
Die (Un-)Ordnung der Ehe
Normen und Praxis ernestinischer Fürstenehen in der Frühen Neuzeit
Stefanie Walther(Author)
De Gruyter Oldenbourg (Publisher)
1st Edition
Published on 9. February 2011
Book
Hardback
424 pages
978-3-486-59772-1 (ISBN)
Description
Welche Herausforderungen und Konflikte ergaben sich, wenn in der Frühen Neuzeit ein Fürst bigamistisch lebte, wenn uneinige Paare geschieden wurden oder wenn standesungleiche Partner eine Ehe eingingen? Diesen Fragen geht Stefanie Walther anhand anschaulicher Ehebeispiele aus den ernestinischen Herzogshäusern des 17. und 18. Jahrhunderts nach. Im Mittelpunkt steht dabei das Spannungsverhältnis von rechtlichen Normen, sozialen Ansprüchen und individuellen Handlungsspielräumen, aber auch das komplexe Zusammenspiel von Emotionen und Interessen. Die Autorin verknüpft zugleich die Binnenperspektive der Akteure mit macht- und dynastiepolitischen Aspekten von reichsweiter Bedeutung. Somit werden weit über den Familienverband der Ernestiner hinausgehende Einblicke in Ehenormen und Ehepraxis im frühneuzeitlichen Hochadel gewährt. Die Arbeit wurde mit dem "Bremer Studienpreis" der Freunde der Universität Bremen und der Jacobs University Bremen e. V. für herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften ausgezeichnet.
More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
2008
Bremen, Univ.
Language
German
Place of publication
Berlin/München/Boston
Germany
Target group
Professional and scholarly
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
12 Abbildungen
12 ill.
Dimensions
Height: 230 mm
Width: 147 mm
Thickness: 29 mm
Weight
698 gr
ISBN-13
978-3-486-59772-1 (9783486597721)
Schweitzer Classification
Other editions
Additional editions

Stefanie Walther
Die (Un-)Ordnung der Ehe
Normen und Praxis ernestinischer Fürstenehen in der Frühen Neuzeit
E-Book
11/2011
1st Edition
De Gruyter Oldenbourg
€124.95
Available for download
Person
Stefanie Walther, geboren 1980, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen.