
Gestalttherapie
Ernst Reinhardt Verlag
2nd Edition
Published in November 2024
Book
Paperback/Softback
250 pages
978-3-497-03292-1 (ISBN)
Description
Die Gestalttherapie ist ein humanistisches Psychotherapieverfahren. Der Begriff "Gestalt" steht für Ganzheit und dafür, wie sich ganzheitliches Erleben und Verhalten organisiert. Störung und Krankheit werden als Verlust von Ganzheit angesehen. Die Gestalttherapie ist prozess- und erfahrungsorientiert. Sie hat die Selbstregulierung, die Integration der Person und deren kreative Anpassung in ihrer Umwelt zum Ziel. Ihre Wirksamkeit ist gut belegt, zentraler Wirkfaktor ist dabei eine therapeutische Beziehung in wechselseitiger Anerkennung.
Die überarbeitete 2. Auflage wurde um Kapitel zur beziehungsorientierten Entwicklung des Selbst und zu Narzisstischen Störungen erweitert.
More details
Series
Edition
2., überarbeitete Auflage
Language
German
Place of publication
München
Germany
Target group
Psychotherapeut:innen, Psycholog:innen, Ärzt:innen, Sozialpädagog:innen und andere Berufsgruppen, die in Psychotherapie und psychosozialer Beratung tätig sind, insbesondere Berufsanfänger:innen
Edition type
Revised edition
Product notice
Klappenbroschur
Illustrations
3 Abb. 2 Tab.
Dimensions
Height: 227 mm
Width: 148 mm
Thickness: 15 mm
Weight
356 gr
ISBN-13
978-3-497-03292-1 (9783497032921)
Schweitzer Classification
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Persons
Achim Votsmeier-Röhr, Psycholog. Psychotherapeut (Tiefenpsych. fundierte Psychotherapie, Verhaltens-therapie) in eigener Praxis, Zusatzausbildung in Gestalttherapie (DVG) u. Schematherapie (ISST), war Dozent u. a. an der Süddeutschen Akademie für Psychotherapie, Bad Grönenbach, und an der Sigmund Freud Privatuniversität, Wien.Rosemarie Wulf ist Gestalttherapeutin (DVG) in eigener Praxis, Ausbilderin am Gestaltinstitut Hamburg (GIH), Redaktionsmitglied der Zeitschrift Gestalttherapie, ehemals Wissenschaftliche Mitarbeiterin im FB Erziehungswissenschaft und Psychologie der FU Berlin, Dozentin in der Lehrerfort- und Weiterbildung.
Content
Inhalt
1
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
2
Geschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
2.1 Zeit- und ideengeschichtlicher Kontext . . . . . . . . . . . . . 14
2.1.1 Gestaltpsychologie und Ganzheitsidee 17
2.1.2 Phänomenologie 20
2.1.3 Existenzphilosophie 21
2.1.4 Psychoanalyse 23
2.1.5 Schöpferische Indifferenz 25
2.2 Biografischer Hintergrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
2.2.1 Fritz und Laura Perls 26
2.2.2 Paul Goodman 32
3
Theorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
3.1 Die Grundlagen der Gestalttherapie . . . . . . . . . . . . . . . 34
3.1.1 Erkenntnistheoretische Grundannahmen 34
3.1.2 Feldorientierung:
Alles ist verbunden und in Wechselwirkung 43
3.1.3 Existentiell-
phänomenologische Orientierung: Subjektives Erleben im Fokus 55
3.1.4 Dialogische Orientierung: Heilung aus der Begegnung 57
3.2 Die Person in kreativer Anpassung . . . . . . . . . . . . . . . . 64
3.2.1 Die Person existiert in einem Organismus-Umweltfeld 65
3.2.2 Die Person verwirklicht ihre Identität als Ganzheit 70
3.2.3 Die Person entfaltet sich in interpersonellen Beziehungen 81
3.2.4 Das vollständige Kontaktzyklus-Modell 89
3.3 Dysfunktionale Anpassungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
3.3.1 Allgemeine Störungslehre 93
3.3.2 Störungen des Kontaktzyklus 97
3.3.3 Spezielle Störungslehre: Depressive Störungen 113
Angststörungen 116
Zwangsstörungen 121
Posttraumatische Belastungsstörungen 123
Borderline-Störung 126
Narzisstische Störungen 133
Somatoforme Störungen 139
Abhängigkeitsstörungen 143
Essstörungen 146.
4
Der therapeutische Prozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
4. 1 Behandlungsziele und Veränderungsstrategien . . . . . . . . . 151
4.1.1 Leitideen gestalttherapeutischen Handelns 151
4.1.2 Behandlungsansätze im Vorkontakt 160
4.1.3 Behandlungsansätze im Vollkontakt 165
4.1.4 Behandlungsansätze im Nachkontakt 169
4.2 Die therapeutische Beziehung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
4.2.1 Die dialogische Therapiebeziehung als wesentliche Stütze der
Therapie 180 ? 4.2.2 Merkmale einer dialogischen Beziehung 180 ?
4.2.3 Störungen der therapeutischen Beziehung beheben 192
4.3 Therapeutische Interventionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
4.3.1 Phänomenologisches Explorieren / Basistechnik 195
4.3.2 Experimentelle Aufgaben 201
4.3.3 Übungen und Hausaufgaben 215
5
Evaluation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
5.1 Die Entwicklung der empirischen Psychotherapieforschung . . 217
5.2 Forschung zur Wirksamkeit der Gestalttherapie . . . . . . . . 218
6
Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
Literatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 231
Sachregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
Personenregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 248