
Krebs und Angst
Subjektive Theorien von Laien über Entstehung, Vorsorge, Früherkennung, Behandlung und die psychosozialen Folgen von Krebserkrankungen
Rolf Verres(Author)
Springer (Publisher)
1st Edition
Published on 1. October 1986
Book
Paperback/Softback
XXVIII, 398 pages
978-3-540-16519-4 (ISBN)
Description
"Um diffuse Krebsangste abzubauen und die Bereitschaft zur Teilnahme an Fruherkennungsuntersuchungen zu stimulieren, mussen die subjektiven Vorstellungen von Laien zum Themakreis Krebs erst einmal bekannt sein. Dies ist das Thema des vorliegenden Buches." (Neue Zurcher Zeitung) "Verres machte sich daran, die Einstellung von Laien zur Krebserkrankung, ihre Vorstellungen von Krebsentstehung, -fruherkennung und -therapie zu erfragen." (Frankfurter Rundschau) "Eine intensive Auseinandersetzung mit den subjektiven Krankheitstheorien ist fur alle, die mit Krebskranken zu tun haben, notwendig und hilfreich." (Schweizerische Medizinische Wochenschrift)
More details
Language
German
Place of publication
Berlin
Germany
Publishing group
Springer Berlin
Target group
Professional and scholarly
Professional/practitioner
Illustrations
5 s/w Abbildungen
XXVIII, 398 S. 5 Abb.
Dimensions
Height: 244 mm
Width: 170 mm
Thickness: 24 mm
Weight
734 gr
ISBN-13
978-3-540-16519-4 (9783540165194)
DOI
10.1007/978-3-642-71171-8
Schweitzer Classification
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Rolf Verres
Krebs und Angst
Subjektive Theorien von Laien über Entstehung, Vorsorge, Früherkennung, Behandlung und die psychosozialen Folgen von Krebserkrankungen
E-Book
03/2013
Springer
€38.66
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Content
I Forschungsüberblick. Subjektive Krankheitstheorie und Gesundheitsverhalten.- 1 Einführung.- 2 Grundgedanken der präventiven Krebsbekämpfung.- 3 Prävention als Thema für das Individuum.- 4 Präventive Krebsbekämpfung als Thema der medizinischen Psychologie - Untersuchungsmöglichkeiten der Motivation zur Krebsvorsorge.- 5 Epistemisches Subjektmodell und "subjective Krankheitstheorie".- 6 Subjektive Krankheitstheorie und Angst. Spezielle Aspekte bezüglich der Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung.- 7 Wechselwirkungen zwischen Angst, dem Verlauf und der Verarbeitung von Krebserkrankungen.- 8 Angst, Therapiecompliance und Arzt-Patient-Beziehung.- 9 Subjektivität, Intersubjektivität und Kommunikation. Stigmatisierung vs. psychosoziale Unterstützung von Krebskranken.- II Empirischer Teil. Konzeption und Durchführung.- 10 Fragestellungen und phänomenologische Analytik bei unserer Erhebung und Auswertung subjektiver Theorien über Krebskrankheiten.- 11 Erhebungsinstrumente. Zugänge zu subjektiven Bedeutungen, Phantasien, Erwartungen, Folgerungen, Wertungen.- 12 Auswertungsinstrumente: "kontextsensitive" inhaltsanalytische Kodierung.- 13 Wahrheitskriterien.- III Ergebnisse des empirischen Teils.- 14 Soziodemographische Beschreibung der Befragten; kontextbezogene Mehrfacherfassung der präventiven Verhaltensbereitschaft im Interviewverlauf.- 15 "Krebsgeschichte": psychische Verarbeitung miterlebter Krebserkrankungen.- 16 Spontanphantasien zum "Wesen" von Krebs.- 17 Ursachenvorstellungen zu Krebserkrankungen.- 18 Vorstellungen zur Krebsvorsorge.- 19 Vorstellungen zur Bedeutung von Symptomaufmerksamkeit und Früherkennung.- 20 Vorstellungen zur Therapierbarkeit.- 21 Weitere Datenreduktion durch Globalkategorien; IPC-Skalen.- 22 Angenommenepsychosoziale Folgen von Krebserkrankungen.- 23 Affektive Konnotationen (Nebenbedeutungen) der Vorstellungen zur Krebserkrankung. Auswertung nach dem Gottschalk-Gleser-Verfahren.- 24 Vergleiche der Krankheitsbedeutungen nach soziodemographischen Gesichtspunkten.- 25 Ordnungsversuch der subjektiven Krankheitstheorien nach inhaltlichen Konfigurationen.- 26 Versuch einer" Typologie hoher präventiver Verhaltensbereitschaft".- 27 Zusammenfassende Diskussion: Angst und preventives Gesundheitshandeln.- 28 Krankheitsverarbeitung als soziales Geschehen: Zur Bedeutung der subjektiven Krankheitstheorien von Laien für die psychosozialen Erfahrungen von Krebskranken.- 29 Zusammenfassung.- A 1 Interviewleitfaden.- A 2 Selbstratingskalen ("Karten").- A 3 Ergebnisblatt zur Dokumentation der Selbstratings durch den Interviewer.- A 4 IPC-Skalen zur Kontrollattribution.- A 5 Globalrating des Interviewverlaufs.- A 6 Postskriptum durch Interviewer.- A 7 Transkriptionsregeln.- A 8 Kategorien der systematischen Protokolle.- A 9 Kodierleitfaden. Das kontextsensitive inhaltsanalytische Kategoriensystem mit Definitionen, Ankerbeispielen und Kodierregeln.- A 10 Kodierschema.- Literatur.