
Trajan
Ein Kaiser der Superlative am Beginn einer Umbruchzeit?
Philipp von Zabern in Herder (Publisher)
Published in 2002
Book
814 pages
978-3-8053-2780-0 (ISBN)
Description
Er war ein Kaiser der Superlative. Unter ihm erreichte das Römische Reich seine größte Ausdehnung und seine Zeitgenossen wie die spätere Geschichte nannten ihn stets den optimus princeps. Gemeint ist der römische Kaiser Trajan, der als erster Kaiser aus einer römischen Provinz, der Baetica, stammte und dessen Weg zur Herrschaft, dessen Regierungsprogrammatik und dessen Baupolitik die bekanntesten Althistoriker und Archäologen in dem neuen Sonderband der ANTIKEN WELT/ Zaberns Bildband zur Archäologie nachgehen.
Die Regierungszeit des Kaisers Trajan, durch den das Adoptivkaisertum an der Wende des 1. zum 2. Jahrhundert n. Chr. begründet wurde, war durch ein ungewöhnliches diplomatisches Geschick im ständigen Bemühen um die drei Grundfesten kaiserlicher Herrschaft gekennzeichnet: Der Ausgleich mit dem Senat und das Einvernehmen mit dem Militär standen im Vordergrund trajanischer Politik. Das Volk betörte dieser Kaiser durch die Einrichtung regelmäßiger alimentationes (Getreidespenden), umfangreicher Spiele und eine immense Baupolitik in der Reichshauptstadt Rom, die in der Errichtung des größten aller Kaiserforen, des Trajansforum, gipfelte. Der Vergrößerung des Reiches dienten siegreich geführte Eroberungskriege an den Nord- und Ostgrenzen, die zahlreiche Städtegründungen rund um das Mittelmeer nach sich zogen. Die Porträts, Reliefs und Münzen propagierten die Macht des Marcus Ulpius Traianus und kündeten von seinen Tugenden, die ihn als einen der größten Kaiser der römischen Geschichte zu einer Symbolfigur für den guten Menschen werden ließen, der seinen Platz sogar im Bewußtsein der kirchlichen Machthaber des Mittelalters einnahm: pietas und moderatio sind nur zwei Eigenschaften, die neben der virtus das Bild dieses ungewöhnlichen Staatsmannes am Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. prägten.
Die Regierungszeit des Kaisers Trajan, durch den das Adoptivkaisertum an der Wende des 1. zum 2. Jahrhundert n. Chr. begründet wurde, war durch ein ungewöhnliches diplomatisches Geschick im ständigen Bemühen um die drei Grundfesten kaiserlicher Herrschaft gekennzeichnet: Der Ausgleich mit dem Senat und das Einvernehmen mit dem Militär standen im Vordergrund trajanischer Politik. Das Volk betörte dieser Kaiser durch die Einrichtung regelmäßiger alimentationes (Getreidespenden), umfangreicher Spiele und eine immense Baupolitik in der Reichshauptstadt Rom, die in der Errichtung des größten aller Kaiserforen, des Trajansforum, gipfelte. Der Vergrößerung des Reiches dienten siegreich geführte Eroberungskriege an den Nord- und Ostgrenzen, die zahlreiche Städtegründungen rund um das Mittelmeer nach sich zogen. Die Porträts, Reliefs und Münzen propagierten die Macht des Marcus Ulpius Traianus und kündeten von seinen Tugenden, die ihn als einen der größten Kaiser der römischen Geschichte zu einer Symbolfigur für den guten Menschen werden ließen, der seinen Platz sogar im Bewußtsein der kirchlichen Machthaber des Mittelalters einnahm: pietas und moderatio sind nur zwei Eigenschaften, die neben der virtus das Bild dieses ungewöhnlichen Staatsmannes am Beginn des 2. Jahrhunderts n. Chr. prägten.
More details
Series
Language
German
Illustrations
130 farbige Abbildungen, 57 s/w Abbildungen
130 farb. u. 57 schw.-w. Abb.
Dimensions
Height: 21.5 cm
Width: 30 cm
Weight
1130 gr
ISBN-13
978-3-8053-2780-0 (9783805327800)
Schweitzer Classification
Persons
Dr. Annette Nünnerich-Asmus (Hg.), Klassische Archäologin, Chefredakteurin der Zeitschrift ANTIKE WELT, Ehemalige Mitarbeiterin des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Madrid
Autoren:
Mario Becker M. A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Saalburgmuseums, Bad Homburg v. d. H.
Dr. Christoph Berns, Wissenschaftlicher Assistent am Archäologischen Institut der Universität Kiel
Prof. Dr. Dietrich Boschung, Institut für Klasssische Archäologie der Universität zu Köln
Prof. Dr. Werner Eck, Institut für Alte Geschichte der Universität zu Köln
Prof. Dr. Henner von Hesberg, Institut für Klassische Archäologie der Universität zu Köln
Prof. Dr. Tonio Hölscher, Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg
PD Dr. Michael Speidel, Institut für Alte Geschichte und Epigraphik der Universität Bern
Prof. Dr. Egon Schallmayer, Landesarchäologe von Hessen und Direktor des Saalburgmuseums, Bad Homburg v. d. H.
Dr. Lutgarde Vandeputh, Wissenschaftliche Assistentin am Archäologischen Institut der Universität zu Köln
Prof. Dr. Wolfram Weiser, Honorarprofessor, Numismatiker am Institut für Altertumskunde der Universität zu Köln
Prof. Dr. Michael Zahrnt, Institut für Alte Geschichte der Universität zu Köln
Autoren:
Mario Becker M. A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Saalburgmuseums, Bad Homburg v. d. H.
Dr. Christoph Berns, Wissenschaftlicher Assistent am Archäologischen Institut der Universität Kiel
Prof. Dr. Dietrich Boschung, Institut für Klasssische Archäologie der Universität zu Köln
Prof. Dr. Werner Eck, Institut für Alte Geschichte der Universität zu Köln
Prof. Dr. Henner von Hesberg, Institut für Klassische Archäologie der Universität zu Köln
Prof. Dr. Tonio Hölscher, Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg
PD Dr. Michael Speidel, Institut für Alte Geschichte und Epigraphik der Universität Bern
Prof. Dr. Egon Schallmayer, Landesarchäologe von Hessen und Direktor des Saalburgmuseums, Bad Homburg v. d. H.
Dr. Lutgarde Vandeputh, Wissenschaftliche Assistentin am Archäologischen Institut der Universität zu Köln
Prof. Dr. Wolfram Weiser, Honorarprofessor, Numismatiker am Institut für Altertumskunde der Universität zu Köln
Prof. Dr. Michael Zahrnt, Institut für Alte Geschichte der Universität zu Köln