Werke
Werke 1: Von Aas bis Luxuskraftwagen. Werke 2: Von Mandarinen bis Zylinder. Supplement: Über Hans Jürgen von der Wense
Hans J. von der Wense(Author)
Zweitausendeins (Publisher)
1st Edition
Published in March 2005
Book
Hardback
X, 1716 pages
978-3-86150-636-2 (ISBN)
Description
Eine Entdeckung auf 1.700 Seiten: "Wense, ein Genie des Findens und Formulierens, neben dem literarische Stars der Nachkriegszeit alt aussehen." Der Spiegel
Wense "gehört an hervorragende Stelle in jener überfälligen Geschichte der geheimen deutschen Literatur, von der ich immer träume." Botho Strauß
Selbst die abgebrühte Spiegelredaktion muss staunen angesichts dieses Werkes; "Nicht zu Fassen, dieser Mann: Den einen Tag verblüfft er mit kecken Kürzestkompositionen, am nächsten spürt er einen walisischen Dichter namens Lenin ("572") auf, erklimmt den Hohen Meißner oder lernt mal eben Maltesisch. "Was tue ich denn? Ich schaffe mich selbst", schrieb Wense (1894 bis 1966). Das tat der Geisteswanderer konsequent: Zeitlebens blieb er auf Gönner angewiesen; von seinen vieltausendseitigen Notizen veröffentlichte er fast nichts. Doch jetzt ist sein Plan, "die erlesensten, die erpichtesten Stücke" aus über 5.000 Briefen lexikalisch zu bündeln, Wirklichkeit - und die pralle Edition offenbart ein Genie des Findens und des Formulierens, neben dem literarische Stars der Nachkriegszeit alt aussehen. Wense, der am liebsten "die Schöpfung inventarisiert hätte", wusste: 'Ich lebe wie in einem hellwachen schlaf und was ich leiste ist traum.' So fühlt sich auch der Leser in diesem Gewitter der Geistesblitze: vom Unfassbaren gestärkt." Der leidenschaftliche Privatforscher vertiefte sich in die Epen der Kalmücken, in arabische Volkslieder, die Gesänge der Beduinen, Sprichwörter aus Kairo, Märchen aus Kamerun und Mythen aus Brasilien. Wense zog, oft allein, zu Fuß durch die Landschaften Nordhessens, Südniedersachsens und Ostwestfalens. Ein Wanderer, der mit Messtischblatt und Lupe ein Stück Oberfläche des Planeten abtastet. Wense beweist sich als messerscharfer Beobachter und beispielloser Wortvirtuose "funkelnder Sprachbilder". barocke Sprachgebirge gehen hier mit der Präzision eines modernen Universalgelehrten eine eigentümlich faszinierende Verbindung ein. Wenses "Landschaftsbeschreibungen können "sich mit den schönsten Passagen in Adalbert Stifters Werk messen" (Ernst Krenek). Ein großes lichtes Blattwerk. Eine Weltinventur zu Lob und Ehre der Schöpfung.
Wense "gehört an hervorragende Stelle in jener überfälligen Geschichte der geheimen deutschen Literatur, von der ich immer träume." Botho Strauß
Selbst die abgebrühte Spiegelredaktion muss staunen angesichts dieses Werkes; "Nicht zu Fassen, dieser Mann: Den einen Tag verblüfft er mit kecken Kürzestkompositionen, am nächsten spürt er einen walisischen Dichter namens Lenin ("572") auf, erklimmt den Hohen Meißner oder lernt mal eben Maltesisch. "Was tue ich denn? Ich schaffe mich selbst", schrieb Wense (1894 bis 1966). Das tat der Geisteswanderer konsequent: Zeitlebens blieb er auf Gönner angewiesen; von seinen vieltausendseitigen Notizen veröffentlichte er fast nichts. Doch jetzt ist sein Plan, "die erlesensten, die erpichtesten Stücke" aus über 5.000 Briefen lexikalisch zu bündeln, Wirklichkeit - und die pralle Edition offenbart ein Genie des Findens und des Formulierens, neben dem literarische Stars der Nachkriegszeit alt aussehen. Wense, der am liebsten "die Schöpfung inventarisiert hätte", wusste: 'Ich lebe wie in einem hellwachen schlaf und was ich leiste ist traum.' So fühlt sich auch der Leser in diesem Gewitter der Geistesblitze: vom