Der Hort
Musikepos in vier Teilen. Ein Fragment
Harald Weirich(Author)
Araki Verlag
1st Edition
Published in 2002
Book
Hardback
69 pages
978-3-936149-89-0 (ISBN)
Description
Der Librettist Harald Weirich und der Komponist Volker David Kirchner die sich schon durch die Uraufführungen der "Fünf Minuten des Isaak Babel" 1980 in Wuppertal und des "Belshazar" 1986 in München ausgezeichnet hatten beendeten die Arbeit an diesem Projekt zur Weltausstellung 2000 vorzeitig. Das Konzept schien zu gewagt.
"Weder Politik noch Geschichte", so hat der auch als Politiker und Historiker tätige Librettist in einem Motto betont, und "auch nicht Theologie und Psychologie bekamen Hitler und die deutsche Katastrophe in den Griff". In den Griff bekommt dies nur "der Mythos".
Vor einer solchen Zielkonzeption steht die Grundfrage: "Wie würde der Dichter des Nibelungenliedes die Geschichte vom 'Dritten Reich' erzählen?"
Der Text ist eine Polit-Parabel um totalitäre Macht. Die Weltherrschaft besitzt derjenige, dem der Hort gehört. Doch dessen Ideologie erweist sich letztlich als völlig wertlos; denn der Hort ist leer, und es ist nur der "Glaube an ihn", der das "Geheimnis meiner Herrschaft" und so auch einer jeden Herrschaft ausmacht.
Thomas Bleicher
Autorenporträt:
Harald Weirich, geboren am 22.9.1942 in Birkenfeld / Nahe, gestorben am 11.10.2000 in Worms.
Studium der Geschichte und Germanistik. Journalist bei Zeitung, Rundfunk, Fernsehen. Funktionär in der Europäischen Bewegung. Assistent eines Bundestagsabgeordneten. Lehrer.
Arbeiten fürs Musik- und Tanztheater (nicht aufgeführt): Divinas palabras, nach einer Tragikomödie von Ramon del Valle-Inclan; Maldoror; Ich -Villon; Der Hort.
Konzeptionelle Bearbeitungen von Opern des Komponisten Volker David Kirchner: Das kalte Herz. Szenische Ballade nach Wilhelm Hauff. Premiere in München 1988; Erinys. Threnos nach der Orestie des Aischylos. Uraufführung in Wuppertal 1989.
Libretti von Kirchners Opern: Die fünf Minuten des Isaak Babel. Uraufführung in Wuppertal 1980; Belshazar. Uraufführung in München 1986.
"Weder Politik noch Geschichte", so hat der auch als Politiker und Historiker tätige Librettist in einem Motto betont, und "auch nicht Theologie und Psychologie bekamen Hitler und die deutsche Katastrophe in den Griff". In den Griff bekommt dies nur "der Mythos".
Vor einer solchen Zielkonzeption steht die Grundfrage: "Wie würde der Dichter des Nibelungenliedes die Geschichte vom 'Dritten Reich' erzählen?"
Der Text ist eine Polit-Parabel um totalitäre Macht. Die Weltherrschaft besitzt derjenige, dem der Hort gehört. Doch dessen Ideologie erweist sich letztlich als völlig wertlos; denn der Hort ist leer, und es ist nur der "Glaube an ihn", der das "Geheimnis meiner Herrschaft" und so auch einer jeden Herrschaft ausmacht.
Thomas Bleicher
Autorenporträt:
Harald Weirich, geboren am 22.9.1942 in Birkenfeld / Nahe, gestorben am 11.10.2000 in Worms.
Studium der Geschichte und Germanistik. Journalist bei Zeitung, Rundfunk, Fernsehen. Funktionär in der Europäischen Bewegung. Assistent eines Bundestagsabgeordneten. Lehrer.
Arbeiten fürs Musik- und Tanztheater (nicht aufgeführt): Divinas palabras, nach einer Tragikomödie von Ramon del Valle-Inclan; Maldoror; Ich -Villon; Der Hort.
Konzeptionelle Bearbeitungen von Opern des Komponisten Volker David Kirchner: Das kalte Herz. Szenische Ballade nach Wilhelm Hauff. Premiere in München 1988; Erinys. Threnos nach der Orestie des Aischylos. Uraufführung in Wuppertal 1989.
Libretti von Kirchners Opern: Die fünf Minuten des Isaak Babel. Uraufführung in Wuppertal 1980; Belshazar. Uraufführung in München 1986.
More details
Edition
1., Aufl.
Language
Other
Target group
Nibelungenliebhaber
Dimensions
Height: 23 cm
Width: 11.3 cm
Weight
185 gr
ISBN-13
978-3-936149-89-0 (9783936149890)
Schweitzer Classification