
Out to Lunch
Fantôme Verlag
Published on 12. July 2019
Book
Paperback/Softback
56 pages
978-3-940999-41-2 (ISBN)
Description
In ihrem Bildband "Out to Lunch" versammelt Ina Weber eine Reihe von keramischen Architekturskulpturen, die Varianten chinesischer Restaurants aus westlichen Breitengraden darstellen.
Ina Weber beschäftigt sich mit der Faszination des Exotischen und seiner Romantisierung, mit den Tücken und Vergröberungen von Kulturtransfers. Die Keramikarbeiten verweisen in ihrer Thematik und Materialität auf die Chinoiserie des 18. Jahrhunderts und untersuchen gleichzeitig auch aktuellere populäre Formensprachen in der Architektur. Sie behandeln die gegenseitige Beeinflussung von Ost und West - zwischen Affirmation und Missverständnissen.
Die Versatzstücke traditionellen chinesischen Bauens haben bei uns eine anhaltende Verbreitung gefunden, kommt doch keines der zahlreichen Chinarestaurants in jeder mittleren bis größeren Stadt ohne sie aus. Die Gaststätten waren zunächst ein urbanes Phänomen und galten europaweit als Ausdruck kultureller Modernität. Die Folklore fand erst im großen Boom der Chinarestaurants der 60er und 70er Jahre Einzug ins Ambiente. In dieser Zeit wuchs auch Ina Weber heran, und vielleicht eröffnete ja in frühester Kindheit ein erster Besuch in solch einem Etablissement im Kreise der Familie den Drang nach fernen und fremden Welten. Bis heute bezieht die Künstlerin einen Großteil ihrer Inspirationen von Reisen rund um den Globus.
Ina Weber beschäftigt sich mit der Faszination des Exotischen und seiner Romantisierung, mit den Tücken und Vergröberungen von Kulturtransfers. Die Keramikarbeiten verweisen in ihrer Thematik und Materialität auf die Chinoiserie des 18. Jahrhunderts und untersuchen gleichzeitig auch aktuellere populäre Formensprachen in der Architektur. Sie behandeln die gegenseitige Beeinflussung von Ost und West - zwischen Affirmation und Missverständnissen.
Die Versatzstücke traditionellen chinesischen Bauens haben bei uns eine anhaltende Verbreitung gefunden, kommt doch keines der zahlreichen Chinarestaurants in jeder mittleren bis größeren Stadt ohne sie aus. Die Gaststätten waren zunächst ein urbanes Phänomen und galten europaweit als Ausdruck kultureller Modernität. Die Folklore fand erst im großen Boom der Chinarestaurants der 60er und 70er Jahre Einzug ins Ambiente. In dieser Zeit wuchs auch Ina Weber heran, und vielleicht eröffnete ja in frühester Kindheit ein erster Besuch in solch einem Etablissement im Kreise der Familie den Drang nach fernen und fremden Welten. Bis heute bezieht die Künstlerin einen Großteil ihrer Inspirationen von Reisen rund um den Globus.
More details
Language
English
German
Place of publication
Berlin
Germany
Target group
Kunstliebhaber, Sammler, Museen, Kunstvereine, Galerien, Architekten, Künstler, Mäzene, Kuratoren
Product notice
sewn/stitched
Klappenbroschur
With printed dust jacket
Dimensions
Height: 25.5 cm
Width: 20 cm
Weight
283 gr
ISBN-13
978-3-940999-41-2 (9783940999412)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Ina Weber wurde 1964 in Diez an der Lahn geboren. Von 1989 bis 1994 studierte sie bei Friedrich Salzmann, Harry Kramer und Martin Kippenberger an der Kunsthochschule Kassel. Nach etlichen Stationen lebt sie seit 2003 in Berlin und ist dort seit 2016 Professorin für Bildhauerei an der Universität der Künste.
Ina Weber was born in Dietz on the Lahn in 1964. From 1989 to 1994, she studied with Friedrich Salzmann, Harry Kramer, and Martin Kippenberger at the Kunsthochschule Kassel. After working a number of positions, Weber has lived in Berlin since 2003 and worked as professor of sculpture at the Universität Der Künste since 2016.
ISNI: 0000 0000 5168 6357
ISNI: 0000 0000 5168 6357