEN ABER ."
LIBELLEN
weil es immer zu schnell gehen musste
und die Stiefel oder die Stöckelschuhe
nie gepasst haben und die Füße sich lieber leicht
in die Höhe gestreckt oder getanzt hätten in feuchtem Gras
warum immer voran
als sei keine Zeit
bewegt zu verweilen
damals, als es immer voran gehen musste
nun ist Stille umher
und nichts als das Verweilen
von keinem Blitz erhellter
Gedanken
nur noch fernes Wetterleuchten
von tausend enteilenden Bildern
erst jetzt wird aus Bescheidenheit Tugend
alles hätte sein können
und nur manches wurde
Libellen aber waren immer
und feuchtes Gras
wie lächerlich das Eilen
wie lächerlich die Eifersüchte
der im ersten Frost vergehenden Libellen
weil es immer zu schnell gehen musste
und die Stiefel oder die Stöckelschuhe
nie gepasst haben und die Füße sich lieber leicht
in die Höhe gestreckt oder getanzt hätten in feuchtem Gras
warum immer voran
als sei keine Zeit
bewegt zu verweilen
damals, als es immer voran gehen musste
nun ist Stille umher
und nichts als das Verweilen
von keinem Blitz erhellter
Gedanken
nur noch fernes Wetterleuchten
von tausend enteilenden Bildern
erst jetzt wird aus Bescheidenheit Tugend
alles hätte sein können
und nur manches wurde
Libellen aber waren immer
und feuchtes Gras
wie lächerlich das Eilen
wie lächerlich die Eifersüchte
der im ersten Frost vergehenden Libellen