
Das Königsberger Schloss
Eine Bau- und Kulturgeschichte Bd. 2. Von Friedrich dem Großen bis zur Sprengung (1740-1967/68). Das Schicksal seiner Sammlungen nach 1945
Schnell & Steiner (Publisher)
1st Edition
Published on 2. February 2011
Book
Hardback
608 pages
978-3-7954-1953-0 (ISBN)
Description
Der Band beginnt mit der Huldigung Friedrichs des Großen 1740. Der weitere Weg der Schlossnutzung etwa als Residenz des russischen Gouverneurs im Siebenjährigen Krieg, als Wohnung der königlichen Familie 1806-1809 oder als Sitz von Behörden, in denen u. a. Heinrich von Kleist und Joseph Freiherr von Eichendorff wirkten, vergegenwärtigt die wechselvolle Geschichte. Das 18. und 19. Jh. sind sowohl durch Verfall wie durch großartige Umbauentwürfe gekennzeichnet, die z. T. erstmals publiziert werden. Die Krönung Wilhelms I. 1861, für die F. A. Stüler das Schloss umbaute, steht im Zentrum der Ereignisse. Nach Ende der Monarchie 1918 diente das Schloss als überregional bedeutendes Museum mit einer hervorragende Sammlung von Expressionisten und Gemälden von Lovis Corinth. Im zweiten Teil des Bandes wird die Zerstörung des Schlosses vom Bombenangriff 1944 bis zur letzten Sprengung 1968 anhand einer einzigartigen Fotodokumentation nachgezeichnet. Ein abschließendes Kapitel gilt dem Schicksal der Sammlungen seit Kriegsbeginn 1939 - Möbel, Gemälde und die berühmte Silberbibliothek haben sich bis heute erhalten.
Gesamtdarstellung mit bisher unveröffentlichtem Bildmaterial.
More details
Language
German
Place of publication
Germany
Product notice
sewn/stitched
Cloth over boards
Illustrations
671 s/w Abbildungen, 71 farbige Abbildungen
671 schw.-w. u. 71 farb. Abb.
Dimensions
Height: 31 cm
Width: 24 cm
Weight
3401 gr
ISBN-13
978-3-7954-1953-0 (9783795419530)
Schweitzer Classification
Persons
Dr. Wulf Dietrich Wagner ist als freiberuflicher Architekturhistoriker in Berlin tätig. Seine Publikationen gelten v. a. der Bau- und Kulturgeschichte ostpreußischer Gutshäuser. 2008 Ostpreußischer Kulturpreis für Wissenschaft, 2010 Gierschke-Dornburg-Preis. Dr. Heinrich Lange ist seit seinem Studium der Klassischen Archäologie für verschiedene Forschungseinrichtungen tätig gewesen. Veröffentlichungen zur Römischen Archäologie, Kunst- und Kulturgeschichte Preußens sowie zur Berliner Stadtgeschichte.