
Mondgesichter
Kinga Tóth(Author)
Rohstoff (Publisher)
1st Edition
Published on 24. November 2022
Book
Paperback/Softback
102 pages
978-3-7518-7005-4 (ISBN)
Description
Mondgesichter ist kein chronologischer Krankheitsbericht - statt im Angesicht von Befund und Diagnose, Symptomen und Genesung findet sich der menschliche Körper wieder inmitten eines Karussells, einer Irrfahrt, eines Schwindelerlebnisses. Immer tiefer dreht sich das Ringelspiel in die verworrenen Welten des Leiblichen hinein, entfernen sich die Stimmen voneinander, rasen auf fantastische Realitätsausbrüche zu, schaukeln dann still und hoffnungsvoll zurück. Ein »Ich« findet Halt in der Askese, eines sucht nach Alltag und Begegnung, während eines in zerbrechlichem Körper seine Jugend ausleben will. An den Grenzen von Lyrik und Prosa, Traum und Wirklichkeit, Hören und Sprechen setzt Kinga Tóth dem unberechenbaren Körper wie auch den am Leib schaffenden Therapeuten ihr Wort, ergänzt um Grafiken und Röntgenaufnahmen, entgegen. So entsteht eine Reihe von vergrößerten, durchscheinenden, schmerzlich-spielerischen Nahaufnahmen, in denen die Krankheit keine Metapher, sondern fühlbare Wirklichkeit ist.
Reviews / Votes
»Für die kunstvolllen Titelbilder verfremdet Grafikerin und Musikerin Marion Wörle häufig Natur- oder Architekturfotos - die Motive lassen Fragen ebenso offen wie die Texte in den Büchern.«More details
Edition
1. Auflage
Language
German
Place of publication
Germany
Product notice
Unsewn / adhesive bound
Illustrations
zahlreiche Abbildungen
Dimensions
Height: 188 mm
Width: 108 mm
Thickness: 10 mm
Weight
110 gr
ISBN-13
978-3-7518-7005-4 (9783751870054)
Schweitzer Classification
Person
Author
Kinga Tóth, 1983 in Ungarn geboren, ist Sprachwissenschaftlerin, Visual-&-Sound-Poetin, Illustratorin und Kulturmanagerin sowie Gründerin einer Organisation für Gleichberechtigung und Frauenrepräsentation im Literaturbetrieb in Ungarn. Tóth schreibt auf Deutsch, Ungarisch und Englisch und stellt ihre Texte in Installationen und Performances dar. Für ihre intermediale Arbeit bekam sie verschiedene Stipendien und 2020 den Hugo-Ball-Förderpreis sowie den Bernard-Heidsieck-Prix.