
Die Geburt des Russländischen Imperiums
Herrschaftskonzepte und -praktiken im 18. Jahrhundert
Ricarda Vulpius(Author)
Böhlau (Publisher)
1st Edition
Published on 6. April 2020
Book
Hardback
610 pages
978-3-412-51818-9 (ISBN)
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Description
Diese Studie zeigt, dass von einem exklusiven 'Sonderweg' des Zarenreiches beim Aufbau seines Imperiums keine Rede sein kann. Vielmehr offenbaren Diskurse und Praktiken der Zivilisierung, Akkulturierung und Assimilierung zahlreiche Parallelen zu Denkweisen und zum Verhalten anderer europäischer Kolonialreiche. Als russländische Spezifika werden der frühe Ursprung der russländischen Assimilationsidee herausgearbeitet und deren im 18. Jahrhundert erfolgte Koppelung an eine russländische Zivilisierungsabsicht. Es wird das große Ausmaß deutlich, in dem die Bemühungen um die 'Zivilisierung' unterworfener Nicht-Russen im Osten und Süden bisherige Umgangsweisen des Zarenreiches im 18. Jahrhundert veränderten und erst jetzt zu einem nachhaltigen imperialen Bewusstsein innerhalb der russländischen Elite führten.
More details
Series
Thesis
Professorial dissertation
2018
Universität München
Language
German
Place of publication
Köln
Germany
Illustrations
mit 40 s/w-Abb.
Dimensions
Height: 23.5 cm
Width: 16 cm
Thickness: 4.6 cm
File size
14,64 MB
Weight
1127 gr
ISBN-13
978-3-412-51818-9 (9783412518189)
Schweitzer Classification
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Additional editions

Ricarda Vulpius
Die Geburt des Russländischen Imperiums
Herrschaftskonzepte und -praktiken im 18. Jahrhundert
E-Book
04/2020
1st Edition
Böhlau
€95.00
Available for download
Persons
Author
Ricarda Vulpius ist Privatdozentin für Osteuropäische und Neuere und Neueste Geschichte an der Freien Universität Berlin sowie Mitglied der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.
ISNI: 0000 0001 1669 4340
ISNI: 0000 0001 1669 4340
Series Editor
Dr. Jörg Baberowski ist Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität Berlin. Er hat zahlreiche Bücher zur Geschichte der Sowjetunion im 20. Jahrhundert und zum Stalinismus veröffentlicht.
Prof. Dr. Joachim von Puttkamer ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Direktor des Imre Kertész Kollegs.
Frithjof Benjamin Schenk ist Professor für Osteuropäische Geschichte und Neuere Allgemeine Geschichte am Historischen Seminar der Universität Basel.