
Das Google-Copy-Paste-Syndrom
Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden
Stefan Weber(Author)
Heise Medien (Publisher)
2nd Edition
Published in December 2008
Book
Paperback/Softback
VIII, 174 pages
978-3-936931-56-3 (ISBN)
Description
"Das Google-Copy-Paste-Syndrom" ist das erste deutschsprachige Sachbuch, das sich mit den Veränderungen unserer Wissenskultur durch Google, Wikipedia und das Kopieren/Einfügen von Online-Texten anderer beschäftigt.
Stefan Weber beobachtet kritisch die "Ergoogelung der Wirklichkeit", die "Austreibung des Geistes aus der Textproduktion" und eine entstehende "Textkultur ohne Hirn". Er fragt, ob und wie die Medienwissenschaft auf dieses Problem reagiert, und ortet enormen Handlungsbedarf bei der Sicherung von Contentqualität.
In der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage greift der Autor, der in den Massenmedien gerne als "Plagiatsjäger" bezeichnet wird, auf seine Datenbank mit 67 Plagiatsfällen aus Wissenschaft und Journalismus zurück. Er widmet sich zudem neu dem Contentklau im Web 2.0 und freien Lizenzen im Netz. Webers weiter reichende These ist dem digitalen Zeitgeist entgegengesetzt: Cyber-Neusprech oder "Weblisch", Chat- und SMS-kontaminiertes Bewusstsein, affirmative Bagatelle-Forschung ("Mickymausforschung"), Technophilie und "Bullshit-PR" für neue Medien würden ein Milieu schaffen, in dem einer Textkultur ohne Hirn weiter Vorschub geleistet wird.
Dieses Buch richtet sich nicht nur an Lehrende in Schulen und Universitäten, die sich mit diesem neuen Problem konfrontiert sehen. Es ist so geschrieben, dass es auch für ein breites Publikum, das die neuen Medien verwendet, eine kritische Lektüre bietet.
Stefan Weber beobachtet kritisch die "Ergoogelung der Wirklichkeit", die "Austreibung des Geistes aus der Textproduktion" und eine entstehende "Textkultur ohne Hirn". Er fragt, ob und wie die Medienwissenschaft auf dieses Problem reagiert, und ortet enormen Handlungsbedarf bei der Sicherung von Contentqualität.
In der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage greift der Autor, der in den Massenmedien gerne als "Plagiatsjäger" bezeichnet wird, auf seine Datenbank mit 67 Plagiatsfällen aus Wissenschaft und Journalismus zurück. Er widmet sich zudem neu dem Contentklau im Web 2.0 und freien Lizenzen im Netz. Webers weiter reichende These ist dem digitalen Zeitgeist entgegengesetzt: Cyber-Neusprech oder "Weblisch", Chat- und SMS-kontaminiertes Bewusstsein, affirmative Bagatelle-Forschung ("Mickymausforschung"), Technophilie und "Bullshit-PR" für neue Medien würden ein Milieu schaffen, in dem einer Textkultur ohne Hirn weiter Vorschub geleistet wird.
Dieses Buch richtet sich nicht nur an Lehrende in Schulen und Universitäten, die sich mit diesem neuen Problem konfrontiert sehen. Es ist so geschrieben, dass es auch für ein breites Publikum, das die neuen Medien verwendet, eine kritische Lektüre bietet.
More details
Series
Edition
2., aktualis. u. erw. Aufl.
Language
German
Place of publication
Heidelberg
Germany
Target group
technisch und gesellschaftspolitisch Interessierte
Edition type
Enlarged edition
Dimensions
Height: 24 cm
Width: 16.5 cm
ISBN-13
978-3-936931-56-3 (9783936931563)
Schweitzer Classification
Other editions
Previous edition

Book
11/2006
1st Edition
Heise Medien
€16.00
Article exhausted; check for reprint
Person
Stefan Weber, Jg. 1970, ist freier Medienwissenschaftler und Publizist aus Salzburg. Habilitation 2005 an der Universität Wien, derzeit Universitätslektor an der Abteilung Medientheorie der Universität für angewandte Kunst Wien. Er ist Autor von neun Büchern, zuletzt "Die Medialisierungsfalle. Kritik des digitalen Zeitgeists" (2008).