
Armut und Strafe
Zur strafverschärfenden Wirkung von Armut im deutschen Strafrecht
Frank Wilde(Author)
Springer VS (Publisher)
Published on 6. November 2015
Book
Paperback/Softback
XII, 408 pages
978-3-658-11485-5 (ISBN)
Description
Frank Wilde untersucht die Frage, inwieweit Armut bei strafrechtlichen Sanktionen zu einer Benachteiligung führt. Am Beispiel der Geldstrafe kommt er zum Ergebnis, dass eine strafverschärfende Wirkung von Armut festzustellen ist. Die Geldstrafe kann häufig bei einkommensarmen Personen nicht vollstreckt werden. Sie führt dann zur Inhaftierung und Armut wirkt so strafverschärfend. Als Lösung für dieses Problem ist - unter Beteiligung der Sozialen Arbeit - die Möglichkeit eingeführt worden, die Strafe durch gemeinnützige Arbeit abzuarbeiten. Der Autor stellt die These auf, dass es damit nicht gelungen ist, die strafverschärfende Wirkung von Armut zu beheben, sondern stattdessen mit der Einführung einer Arbeitsstrafe für Arme eine neue Form der Diskriminierung geschaffen wurde.
More details
Series
Edition
1. Aufl. 2016
Language
German
Place of publication
Wiesbaden
Germany
Publishing group
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Target group
Professional and scholarly
Research
Illustrations
XII, 408 S.
Dimensions
Height: 210 mm
Width: 148 mm
Thickness: 23 mm
Weight
541 gr
ISBN-13
978-3-658-11485-5 (9783658114855)
DOI
10.1007/978-3-658-11486-2
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

E-Book
10/2015
Springer VS
€49.99
Available for download
Person
Dr. Frank Wilde arbeitet in der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe in Berlin und ist dort Lehrbeauftragter an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen.
Content
Der strafrechtliche Diskurs um die Bestrafung der Armen mittels Geld- und Arbeitsstrafe.- Die Einführung der freien, gemeinnützigen Arbeit in der Rechtspraxis.- Arbeit
statt
Strafe oder Arbeit
als
Strafe?.- Kriminalpolitische Konsequenzen.