
Woran erinnern?
Der Kommunismus in der deutschen Erinnerungskultur
Böhlau (Publisher)
1st Edition
Published on 3. October 2006
Book
Paperback/Softback
269 pages
978-3-412-37405-1 (ISBN)
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Description
Die Erinnerung an die SED-Diktatur ist bis heute defizitär; in der Auseinandersetzung über ihren Diktaturcharakter, ihre Opfer und ihre Folgen besteht Nachholbedarf. Zwar hat sich das wiedervereinte Deutschland juristisch, parlamentarisch, wissenschaftlich und moralisch umfassender mit der kommunistischen Vergangenheit beschäftigt als die meisten seiner postkommunistischen Nachbarstaaten, doch ist vieles davon im historischen Bewusstsein der Deutschen bisher nicht angekommen. So fehlt der Erinnerung an die kommunistische Diktatur nicht nur ein eigenes Gewicht, sondern auch ein eigenes Gesicht, das das Spezifische und das Wesentliche der kommunistischen Herrschaft herausstellt. Dieser Band zieht eine Zwischenbilanz der Aufarbeitung des DDR-Kommunismus im öffentlichen Bewusstsein der Ost- und Westdeutschen und versammelt kontroverse und grundlegende Beiträge zur Arbeit der Gedenkstätten und Museen zur DDR und SBZ, zur parlamentarischen und wissenschaftlichen Aufarbeitung und zieht den Vergleich zur Erinnerung an die NS-Vergangenheit in der Bundesrepublik und der DDR. Ein kritischer Blick von außen - aus Ostmitteleuropa - sowie die Diskussion über die Neuausrichtung der Erinnerung an die kommunistische Vergangenheit runden die Darstellung mit der Frage ab: Woran erinnern?
More details
Series
Language
German
Place of publication
Weimar
Germany
Edition type
New edition
Product notice
Klappenbroschur
Dimensions
Height: 23.1 cm
Width: 15.4 cm
Thickness: 2.1 cm
Weight
21 gr
ISBN-13
978-3-412-37405-1 (9783412374051)
Schweitzer Classification
Persons
Editor
Hans-Joachim Veen, geboren 1944 in Straßburg (Elsass)
Geboren 1952 in Erlangen
Contributions
Volkhard Knigge, geboren 1954 in Bielefeld, Dr. phil.
Dr. Hans-Ulrich Thamer ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Münster.
Wlodzimierz Borodziej ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Warschau.
Prof. Dr. Günther Heydemann war bis 2016 Direktor am Hannah-Arendt-Institut und hatte von 1993-2016 den Lehrstuhl für Neuere und Zeitgeschichte an der Universität Leipzig inne.