Unfassbaren gestärkt." Der leidenschaftliche Privatforscher vertiefte sich in die Epen der Kalmücken, in arabische Volkslieder, die Gesänge der Beduinen, Sprichwörter aus Kairo, Märchen aus Kamerun und Mythen aus Brasilien. Wense zog, oft allein, zu Fuß durch die Landschaften Nordhessens, Südniedersachsens und Ostwestfalens. Ein Wanderer, der mit Messtischblatt und Lupe ein Stück Oberfläche des Planeten abtastet. Wense beweist sich als messerscharfer Beobachter und beispielloser Wortvirtuose "funkelnder Sprachbilder". barocke Sprachgebirge gehen hier mit der Präzision eines modernen Universalgelehrten eine eigentümlich faszinierende Verbindung ein. Wenses "Landschaftsbeschreibungen können "sich mit den schönsten Passagen in Adalbert Stifters Werk messen" (Ernst Krenek). Ein großes lichtes Blattwerk. Eine Weltinventur zu Lob und Ehre der Schöpfung.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
German
Place of publication
Leipzig
Germany
Illustrations
120
120 s/w Abbildungen
Dimensions
Height: 22 cm
Width: 12.5 cm
Weight
2210 gr
ISBN-13
978-3-86150-636-2 (9783861506362)
Schweitzer Classification
Persons
Über den Autor:
Jürgen von der Wense, geb.am 10.11.1894 in Ostpreußen, gehörte zu den radikalsten "Aussteigern" der 20er Jahre; er starb an seinem Geburtstag im Jahr 1966, in einer Göttinger Dachkammer, die angefüllt war von 40.000 Manuskriptseiten, Tagebüchern, Heften, Notizblättern. Drei Publikation mit Texten von Wense sind (alle bei Matthes & Seitz, München) bislang erschienen (Epidot, 1987; Blumen blühen auf Befehl, 1993; Geschichte einer Jugend, 1999). Sie haben erste Einblicke in den Wenseschen Kosmos gegeben, den die vorliegende Publikation durchquert.
"Hans Jürgen von der Wense ist einer der radikalsten Autoren des 20. Jahrhunderts . Seine am weitesten fortgeschrittenen texte verschickte er - als Briefe . und schuf so eines der unventionellsten Werde der Moderne."
Michael Lissek in "Lass uns immer aufbrechen und nie ankommen. Zu Leben und Werk H.J. v.d.Wenses".
"Wer für den absoluten Solitär (Hans Jürgen von der Wnse) nach literarischen Vergleichen sucht könnte auf eine Mischung aus Brechts Baal und Thomas Manns Komponisten Adrian Leverkühn kommen." Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Denken: das heißt mir seinen guten Platz finden in der Natur. Denken heißt sich in die Welt verlieben"
Hans Jürgen von der Wense
Jürgen von der Wense, geb.am 10.11.1894 in Ostpreußen, gehörte zu den radikalsten "Aussteigern" der 20er Jahre; er starb an seinem Geburtstag im Jahr 1966, in einer Göttinger Dachkammer, die angefüllt war von 40.000 Manuskriptseiten, Tagebüchern, Heften, Notizblättern. Drei Publikation mit Texten von Wense sind (alle bei Matthes & Seitz, München) bislang erschienen (Epidot, 1987; Blumen blühen auf Befehl, 1993; Geschichte einer Jugend, 1999). Sie haben erste Einblicke in den Wenseschen Kosmos gegeben, den die vorliegende Publikation durchquert.
"Hans Jürgen von der Wense ist einer der radikalsten Autoren des 20. Jahrhunderts . Seine am weitesten fortgeschrittenen texte verschickte er - als Briefe . und schuf so eines der unventionellsten Werde der Moderne."
Michael Lissek in "Lass uns immer aufbrechen und nie ankommen. Zu Leben und Werk H.J. v.d.Wenses".
"Wer für den absoluten Solitär (Hans Jürgen von der Wnse) nach literarischen Vergleichen sucht könnte auf eine Mischung aus Brechts Baal und Thomas Manns Komponisten Adrian Leverkühn kommen." Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Denken: das heißt mir seinen guten Platz finden in der Natur. Denken heißt sich in die Welt verlieben"
Hans Jürgen von der Wense