Wer macht eigentlich die Inklusion?
Christophorus-Edition (Publisher)
Published on 16. December 2019
Book
100 pages
978-3-9821482-0-5 (ISBN)
Description
Die UN-Behindertenrechtskonvention sieht den Menschen im Mittelpunkt und eröffnet die historische Chance, mit der Stellung vom Rande der Gesellschaft, Ausgrenzung und Segregation endlich Schluss zu machen.
Gelingt dies allerdings nicht mit dem Bundesteilhabegesetz, ist die Chance auf Jahre hinaus wieder vertan und es verfestigt sich für Menschen mit Behinderung - entgegen aller Zielsetzung - die Perspektktive als Bürger*innen zweiter Klasse.
Die durch die Behindertenrechtskonvention aufgeworfenen Umsetzungsaufgaben dürfen dabei nicht allein von den bisherigen in der Behindertenhilfe engagierten Gruppen und Institutionen erwartet werden, sondern in erster Linie von allen anderen Systemen unserer Gesellschaft, wie Wohnungsmarkt, Verkehr, Wirtschaft, Recht, Arbeitsmarkt, Bildung usw. Das Bundesteilhabegesetz muss sich direkt auf diese auswirken, dort Entwicklungen und grundsätzlich ein Umdenken politischer Verteilungsmuster auslösen.
Aus diem Evaluationsbericht des wissenschaftlichen Dienstes des EU-Parlaments 2016:
"Im Sinne des Übereinkommens suchen die EU-Institutionen den Dialog mit Organisationen der Zivilgesellschaft, die Menschen mit Behinderungen vertreten. Die EU ist für deren Stimmen sehr offen. Schließlich darf die Durchführung der BRK durch die EU nicht zu einem Papiertiger verkommen, sondern soll für die 80 Millionen EU-Bürger*innen mit Behinderungen effektive und spürbare Verbesserungen nach sich ziehen. Der laufende Umsetzungsbericht des Parlaments wird dazu beitrage, dass dies geschieht."
Gelingt dies allerdings nicht mit dem Bundesteilhabegesetz, ist die Chance auf Jahre hinaus wieder vertan und es verfestigt sich für Menschen mit Behinderung - entgegen aller Zielsetzung - die Perspektktive als Bürger*innen zweiter Klasse.
Die durch die Behindertenrechtskonvention aufgeworfenen Umsetzungsaufgaben dürfen dabei nicht allein von den bisherigen in der Behindertenhilfe engagierten Gruppen und Institutionen erwartet werden, sondern in erster Linie von allen anderen Systemen unserer Gesellschaft, wie Wohnungsmarkt, Verkehr, Wirtschaft, Recht, Arbeitsmarkt, Bildung usw. Das Bundesteilhabegesetz muss sich direkt auf diese auswirken, dort Entwicklungen und grundsätzlich ein Umdenken politischer Verteilungsmuster auslösen.
Aus diem Evaluationsbericht des wissenschaftlichen Dienstes des EU-Parlaments 2016:
"Im Sinne des Übereinkommens suchen die EU-Institutionen den Dialog mit Organisationen der Zivilgesellschaft, die Menschen mit Behinderungen vertreten. Die EU ist für deren Stimmen sehr offen. Schließlich darf die Durchführung der BRK durch die EU nicht zu einem Papiertiger verkommen, sondern soll für die 80 Millionen EU-Bürger*innen mit Behinderungen effektive und spürbare Verbesserungen nach sich ziehen. Der laufende Umsetzungsbericht des Parlaments wird dazu beitrage, dass dies geschieht."
More details
Language
German
Product notice
Card cover
With flaps
Paperback (mass)
ISBN-13
978-3-9821482-0-5 (9783982148205)
Schweitzer Classification
Persons
Author
Geschäftsleiter Christophorus-Gemeinschaft
Joachim Walter (*1957), nach Ausbildung Heilerzieher und Studium Malerei (FKN), Mitbegründung und Vorstand Kunstseminar Freie Hochschule Metzingen e.V., Atelier-,Ausstellungs- und Bühnenarbeit u.a. mit Künstler*innen mit Assistenzbedarf, Reutlingen (1991-2003), seit 1982 Freischaffende Arbeit, Ausstellungs-, Lehr und Publikationstätigkeit, in der Christophorus-Gemeinschaft als Praktikant (1975-77), Mitgliedschaft (1991), Vorstandsvorsitz und Geschäftsleitung seit 1997.
Joachim Walter (*1957), nach Ausbildung Heilerzieher und Studium Malerei (FKN), Mitbegründung und Vorstand Kunstseminar Freie Hochschule Metzingen e.V., Atelier-,Ausstellungs- und Bühnenarbeit u.a. mit Künstler*innen mit Assistenzbedarf, Reutlingen (1991-2003), seit 1982 Freischaffende Arbeit, Ausstellungs-, Lehr und Publikationstätigkeit, in der Christophorus-Gemeinschaft als Praktikant (1975-77), Mitgliedschaft (1991), Vorstandsvorsitz und Geschäftsleitung seit 1997.
Vorstandsmitglied Christophorus-Gemeinschaft
Nikolaus Weber (*1964) in Blieskastel, Sozialtherapeut, Waldorflehrer und schulischer Heilpädagoge, seit 1989 in der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie tätig; seit 2008 als leitender Mitarbeiter im Sonnenhof Arlesheim/Schweiz. Seit 2018 Vorstandsmitglied der Christophorus-Gemeinschaft.
Nikolaus Weber (*1964) in Blieskastel, Sozialtherapeut, Waldorflehrer und schulischer Heilpädagoge, seit 1989 in der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie tätig; seit 2008 als leitender Mitarbeiter im Sonnenhof Arlesheim/Schweiz. Seit 2018 Vorstandsmitglied der Christophorus-Gemeinschaft.
Katharina Mauser-Goller (*1942), nach Studium der Archäologie und Familienzeit, ab 1985 Mitwirkung beim Aufbau der Werksiedlung St. Christoph in Kandern, Studium Sozialpädagogik, 25 Jahre Leben mit und in einer sozialtherapeutischen Wohngemeinschaft der Werksiedlung, Tätigkeiten im anthroposophischen Fachverband auf Bundes- und Landesebene, bis 2018 Vorstandsmitglied der Christophorus-Gemeinschaft e.V.