
Glucks Orpheus-Opern
Die Parma-Fassung von 1769 als wichtiges Bindeglied zwischen dem Wiener Orfeo von 1762 und dem Pariser Orphée von 1774
Renate Ulm(Author)
Peter Lang Verlag
Published on 1. September 1991
Book
Paperback/Softback
IX, 222 pages
978-3-631-42687-6 (ISBN)
Description
Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der Orpheus-Oper von Gluck, die in drei vom Komponisten autorisierten Fassungen existiert: 1. in der Wiener Urfassung (1762), 2. in ihrer Bearbeitung für Parma (1769) und 3. in der französischen Umformung (1774). Im Zentrum steht die Parma-Fassung, die sich nicht wie bislang als eine Art Nebenprodukt des Wiener Orfeo erweist, sondern als wichtiges Bindeglied zwischen diesem und dem französischen Orphée. Die Entwicklungsgeschichte dieser Oper wird in ihren Einzelschritten sukzessive nachvollziehbar. Der Fund eines unbekannten Dokuments, das in dieser Arbeit erstmals veröffentlicht wird, beweist den bislang unbelegten Aufenthalt Glucks in Parma im Jahre 1769 und füllt mit exakten Daten eine Lücke in Glucks Lebenslauf.
Reviews / Votes
«Für die Gluck-Forschung ist dies ein wichtiges Buch.» (Thomas Betzwieser, Die Musikforschung)More details
Series
Thesis
Doctoral thesis
Language
German
Place of publication
Frankfurt a.M.
Germany
Target group
Professional and scholarly
Edition type
New edition
Product notice
Paperback (trade)
Unsewn / adhesive bound
Illustrations
Illustrations, unspecified
Dimensions
Height: 21 cm
Width: 14.8 cm
Weight
320 gr
ISBN-13
978-3-631-42687-6 (9783631426876)
Schweitzer Classification
Person
Die Autorin: Renate Ulm wurde 1957 in Klosterlechfeld bei Augsburg geboren. Sie studierte Musik-, Theaterwissenschaften und Lateinische Philologie des Mittelalters an der Ludwig Maximilians-Universität in München. Seit ihrer Promotion 1988 arbeitete sie als freie Mitarbeiterin, seit 1989 als Redakteurin in der Hauptabteilung Musik am Bayerischen Rundfunk.
Content
Aus dem Inhalt: Quellenlage der Orpheus-Opern Glucks - Chronologie der Handschriften - Abhängigkeit der Quellen und Entwicklung vom Wiener Orfeo bis zum französischen Autograph Glucks (Orphée).