
After Europe
Beiträge zur dekolonialen Kritik
Julian Warner(Editor)
Verbrecher (Publisher)
1st Edition
Published on 21. April 2021
Book
Paperback/Softback
150 pages
978-3-95732-479-5 (ISBN)
Description
Die Dekolonisierung ist in aller Munde. In Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft werden derzeit die eigenen kolonialen Verstrickungen nicht als ein zeitlich abgeschlossener oder räumlich ferner Zusammenhang, sondern als grundsätzliche Tiefenstruktur der modernen Welt reflektiert. Doch inwiefern müssen zentrale Annahmen und Begriffe der dekolonialen Kritik erweitert und neu gedacht werden, damit eine kritische Praxis im deutschsprachigen Raum heute nicht zur Phrasendrescherei verkommt?
In diesem Band problematisieren die Kunstvermittlerin Nora Sternfeld, die Protestforscherin Olga Reznikova und der Kulturanthropologe Rohit Jain zentrale Begriffe, streiten über den Universalismus und erörtern einen nicht-westlichen Imperialismus. Der Band dokumentiert das gleichnamige Symposium in den Sophiensaelen Berlin, auf dem offen diskutiert und nicht gleich festgestellt wurde
More details
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Dimensions
Height: 170 mm
Width: 116 mm
Thickness: 12 mm
Weight
109 gr
ISBN-13
978-3-95732-479-5 (9783957324795)
Schweitzer Classification
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E-Book
05/2021
1st Edition
Verbrecher
€6.99
Available for download
Persons
Editor
JULIAN WARNER ist Kulturanthropologe und arbeitet als Kurator fu¨r das Performancefestival SpielArt. Als Fehler Kuti veröffentlicht er anti-rassistischen Pop. Er war Performer diverser Essay-Performances mit Oliver Zahn sowie Dramaturg von Anta Helena Reckes »Schwarzkopie Mittelreich«. Mitherausgegeben hat er »Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen« (2018) und im Verbrecher Verlag »Texte zur Turnkunst« (2020).
ISNI: 0000 0004 9984 8609 GND: 1175678376
ISNI: 0000 0004 9984 8609 GND: 1175678376
Contributions
ROHIT JAIN ist Forscher am Institut fu¨r Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaften der Universität Zürich und arbeitet als Geschäftsführer des postmigrantischen Think&Act Tank Institut Neue Schweiz.
OLGA REZNIKOVA hat am St. Petersburger Institut fu¨r Jüdische Studien und an der LMU München Europäische Ethnologie, Soziologie und Geografie studiert. Derzeit promoviert sie im Fach Kulturanthropologie zum Thema LKW-Fahrer-Proteste in Russland.
NORA STERNFELD ist Professorin fu¨r Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Sie ist Mitbegründerin von trafo.K und Teil des Kollektivs freethought.